Stadtmuseum Tübingen

Stadtmuseum Tübingen Mi bis So, 11-17 Uhr
Sonderausstellungen
600 Jahre Stadtgeschichte
Lotte Reiniger Das mehr als 500 Jahre alte Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte.

Das Stadtmuseum liegt im Herzen der Altstadt und ist im Kornhaus untergebracht. Seine Anfägen reichen in das Jahr 1453 zurück, als am Ammerkanal ein überdachter Kornmarkt eingerichtet wurde, der sich in der Folgezeit zu einem regional bedeutsamen Umschlagplatz entwickelte. 1512 erweiterte man das zweigeschossige Gebäude durch einen Querbau; 1564 und 1607 wurden beide Häuser aufgestockt. Das neue G

eschoss diente den Bürgern für Geselligkeit, für Feste, Tanz- und Theaterveranstaltungen. Ab dem 18. Jahrhundert zog zunächst die Deutsche Knabenschule, dann Klassen der Mädchenschulen und der Realschule ins Kornhaus ein. 1892 zog der Kornmarkt aus. Im Erdgeschoss kam zunächst die Feuerwehr und später das Rote Kreuz unter. Sämtliche Nutzungen führten zu einschneidenden Umbauten des mittelalterlichen Hauses.

1985 begann eine sechsjährige Sanierung des Kornhauses, um die Nutzung als Stadtmuseum vorzubereiten. Die lange Bauzeit gestattete großflächige und ergiebige archäologische Grabungen und baugeschichtliche Untersuchungen. So konnte vieles über die frühere Gestalt des Gebäudes und die Nutzung des Geländes erforscht und zahlreiche bedeutende Funde geborgen werden. Der Umbau respektiert den historischen Bestand des Hauses, auf Rekonstruktionen wurde verzichtet. Seit 1991 ist das Kornhaus ein lebendiger Ort, der allen Interessierten zur geschichtlichen Spurensuche offen steht.

HAUFF-ENWEISE MÄRCHENBÜCHER GESUCHT!Bringt uns eure Bücher von Wilhelm Hauff – dem großen schwäbischen Märchen- und Gesc...
29/05/2026

HAUFF-ENWEISE MÄRCHENBÜCHER GESUCHT!
Bringt uns eure Bücher von Wilhelm Hauff – dem großen schwäbischen Märchen- und Geschichten-Erzähler!
Gerne geliehen oder geschenkt, gerne mit einem Kommentar von euch: wann habt ihr das Buch gelesen oder vorgelesen bekommen? Wie hat es euch gefallen?
Wir freuen uns über alle Bücher, Schallplatten, CDs von Hauff: vom Kinder- und Märchenbuch, z.B. der KLEINE MUCK oder KALIF STORCH, bis zum prächtigen Ritterroman LICHTENSTEIN….
Ab Februar 2027 gibt es eine große Familienausstellung zu Wilhelm Hauffs Märchen und Geschichten im Stadtmuseum – seid mit eurem Buch oder eurer Erinnerung dabei!

Komm vorbei!
Am Freitag, den 26. Juni, 13-17 Uhr,
könnt ihr eure Schätze vorbeigebringen – und uns gerne eure ganz persönliche Hauff-Erinnerung erzählen.

Oder werft eure Bücher einfach in den Briefkasten – gerne mit Absender und kleiner Notiz, wie euch das Buch gefallen hat.
Wir freuen uns auf euch und eure Bücher!
- - -
LOOKING FOR FAIRY TALE BOOKS BY HAUFF!
Bring us your books by Wilhelm Hauff—the great Swabian fairy tale and story teller!
We’d love to borrow them or have them donated, and we’d love to hear your comments: when did you read the book or have it read to you? How did you like it?
We welcome all books, records, and CDs by Hauff: from children’s and fairy tale books, such as THE LITTLE MUCK or CALIPH STORK, to the magnificent knightly romance LICHTENSTEIN….
Starting in February 2027, there will be a major family exhibition on Wilhelm Hauff’s fairy tales and stories at the City Museum—join us with your book or your memories!

