Buchenwald Memorial | Gedenkstätte Buchenwald

Buchenwald Memorial | Gedenkstätte Buchenwald Welcome to the official page. | Willkommen auf der Facebook-Seite der Gedenkstätte Buchenwald New exhibitions place the crimes in their historical contexts.
(747)

Opening hours Museums | Öffnungszeiten Museen: 10 - 16 Uhr
The outdoor facilities are accessible daily until sundown. | Die Außenanlagen können täglich bis Einbruch der Dunkelheit besichtigt werden. Buchenwald (1937-1945) became a synonym for the crimes committed by the National Socialists. Until 1950, the Soviets used the grounds for a special camp; after 1958 the German Democratic Republic esta

blished the “Nationale Mahn- und Gedenkstätte” here. After 1990, the memorial was reorganized according to a new concept now also providing for commemoration of the fates of other victim groups. The history of Weimar and Buchenwald provides a unique historical resonator for historical-political education work. This uniqueness lies in the proximity between the camp and Weimar as a cultural centre, and in the access thus offered to the past.
|
Das KZ Buchenwald (1937-1945) ist heute ein Synonym für die nationalsozialistischen Verbrechen. Bis 1950 nutzten die Sowjets das Gelände für ein Speziallager, nach 1958 baute die DDR die "Nationale Mahn- und Gedenkstätte" zur größten deutschen KZ-Gedenkstätte aus. Nach 1990 wurde die Gedenkstätte neu konzipiert und für die Erinnerung an das Schicksal weiterer Opfergruppen geöffnet. Neue Ausstellungen ermöglichen den Blick auf die Zusammenhänge der Verbrechen. Die Geschichte von Buchenwald und Weimar bietet heute für die historisch-politische Bildungsarbeit einen einmaligen historischen Resonanzboden. Wie nirgendwo sonst ergeben sich Zugänge zur Vergangenheit, die sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen menschlichen Handelns erfahrbar werden lassen.

Heute ist der Geburtstag von Wolfgang Schieweg.Als Jugendlicher gehörte er zu den führenden Köpfen der Leipziger „Meute ...
01/09/2026

Heute ist der Geburtstag von Wolfgang Schieweg.

Als Jugendlicher gehörte er zu den führenden Köpfen der Leipziger „Meute Reeperbahn“. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen widersetzte er sich der Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten. Sie verweigerten sich der Hitlerjugend, hörten Jazz und den verbotenen Moskauer Rundfunk und machten ihre oppositionelle Haltung auch nach außen sichtbar.

1939 wurde Wolfgang Schieweg verhaftet und zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt. Doch nach Verbüßung seiner Strafe kam er nicht frei: Im Herbst 1942 verschleppte ihn die Gestapo in das KZ Buchenwald. Später musste er im Außenlager Schönebeck Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie leisten. Ende April 1945 gelang ihm die Flucht.

Dass die Opposition der Leipziger Meuten später als Widerstand gegen den Nationalsozialismus anerkannt wurde, erlebte Wolfgang Schieweg nicht mehr.

Seine Lebesgeschichte als Audioinhalt in unserer Mediathek:

https://buchenwald.pulse.ly/inzcti7zxn

Von Oktober 1944 bis Anfang April 1945 bestand in Dessau ein Außenlager des KZ Buchenwald. Es war eines von 42 Außenlage...
31/08/2026

Von Oktober 1944 bis Anfang April 1945 bestand in Dessau ein Außenlager des KZ Buchenwald. Es war eines von 42 Außenlagern der KZ Buchenwald und Mittelbau-Dora auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt.

Rund 350 Männer waren zeitweise dort inhaftiert. Die überwiegende Mehrheit waren politische Häftlinge, die größte Gruppe stammte aus der Sowjetunion. In der Dessauer Waggonfabrik mussten sie Montage- und Reparaturarbeiten durchführen. Nach dem schweren Luftangriff auf Dessau am 7. März 1945 wurden sie auch zur Trümmerbeseitigung in der Stadt eingesetzt.

Anfang April räumte die SS das Lager. Die Häftlinge mussten zur Elbe marschieren und wurden anschließend per Schiff in Richtung Tschechoslowakei gebracht. Erst am 8. Mai 1945 verschwand die Wachmannschaft.

Teile der ehemaligen Waggonfabrik sind bis heute erhalten.

🔗 Mehr über das Außenlager Dessau auf unserem Außenlagerportal: https://buchenwald.pulse.ly/oylutm6gm8

Heute vor 103 Jahren, am 30. August 1923, wurde Pierre Durand in Mulhouse geboren.Während der deutschen Besatzung Frankr...
30/08/2026

Heute vor 103 Jahren, am 30. August 1923, wurde Pierre Durand in Mulhouse geboren.

