Grenzlandmuseum Eichsfeld

Grenzlandmuseum Eichsfeld Öffnungszeiten Di-So 10-17 Uhr, Mo geschlossen /// Opening hours Tue-Sun 10am-5pm, Mon closed

Am kommenden Samstag zeigen wir im Rahmen unseres Geschichtskinos den Film „Die Reise mit Vater“. Die Tragikomödie spiel...
22/08/2026

Am kommenden Samstag zeigen wir im Rahmen unseres Geschichtskinos den Film „Die Reise mit Vater“. Die Tragikomödie spielt im Jahr 1968 und erzählt von zwei rumäniendeutschen Brüdern, die mit ihrem schwerkranken Vater in die DDR aufbrechen, um bessere medizinische Hilfe für ihn zu erhalten. Auf ihrer Reise erfahren sie zahlreichen Grenzsituationen und Kulturschocks, und machen Bekanntschaft mit der Aufbruchstimmung des Prager Frühlings.
Doch der sowjetische Einmarsch in die Tschechoslowakei verändert alle Pläne: Der Rückweg ist abgeschnitten und sie stranden unerwartet in Westdeutschland – und stehen vor der Entscheidung zwischen Ost und West.

Das Roadmovie fängt die politischen Umbrüche dieser bewegten Zeit ein und zeigt gleichzeitig die Konflikte innerhalb einer Familie, die zwischen Heimat, Verantwortung und dem Wunsch nach mehr Freiheit zerrissen ist.

Die Drehbuchautorin und Regisseurin des Films, Anca Lăzărescu, wird ins Grenzlandmuseum kommen, um die sehr persönliche Entstehung des Films zu erläutern und die Fragen der Gäste zu beantworten.

Ort der Vorführung ist - aufgrund der Wettervorhersagen - die Bildungsstätte am Grenzlandmuseum. Alle weiteren Informationen zum Open-Air-Kino unter: https://www.grenzlandmuseum.de/events/open-air-kino-am-grenzlandweg-2026/

Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Im Rahmen des diesjährigen Open-Air-Kinos am Grenzlandweg zeigen wir am Freitag, dem 28. August, einen Film, der vor zwa...
21/08/2026

Im Rahmen des diesjährigen Open-Air-Kinos am Grenzlandweg zeigen wir am Freitag, dem 28. August, einen Film, der vor zwanzig Jahren zu großen Teilen direkt vor Ort auf dem Gelände des Grenzlandmuseums gedreht wurde:

„An die Grenze“ erzählt die Geschichte des jungen Alexander Karow, der im Sommer 1974 seinen Militärdienst an der innerdeutschen Grenze beginnt. Dort erlebt der 19-Jährige den harten Alltag der Soldaten und die Brutalität des DDR-Grenzregimes kennen. Gleichzeitig lernt er Christine kennen, die im Sperrgebiet lebt, und entwickelt eine enge Beziehung zu ihr. Als ihr Bruder die DDR verlassen will, gerät Alexander in einen schweren Gewissenskonflikt. Er zweifelt immer mehr an den Regeln des Staates und muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Der Film, der 2008 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, besticht durch seine authentische Atmosphäre, die durch die Dreharbeiten an Originalschauplätzen und die Einbindung historischer O-Töne (zum Beispiel Musik und Ausschnitte der Fußball-WM 1974) verstärkt wird.

Ort der Vorführung ist - aufgrund der Wettervorhersagen - die Bildungsstätte am Grenzlandmuseum. Alle weiteren Informationen zum Open-Air-Kino unter: www.grenzlandmuseum.de/events/open-air-kino-am-grenzlandweg-2026/

Die Vorführung wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der Bavaria Media GmbH.

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Grenzlandmuseum wieder ein Open-Air-Kino. Gezeigt wird am Freitag, 28. August, ab 2...
20/08/2026

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Grenzlandmuseum wieder ein Open-Air-Kino. Gezeigt wird am Freitag, 28. August, ab 20:00 Uhr der Film "An die Grenze", der im Jahr 2006 zum Großteil auf dem Gelände des Museums gedreht wurde. Am Samstag, 29. August, folgt dann das paneuropäische Roadmovie "Die Reise mit Vater" aus dem Jahr 2016. Informationen zu den Filmen folgen in weiteren Posts.

