Franziskanermuseum

Franziskanermuseum Das Franziskanermuseum ist das größte kulturgeschichtliche Museum im Schwarzwald-Baar-Kreis. Jahrhunderts!

Franziskanermuseum Villingen

● Das Keltische Fürstengrab Magdalenenberg: Grabkammer und Funde der größten keltischen Grabanlage Mitteleuropas.
● Die Spiegelhalder-Schwarzwaldsammlung: eine der bedeutendsten volkskundlichen Sammlungen des Schwarzwaldes
● Villinger Stadgeschichte: Verfolgen sie die wechselvolle Geschichte der Stadt auf 500m² seit dem Mittelalter mit besonderen Highlights aus der Altertümersammlung des 19.

19/06/2026

Das Franziskanermuseum wird 150!
Die Künstlerin Debora Weisser gratuliert mit einem eigens geschaffenen Kunstwerk aus ihrem Atelier SUI in Villingen-Schwenningen. Danke für diese besondere Geste und für die Kreativität, die verbindet. 🎨

150 Jahre Kunstgeschichte entdecken:
Kunstwerke aus eineinhalb Jahrhunderten sind in unserer aktuellen Jubiläumsausstellung zu sehen. Jetzt im Franziskanermuseum vorbeischauen!

📍 AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍 Noch bis 20. September 2026

Inselhopping in der Jubiläumsausstellung AUSGEPACKT! 🏝Station 6: „aufgeschlossen“ 🗝Habt ihr gewusst, dass ein Villinger ...
18/06/2026

Inselhopping in der Jubiläumsausstellung AUSGEPACKT! 🏝

Station 6: „aufgeschlossen“ 🗝

Habt ihr gewusst, dass ein Villinger Werkzeugmacher ein Doppelleben führte? In der Zinsergasse lebte Karl Kratt – ein Mann, der wusste, wie man Türen öffnet und Widerstand leistet. Über 30 Jahre lang trug er mehr als 800 Schlüssel und Schlösser aus aller Welt zusammen. Sein Haus war kein normales Heim, sondern ein begehbares Museum mit Technik-Geschichten vom 15. bis zum 20. Jahrhundert. 🔐 Auch diese Türschlösser auf dem Holzbrett waren Teil seiner riesigen Sammlung, die 1991 zu uns ins Museum kam.

Unter Verschluss hielt Karl Kratt indes lange Zeit seine eigene Geschichte: Als überzeugter Antimilitarist und Gründer der Esperanto-Gruppe „Progreso“ schmuggelte er unter Lebensgefahr während der NS-Zeit antifaschistische Schriften aus der Schweiz nach Deutschland. Das lässt uns nachdenken: Sind wir aufgeschlossen genug, wenn es darum geht, Haltung zu zeigen?

📍Sonderausstellung: AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026

Nächster Stopp am kommenden Donnerstag: Station 7: „emanzipiert“

🏝Inselhopping durch die Jubiläumsausstellung AUSGEPACKT!Station 5: „angeeignet“ ❓Was hat ein persischer Dämon in Villing...
11/06/2026

🏝Inselhopping durch die Jubiläumsausstellung AUSGEPACKT!
Station 5: „angeeignet“

❓Was hat ein persischer Dämon in Villingen verloren? Eigentlich wollten die Sammlungsgründer nur „specifisch Villingisches“ zusammentragen. Doch im 19. Jahrhundert wurde die Welt plötzlich kleiner: Reisen, Warenströme und die koloniale Expansion brachten „Exotisches“ bis in den Schwarzwald.

Schaut euch diesen düsteren Gesellen mal genauer an: Die Zeremonialkeule stammt aus der persischen Kadscharen-Dynastie und stellt einen gehörnten Dämon ("Div") dar – eine Figur, die für negative und zu überwindende Mächte steht.

Wie dieses Stück den Weg in unser Depot fand? 🕵Das bleibt ein Rätsel. Es zeigt jedenfalls, dass die Sammlung auch ein Ort ist, an dem sich das „Eigene“ und das „Fremde“ begegnen. Ein bisschen Mythos, viel Handwerkskunst und die ewige Frage: Wie viel Welt steckt eigentlich in Villingen?

Spaziert bei uns vorbei uns entdeckt den teuflischen Spazierstock:
📍Sonderausstellung: AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026
📸 Lutz Hugel, Hans-Jürgen Götz



Nächster Stopp am kommenden Donnerstag: Station 6: „aufgeschlossen“

08/06/2026

Stadträtin Ulrike Heggen gratuliert zum 150. Geburtstag und wünscht dem Franziskanermuseum auch für die Zukunft eine solide Finanzierung. Herzlichen Dank für die Glückwünsche und die Weitsicht!

Bereits in den letzten 150 Jahren hat sich der Gemeinderat kontinuierlich für den Aufbau unserer Sammlung eingesetzt. Zu entdecken in der aktuellen Geburtstagsausstellung:
📍AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026

🏝  Inselhopping Station 4: „abgebrochen“Das Villinger Münster ist weit mehr als nur Architektur – es ist der spirituelle...
04/06/2026

🏝 Inselhopping Station 4: „abgebrochen“

Das Villinger Münster ist weit mehr als nur Architektur – es ist der spirituelle Anker unserer Stadtgeschichte. Ob das wundertätige Nägelinskreuz oder die symbolträchtige Außenhaut: Hier begegnen sich Himmel und Erde. ⛪

Besonders spannend wird es an der Fassade, wo kuriose Gestalten über die Bürger wachen. Ursprünglich sollten Wasserspeier böse Dämonen fernhalten und als Ableitungssystem das Wasser buchstäblich „ausspucken“.