Während der deutschen Besatzung Frankreichs schloss er sich der Résistance an. Im Januar 1944 wurde er verhaftet und im Mai als politischer Häftling in das KZ Buchenwald deportiert.

Wenige Tage nach der Befreiung, am 19. April 1945, verlas Pierre Durand bei der Trauerfeier der Häftlinge den Schwur von Buchenwald auf Französisch.

Nach 1945 blieb die Erinnerung an Buchenwald ein wichtiger Teil seines Lebens. Er schrieb über die Résistance und die französischen Häftlinge und wurde 1982 Vorsitzender des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos.

Anlässlich seines 103. Geburtstages erinnern wir an Pierre Durand und seine Geschichte.

🔗 Mehr über seine Biografie erfahren Sie auf unserer Website:
https://buchenwald.pulse.ly/l48lwlhgzq

Magdeburg-Rothensee war eines von 34 Außenlagern des KZ Buchenwald auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt.Von Juni 1...
29/08/2026

Magdeburg-Rothensee war eines von 34 Außenlagern des KZ Buchenwald auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt.

Von Juni 1944 bis Februar 1945 waren dort zeitweise fast 2.000 Männer und Jungen inhaftiert, fast ausschließlich jüdische Häftlinge. Sie mussten unter extremen Bedingungen für die Braunkohle-Benzin AG Schwerstarbeit leisten.

Mindestens 550 Häftlinge starben in Magdeburg-Rothensee. Hunderte weitere wurden krank und völlig entkräftet nach Buchenwald, Auschwitz-Birkenau oder Bergen-Belsen gebracht.

Das Außenlager lag unmittelbar neben einer Wohnsiedlung. Die Häftlinge marschierten täglich durch Magdeburg zu ihren Arbeitsorten – sichtbar für die Bevölkerung.

Heute erinnert ein Denkmal in der Havelstraße an die Opfer.
Mehr dazu auf unserem Außenlagerportal:

https://buchenwald.pulse.ly/lgdx5wpecr

Mitten in Magdeburg mussten Tausende KZ-Häftlinge für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten.Im Juni 1944 entstand gege...
28/08/2026

Mitten in Magdeburg mussten Tausende KZ-Häftlinge für die deutsche Rüstungsindustrie arbeiten.

Im Juni 1944 entstand gegenüber dem Hauptwerk der Polte-Metallwarenfabrik ein Außenlager für weibliche KZ-Häftlinge. Ab September gehörte es zum KZ Buchenwald. Am 3. November 1944 kam auf demselben Gelände ein räumlich getrenntes Männerlager hinzu.

Zeitweise waren mehr als 3.000 Frauen im Frauenlager inhaftiert. Das Männerlager durchliefen mehr als 700 Häftlinge – der jüngste von ihnen war gerade einmal zwölf Jahre alt.

Frauen und Männer mussten in bis zu zwölfstündigen Schichten für die Polte-Werke arbeiten. Sie produzierten Munition und Geschosshülsen. Das Unternehmen zahlte der SS für den Einsatz der KZ-Häftlinge.

Am 13. April 1945 wurden beide Lager gewaltsam geräumt. SS-Wachen und Volkssturmmänner trieben die Häftlinge über die Elbe zum Stadion „Neue Welt“. Dort wurden Fliehende und Schutzsuchende beschossen. Zahlreiche Menschen starben oder wurden verletzt. Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute unbekannt.

Mehr auf unserem Außenlagerportal:
https://buchenwald.pulse.ly/m8yyzelwsp

https://buchenwald.pulse.ly/nqslfnnsjp

-Anhalt

Am 27. August 1944 starb Mafalda von Hessen im KZ Buchenwald an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.Die Tochter des i...
27/08/2026

Am 27. August 1944 starb Mafalda von Hessen im KZ Buchenwald an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

Die Tochter des italienischen Königs Viktor Emanuel III. und Ehefrau von Philipp Prinz von Hessen geriet 1943 in die Gewalt der Nationalsozialisten. Nachdem ihr Mann verhaftet worden war, kehrte Mafalda nach Rom zu ihren Kindern zurück. Dort wurde sie unter dem Vorwand, mit ihrem inhaftierten Mann telefonieren zu können, in die deutsche Botschaft gelockt und festgenommen.

Im Oktober 1943 wurde sie als Sonderhäftling in das KZ Buchenwald gebracht. Beim amerikanischen Luftangriff auf die Rüstungsanlagen bei Buchenwald am 24. August 1944 wurde sie schwer verletzt. Wenige Tage später starb sie an den Folgen.