Bitte bringen Sie sich zur abendlichen Filmvorführung auf dem Pferdeberg warme Kleidung, Getränke und Sitzgelegenheiten mit. Es stehen nur begrenzt Festzeltbänke zur Verfügung.

Parkmöglichkeiten bestehen am Restaurant „Schöne Aussichten“ auf dem Pferdeberg, oder auf dem Parkplatz am Museumsgebäude. Von dort ist es jeweils ein Fußweg von 15 bis 30 Minuten zum Open-Air-Kino.

An beiden Abenden bietet ein Mitarbeiter des Grenzlandmuseums um 19:00 Uhr eine 60-minütige Führung entlang der ehemaligen Grenze zum Kinogelände an. Im Fall von schlechtem Wetter wird die Führung im Museum stattfinden. Treff ist vor dem Museumsgebäude.

+++ Aktuelle Wetterentwicklungen +++
Angesichts der aktuellen Regenprognose wird die Filmvorführung am Freitag in die Bildungsstätte am Grenzlandmuseum verlegt. Informationen zum Standort für die Samstagsvorstellung (Open-Air oder Bildungsstätte) gibt es bei unklaren Wetterbedingungen unter 036071/97112.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen unter:
www.grenzlandmuseum.de/events/open-air-kino-am-grenzlandweg-2026/

Im Grenzlandmuseum ist bis Ende September die Sonderausstellung „Die Partei hat immer recht. Die SED im Alltag der DDR“ ...
20/08/2026

Im Grenzlandmuseum ist bis Ende September die Sonderausstellung „Die Partei hat immer recht. Die SED im Alltag der DDR“ zu sehen. Die Schau der zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zeigt, wie tief die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in das Leben der Menschen eingriff, und verdeutlicht, dass die SED weit mehr war als eine politische Organisation: Sie prägte Politik, Wirtschaft und Justiz ebenso wie den privaten Alltag.

Themen sind unter anderem die Zwangsvereinigung zwischen KPD und SPD, die sich in diesem Jahr zum 80. Mal jährt, das Verhältnis der SED zum "großen Bruder" Sowjetunion sowie die Arbeit der DKP als "Westfiliale" der SED.

Anhand zahlreicher Fotos, Infografiken sowie audiovisuellem Begleitmaterial vermittelt die Ausstellung, wie eng politische Herrschaft und gesellschaftlicher Alltag in der DDR miteinander verflochten waren und welche Folgen dies für das Leben der Bevölkerung hatte.

Mehr Informationen zu Ausstellung finden Sie unter:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/ausstellungen/die-sed-im-alltag-der-ddr

Heute vor 65 Jahren, am Morgen des 13. August 1961, begann die DDR mit der Abriegelung der Sektorengrenzen in Berlin. Au...
13/08/2026

Heute vor 65 Jahren, am Morgen des 13. August 1961, begann die DDR mit der Abriegelung der Sektorengrenzen in Berlin. Aus provisorischen Sperren entstand die Berliner Mauer, die in der Folgezeit immer weiter ausgebaut wurde, um jede Fluchtmöglichkeit von Ost- nach West-Berlin zu verhindern. Der war unter völliger Geheimhaltung durch Erich Honecker vorbereitet worden, den damals für Sicherheitsfragen zuständigen Sekretär des Zentralkomitees der SED.

Die Südhannoversche Volkszeitung aus Duderstadt berichtete in den Tagen und Wochen nach dem 13. August 1961 täglich über die Ereignisse in Berlin, zuerst am Folgetag (siehe erstes Bild). Am 7. September 1961 schrieben dann Schülerinnen der St.-Ursula-Schule Duderstadt dort über ihre Eindrücke von der „chinesischen Mauer innerhalb Berlins“ während ihrer Klassenfahrt.

Die Abriegelung beschränkte sich aber nicht auf die heutige Hauptstadt: Auch die innerdeutsche Grenze im Eichsfeld und an anderen Abschnitten entlang der fast 1.400 Kilometer langen Demarkationslinie zwischen Ostsee und Vogtland wurde weiter systematisch ausgebaut:

Ab Herbst 1961 kamen zwischen neu errichteten Doppelzäunen erstmals Antipersonenminen zum Einsatz. Weit über eine Million Minen wurden in den folgenden Jahrzehnten verlegt, um Fluchten zu verhindern. Unzählige Menschen erlitten dadurch lebensgefährliche und tödliche Verletzungen.

