Michael Leiserowitz POLIN Guiding

Michael Leiserowitz POLIN Guiding Ich führe auf Deutsch oder Hebräisch durch eines der modernsten und faszinierendsten Museen Europa Eine Führung dauert normalerweise 2 Stunden.

Die Ausstellung erzählt auf spannende Weise 1000 Jahre Geschichte der Juden in Polen. Das ist eine Kurzzusammenfassung der Austellung, hilft aber alle Höhepunkte der Ausstellung kennenzulernen. Am Donnerstag ist freier Eintritt, dienstags ist das Museum geschlossen. Der letzte Einlass in die Dauerausstellung ist jeweils 2 Stunden vor Schließung des Museums.

Ein Träger der Auszeichnung "Gerechte unter den Völkern der Welt" berichtet in der Deutschen Botschaft Warschau über sei...
12/06/2026

Ein Träger der Auszeichnung "Gerechte unter den Völkern der Welt" berichtet in der Deutschen Botschaft Warschau über seine Geschichte vor Schülern der Willy-Brandt-Schule in Warschau.

Seduva
11/06/2026

Seduva

Opening this September, this is the Lost Shtetl Museum museum, loca...

Mit Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse – Ich habe es gerade als einer der aktivsten Follower auf seine/ihre ...
09/06/2026

Mit Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse – Ich habe es gerade als einer der aktivsten Follower auf seine/ihre Liste der aktivsten Follower der Woche geschafft 🎉

Unter anderem sind hier bereits Fotos von Kieran Culkin (Oscar-Preisträger für seine Rolle in dem in Polen gedrehten Fil...
09/06/2026

Unter anderem sind hier bereits Fotos von Kieran Culkin (Oscar-Preisträger für seine Rolle in dem in Polen gedrehten Film „True Pain“) oder der Boxlegende Mike Tyson entstanden.

Vor euch steht der wahre Star unserer Dauerausstellung – das monumentale, 30 Tonnen schwere, rekonstruierte Dach der Synagoge von Gwoździec. Es ist eines der großartigsten Beispiele jüdischer Sakralarchitektur auf polnischem Boden.

Lernt die beeindruckenden Fakten kennen:

8 Jahre Arbeit und 400 Menschen: An der Rekonstruktion waren Freiwillige und Experten aus der ganzen Welt beteiligt.

Methoden aus dem 17. Jahrhundert: Das Dach wurde mit traditionellen Zimmermannswerkzeugen rekonstruiert – vom Entrinden der Holzstämme mit Äxten bis hin zum Zusammenfügen der Elemente mit Dübeln.

Traditionelle Malerei: Das Gewölbe zieren bis zu 67 Fabelwesen und fast 1000 Pflanzenmotive, gemalt mit Farben auf Basis von Kaninchenleim und natürlichen Pigmenten wie Kornblumenblüten.

Habt ihr schon euer Foto mit dem Dach aus Gwoździec? Zeigt es uns in den Kommentaren! Falls noch nicht – wir laden euch herzlich ins POLIN ein!

Jahreskonferenz der Association of European Jewish Museums (AEJM) im POLIN Museum
05/06/2026

Jahreskonferenz der Association of European Jewish Museums (AEJM) im POLIN Museum

In den nächsten Tagen treffen sich Kolleg:innnen aller Jüdischen Museen Europas zur Jahreskonferenz der Association of European Jewish Museums (AEJM) im POLIN Museum für die Geschichte der polnischen Juden (im Bild) in Warschau. Die AEJM wurde 1989 gegründet und stellt mit mehr als 70 Mitgliedsinstitutionen in Europa und auf anderen Kontinenten das weltweit größte Netzwerk jüdischer Museen dar. Seit 2024 ist unsere Direktorin Mirjam Wenzel Vorstandsvorsitzende der AEJM und eröffnet daher auch die Jahreskonferenz, die unter dem Motto „Jewish Museums and People“ steht. Das Programm der Konferenz baut unter anderem auf den Ergebnissen einer Befragung auf, die die AEJM im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Council of American Jewish Museums (CAJM) durchgeführt hat. Es handelt sich um die zweite Umfrage dieser Art seit dem 7. Oktober 2023, die zu folgendem Ergebnis kam:
Besonders auffällig ist der Anstieg antisemitischer Vorfälle, die in vielfältigen Ausprägungen gemeldet wurden und eine deutliche Mehrheit der Jüdischen Museen in Europa betreffen:
72 % berichteten von einer Zunahme negativer Darstellungen in den sozialen Medien (wobei 4 % zum ersten Mal damit konfrontiert waren);
60 % sahen sich mit einer Zunahme digitaler Hassreden konfrontiert;
60 % berichteten von abgesagten Partnerschaften oder Veranstaltungen, wobei diese entweder zunahmen oder zum ersten Mal auftraten;
44 % (insbesondere in den westeuropäischen Ländern) verzeichneten einen Rückgang der Besucherzahlen, in einigen Museen lag der Rückgang bei 30–40 %.
Folgendes waren die Reaktionen der Museen auf diese Entwicklungen:
64 % führten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ein;
44 % führten Mitarbeiterschulungen ein;
40 % bauten ihre Bildungsarbeit aus;
32 % gaben öffentliche Erklärungen ab.
Diese Maßnahmen sind nicht nur Reaktionen auf den zunehmenden Antisemitismus, sie zeugen auch von dem Versuch, die institutionelle Widerstandsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig die öffentliche Präsenz aufrechtzuerhalten.

