Bundesarchiv

Bundesarchiv Beiträge aus privaten Sammlungen und Schmuckstücken von Wingolfshäusern, Kurioses zur Wingolfsgeschichte sowie interessante Dokumente und Bücher.

18/03/2025
Klein aber Fein: Die Confuxia des Berliner Wingolfs im Sommersemester 1872. im Hintergrund das zweite(?) Wappen des Berl...
03/08/2024

Klein aber Fein: Die Confuxia des Berliner Wingolfs im Sommersemester 1872. im Hintergrund das zweite(?) Wappen des Berliner Wingolfs, welches etwa 1860–1885 geführt wurde.
Das Bild schenkte Paul Hellwig seiner Wingolfskneipe in Marburg. Anhand des Zirkels in der Widmung erkennt man, dass er den schwarz-weiß-goldenen Altwingolf Marburg und nicht den rot-weiß-goldenen „kurhessischen“ Wingolf Marburg meint.

Abgebildet sind die Brüder
Johannes Masberg Be72
Oskar Schmeckebier Be72
Paul Zuppke Be72
Hermann Richter Be70 als ### (war wahrscheinlich damals der Fuxmajor)
Paul Hellwig Be71,M72

Original: Archiv des Marburger Wingolfs
Bearbeitung: FP

Eine weitere Couleurkarte des großen Architekten, Künstlers und leidenschaftlichen Wingolfiten Daniel Krencker S93 Be94 ...
18/07/2024

Eine weitere Couleurkarte des großen Architekten, Künstlers und leidenschaftlichen Wingolfiten Daniel Krencker S93 Be94 Ch94. Als Charlottenburger X bzw. Berliner „Y“ setzte er die von der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin geforderte Trennung der Charlottenburger Techniker vom Universitätswingolf 1897 um. Immer wieder beehrte er verschiedene Wingolfe mit seinen herrlichen Zeichnungen für Couleurkarten. Er illustrierte immer wieder für die Wingolfsblätter und verschiedene Bücher.

Im Laufe seines Lebens wurde er Prof. Dr. Dr. Ing. und war Rektor der technischen Universität Charlottenburg.

Die Karte ist von der Straßburger Argentina von 1899. Passend zum gestrigen Bild ziert die Karte einige Zeilen aus Hackenschmidts „Argentina, Argentina“.
Zwei schöne Details sind die kleinen Wappenschilde, links mit Gründungsdatum, rechts mit den alten Farben, schwarz-weiß-rot.

#1870 #1899

Karl Hackenschmidt SStft57 E62 mit dem alten, nur knapp ein Jahr getragenen schwarz-weiß-roten Band und der roten Couleu...
17/07/2024

Karl Hackenschmidt SStft57 E62 mit dem alten, nur knapp ein Jahr getragenen schwarz-weiß-roten Band und der roten Couleur der Argentina am 2. August 1860. Im geknoteten Bierzipfel trug er bereits das Schwarz-Weiß-Gold des Wingolfs.
Hackenschmidt und Ihme waren die wahrscheinlich prägendsten Stifter der Argentina. Bis heute singen wir noch regelmäßig Hackenschmidts Worte und Ihmes Melodie bei der Hymne „Argentina, Argentina“. Weitere Infos findet man in der Wikipedia.

Das Original liegt im Bundesarchiv des Wingolfs

#1870

Das älteste, mir bekannte und bildlich nachgewiesene, Wappen des Hallenser Wingolfs um 1850. Als textliche Beschreibung ...
13/07/2024

Das älteste, mir bekannte und bildlich nachgewiesene, Wappen des Hallenser Wingolfs um 1850. Als textliche Beschreibung liegt auch ein älteres vor, das an anderer Stelle vorgestellt werden soll.
Es ist mit Bleistift vorgezeichnet, mit verschiedenen Tuschen ausgeführt und ziert prunkvoll die erste Seite eines Erinnerungsalbums des Hallenser Wingolfs. „Album“ ist dabei nicht bildlich zu verstehen, vielmehr ist es eine Art Freundebuch in dem die damaligen Wingolfiten Bibelverse und poetische Grüße notierten. Auf fast jeder Seite steht der Vers Philipper 4, 13 auf Griechisch. Teils vollständig, teils abgekürzt als Πάντα Δι’ Ἑνὸς , vereinzelt auch bereits umgedreht als Δι’ Ἑνὸς Πάντα. Πάντα Δι’ Ἑνὸς war der älteste Wahlspruch des Hallenser Wingolfs und wurde erst später zum heute allseits bekannten Wahlspruch der als Prinzip heute von allen Wingolfen anerkannt wird: ΔΙ’ EΝOΣ ΠAΝΤΑ. Oft findet man im Album auch den von Turnvater Jahn geprägten Spruch Frisch! Fromm! Froh! Frei! welcher bei vielen Wingolfen bis heute als Wahlspruch erhalten ist oder zumindest eine zeitlang als solcher geführt wurde.

Interessant ist das Album auch deshalb, weil es sehr eindrücklich zeigt, dass bis etwa 1870 Zirkel kein definiertes, einheitliches Aussehen hatten.

Das Album ist Eigentum des Hallenser Wingolfs und wird vom VAW seit 1936 treuhänderisch verwahrt. Es liegt im Bundesarchiv des Wingolfs.

