Von Der Heydt-Museum Wuppertal

Von Der Heydt-Museum Wuppertal Kunstmuseum Mit weltbekannten Werken der niederländischen Malerei und des 19. Die Sammlung des Wuppertaler Museums umfasst Kunst vom 16.
(325)

Jahrhunderts, mit Gemälden von Claude Monet, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Pablo Picasso und Francis Bacon gehört das Von der Heydt-Museum zu den wichtigen, international renommierten Kunstinstituten Deutschlands. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Impressionismus, Expressionismus und die 20er Jahre bilden die Schwerpunkte. Rund 3000 hochkarätige Gemälde, 500 Skulpturen und 30.000 grafische Blä

tter gehören zum Bestand, der in wechselnden großen Ausstellungen präsentiert wird. Das Museum befindet sich im Zentrum von Wuppertal-Elberfeld.

🌾Spätsommerliche Vibes aus unserem Depot🍃 Der Maler und Grafiker Ernst Hardt (geb. 1869) fand seine Bildsprache während ...
31/08/2026

🌾Spätsommerliche Vibes aus unserem Depot🍃

Der Maler und Grafiker Ernst Hardt (geb. 1869) fand seine Bildsprache während des Studiums an der Düsseldorfer Akademie.

Sein pastoser Pinselduktus verweist auf die Lehre Eugen Dückers, der als Leiter der dortigen Landschaftsklasse prägend für viele Landschaftsmalende wirkte.

Inspiriert durch die weiten Horizonte des Niederrheins und den geschwungenen Kuppen des Bergischen Landes schuf Hardt wunderschöne Landschaftsmalereien. 🖼️

In der hier gezeigten Arbeit taucht herbstliches Licht die Felder und Wiesen in eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Der Heuschober im Vordergrund und (angeschnitten) am linken Bildrand scheinen indes noch vom warmen Sommer zu erzählen.
Zwei bauschige Wolken ziehen über den Himmel- fast wie das Wetter heute, das zwischen Sonne, Schauern und aufziehenden Böen pendelt. ☁️

Im Bild zeigt sich die präzise Beobachtung von Weite, Licht und Wolkenbewegungen, die der Künstler mit lockerer Pinselführung wiedergibt. 😌

Ernst Hardt verstarb bereits 1917- noch im selben Jahr zeigte der Kölner Kunstverein seine Werke; 1918 folgte eine Ausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle.

🎨Ernst Hardt
Über Berg und Tal,
vor 1908
Von der Heydt-Museum Wuppertal

29/08/2026

Flügelfrei geht in die nächste Runde 🎹🎶

Bevor es Donnerstagabend losgeht, bringen wir unseren Flügel für euch auf Hochglanz– schließlich soll er für seinen großen Auftritt schick sein. ✨

Ab 17 Uhr klappen wir den Deckel auf und wer spielen möchte, ist herzlich eingeladen: ob geübte Finger oder lange nicht mehr gespielt – hier zählt vor allem die Freude an der Musik, nicht Perfektion.

Wer lieber zuhört, ist natürlich genauso willkommen. 😊

Bei freiem Eintritt könnt ihr außerdem unsere Sammlung entdecken. 🫱🏼‍🫲🏽

Für die passende Getränkebegleitung sorgt das Team des 🍷☕️🍹

Kunst und Musik – was will man mehr?

🎼Donnerstag, 3. September
17-20 Uhr
Im Forum des Von der Heydt-Museums
Eintritt ab 17 Uhr frei






bergischen.drei in.wuppertal

Mit dem Ferienende verabschiedet sich auch unsere Ausstellung „Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär“. Aber kein...
29/08/2026

Mit dem Ferienende verabschiedet sich auch unsere Ausstellung „Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär“.
Aber keine Sorge: Bis zum Start von „Schön & streng: Die Macht des Ornaments“ am 11. Oktober erwartet euch bei uns weiterhin ein buntes Programm für die ganze Familie. Kommt vorbei! 🥳

27/08/2026

Unser Banner für unsere Ausstellung „Schön & Streng - Die Macht des Ornaments“ hängt jetzt an der Museums Fassade. 🌟

🌊 Schwelgt ihr auch in Urlaubserinnerungen?Dann passt unser heutiger Depotschatz bestimmt hervorragend! 😊 „An der breton...
24/08/2026

🌊 Schwelgt ihr auch in Urlaubserinnerungen?
Dann passt unser heutiger Depotschatz bestimmt hervorragend! 😊

„An der bretonischen Küste“ von Richard Paling (1901–1955) führt uns an eine Bucht der französischen Atlantikküste.
Man erkennt die für diese Region typischen Steinhäuschen, die Salz, Wind und Wetter trotzend aus der zerklüfteten Küste aufragen.

