KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg Ulm

KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg Ulm ehem. Konzentrationslager des Landes Württemberg im Fort Oberer Kuhberg (November 1933 bis Juli 1935)

Am Sonntag, den 30. August, eröffnen wir in der Gedenkstätte die Sonderausstellung „‚gefährdet leben‘ Queere Menschen 19...
27/08/2026

Am Sonntag, den 30. August, eröffnen wir in der Gedenkstätte die Sonderausstellung „‚gefährdet leben‘ Queere Menschen 1933 – 1945“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Berlin.

Die Ausstellung erzählt in fünf Kapiteln von Ausgrenzung und Verfolgung im Nationalsozialismus, aber auch von Selbstbehauptung und Eigensinn. Das letzte Kapitel skizziert die Entwicklung nach 1945.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Nicola Wenge führt Helmut Metzner, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung, in die historischen Hintergründe und Struktur der Ausstellung ein. Er geht zudem auf Herausforderungen q***ren Lebens in der Gegenwart ein.

Nach einer kurzen Umbaupause besteht die Möglichkeit, an einer Vernissageführung mit Herrn Metzner teilzunehmen.

Der Veranstaltung beginnt um 11 Uhr in der KZ-Gedenkstätte (Am Hochsträß 1).
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung und zum Begleitprogramm sind auf der Seite "gefährdet leben" auf unserer Webseite (Link in Bio) zu finden.

📷 David Renz

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Mit tatkräftiger Unterstützung wurde am 19.08. die Ausstellung „gefährdet leben – Queere Menschen 1933 – 1945“ in die KZ...
26/08/2026

Mit tatkräftiger Unterstützung wurde am 19.08. die Ausstellung „gefährdet leben – Queere Menschen 1933 – 1945“ in die KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg angeliefert. Die Wanderausstellung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld wird vom 30. August bis zum 6. November in der Gedenkstätte zu sehen sein.

Um die Ausstellung an ihren Ausstellungsort im 1.OG zu transportieren, waren Technik und Körperkraft gleichermaßen gefragt: Der kreisrunde Bodeneinsatz zum Lastentransport im 1. OG musste entfernt werden, um die schweren Stahlrahmen der Ausstellung von unten in das Obergeschoss heben zu können. Im Anschluss daran wurde die Öffnung wieder verschlossen. Die einzelnen Elemente der Ausstellung konnten danach installiert werden.

Am kommenden Sonntag, den 30. August, wird die Ausstellung um 11 Uhr in der KZ-Gedenkstätte von Dr. Nicola Wenge, Leiterin des DZOK, und Herrn Helmut Metzner, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, feierlich eröffnet. Nach dem Eröffnungsvortrag von Herrn Metzner besteht die Möglichkeit für interessierte Besucher*innen, an einer Vernissageführung von Herrn Metzner teilzunehmen.

Wir danken der Partnerschaft für Demokratie Ulm, der Stadt Ulm und der Stiftung Erinnerung Ulm für die finanzielle Unterstützung des Transportes und Aufbaus der Ausstellung „gefährdet leben – Queere Menschen 1933 – 1945“.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung und zum Begleitprogramm findet ihr auf der Seite zu "gefährdet leben" auf unserer Webseite (Link in Bio).

📷 Archiv DZOK

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Buchpräsentation der neuen Publikation „Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flo...
16/07/2026

Buchpräsentation der neuen Publikation „Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg“ mit Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, und Caroline Emig, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Die neue Publikation „Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation. Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg“ beleuchtet erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg.
Johannes Lehmann vom Archiv des DZOK gibt eine Einführung zu den Hintergründen und Bezüge der Fotografien aus dem KZ Oberer Kuhberg.
Die Referent*innen stellen ausgewählte Fotografien aus dem Lagerkomplex Flossenbürg vor und zeigen, wie Bilder in Konzentrationslagern als zentrales Mittel der internen und externen Kommunikation sowie als Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen genutzt wurden – wobei SS-Männer auch zu privaten Zwecken fotografierten.
Die Historiker*innen geben zudem Einblicke in Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge der Bildquellen, so dass das Selbstverständnis der Flossenbürger Lager-SS, deren Blick auf „ihr Lager“, in Organisationsstrukturen, bauliche Entwicklungen, Täterbiografien und personelle Netzwerke sowie in die Zusammenarbeit mit externen Behörden und die Schnittstellen zwischen Lager und Ort greifbar werden.
Die Buchpräsentation mit anschließendem Gespräch findet am Dienstag, 21. Juli 2026, um 18.00 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg, Am Hochsträß 1, 89081 Ulm statt. Der Eintritt ist frei.

📷 © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Ab sofort ist die neue Ausgabe der DZOK-„Mitteilungen“ in Ulmer Buchhandlungen und beim DZOK zum Preis von 2,00 Euro erh...
02/07/2026

Ab sofort ist die neue Ausgabe der DZOK-„Mitteilungen“ in Ulmer Buchhandlungen und beim DZOK zum Preis von 2,00 Euro erhältlich. Sie wird auch auf tel. Bestellung (0731 - 21312) über die Geschäftsstelle des DZOK verschickt.

Im Mittelpunkt des 32-seitigen Hefts steht diesmal „Aktuelles aus der Erinnerungskultur“. Den Auftakt macht ein Interview mit Irina Scherbakowa, Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, die am
9. April 2026 von Putin verboten wurde. Zugleich stehen aktuelle Herausforderungen und Chancen für eine demokratische Erinnerungskultur in Deutschland im Fokus.
So beschreibt Dr. Kai Langer, Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, wie die AfD Sachsen- Anhalt den Bruch mit der demokratischen Erinnerungskultur vorbereitet. Medienpädagoge Arne Jost legt dar, wie KI-Bilder zu Holocaust und NS-Verbrechen die Geschichte verzerren, während Christian Schulz und Katharina Eisenbarth
stärker die Potenziale von KI und neuen Medien für zukünftiges Gedenken abwägen.
Auch die Bestandsaufnahme von Dr. Katrin Hammerstein (LpB BW) zur Gedenkstättenarbeit in BW setzt positive Entwicklungslinien und Herausforderungen in Beziehung.

Weitere Artikel der „Mitteilungen“ informieren über Neuigkeiten aus dem DZOK, etwa zum druckfrischen Sammelband „Durchsetzung der Diktatur“. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ oder über die am 8. Mai 2026 eingeweihten Erinnerungsstelen am Roten Berg in Ulm-Söflingen.

📷 Wollinsky, Quelle: Stadtarchiv Ulm

Im Rahmen einer Demokratiewerkstatt des DZOK und in Kooperation mit dem Bündnis  hält Frederik Damerau einen Vortrag übe...
29/06/2026

Im Rahmen einer Demokratiewerkstatt des DZOK und in Kooperation mit dem Bündnis hält Frederik Damerau einen Vortrag über „Zivilgesellschaft und Demokratiebildung“. Beide Aspekte – Zivilgesellschaft und Demokratiebildung – sind von fundamentaler Bedeutung für eine starke und lebendige Demokratie. Die Demokratiebildung vermittelt historisch-politisches Wissen, demokratische Werte und verdeutlicht die Bedeutung von Teilhabe. Die Zivilgesellschaft verteidigt, praktiziert und setzt diese Werte im Alltag um – durch aktives Engagement, auch Streit und Protest.

Frederik Damerau ist akademischer Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und Sprecher des Netzwerks Demokratiebildung in Thüringen.
Er hat sich in Theorie und Praxis aktiv mit den Themen Demokratiekompetenz(en), Demokratiebildung und dem Umgang mit Demokratie- und Menschenfeindlichkeit auseinandergesetzt.

Der Vortrag findet am Freitag, den 3. Juli 2026 um 19.00 Uhr in der vh Ulm, Club Orange statt. Der Eintritt ist frei.

📷 N. Schielberg

Am Montag und Dienstag haben uns Kolleg*innen der Gedenkstätten  ,    ,  und  in Ulm zu besucht. In einem internen Forsc...
24/06/2026

Am Montag und Dienstag haben uns Kolleg*innen der Gedenkstätten , , und in Ulm zu besucht. In einem internen Forschungssymposium haben sie mit uns über unser Vorhaben eines Publikationsprojekts zum KZ Oberer Kuhberg diskutiert und am Montagabend haben wir gemeinsam in der vh Ulm den neu erschienenen Sammelband „Durchsetzung der Diktatur – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ vorgestellt.

Vielen Dank fürs Kommen, Diskutieren und Präsentieren!



📷 Archiv DZOK

Buchpräsentation und Gespräch mit den Herausgeber*innen des Sammelbandes "Durchsetzung der Diktatur. Frühe Konzentration...
18/06/2026

Buchpräsentation und Gespräch mit den Herausgeber*innen des Sammelbandes "Durchsetzung der Diktatur. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus" am 22. Juni 2026, um 19.00 Uhr in der vh Ulm, Club Orange

Der neu erschienene Sammelband „Durchsetzung der Diktatur – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ beleuchtet die Entstehung und Funktion der frühen nationalsozialistischen Konzentrationslager im reichsweiten Vergleich. Die ersten Konzentrationslager waren das zentrale Terrorinstrument bei der Durchsetzung und Machtsicherung der NS-Herrschaft. Über 100 von ihnen entstanden ab 1933 im Deutschen Reich, darunter auch das KZ Oberer Kuhberg in Ulm.
Der Band entstand als Gemeinschaftswerk der Arbeitsgemeinschaft „Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager“. 19 Einrichtungen aus 12 Bundesländern steuerten Beiträge bei, um die Geschichte der „Frühen Lager“ auf neuestem Forschungsstand darzustellen.

Zur Buchpräsentation führen die Herausgeber*innen und Autor*innen zunächst in die historischen Hintergründe ein. Danach werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der frühen Konzentrationslager an konkreten Beispielen aus Brauweiler (bei Köln), Osthofen, Oranienburg und Ulm diskutiert. Anschließend bleibt Zeit für eine Diskussion zur vergleichenden Betrachtung.

Der Eintritt ist frei. Die Publikation kann vor Ort für 28,00 € erworben werden.

📷 DZOK Archiv

Nach Kriegsende wurden die Baracken im Lager Roter Berg als Notunterkünfte in der Regel für ausgebombte Ulmer Familien, ...
03/06/2026

Nach Kriegsende wurden die Baracken im Lager Roter Berg als Notunterkünfte in der Regel für ausgebombte Ulmer Familien, später möglicherweise auch für heimatvertriebene Familien genutzt.

Theoretisch waren die Baracken, zumindest teilweise, Eigentum der Unternehmen, die dort im Nationalsozialismus die ihnen zugewiesenen Zwangsarbeiter:innen untergebracht hatten, und den Bau zu finanzieren hatten. Dies führte dazu, dass einige Firmen ihre Baracken auch abbauten, oder dies zumindest angestrebt hatten, um diese für ihre eigenen Firmenareale zu nutzen, die durch Kriegseinwirkungen beschädigt waren.

Die allermeisten der Holzbaracken verblieben aber zunächst vor Ort, und gelangten in Besitz und Zuständigkeit der Stadtverwaltung.

In dieser Zeit waren einige der dort wohnenden Familien bestrebt, ihre jeweilige Baracke zu erwerben. Entweder um sie vor Ort als Wohnraum weiter zu nutzen, oder aber abzubauen, und sich damit an anderer Stelle ein Behelfsheim zu errichten.

Überliefert sind auch Berichte über die zunehmende Baufälligkeit der einzelnen Behausungen. Dies führte oftmals zum städtisch angeordneten Abbruch der Gebäude.

Heute kann man im Bereich des alten Lagers vor allem ablesen, dass die Straßenzüge sich an den alten Erschließungswegen orientieren. Auch die Häuserfluchten decken sich teilweise mit der Lagerbebauung.