Wie bereits bei der Grenzabriegelung 1952 wurden am 3. Oktober 1961 wieder Tausende „politisch unzuverlässige“ Menschen unter dem Decknamen „Aktion Festigung“ aus dem DDR-Grenzgebiet zwangsumgesiedelt.

Die Grenzüberwachung wurde militarisiert und unter die Verantwortung des Verteidigungsministeriums gestellt. Die Truppenstärke stieg auf über 35.000 Mann an – ein Bedarf, der durch die Einführung der Wehrpflicht 1962 in der DDR gedeckt wurde.

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld beleuchtet in seiner Dauerausstellung die Ereignisse des Jahres 1961 und weitere Aspekte der deutschen Teilungsgeschichte.

Am 13. August 1961 begann mit dem Bau der Berliner Mauer die endgültige Abriegelung der Sektorengrenze und zugleich eine...
07/08/2026

Am 13. August 1961 begann mit dem Bau der Berliner Mauer die endgültige Abriegelung der Sektorengrenze und zugleich eine neue Phase des Ausbaus und der weiteren Militarisierung der rund 1.400 km langen innerdeutschen Grenze. Die Folgen waren eine Verstärkung der Grenzzäune, Aufbau von Signal- und Sperranlagen sowie die Verlegung von Bodenminen und der Einsatz weiterer tödlicher Sicherungssysteme, die die Grenze zu einer der am stärksten befestigten Staatsgrenzen der Welt machten.
Der 65. Jahrestag des Mauerbaus erinnert an die Opfer des DDR-Grenzregimes und an die tiefgreifenden Folgen von Diktatur, politischer Verfolgung und deutscher Teilung.

Aus diesem Anlass lädt das Grenzlandmuseum am 13.08.2026 um 14 Uhr zu einem öffentlichen Rundgang durch seine Dauerausstellung ein. In der Führung werden die Wechselwirkungen und Unterschiede zwischen Berliner Mauer und innerdeutscher Grenze thematisiert. Dabei wird deutlich, dass der Mauerbau nicht nur auf Berlin beschränkt war, sondern den weiteren Ausbau des Grenzsystems entlang der gesamten innerdeutschen Grenze beschleunigte, die seit 1952 bestehenden Einschränkungen sogar verschärfte und damit die Lebenswirklichkeit der Menschen für die nächsten Jahrzehnte nachhaltig veränderte.

Außerdem präsentiert das Grenzlandmuseum die neue Sonderausstellung „Die Partei hat immer recht. Die SED im Alltag der DDR“. Die Schau der zeigt, wie tief die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in das Leben der Menschen eingriff, und verdeutlicht, dass die SED weit mehr war als eine politische Organisation: Sie prägte Politik, Wirtschaft und Justiz ebenso wie den privaten Alltag. Anhand zahlreicher Fotos, Infografiken sowie audiovisuellem Begleitmatmaterial vermittelt die Ausstellung, wie eng politische Herrschaft und gesellschaftlicher Alltag in der DDR miteinander verflochten waren und welche Folgen dies für das Leben der Bevölkerung hatte.

Die Teilnahme an der öffentlichen Führung ist kostenfrei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

In diesen Tagen, in denen der Fußball das abendlich-nächtliche Fernsehprogramm und die Aufmerksamkeit vieler Menschen be...
06/07/2026

In diesen Tagen, in denen der Fußball das abendlich-nächtliche Fernsehprogramm und die Aufmerksamkeit vieler Menschen bestimmt, möchten wir eine Feedbackkarte teilen, die uns ein Museumsgast kürzlich hinterlassen hat.
Sie erinnert an den 9. November 1989 – und daran, dass sich Geschichte manchmal auf einem anderen Feld entscheidet.