Mehrere Segelboote treiben unter einem weiten Himmel auf der bewegten Wasseroberfläche. ⛵️
Die gesamte Szene ist in zartes Licht getaucht.

Der gebürtige Barmer Künstler, Richard Paling, gehörte zu den Mitbegründern der Kunstgruppe „Wupperkreis“ und war lebenslang eng mit Otto Pankok befreundet.

Seine erste Ausstellungsbeteiligung hatte er bereits 1919 im Rahmen der Schau „Das Junge Rheinland“ in Düsseldorf, auf der er mit zwei Werken vertreten war.

Wie viele andere Malende suchte er abseits seiner Heimatregion nach neuen Motiven und Lichtstimmungen – ein Stipendium ermöglichte ihm 1929 eine Reise in die Bretagne.

Die Stimmung des für Künstler:innen beliebten Reiseziels fängt Paling mit lockerem, skizzenhaftem Duktus ein, der das atmosphärische Licht und die Leichtigkeit der Szenerie betont.

Welche Urlaubserinnerung wäre für euch bildwürdig?


🇫🇷 Richard Paling, An der bretonischen Küste, 1. Hälfte 20. Jh., Von der Heydt-Museum Wuppertal

23/08/2026

Schön & streng: Die Macht des Ornaments



Von Henri Matisse bis heute: Ab dem 11. Oktober 2026 widmet sich das Von der Heydt-Museum Wuppertal der Welt des Ornaments.

Muster, Wiederholungen, Farben und Formen – was auf den ersten Blick dekorativ erscheint, erzählt bei genauerem Hinsehen von Ordnung, Identität, Gesellschaft und kulturellem Wandel. Die Ausstellung zeigt, wie Künstler*innen seit der Klassischen Moderne das Ornament immer wieder neu gedacht und zum eigenständigen Bildthema gemacht haben.



Mit Werken unter anderem von Henri Matisse, August Macke, Philip Taaffe, Katja Davar und Thomas Bayrle lädt „Schön & streng“ dazu ein, die Macht von Mustern und Formen neu zu entdecken.

📅 11. Oktober 2026 – 14. Februar 2027

📍 Von der Heydt-Museum Wuppertal

Happy Birthday KMV! Heute genau vor 80 Jahren, am 21. August 1946, schlossen sich der Barmer Kunstverein und der Elberfe...
22/08/2026

Happy Birthday KMV! Heute genau vor 80 Jahren, am 21. August 1946, schlossen sich der Barmer Kunstverein und der Elberfelder Museumsverein zusammen zum KUNST- UND MUSEUMSVEREIN WUPPERTAL! Hier sind alle Logos zu sehen, die im Laufe der Zeit entwickelt worden waren.

„Seit 1866 haben der Barmer, seit 1892 der Elberfelder Verein ihre Arbeit im Dienste der bildenden Kunst, erst für die beiden Städte, dann seit 1929 innerhalb der Stadt Wuppertal, auch in den Jahren des Krieges, getreulich geleistet“, heißt es im Jahresbericht 1945/46. „Die örtlichen Verhältnisse ließen es als ratsam erscheinen, die beiden Vereine auch nach 1929 zunächst aufrecht zu erhalten. In den letzten Jahren machte sich jedoch auf beiden Seiten der Wunsch geltend, die Verbindung unter den Vereinen enger zu gestalten, wie es bei den gemeinsamen Vorträgen bereits der Fall war“, heißt es dort weiter. Der neue Verein führe die Tradition des alten Vereins weiter!

Da die Barmer Ruhmeshalle aufgrund des Krieges noch unbenutzbar war, konzentrierte sich das Ausstellungsgeschehen des KMV 1946 auf das damals noch Städtische Museum genannte Haus in Wuppertal-Elberfeld. Schon 1946 wurde vom Kunst- und Museumsverein in Räumen, die der Architekt und Mitglied des Kunst- und Museumsvereins Heinz Rasch in seinem Privathaus am Döppersberg 24–26 (dem Haus des legendären Maltechnikums des Lackfabrikanten Kurt Herberts) zur Verfügung stellte, ein Studio für Neue Kunst eingerichtet.

Mehr Museum für alle: Der KMV fördert seit 80 Jahren die Arbeit des Von der Heydt-Museums. Mit dem KMV wird große Kunst zum Gemeinschaftserlebnis: Denn der KMV öffnet Räume für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven. Die Mitglieder haben immer freien Eintritt und profitieren außerdem von den vielen exklusiven Veranstaltungen. Außerdem hat der KMV ein neues Angebot speziell für junge Kunstinteressierte zwischen 18 und 35 Jahren ins Leben gerufen: IMPULS – Junger Kunstkreis für neue Perspektiven. Kunst und Kultur verbinden sich hier mit Community – für alle, die Kunst nicht nur anschauen, sondern erleben wollen.

