Deutsches Marinemuseum

Deutsches Marinemuseum Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven
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Das Deutsche Marinemuseum zeigt in seiner Dauerausstellung die wechselvolle Geschichte der verschiedenen deutschen Marinen im Spiegel von Politik, Kultur und Gesellschaft von 1848 bis in die Gegenwart. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die spannende Geschichte der deutschen Seestreitkräfte und erleben Sie den Alltag von Marinesoldaten hautnah auf und in unseren begehbaren Großexponaten auf

dem Freigelände. Das Minenjagdboot "Weilheim", das Unterseeboot U10, das Flugkörperschnellboot "Gepard" und der Lenkwaffenzerstörer "Mölders" laden ein, die besonderen Anforderungen des Bordlebens nachzuempfinden. Eintrittspreise:

Einzelkarte für Erwachsene: 16,00 EUR
Familienkarte (2 Erwachsene, max. 3 Kinder): 41,00 EUR
Kleinfamilienkarte (1 Erwachsener, 2 Kinder): 31,00 EUR
Gruppe ab 15 Personen pro Person: 15,00 EUR
Jugendliche, Schüler:innen, Studierende: 10,00 EUR
Schulklassen und Jugendgruppen ab 15 Personen pro Person: 6,00 EUR
Schwerbehinderte: 11,00 EUR
Kinder bis einschl. 5 Jahre: frei

  1941 starb der letzte deutsche Kaiser. Wer war dieser Mann?Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen wurde am 27. Ja...
04/06/2026

1941 starb der letzte deutsche Kaiser. Wer war dieser Mann?

Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen wurde am 27. Januar 1859 als erster Sohn des preußischen Kronprinzen Friedrich von Preußen und dessen Ehefrau Victoria von Großbritannien und Irland in Berlin geboren. Er entstammte dem regierenden Haus der Hohenzollern.

Nach einer schweren Geburt, welche bleibende Schäden des linken Armes hinterließ, wuchs Wilhelm überwiegend in Berlin auf. Im „Dreikaiserjahr“ 1888 wurde Wilhelm II. nach dem frühen Tod seines Vaters, des sogenannten 99-Tage-Kaisers Friedrich III., am 15. Juni 1888 zum König von Preußen und Deutschen Kaiser proklamiert. Er galt als selbstbewusst, impulsiv und militaristisch. Ein Wendepunkt für die deutsche Politik war die Entlassung des Reichskanzlers Bismarck, die er 1890 vornahm. Der Kaiser verfolgte eine aggressive Weltmachtpolitik. So forderte er einen „Platz an der Sonne“ für Deutschland und wollte diesen zur Not auch mit Gewalt erkämpfen. Unter ihm wurde die gegen Großbritannien gerichtete Flottenrüstung forciert.

Kaiser Wilhelm II. spielte bei den Ereignissen im Sommer 1914 welche zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führten, eine zentrale Rolle. Im Krieg wiederum wurden die Entscheidungen zunehmend durch die Militärs selbst getroffen. Nach dem Ersten Weltkrieg musste der Kaiser am 9. November 1918 Abdanken und flüchtete ins Exil in die Niederlande. Bei seiner Flucht nahm Wilhelm II nur das „Nötigste“ mit. Darunter Möbel, Spiegel und weitere persönliche Besitztümer, die in mehreren Zugwaggons in die Niederlande transportiert wurden.

Am 4. Juni 1941 um 12.3o Uhr starb Wilhelm II. an einer Lungenembolie in seinem niederländischen Exil. Der letzte deutsche Kaiser wurde im engsten Kreis in den Niederlanden beigesetzt. Die Nationalsozialisten verboten Trauerfeiern im Reich und erlaubten nur einem kleinen Kreis von Personen die Reise zur Beisetzung.
Als letzter Kaiser steht Kaiser Wilhelm II. für das Ende einer Ära der deutschen Geschichte.



Bild: Portrait von Kaiser Wilhelm II., © DMM 2023-093-494

Dieses Erinnerungstück kam Anfang 2026 in die Sammlung des Deutschen Marinemuseums. Es wurde 1941 dem Ersten Offizier de...
02/06/2026

Dieses Erinnerungstück kam Anfang 2026 in die Sammlung des Deutschen Marinemuseums. Es wurde 1941 dem Ersten Offizier des Schlachtschiffes "Bismarck", Fregattenkapitän Hans Oels, anlässlich seines Geburtstages geschenkt. Es zeigt einen überzeichneten Korvettenkapitän, der an einem Tisch mit einem Bier darauf steht. Die Figur ist auf einen Sockel gesteckt, auf dem sich eine Widmung zum Geburtstag findet.