Dieses Bild schenkt der Gießener Wingolf dem Göttinger Wingolf im Sommersemester 1870. Ab November 1900 schmückte das Bi...
12/07/2024

Dieses Bild schenkt der Gießener Wingolf dem Göttinger Wingolf im Sommersemester 1870. Ab November 1900 schmückte das Bild das Haus im Nikolausbergerweg 58 bis der Göttinger Wingolf es 1936 treuhänderisch dem VAW zur Sicherung und Verwahrung auf dem Haus des Gießener Wingolfs übergab. Auf dem Haus überlebten die Archivalien den Krieg unbeschadet, mussten aber nach dem Krieg in einer sehr hektischen Aktion auf eine alte Scheune verbracht werden, wo die sowieso nur begrenzt vorhandene Ordnung erheblich gestört wurde. Während einiges an Archivgut geschlossen den jeweiligen Vereinen übernommen werden konnte, war es die Aufgabe der Bundesarchivare den ungeordneten weiteren Bestand zu Sichten und den Philistervereinen zurückzugeben. Der treuhänderische Besitz des VAW mit Eigentum der verschiedenen Philistervereinen befindet sich heute noch in Teilen auf dem Gießener Wingolfshaus, dem Hannoverschen Wingolfshaus und dem Bundesarchiv des Wingolfs. Hoffentlich kehren die Bilder, Pfeifenköpfe, Krüge und Gläser in die jeweiligen Kneipsääle zurück, die bis 1936 ihre Heimat waren.

Zum Bild:
Hinten stehend
Wilhelm Bus Gi68
Philipp Wiederhold Gi69 mit besticktem Fahnengurt
Ludwig Wägener Gi65
Friedrich Schäfer L68 Gi68 mit Chapeau als ###, was in Gießen der Fuxmajor ist
Ernst Weckerling Gi68
Friedrich Lucius Gi67

Davor sitzend
August Buchhold Gi68 Be69 auf dem Boden
Georg Pfannmüller Gi65
Karl Neuschäfer Gi68 als xx mit Cerevis
Franz Wahl Gi67 mit Vollbart
Georg Lindenstruth Gi69 vor dem Fuxmajor
Hermann Sandmann Gi70 neben dem Fass
Christian Strack Gi65 L67 schaut zu
Georg Vogel Gi67 E68 mit Vollbart als x

Davor hockend
Philipp Dornes Gi68
Karl Fink Gi69

Heute wäre er 176 Jahre geworden:Wilhelm Sarges Be69,M72,H87,T89,Gd92,G93,L98,E10,Kg21,Gi22,Dp23Im Wingolf auch als „Bun...
09/07/2024

Heute wäre er 176 Jahre geworden:
Wilhelm Sarges Be69,M72,H87,T89,Gd92,G93,L98,E10,Kg21,Gi22,Dp23
Im Wingolf auch als „Bundessarges“ bekannt. Er war viele Jahre Herausgeber der Wingolfsblätter und prägte vor allem das Vademecum Wingolfiticum nachhaltig.
Geboren am 9. Juli 1848 in Magdeburg, wurde er 1869 im Berliner Wingolf aktiv. Er wählte Eugen Hermann Be67 zum Leibbuschen. Gemeinsam kämpften sie 1870/71, wo Sarges seinen Lbb im Felde verlor. 1872 ging er nach Marburg und trat dem schwarz-weiß-goldenen Altwingolf bei. Nach seinem Studium wurde er Gymnasiallehrer und Oberlehrer und lebte in Mühlhausen in Thüringen.
Auf allen Gruppenbildern aus späteren Jahren sitzt er prominent in der Mitte des Bildes und an seinem charakterstarken Gesicht und eindeutigen Bart auch gut zu erkennen. Trotz seiner vielen Mitgliedschaften kenne ich nur Bilder mit maximal drei Bändern, oft auch nur das Marburger und Berliner.

Bild 1: Sarges als Student in Marburg 1878 mit der Schleife der Kriegsgedenkmünze
Bild 2: Ausschnitt aus dem Berliner Gruppenbild aus dem WS 1869/70. Hinter dem kolorierten Sarges steht Eugen Hermann Be67
Bild 3: Sarges als Schriftleiter der Wingolfsblätter, wahrscheinlich um 1910
Bild 4: Sarges in der Mitte eines Gruppenfotos von Teilnehmern des Wartburgfests um 1920

Alle Bilder liegen mit unterschiedlichen Eigentumsverhältinissen im Bundesarchiv des Wingolfs und sind von FP digitalisiert und bearbeitet.

#1870

🎶Heut ist’s gegründet worden, heut feiern wir sein Fest! 🎶Alles Gute zum 160. Stiftungsfest des Tübinger Wingolfs, desse...
07/06/2024

🎶Heut ist’s gegründet worden, heut feiern wir sein Fest! 🎶
Alles Gute zum 160. Stiftungsfest des Tübinger Wingolfs, dessen Kommers heute steigt.
#1864

Eine Eisenacher Postkarte mit kleinen Zirkelschilden, die das alte Wingolfsdenkmal am Pfarrberg säumen. Daneben sind das...
06/06/2024

Eine Eisenacher Postkarte mit kleinen Zirkelschilden, die das alte Wingolfsdenkmal am Pfarrberg säumen. Daneben sind das Hotel Gute Quelle, das Lutherhaus und die Wartburg abgebildet. Der Urheber ist unbekannt, ich gehe aber von einer touristischen Karte aus, auf der der Wingolf als schmückendes Element der Stadt herhält.
Durch die (nicht ganz fehlerfreien) Zirkel der zum Zeitpunkt des Drucks aktiven Wingolfe lässt sich die ursprünglich schwarz weiße Karte auf etwa 1904-06 datieren.
Sammlung SP, Hamburg
#1844

Adresse

17 Rue Du Maroquin
Strasbourg
67000

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