Ihr habt noch 9 Tage Zeit, die Ausstellung “Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär” zu besuchen! 🏭⚙️Die Tickets f...
22/08/2026

Ihr habt noch 9 Tage Zeit, die Ausstellung “Carl Grossberg. Sachlich – magisch – visionär” zu besuchen! 🏭⚙️
Die Tickets für unsere Führungen sind im Shop schon ausgebucht? Keine Sorge: Ab 30 Minuten vor Führungsbeginn gibt es noch Resttickets an der Museumskasse! 🎟️

🦇 Dass Carl Grossberg nachfolgende Generationen von Künstler:innen prägte, beweist dieses Gemälde des deutsch-österreich...
19/08/2026

🦇 Dass Carl Grossberg nachfolgende Generationen von Künstler:innen prägte, beweist dieses Gemälde des deutsch-österreichischen Malers Torsten Slama.
Er bezieht sich hier direkt auf Grossbergs Werk „Dampfkessel mit Fledermaus“ aus dem Jahr 1928.

Die titelgebende Fledermaus schwebt bei Slama – etwas verkleinert – über dem Kopf der sitzenden männlichen Figur. Das breite Panoramafenster befindet sich nun auf der linken Seite. Kein Dampfkessel ist hier zu sehen, wie bei Grossberg, dafür ein rechtwinkliger Block mit eingelassenen Röhrenöffnungen, auf dem der Mann sitzt. Neben ihm steht eine Frau, die direkt aus dem Bild herausschaut.
Beide Figuren sind in enge Turnanzüge gekleidet.
Sie sind als die Galeristin Giti Nourbakhsch und der Sammler Antonio Dalle Nogare identifiziert worden.

Slama wurde 1967 in Österreich geboren, zog aber früh mit seiner Familie ins Bergische Land nahe Köln. Er studierte von 1986 bis 1992 an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler bei Fritz Schwegler. Seine Gemälde und Zeichnungen bestechen durch einen technisch präzisen, fast altmeisterlichen Stil.
Themen bezog er aus der Populärkultur, insbesondere aus Comics, Filmklassikern und Fernsehsendungen sowie aus Science-Fiction und der Kunstgeschichte, wie der Neuen Sachlichkeit. Slama verstarb 2023.

Bis zum 30. August könnt ihr die Arbeiten noch in der Aussgellung „Carl Grossberg. Sachlich - magisch - visionär“, sehen.

Torsten Slama, Rumpf-Familie, 2008, Van Ham Art Estate: Torsten Slama Köln

Installationsansichten: Achim Kukulies

Der heutige Depotschatz präsentiert euch eine blühende Sommerwiese. Der Ausblick zeigt daran angrenzend eine Baumreihe m...
17/08/2026

Der heutige Depotschatz präsentiert euch eine blühende Sommerwiese. Der Ausblick zeigt daran angrenzend eine Baumreihe mit Dächern und dem Kloster Frauenchiemsee. Im Hintergrund sind die Alpen zu sehen. Wilhelm Trübner (1851–1917) stellte das Motiv im Sommer 1891 mehrfach dar. Bereits 1907 – noch zu Lebzeiten des Künstlers – wurde das Gemälde aus dem Kunsthandel für unsere städtische Sammlung erworben.

Der aus Heidelberg stammende Maler hatte eine Lehre als Goldschmied begonnen, bevor er ab 1867 auf Empfehlung von Anselm Feuerbach an den Kunstakademien in Karlsruhe und München studierte. Zunächst im Austausch mit den deutschen Impressionisten, wandte Trübner sich als Mitglied des „Leibl-Kreises“ einem von Gustave Courbet und niederländischer Kunst geprägten Realismus zu. Seinen künstlerischen Höhepunkt erreichte er in den 1870er Jahren. Ab 1896 lehrte er am Städelschen Kunstinstitut und wurde 1903 Professor an der Karlsruher Kunstakademie. Darüber hinaus veröffentlichte Trübner kunstwissenschaftliche Texte und nahm an internationalen Ausstellungen teil. 1917 erhielt er einen Ruf an die Berliner Kunstakademie. Da er jedoch zu schwer erkrankt war, konnte er die Position nicht antreten und verstarb noch im selben Jahr in Karlsruhe.

🌼 Wilhelm Trübner, Klosterwiese auf Frauenchiemsee, 1891, Von der Heydt-Museum Wuppertal, Foto: Medienzentrum Wuppertal

Adresse

Turmhof 8
Wuppertal
42103

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 20:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+492025636231

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