  1916 trafen die deutsche Hochseeflotte und die britische   im Seegebiet des Skagerraks aufeinander. Die   war die bis ...
31/05/2026

1916 trafen die deutsche Hochseeflotte und die britische im Seegebiet des Skagerraks aufeinander. Die war die bis dahin größte Seeschlacht der Weltgeschichte, an ihr nahmen 151 britische und 100 deutsche Einheiten teil, von denen 14 britische und 11 deutsche Schiffe und Boote versenkt wurden. Die menschlichen Verluste umfassten 6.094 Tote/ 674 Verwundete auf britischer und 2.551 Tote/ 507 Verwundete auf deutscher Seite. Aufgrund der höheren britischen Verluste vor allem bei den Großkampfschiffen reklamierte Deutschland den Sieg in der Schlacht für sich. Die britische Seite deutete hingegen das „Fliehen“ der vom Schlachtfeld dahingehend, dass die Grand Fleet das Schlachtfeld behauptet und somit die Schlacht gewonnen hatte. In der britischen Bevölkerung, aber auch unter den Marineangehörigen blieb trotz dieser Erklärung das Gefühl einer Niederlage zurück, hatte man doch trotz deutlicher Überlegenheit über den Feind diesen nicht vernichten können. Doch wer hatte die Schlacht nun gewonnen? Die reinen Zahlen und Fakten legen einen taktischen Sieg der Hochseeflotte nahe, konnte sie doch gegen einen überlegenen Feind im Gefecht bestehen und diesem spürbaren Schaden zufügen. Auf der strategischen und damit für den Krieg entscheidenden Ebene sah es hingegen anders aus. Der Schlachtausgang hatte an der bestehenden Situation für die Kaiserliche Marine und das Kaiserreich nichts geändert. Weder konnte die britische Seeherrschaft gebrochen noch die Blockade gegen die deutsche Küste überwunden werden. Die Hochseeflotte blieb auch weiterhin die schwächere Flotte, welche aus geografisch unvorteilhafter Position operieren musste. Der Hochseeflotte blieb bis zum Kriegsende, mit Ausnahme kleinerer Vorstöße, nur die Rolle als Absicherung der auslaufenden U-Boote. Die wachsende Unzufriedenheit der Besatzungen der Großkampfschiffe führte bereits 1917 zu ersten Unruhen in Wilhelmshaven und schließlich 1918 zur Revolution in Folge des Kieler Matrosenaufstandes.

Bild: Der Große Kreuzer S.M.S. „Seydlitz“ mit schweren Gefechtsschäden nach der Schlacht in der Schleusenkammer der Dritten Einfahrt im Hafen Wilhelmshaven. © DMM 2005-164-093

Zum heutigen DepotDienstag zeigen wir Ihnen ein Reservistentuch der Nationalen Volksarmee. Es wurde einem unserer Museum...
26/05/2026

Zum heutigen DepotDienstag zeigen wir Ihnen ein Reservistentuch der Nationalen Volksarmee. Es wurde einem unserer Museumsmitarbeiter im Mai 1992 verliehen und wurde zur Erinnerung mit Grüßen und Unterschriften von Kameraden versehen.
Das Reservistenabzeichen wurde seit 1965 in der Nationalen Volksarmee der DDR verliehen. Dazu wurde dieses Tuch überreicht.

***Reminder***Wir laden Sie herzlich am 26. Mai 2026 um 19.00 Uhr zu dem Vortrag „Achtung, Exponat! Das Schiffsmodell de...
24/05/2026

***Reminder***

Wir laden Sie herzlich am 26. Mai 2026 um 19.00 Uhr zu dem Vortrag „Achtung, Exponat! Das Schiffsmodell des Leichten Kreuzers „Emden“ (III)“ von unserem wissenschaftlichen Mitarbeiter Carsten Siegel ein.

Sie interessieren sich für deutsche Marinegeschichte und wollten den Exponaten im Museum schon immer einmal ganz nah kommen? Dann sind Sie in unserer Reihe „Achtung, Exponat!“ genau richtig. Unterhaltsam und zugleich informativ werden hier besondere Details vorgestellt und die oftmals verborgenen Geschichten der einzigartigen Exponate sichtbar gemacht.

