02/09/2026
Morgen Abend kehren wir aus der Sommerpause zurück – mit einer besonderen Ausstellungseröffnung, auf die wir uns sehr freuen.
Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden zeigt mit [a noise in the ear like the wind] eine Einzelausstellung des Künstlers und Musikers Christian Naujoks (*1980). Die Ausstellung ist im Rahmen des Follow Fluxus Stipendiums 2025/26 entstanden.
Christian Naujoks hinterfragt in seinen Werken grundlegend die Vorstellung eines „normalen“ Gehörs, indem er Hörbeeinträchtigungen als kreativen Ausgangspunkt ins Zentrum stellt. Der Titel [a noise in the ear like the wind] greift das weit verbreitete Bild auf, Tinnitus und andere Hörgeräusche als Windrauschen zu beschreiben. Diese Metapher für einen körperlichen Zustand verweist zugleich auf die Verwobenheit von Mensch und Umwelt. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen mit Hörbeeinträchtigungen setzt sich Naujoks interdisziplinär mit den politischen, körperlichen und relationalen Dimensionen des Hörens auseinander. Dabei rückt er Audio Captions – textbasierte Darstellungen von Klangereignissen – als eigenständige Kunstform in den Fokus und stellt damit unsere Vorstellungen von objektiver Sinneswahrnehmung in Frage.
Credits: Ausstellungsansichten: Christian Naujoks, [a noise in the ear like the wind], 2026
Porträt Christian Naujoks, Credit: Diana Pfammatter
Förderer: Wiesbaden.DeineKultur Kulturfonds FRM
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With [a noise in the ear like the wind], Nassauischer Kunstverein Wiesbaden presents a solo exhibition by artist Christian Naujoks (*1980), whose practice brings together visual art and experimental music. The exhibition was developed as part of the 2025/26 Follow Fluxus – Fluxus and thend the Consequences grant.
Bringing together film, sound installations, and participatory scores, Naujoks makes sound perceptible to the senses in a variety of ways. He also incorporates noise and the acoustic environment of the city to create a multilayered listening experience. In doing so, he not only opens up new approaches to art but also creates a space for shared listening and for experiencing different forms of perception.