Am 17. Juni 2026 erinnerte der Trägerverein des Grenzlandmuseums mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal am Grenzlandweg ...
02/07/2026

Am 17. Juni 2026 erinnerte der Trägerverein des Grenzlandmuseums mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal am Grenzlandweg an die Opfer der innerdeutschen Grenze und des SED-Unrechts. Anlass war der Jahrestag des Volksaufstands vom 17. Juni 1953, bei dem rund eine Million Menschen in der DDR für bessere Lebensbedingungen, Demokratie und die deutsche Einheit auf die Straße gingen. Die Proteste wurden vom SED-Regime mit Unterstützung sowjetischer Panzer gewaltsam niedergeschlagen. Tausende Menschen wurden verhaftet, mehr als 50 verloren ihr Leben.
Im Gedenkbeitrag erinnerte Horst Dornieden, 1. Vorsitzender des Trägervereins, zudem an die Entwicklungen des Jahres 1961. Mit dem Bau der Berliner Mauer vor 65 Jahren begann eine weitere Verschärfung des Grenzregimes, die neben dem Ausbau der Grenzanlagen auch weitere Zwangsaussiedlungen aus den DDR-Grenzgebieten zur Folge hatte.

Im Anschluss wurde in der Bildungsstätte ein medienpädagogisches Geschichtsprojekt zur regionalen Zeitgeschichte der Jahre 1989/90 vorgestellt.
Der Dokumentarfilm wurde während einer länderübergreifenden Projektwoche im Grenzlandmuseum von Schüler*innen der Bergschule St. Elisabeth aus Heilbad Heiligenstadt und des Eichsfeld-Gymnasiums aus Duderstadt im vergangenen August entwickelt und produziert und beleuchtet die „Kofferdemo“, eine grenzüberschreitende Kundgebung für Demokratie, freie Wahlen und Deutsche Einheit am ehemaligen Grenzübergang Duderstadt/Worbis im Januar 1990 mit rund 50.000 Demonstrierenden, sowie weitere prägende regionalen Ereignisse der Jahre 1989/90.

Auf der anschließenden Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen der damaligen Ereignisse im Eichsfeld verband die Veranstaltung auf eindrucksvolle Weise das Gedenken an die Opfer von Diktatur und Teilung mit der aktiven Vermittlung historischer Erinnerung an die junge Generation.

Wer nun neugierig auf das Projektergebnis geworden ist, kann sich dies unter folgendem Link anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=YlRzG0zIArw.

Wir danken allen mitwirkenden Schüler*innen, Zeitzeug*innen und unserem medienpädagogischen Kooperationspartner Medienblau.

Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Wir gratulieren zu „875 Jahren Gerblingerode“!Aus Anlass des Ortsjubiläums haben wir einige Dokumente und Fotos aus unse...
19/06/2026

Wir gratulieren zu „875 Jahren Gerblingerode“!

Aus Anlass des Ortsjubiläums haben wir einige Dokumente und Fotos aus unserem Archiv zusammengestellt – von Einblicken in die Flüchtlingstrecks der Nachkriegszeit über den Bau des Parkplatzes am Grenzübergang (wo an diesem Wochenende die Festveranstaltung stattfindet) bis zur Grenzöffnung und den Autokolonnen zwischen Teistungen und Gerblingerode am Morgen des 10. Novembers 1989.

Wir wünschen ein schönes Fest!

Herzlich laden wir zum Besuch unserer aktuellen Wechselausstellung „30 Jahre Grenzlandmuseum Eichsfeld“ ein!Am 11. Novem...
17/06/2026

Herzlich laden wir zum Besuch unserer aktuellen Wechselausstellung „30 Jahre Grenzlandmuseum Eichsfeld“ ein!

Am 11. November 1995 wurde das Grenzlandmuseum Eichsfeld eröffnet. Seit über 30 Jahren erinnert es an die Zeit der Teilung Deutschlands und informiert über die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Aus zahlreichen Fotos, Zeitungsartikeln und Fernsehbeiträgen ist die Wechselausstellung „30 Jahre Grenzlandmuseum Eichsfeld“ entstanden. Sie dokumentiert die Entstehung und Entwicklung des Museums und bietet zugleich einen Einblick in mehr als drei Jahrzehnte Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung im wiedervereinigten Eichsfeld.

Weitere Themen sind die seit 1995 entstandenen Kooperationen und Netzwerke, die zahlreichen Veranstaltungen in der Bildungsstätte sowie Konstanz und Wandel in der Museumspädagogik.

Danke an Creativ Medien für die Gestaltung!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Adresse

Duderstädter Straße 7-9
Teistungen
37339

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+493607197112

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