07/10/2026
Nachdem wir letzte Woche die Gemeinsamkeiten in den Arbeiten von Angela Eisenköck und Anna Maria Brandstätter beleuchtet haben, heute der Blick auf das, was die beiden Künstlerinnen unterscheidet.
Angela Eisenköck malt in kraftvollen, vielschichtigen Farben. Ihre Formen wirken plastisch, fast greifbar, und schweben in einem surrealen Farbraum. Anna Maria Brandstätter dagegen arbeitet überwiegend in feinen Linien und reduzierten Blautönen (manchmal auch in klarem Schwarz-Weiß), mit denen sie märchenhafte Welten entstehen lässt.
Auch der Ausgangspunkt ist ein anderer: Eisenköck geht von realen Fundstücken aus Natur und Alltag aus, die sie in einem intensiven Prozess bis zur Abstraktion transformiert. Brandstätter dagegen erschafft von Beginn an fiktive Bauwerke, die sich mit der Natur verweben.
Wo Angela Eisenköck also von der Realität ausgeht und sich von ihr entfernt, erschafft Brandstätter von Anfang an eine eigene Fantasiewelt.�
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