🎧 Mehr über Mafalda von Hessen und ihre Haft in Buchenwald erfahrt ihr in einem Audioinhalt in unserer Mediathek. Den Link findet ihr hier: https://buchenwald.pulse.ly/1rn2qaiqtm

26/08/2026

Sachsen-Anhalt, 13. April 1945: In der Isenschnibber Feldscheune bei Gardelegen wurden 1.016 KZ-Häftlinge von den Nationalsozialisten ermordet.

Das Massaker von Gardelegen war eines der größten NS-Verbrechen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt. Die Opfer waren Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern, die als KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter verschleppt worden waren.

Heute erinnert die Gedenkstätte an die Opfer und daran, wohin Hass, Ausgrenzung und menschenverachtende Ideologie führen können.

Erinnern heißt Verantwortung übernehmen. 🕯️

Von August 1944 bis März 1945 bestand in Halle (Saale) ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Mehr als 1.00...
25/08/2026

Von August 1944 bis März 1945 bestand in Halle (Saale) ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Mehr als 1.000 Männer waren dort zeitweise inhaftiert und mussten unter anderem für die Siebel Flugzeugwerke Zwangsarbeit leisten.

Die Häftlinge arbeiteten in zwölfstündigen Tag- und Nachtschichten für die deutsche Rüstungsindustrie. Krankheit, Gewalt und Tod prägten ihren Alltag. Im März 1945 löste die SS das Außenlager auf und brachte die verbliebenen Häftlinge zurück in das KZ Buchenwald.

Heute sind vom ehemaligen Barackenlager „Birkhahn“ keine baulichen Spuren mehr erhalten. Ein Gedenkstein und ein Audiowalk erinnern in Halle an die Häftlinge und die Geschichte des Ortes.

Mehr über das KZ-Außenlager Halle und die anderen 34 Außenlager des KZ Buchenwald im heutigen Sachsen-Anhalt findet ihr in unserem Portal:

https://buchenwald.pulse.ly/jrxqngjncx

Rudolf Breitscheid warnte früh und eindringlich vor dem Nationalsozialismus. Als SPD-Politiker und einer der führenden A...
24/08/2026

Rudolf Breitscheid warnte früh und eindringlich vor dem Nationalsozialismus. Als SPD-Politiker und einer der führenden Außenpolitiker der Weimarer Republik stellte er sich öffentlich gegen die NS-Bewegung. Nach der Machtübernahme 1933 musste er Deutschland verlassen und setzte sein politisches Engagement im Exil fort.

1941 wurde Breitscheid von französischen Behörden an die Gestapo ausgeliefert. Nach Haft in Berlin und im KZ Sachsenhausen kam er im September 1943 als Sonderhäftling nach Buchenwald. Gemeinsam mit seiner Frau Tony war er im Sonderlager Fichtenhain interniert.

Am 24. August 1944, heute vor 82 Jahren, traf ein alliierter Luftangriff die Rüstungsbetriebe in unmittelbarer Nähe des Konzentrationslagers. Auch die Isolierbaracke wurde getroffen. Rudolf Breitscheid kam dabei ums Leben.

🎧 In unserem Audio erzählen wir die Geschichte Rudolf Breitscheids – von seinen Warnungen vor dem Nationalsozialismus über das Exil bis zu seiner Haft und seinem Tod in Buchenwald.

https://buchenwald.pulse.ly/to2stdheb6

Anlässlich seines Geburtstages erzählen wie die Geschichte von Elling Kvamme.Der norwegische Medizinstudent wurde 1943 i...
23/08/2026

Anlässlich seines Geburtstages erzählen wie die Geschichte von Elling Kvamme.

Der norwegische Medizinstudent wurde 1943 im Zuge der Verfolgung von Studierenden der Universität Oslo verhaftet und nach Deutschland deportiert. Im Januar 1944 kam er in das KZ Buchenwald.

Dort versuchte die SS, die norwegischen Studenten für den Nationalsozialismus zu gewinnen. Doch sie widersetzten sich der ideologischen Einflussnahme und nutzten ihren besonderen Handlungsspielraum, um anderen Häftlingen zu helfen. Nach dem Bombenangriff auf Buchenwald im August 1944 versorgten sie Verletzte und richteten ein provisorisches Lazarett ein.

Anfang April 1945 kehrte Elling Kvamme im Zuge der „Aktion der weißen Busse“ nach Norwegen zurück. Er beendete sein Medizinstudium und wurde später Professor an der Universität Oslo.

🎧 Wie erlebte Elling Kvamme seine Haft in Buchenwald? Seine Lebensgeschichte könnt ihr in unserer Mediathek hören.

https://buchenwald.pulse.ly/qnwf75v9ls

Adresse

Gedenkstätte Buchenwald
Weimar
99427

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49 3643 430200

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Buchenwald Memorial | Gedenkstätte Buchenwald erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Buchenwald Memorial | Gedenkstätte Buchenwald senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie