Heimathaus Tennenbronn

Heimathaus Tennenbronn Im Heimathaus hat die einzigartige Geschichte von Evangelisch- und Katholisch Tennenbronn ihr „Zuhause“ gefunden.

Es wird gezeigt, wie in Tennenbronn Bauern, Schuhmacher Uhrmacher und Töpfer gelebt und gearbeitet haben. Es wird gezeigt, wie in Tennenbronn Bauern, Schuhmacher, Uhrmacher und Töpfer gelebt und gearbeitet haben und welche hervorragenden Fotografien zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Tennenbronner Fotografen gemacht wurden. Außerdem wird Tennenbronns Weg vom bäuerlichen Schwarzwalddorf zur modernen Industriegemeinde dokumentiert.

Aktuell werden gerade in der Löwenstraße die Versorgungsleitungen neu verlegt.1928 wurde in Tennenbronn die Wasserleitun...
28/05/2026

Aktuell werden gerade in der Löwenstraße die Versorgungsleitungen neu verlegt.
1928 wurde in Tennenbronn die Wasserleitung gebaut. Damals alles mit viel menschlichem Körpereinsatz, mit Pickel und Schaufel.
Heute geht es mit Bagger und sonstigen modernen Geräten deutlich einfacher.
Auch der Umfang an Leitungen ist ein anderer. War es 1928 nur die Wasserleitung, sind heute Wasser, Gas, Strom, Glasfaser verbuddelt.
Die Häuser in der Löwenstraße haben sich aber größtenteils in ihrer Bauform kaum verändert seit 1928.

Nach dem letzten Bericht über die Kommunion nun Bilder von der Konfirmation. 1920 unter Pfarrer Crastel trugen die Jungs...
22/05/2026

Nach dem letzten Bericht über die Kommunion nun Bilder von der Konfirmation. 1920 unter Pfarrer Crastel trugen die Jungs noch Hüte. Die Mädchen von den Bauernhöfen trugen noch Tracht, erkennbar hauptsächlich am schwarzen Häubchen.
In den 1930ern unter Pfarrer Karle hatte nur noch ein Jungen seinen Hut in der Hand (rechts außen). Und in den 1940 unter Pfarrer Schöner gab es dann keine Hüte mehr.

Die Kommunion oder der "Weiße Sonntag" ist ja schon einige Wochen in Tennenbronn vorbei. Hier noch ein paar historische ...
15/05/2026

Die Kommunion oder der "Weiße Sonntag" ist ja schon einige Wochen in Tennenbronn vorbei. Hier noch ein paar historische Bilder.
Eine Urkunde von 1876 zur ersten Kommunion von Amalia Rauch in Katholisch Tennenbronn.
1936 lag noch eine dicke Schneeschicht an der Kommunion.
Aber Weißer Sonntag sagt nicht wegen des Schnees, sondern weil die Mädchen in Weiß gekleidet sind in Erinnerung an die frühchristlichen weißen langen Taufkleider.
Auf dem Bild, wo die Jungen sitzen, sieht man die genagelten Schuhsohlen.

Der Dorfbüttel führt am So 17. Mai durch das alte katholische Oberdorf von TennenbronnDer Frühling ist da und der Dorfbü...
13/05/2026

Der Dorfbüttel führt am So 17. Mai durch das alte katholische Oberdorf von Tennenbronn

Der Frühling ist da und der Dorfbüttel der Heimathausgruppe Tennenbronn Ulrich Grießhaber lädt wieder zu einem historischen Spaziergang in Tennenbronn ein. Er geht durch das alte „Katholisch Tennenbronn“ von der „Germania“ bis zum „Posthaas“. Der Dorfbüttel kennt viele interessante und lustige Geschichten zu den Häusern im Oberdorf und nimmt Sie mit auf eine Zeitreise 100 Jahre zurück in die Vergangenheit.

Einige Häuser von damals stehen nicht mehr, weil sie dem Neubau der Katholischen Kirche weichen mussten. Auch den Krämerladen der Schlosser-Rosa kennen wohl nur noch die ältesten Tennenbronner. Und dass die Stanis-Rosa nicht nur eine Näherin, sondern auch Putzmacherin war, weiß wohl nur noch der Dorfbüttel zu berichten. Oft waren es früher die Frauen, die „den Laden schmissen“. So auch beim Sattler Hilser, dessen Frau sich im Laden an einer explodierenden Öllampe in Brand setzte. Wie und ob sie überlebte erfahren die Gäste am Sonntag, den 17. Mai. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr vor dem Rathaus.

Da sich die dörfliche Entwicklung in allen Gemeinden ähnlich vollzogen hat, sind auch auswärtige Besucher oder Feriengäste herzlich willkommen. Die Führung dauert 90 Minuten, die Wegestrecke ist dabei relativ kurz. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung im Heimathaus Tennenbronn statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Die historische Ortsführung kann auch für Gruppen beim Heimathaus Tennenbronn gebucht werden. Kontakt: Ulrich Grießhaber, [email protected]

Das Heimathaus Tennenbronn hat die Postkartensammlung unseres verstorbenen großen Gönners Klaus Fichter erhalten. Eine d...
08/05/2026

Das Heimathaus Tennenbronn hat die Postkartensammlung unseres verstorbenen großen Gönners Klaus Fichter erhalten. Eine der ältesten Postkarten zeigt Tennenbronn noch vor 1900.
Man sieht noch die alte evangelische Kirche.
Im Bild Vordergrund auch das Hafnerhaus mit einem riesigen Holzstapel vor dem Haus, den der Hafner zum Brennen der Keramik benötigte. Schräg dahinter steht separat das große Brauhaus des Gasthaus Krone. Und nochmals dahinter in der Löwenstraße das doch sehr mächtige Haus der Schreinerei Günter (heute Haus Breithaupt).
Die Mühle des Löwenwirts... soviel gibt es zu entdecken!

20 Jahre Eingemeindung Tennenbronn Vortrag mit Ex-Oberbürgermeister Dr. Herbert O. Zinell zur Eingemeindung Tennenbronns...
01/05/2026

20 Jahre Eingemeindung Tennenbronn
Vortrag mit Ex-Oberbürgermeister Dr. Herbert O. Zinell zur Eingemeindung Tennenbronns vor 20 Jahren nach Schramberg.

Eine Zäsur für Tennenbronn begann am 27. Januar 2006. Der damalige Schramberger Oberbürgermeister Dr. Herbert O. Zinell und Tennenbronns stellvertretende Bürgermeisterin Elvira Schubert unterzeichneten den Vertrag, mit dem die einstmals stolze Gemeinde ihre Selbstständigkeit freiwillig aufgab und zu einem Stadtteil von Schramberg wurde.

20 Jahre sind seither vergangen. Das Tennenbronner Heimathaus hat sein Leitbild nicht zuletzt darauf begründet, die Identität und Geschichte des Ortes zu bewahren. OB Zinell unterstützte damals das Projekt und war zum 20. Jahrestag auch gerne bereit, in einem Vortrag an die außergewöhnlichen Ereignisse dieser Zeit zu erinnern.

Er erzählt sie aus seiner subjektiven Sicht als damaliger Oberbürgermeister der Stadt Schramberg und betont ausdrücklich, dass es ihm nicht um ein "Nachkarten" nach 20 Jahren geht: Wie Angebote zu einer kommunalen Zusammenarbeit mit mehreren Gemeinden aus Sorge um die Selbstständigkeit scheiterten und dann völlig überraschend das Gesuch des Tennenbronner Gemeinderates für eine mögliche Eingliederung aufschlug. Neben der Sacharbeit wird die große Polarisierung im Ort zwischen Befürwortern und Gegnern Thema sein, aber auch die Meinung der Öffentlichkeit in Schramberg. Da sich die Gefühlslage der Eingemeindungsgegner nach der Entscheidung nicht einfach auflöste, spielt die Umsetzung der Versprechungen eine wichtige Rolle.

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 06. Mai 2026 um 19.30 Uhr im katholischen Pfarrsaal in Tennenbronn statt. Die Dauer ist ca. 45 Minuten, der Eintritt ist frei.

70 Jahre Kindertageseinrichtung Maria Königin - Eine Reise durch GenerationenDie Kindertageseinrichtung Maria Königin in...
24/04/2026

70 Jahre Kindertageseinrichtung Maria Königin - Eine Reise durch Generationen

Die Kindertageseinrichtung Maria Königin in der Löwenstraße in Tennenbronn feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Ein besonderer Anlass, der mit einer Sonderausstellung im Heimathaus gewürdigt wird.

Seit sieben Jahrzehnten begleitet die Einrichtung Kinder und Familien, schafft Raum für Entwicklung, Gemeinschaft und unzählige wertvolle Erinnerungen. Generationen von Kindern haben hier ihre ersten Freundschaften geschlossen und wichtige Schritte ins Leben gemacht. Die Ausstellung lädt Besucherinnen und Besucher zu einer Reise durch die Zeit ein. Ein liebevoll gestalteter Zeitstrahl mit Chronik zeigt die Entwicklung der Einrichtung über 70 Jahre hinweg. Darüber hinaus werden Einblicke in die pädagogische Arbeit von damals und heute gegeben sowie ausgewählte Portfolios aus drei Jahrzehnten präsentiert.
Auch der heutige Kindergartenalltag wird erlebbar gemacht: vom Tagesablauf über den Morgenkreis bis hin zu verschiedenen pädagogischen Konzepten.

Für Groß und Klein gibt es zudem Mitmachaktionen wie Mal- und Bastelstationen sowie Lego-Angebote. Ein Gästebuch lädt dazu ein, persönliche Erinnerungen und Grüße zu hinterlassen. Ein besonderes Zeichen für die Zukunft setzt der Zukunftsbaum: Die gesammelten Wünsche der Besucherinnen und Besucher werden an einen jungen Obstbaum gehängt, der im Anschluss an die Ausstellung im Garten der Kindertageseinrichtung eingepflanzt wird, als lebendiges Symbol dafür, dass die Wünsche wachsen und in Erfüllung gehen dürfen. Ein weiteres Highlight ist ein Jubiläumsvideo, das den Alltag der Kinder von heute mit Erinnerungen aus vergangenen Zeiten verbindet.

Zur Ausstellung sind alle herzlich eingeladen: aktuelle Familien, ehemalige Kindergartenkinder, frühere Mitarbeitende sowie alle Interessierten aus Tennenbronn und Umgebung.
Die Sonderausstellung findet am Sonntag, den 3. Mai 2026, von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Heimathaus Tennenbronn statt.

70 Jahre - geprägt von Kinderlachen, Begegnungen und Erinnerungen. Die Kindertageseinrichtung Maria Königin und die Heimathausgruppe freuen sich darauf, gemeinsam mit vielen Gästen auf 70 Jahre zurückzublicken und diesen besonderen Meilenstein zu feiern.

Wichtige zeitgeschichtliche Dokumente aus dem Handwerk!Ein Lehrvertrag aus dem Ende der 1870er Jahre zeigt, dass 80 Mark...
17/04/2026

Wichtige zeitgeschichtliche Dokumente aus dem Handwerk!
Ein Lehrvertrag aus dem Ende der 1870er Jahre zeigt, dass 80 Mark Lehrgeld gezahlt werden musste, wenn man als Flaschner eine Lehre machen wollte.
Ein Gesellenbrief eines Holzbildhauers aus dem Jahre 1927 erinnert daran, dass es eine Vielfalt an handwerklichen Lehrberufen gab.
Als Geselle ging man dann auf die Walz. Das Wanderbüchlein des Schuhmachers Ignaz Hils von 1903 zeigt dessen Stationen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz.
Ein Meisterbrief eines Korbmachers aus dem Jahre 1937 ist ebenfalls Zeugnis eines heute fast ausgestorbenen Berufs.

Man sagt ja landläufig Wetterhahn zu den Wetterfahnen auf den Kirchtürmen. Der Hahn auf den Kirchtürmen ist aber ein zen...
09/04/2026

Man sagt ja landläufig Wetterhahn zu den Wetterfahnen auf den Kirchtürmen. Der Hahn auf den Kirchtürmen ist aber ein zentrales christliches Symbol, das primär an die Verleugnung Jesu durch Petrus vor dem Hahnenschrei erinnert.
Der alte Gockel war in den 1950er Jahren abgerostet und heruntergefallen. Johann Georg Grießhaber hat sich um Ersatz gekümmert. Der Gockel wurde in der Firma Schneider aus Aluminium ausgeschnitten. Der vordere Teil ist stärker vom Material, damit Gleichgewicht herrscht. Bei der Firma Junghans wurde er eloxiert. Es war vermutlich 1956.
Der Kletterer auf dem Turm stammte von Sulgen. Er ist am Blitzableiter hochgeklettert.
Das Gerüst am Turm hat mit dem Gockel nichts zu tun.
Und so dreht der Wetterhahn auch heute noch seine Runden.

An Palmsonntag werden in der Katholischen Kirche Palmbüschel gesegnet. Es ist das Gedenken an den Einzug von Jesus in Je...
30/03/2026

An Palmsonntag werden in der Katholischen Kirche Palmbüschel gesegnet. Es ist das Gedenken an den Einzug von Jesus in Jerusalem, wo die Leute seinen Weg mit Palmzweigen schmückten.
Die Palmbüschel sind aus immergrünen Zweigen wie z.B. Palmkätzchen(Weide), Stechpalme, Thuja oder Wachholder zusammengesteckt. Früher wurden in Tennenbronn noch viele große Palmkränze von den Palmbuben gemacht.
Die Büschel wurden im Herrgottswickel aufgestellt und sollten das Haus vor Blitz und Unheil schützen.

Adresse

Hauptstraße 26
Tennenbronn
78144

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