📸 1: Stadtarchiv Ulm
📸 2: Stadtarchiv Ulm und Geodatenportal Ulm, Umsetzung: Lioba Geggerle

Das NS-Regime verschleppte im Zweiten Weltkrieg Millionen Kriegsgefangene und zivile Zwangsarbeiter*innen zur Aufrechter...
02/06/2026

Das NS-Regime verschleppte im Zweiten Weltkrieg Millionen Kriegsgefangene und zivile Zwangsarbeiter*innen zur Aufrechterhaltung der Kriegswirtschaft ins Deutsche Reich. In Ulm wurde zu deren Unterbringung u.a. am Roten Berg ein umzäuntes und bewachtes Lager errichtet, das für 2.200 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter*innen ausgelegt war. Insgesamt lebten dort von 1941 bis 1945 schätzungsweise 5.000 Menschen unter unwürdigen Bedingungen. Das Lager befand sich auf städtischem Grund, wurde durch die Ulmer Industrie- und Handelskammer (IHK) verwaltet und von der Deutschen Arbeitsfront bewirtschaftet.

Die Unterkünfte am Roten Berg waren schlecht gedämmt, überfüllt und hygienisch völlig unzureichend. Viele ehemalige Zwangsarbeiter*innen berichteten später, sie hätten im „KZ Roter Berg“ gewohnt. Hunger, Kälte und Krankheiten prägten den Alltag; immer wieder kam es zu Fleckfieberepidemien. Die Versorgung war knapp bemessen, die Arbeit hart und ausbeuterisch.

Zwangsarbeiter*innen wurden in Ulm in nahezu allen Bereichen eingesetzt: Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Verwaltung und in privilegierten Privathaushalten. Die größten Arbeitgeber waren KHD-Magirus (in den Quellen nachweisbar ca. 3.000, mutmaßlich bis zu 5.000), die Reichsbahn (1.800), Telefunken (1.500), Wieland (1.400), Eberhardt (750) und Kässbohrer (550).

Zwangsarbeit war während des Zweiten Weltkriegs ein flächendeckendes, für alle sichtbares Verbrechen. Insgesamt mussten im Deutschen Reich rund 13 Millionen Menschen Zwangsarbeit leisten.



📸 1: Stadtarchiv Ulm
📸 2: Stadtarchiv Ulm

13. Stolpersteinverlegung in UlmAm Mittwoch, den 20. Mai 2026 werden von 14 Uhr bis 16.15 Uhr durch den Kölner Künstler ...
18/05/2026

13. Stolpersteinverlegung in Ulm

Am Mittwoch, den 20. Mai 2026 werden von 14 Uhr bis 16.15 Uhr durch den Kölner Künstler Gunter Demnig und die Ulmer Stolpersteininitiative weitere 7 Stolpersteine in Ulm verlegt.

Alle interessierten Bürger*innen sind herzlich zu den fünf Verlegungsorten eingeladen:

14.00 Uhr Verlegung für Robert Weigele: Löfflerstraße 2

14.40 Uhr Verlegung für Hermann Deibler: Elisabethenstraße 46

15.05 Uhr Verlegung für Familie Brumlik: Wagnerstraße 5

15.35 Uhr Verlegung für Bertha Bianka Hirsch: Neue Straße 70

15.55 Uhr Verlegung für Mathilde Prinzing: Judenhof 1

Für die Fahrt zu den Verlegungsorten steht ein Bus zur Verfügung, er fährt von der Touristenbushaltestelle (Glöcklerstraße/Neue Straße) um 13.45 Uhr ab und direkt zum ersten Verlegungsort.

Weitere Informationen und der Flyer als PDF sind auf der Webseite der Stolpersteininitiative Ulm abrufbar.

📷 Archiv DZOK

Adresse

Am Hochsträß 1
Ulm
89081

Öffnungszeiten

14:00 - 17:00

Telefon

+4973121312

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