Am Dienstag, den 26. Mai um 19:00 Uhr präsentiert Ihnen Carsten Siegel das Modell des Leichten Kreuzers „Emden“ (III) im Detail und nimmt Sie mit auf eine Reise durch die wechselvolle Geschichte des Schiffes und seiner Besatzungen: Als erster großer Nachkriegsbau in Wilhelmshaven 1925 vom Stapel gelaufen, diente die „Emden“ überwiegend als Schulschiff zur Ausbildung angehender Seeoffiziere und Unteroffiziere. Sie umrundete dabei mehrfach den Erdball und hinterließ an vielen Orten ihre Spuren.

Der Vortrag bietet die seltene Gelegenheit, mit dem Modell auf Tuchfühlung zu gehen und seine vielen kleinen Details zu entdecken. Und weil ein Modell allein nicht genügt, präsentieren wir zusätzlich das Modell des Torpedobootes „Wolf“.

Seien Sie gespannt und kommen Sie an Bord! Der Vortrag ist wie immer kostenfrei und dauert ca. 60 Minuten.

Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenlos.

  1945 wurde Großadmiral Karl Dönitz in den Räumlichkeiten der Marineschule Mürwik bei Flensburg zusammen mit den Mitgli...
23/05/2026

1945 wurde Großadmiral Karl Dönitz in den Räumlichkeiten der Marineschule Mürwik bei Flensburg zusammen mit den Mitgliedern seiner letzten Reichsregierung verhaftet.

1910 trat Karl Dönitz (*16.09.1891; † 24.12.1980) der Kaiserlichen Marine bei und wurde während des Ersten Weltkrieges U-Boot-Kommandant. 1918 geriet er in britische Kriegsgefangenschaft. In der Zeit der Weimarer Republik leistete er weiter Dienst in der Reichsmarine. Trotz den Einschränkungen durch den Versailler Vertrag gelang ihm ein Aufstieg in der Marine. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten baute Dönitz ab 1936 die deutsche U-Boot-Flotte als „Führer der U-Boote (FdU) auf. In dieser Funktion führte er die deutsche U-Bootwaffe auch während des Zweiten Weltkrieges. Nach der Absetzung des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, übernahm Dönitz ab Januar 1943 diesen Posten. Er setzte den verstärkten U-Bootkrieg auch dann weiter fort, als die eigenen Verluste dramatisch anstiegen. Ursache für die steigenden Verluste war u.a. die Entschlüsselung der deutschen Chiffriermaschine ENIGMA durch die britische Royal Navy. Von da an konnten die Alliierten den deutschen Funkverkehr zwischen Festland und den U-Booten in Echtzeit mitlesen.

Nach Adolf Hi**ers (1889-1945) Selbstmord am 30. April 1945 wurde Karl Dönitz am 1. Mai 1945 dessen Nachfolger als Staatsoberhaupt des „Deutschen Reiches“. Die Ernennung erfolgte durch Hi**er, da er in Dönitz einen loyalen Nationalsozialisten und fähigen Befehlshaber der U-Boot-Waffe sah. Zudem traute er ihm eine Weiterführung des Krieges bis zum bitteren Ende zu. Auch nach der deutschen Kapitulation am 7./8. Mai 1945 blieb Dönitz im Amt. Am 23. Mai wurde Karl Dönitz schließlich mit Mitgliedern seiner Reichsregierung in Flensburg in der Marinesportschule Mürwik durch britische Soldaten verhaftet.

Dönitz zählte zu einem der 24 Angeklagten im Nürnberger Hauptkriegsverbrecher-Prozess. Er wurde aufgrund der Führung von Angriffskriegen und Kriegsverbrechen am 1. Oktober 1946 zu zehn Jahren Haft verurteilt, welche er vollständig verbüßte.