So auch dieser Wasserspeier in Gestalt eines Hundes. Treu und freundlich schaut es drein, dieses Schlappohr aus Sandstein. 🐶
Vielleicht um darüber hinwegzutäuschen, dass es so ganz mittelalterlich gar nicht ist? Denn Sandstein ist porös und musste am Münster über die Jahrhunderte immer wieder erneuert werden. Vermutlich ist dieser brave Hund eine Schöpfung aus der Zeit um 1900. Als Zeugnis der jahrhundertealten Bautradition am Münster hat er trotzdem ein dauerhaft trockenes Plätzchen bei uns im Depot verdient.

Hier den Wasserspeier des Münsters auf Augenhöhe entdecken:
📍Sonderausstellung: AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026
📸 Lutz Hugel, Frank Müller



Nächster Stopp am kommenden Donnerstag: Station 5: „angeeignet“

31/05/2026

Der Fürst vom Magdalenenberg lebte vor 2.600 Jahren hier - da sind die 150 Jahre für den Kelten Florian Kraus von der Living-History-Gruppe Carnyx nur ein Wimpernschlag. Umso schöner, dass die Kelten bis heute am Keltentag und in der Abteilung Keltisches Fürstengrab Magdalenenberg so lebendig bleiben.

Besucht uns gerne auch in unserer Geburtstagsausstellung. Wir ziegen dort auch spannende Objekte zur Ur- und Frühgeschichte:

📍AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026

Inselhopping Station 3: „herrschaftlich“ 🏝Von den Zähringern bis zu den Habsburgern: Villingen wechselte oft die Herrsch...
28/05/2026

Inselhopping Station 3: „herrschaftlich“ 🏝

Von den Zähringern bis zu den Habsburgern: Villingen wechselte oft die Herrschaft, genoss aber schließlich als vorderösterreichische Stadt ein hohes Maß an Selbstverwaltung. Da die hohen Herrschaften selten persönlich vorbeischauten, holte man sie sich als Statussymbole einfach ins Rathaus, denn Präsenz ist alles!

Schaut euch das Bildnis der Kaiserin Maria Theresia, in Begleitung eines Pagen etwas genauer an: Umgeben von einer Fülle von Herrschaftszeichen und Symbolen ihrer Macht blickt sie majestätisch auf uns herab. Doch der Schein trügt: Was aussieht wie ein Ölgemälde, ist in Wahrheit eine monumentale Druckgrafik (nach 1745), die auf Leinwand kaschiert und farbig übermalt wurde – das kam bei der Restaurierung des Bildes ans Licht. 🎨

Sei’s drum. So oder so war dieses Objekt eine Art „Statement-Piece“, um die Landesherrin auch im fernen Villingen präsent zu machen. 👑

Hier könnt ihr Maria Theresia begegnen:
📍Sonderausstellung: AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026
📸 Lutz Hugel photography

Nächster Stopp am kommenden Donnerstag: Station 4: „abgebrochen“

23/05/2026

Wir danken Zunftmeister Anselm Säger von der für die närrischen Glückwünsche zu unserem Jubiläum! Besucht uns gerne auch in unserer Geburtstagsausstellung. Wir erzählen euch dort spannende Villinger Geschichten:

📍AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026

Wir haben an Pfingsten an allen Tagen geöffnet🌸Samstag von 13 - 17 UhrSonntag & Montag 11 - 17 Uhr
22/05/2026

Wir haben an Pfingsten an allen Tagen geöffnet🌸

Samstag von 13 - 17 Uhr
Sonntag & Montag 11 - 17 Uhr

Inselhopping Station 2: „abgeschottet“ 🏝Villingen war über Jahrhunderte hart umkämpft. Belagerungen und Kriege prägten e...
21/05/2026

Inselhopping Station 2: „abgeschottet“ 🏝

Villingen war über Jahrhunderte hart umkämpft. Belagerungen und Kriege prägten eine starke Lokalidentität – man hielt zusammen und schottete sich nach außen ab. Neben zahlreichen Waffen legt auch ein Figurenziegel Zeugnis dieser wehrhaften Zeit ab.

In dieses Stück um 1600 ist eine stolze Figur in Pluderhosen mit Hellebarde und einer Inschrift, möglicherweise „SW 1611“, eingeritzt. 🔨
„Ah!“, sagt der Villiger gleich, und denkt an seinen Lokalhelden Romäus. Doch es gibt keinen Beweis für die Romäus-Theorie auf diesem Objekt! Solche „Feierabendziegel“ gibt es auch aus anderen Städten und ihre Bedeutung bleibt oft unklar. 🤔
Hat sich hier etwa ein Ziegelmacher nach getaner Arbeit selbst verewigt?
Ein „Selfie“ aus Ton, lange vor dem Smartphone? Wer weiß…

Schaut euch den besonderen Ziegel im Museum an:
📍Sonderausstellung: AUSGEPACKT! Schätze aus der Sammlung
📍25. April bis 20. September 2026
📸 Lutz Hugel photography

Nächster Stopp am kommenden Donnerstag: Station 3: „herrschaftlich“

Adresse

Rietgasse 2
Villingen-Schwenningen
78050

Öffnungszeiten

Dienstag 13:00 - 17:00
Mittwoch 13:00 - 17:00
Donnerstag 13:00 - 17:00
Freitag 13:00 - 17:00
Samstag 13:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+497721822351

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