Insgesamt deuten die Ergebnisse auf grundlegende Veränderungen in der Wahrnehmung des jüdischen Erbes in Europa hin, die durch zunehmenden Antisemitismus, Misstrauen gegenüber öffentlichen Institutionen und ein nachlassendes Interesse an der jüdischen Kultur sowie an der Empathie gegenüber Juden und jüdischen Gemeinschaften gekennzeichnet sind.
www.aejm.org/aejm-membership-survey-2025-working-in-a-jewish-museum-since-october-7-2023/
Foto: Maciej Jezyk

01/06/2026

vor 50 Jahren starb Rachel Auerbach in Tel Aviv. Geboren wurde sie am 18. Dezember 1903 in Laniwzi (damals Russisches Zarenreich, heute Ukraine). Sie studierte Geschichte, Philosophie und Psychologie und Lwiw und arbeitete als Journalistin und Verlegerin der Literaturzeitschrift Tsushtayer. 1933 zog sie nach Warschau.

Im Warschauer Ghetto leitete sie eine der Suppenküchen. Zudem engagierte sie sich in der Untergrundgruppe Oneg Shabbat um den Historiker Emanuel Ringelblum. Im Bewusstsein der beispiellosen Verbrechen um sie herum, sammelten deren Mitglieder vielfältige Dokumente und sicherten damit Beweise für die Nachwelt. Das Archiv, das sie 1942 und 1943 vergruben, ist eine der wichtigsten Sammlungen zu jüdischem Leben und Sterben während des Holocaust und zudem ein bedeutendes Beispiel jüdischer Selbstbehauptung. Kurz vor dem Aufstand im Warschauer Ghetto gelang Auerbach die Flucht auf die sogenannte „arische“ Seite, wo sie unter falscher Identität überlebte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie Gründungsmitglied der Jüdischen Historischen Kommission und war im September 1946 mit dabei, als aus den Ruinen des von der SS vollständig niedergebrannten Ghettos die Metallkisten des Ringelblum-Archivs geborgen werden konnten. Bereits in Polen begann Auerbach, Interviews mit Überlebenden des Holocaust aufzunehmen und zu sammeln.

1949 wanderte Auerbach nach Israel ein, wo sie ab 1954 die erste Direktorin der Oral-History-Abteilung der nationalen Gedenk- und Forschungsstätte Yad VaShem war. In dieser Funktion prägte sie maßgeblich die Entwicklung der jungen Oral-History-Forschung – nicht nur in Israel, sondern weltweit.

Was sind die Aufgaben eines Jüdischen Museums und braucht man die überhaupt? Diese Frage berührt in der Fläche sehr viel...
13/05/2026

Was sind die Aufgaben eines Jüdischen Museums und braucht man die überhaupt? Diese Frage berührt in der Fläche sehr viele Gemeinden und Institutionen in Europa und anderen Kontinenten. Wie geht man mit einer ausgelöschten, aber einst sehr prägenden Kultur des Ortes um bzw. was macht man mit den gesammelten Erinnerungen von Emigranten? Deshalb finde ich dieses Gespräch von zwei Top-Experten sehr unterschiedlicher und sehr sehenswerter Jüdischer Museen mit der Rothschild Foundation Hanadiv Europe sehr interessant und wesentlich. Das Videpo dauert nur 26 Minuten und bietet einen sehr guten Einblick in die Gedankenwelt zum Thema Aufgabe und Zukunftsaussichten Jüdischer Museen.

In this recorded conversation to mark 25 years since the establishment of the Rothschild Foundation Hanadiv Europe, Dr Brigitte Sion, curator of the Judaica Index and Museum Grant Manager at Rothschild Foundation Hanadiv Europe is joined by Professor Barbara Kirshenblatt-Gimblett, Professor Emerita....

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6 Mordechaja Anielewicza Street
Warsaw
00-157

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