Portrait: Großadmiral Karl Dönitz © 2003-126-001

Diese Woche haben wir für den DepotDienstag einen Offiziersäbel ausgewählt. Er stammt aus der Zeit der Kaiserlichen Mari...
20/05/2026

Diese Woche haben wir für den DepotDienstag einen Offiziersäbel ausgewählt. Er stammt aus der Zeit der Kaiserlichen Marine. Seine Stahlklinge ist mit Ornamenten verziert. Der Griff ist mit einem Löwenkopf am Bügelabschluss verziert und besteht zum Teil aus Elfenbein.
Das Objekt gehörte einstmals dem späteren Vizeadmiral Heinrich Löhlein, welcher während der Zweiten Marokkokrise als Kommandant des Kleinen Kreuzers S.M.S. Berlin vor Ort in Agadir war.

***Vortrag, 26.05.2026, 19.00 Uhr***Achtung, Exponat! Das Schiffsmodell des Leichten Kreuzers „Emden“ (III)Sie interessi...
15/05/2026

***Vortrag, 26.05.2026, 19.00 Uhr***

Achtung, Exponat! Das Schiffsmodell des Leichten Kreuzers „Emden“ (III)

Sie interessieren sich für deutsche Marinegeschichte und wollten den Exponaten im Museum schon immer einmal ganz nah kommen? Dann sind Sie in unserer Reihe „Achtung, Exponat!“ genau richtig. Unterhaltsam und zugleich informativ werden hier besondere Details vorgestellt und die oftmals verborgenen Geschichten der einzigartigen Exponate sichtbar gemacht.

Am Dienstag, den 26. Mai um 19:00 Uhr präsentiert Ihnen Carsten Siegel das Modell des Leichten Kreuzers „Emden“ (III) im Detail und nimmt Sie mit auf eine Reise durch die wechselvolle Geschichte des Schiffes und seiner Besatzungen: Als erster großer Nachkriegsbau in Wilhelmshaven 1925 vom Stapel gelaufen, diente die „Emden“ überwiegend als Schulschiff zur Ausbildung angehender Seeoffiziere und Unteroffiziere. Sie umrundete dabei mehrfach den Erdball und hinterließ an vielen Orten ihre Spuren.

Der Vortrag bietet die seltene Gelegenheit, mit dem Modell auf Tuchfühlung zu gehen und seine vielen kleinen Details zu entdecken. Und weil ein Modell allein nicht genügt, präsentieren wir zusätzlich das Modell des Torpedobootes „Wolf“.
Seien Sie gespannt und kommen Sie an Bord! Der Vortrag ist wie immer kostenfrei.

In der Ankündigung für unseren nächsten Abendvortrag hat sich ein Fehler eingeschlichen: Carsten Siegel wird selbstverst...
13/05/2026

In der Ankündigung für unseren nächsten Abendvortrag hat sich ein Fehler eingeschlichen: Carsten Siegel wird selbstverständlich nicht das Modell der S.M.S. "Emden" von 1909 oder 1917 vorstellen. Der Vortrag am 26. Mai wird sich um die "Emden" (III) der Reichsmarine (Stapellauf 1925) drehen. Vielen Dank für Ihre Hinweise auf den Fehler!

Wir freuen uns darauf, das Modell der "Emden" (III) mit Ihnen zusammen zu erkunden!

ACHTUNG! Änderung in unserer Vortragsreihe:

Wir möchten Sie heute über eine Terminänderung informieren: Der nächste Vortrag aus unserer Reihe „Achtung, Exponat!“ – „Das Schiffsmodell des Leichten Kreuzers S.M.S. „Emden“ (III)“ mit Carsten Siegel – findet bereits am 26. Mai 2026 statt.

Der Vortrag von Christian Jentzsch zum Thema „Die Bundesmarine und die Verteidigungsplanungen im Kalten Krieg“ wird entsprechend auf den 30. Juni 2026 verschoben.

Ein besonderer Neuzugang in unsere Sammlung ist diese britische Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg ("THE SINKING OF THE ...
12/05/2026

Ein besonderer Neuzugang in unsere Sammlung ist diese britische Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg ("THE SINKING OF THE BLÜCHER IN THE BATTLE OF THE DOGGER BANK"). Sie zeigt auf der Vorderseite den nach dem Gefecht auf der Doggerbank am 24. Januar 1915 sinkenden Großen Kreuzer S.M.S. "Blücher". Hinten findet sich ein Informationstext zu dem Ereignis: "GREAT NAVAL LEEDS OF THE WAR, 1914. Series I. Printed and Published by ABRAHAMS & SONS, Devonport."

Adresse

Südstrand 125
Wilhelmshaven
26382

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
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Sonntag 10:00 - 17:00

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