Come on by!
On Friday, June 26, from 1:00 to 5:00 p.m.,
you can bring your treasures by— and feel free to share your very personal Hauff memories with us.
Or simply drop your books in the mailbox— preferably with your return address and a short note about how you lied the book.
We look forward to seeing you and your books!
Foto: Stadtmuseum Tübingen

Unser neues „Tübinger Ding“ sind die Märchenbücher von Wilhelm Hauff (1802–1827). Dieser zählt zu den bekanntesten deuts...
29/05/2026

Unser neues „Tübinger Ding“ sind die Märchenbücher von Wilhelm Hauff (1802–1827). Dieser zählt zu den bekanntesten deutschen Märchenerzählern der Romantik. Er lebte in Tübingen, wo er am berühmten Tübinger Stift studierte. Obwohl Hauff nur 25 Jahre alt wurde, schuf er mit seinen Märchen und Romanen unvergessene Figuren und fantastische Geschichten.
Besonders beliebt sind Werke wie „Der kleine Muck“, „Kalif Storch“ oder „Das Wirtshaus im Spessart“ und „Lichtenstein“. Hauff verband orientalische Abenteuer, geheimnisvolle Schauplätze und humorvolle Einfälle mit zeitlosen Themen wie Mut, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Seine Werke begeistern bis heute Kinder und Erwachsene gleichermaßen und gehören zu den Klassikern der deutschen Literatur.
- - -
Our new “Tübinger Ding” is the collection of fairy tales by Wilhelm Hauff (1802–1827). He is considered one of the most famous German fairy-tale writers of the Romantic era. He lived in Tübingen, where he studied at the famous Tübingen Seminary. Although Hauff died at the age of 25, he created unforgettable characters and fantastic stories through his fairy tales and novels.
Works such as “Little Muck,” “Caliph Stork,” “The Spessart Inn,” and “Lichtenstein” are particularly popular. Hauff combined Oriental adventures, mysterious settings, and humorous ideas with timeless themes such as courage, justice, and humanity. His works continue to delight children and adults alike to this day and are among the classics of German literature.
Foto: Stadtmuseum Tübingen

Dieser  Blick vom Westhang des Österbergs auf Tübingen ist eine aquarellierte Lithografie von Eberhard Emminger, um 1860...
25/05/2026

Dieser Blick vom Westhang des Österbergs auf Tübingen ist eine aquarellierte Lithografie von Eberhard Emminger, um 1860. Besonders gut sind die Universitätsgebäude der Wilhelmstraße zu erkennen, darunter die Neue Aula, denn die Bebauung zwischen Straße und Österberg ist zu dieser Zeit größtenteils noch nicht vorhanden.
- - -
This view of Tübingen from the western slope of the Österberg is a watercolour lithograph by Eberhard Emminger, dating from around 1860. The university buildings on Wilhelmstraße are particularly clearly visible, including the Neue Aula, as most of the development between the street and the Österberg had not yet been built at that time.
Bild: Stadtmuseum Tübingen

Freie Plätze im Pfingstferienprogramm! Ob Schmuck-Kreationen, Trickfilm-Dreh, Makramee-Knüpfen oder künstlerische Drucke...
24/05/2026

Freie Plätze im Pfingstferienprogramm!
Ob Schmuck-Kreationen, Trickfilm-Dreh, Makramee-Knüpfen oder künstlerische Drucke: Im Pfingstferienprogramm des Stadtmuseums findet jedes Kind einen Lieblingskurs - oder gleich mehrere.
Informationen zu den Workshops sowie den Link zur Anmeldung gibt es auf unserer Website (Link in unserem Profil).
- - -
Places still available on the Whitsun holiday programme!
Whether it’s jewellery-making, animated film-making, macramé or artistic printing: every child is sure to find a favourite course – or even several – in the City Museum’s Whitsun holiday programme.
Information about the workshops and the registration link can be found on our website (link in our profile).
Bilder: Stadtmuseum Tübingen

Diese Fahrradklingel aus den 1970er-Jahren trägt den Namen eines traditionsreichen Tübinger Zweiradgeschäfts und zeigt i...
22/05/2026

Diese Fahrradklingel aus den 1970er-Jahren trägt den Namen eines traditionsreichen Tübinger Zweiradgeschäfts und zeigt in glänzendem Chrom ein Relief von Schloss Hohentübingen. Sie würde sich heute noch gut an jedem Rad machen - gerade jetzt, wo der Landkreis Tübingen an der Aktion "Stadtradeln" teilnimmt! Seid ihr auch mit dabei? Für welches Team tretet ihr in die Pedale?
- - -
This bicycle bell from the 1970s bears the name of a long-established Tübingen bike shop and features a relief of Hohentübingen Castle in shiny chrome. It would still look great on any bike today – especially now that the district of Tübingen is taking part in the ‘Stadtradeln’ campaign! Are you taking part too? Which team are you cycl
Bild: Stadtmuseum Tübingen

Internationaler Museumstag im Stadtmuseum Wer schwätzt denn da?Zum heutigen internationalen Museumstag wird unter dem Mo...
14/05/2026

Internationaler Museumstag im Stadtmuseum
Wer schwätzt denn da?
Zum heutigen internationalen Museumstag wird unter dem Motto „Baden-Württemberg erzählt!“ von 11-17 Uhr vor dem Stadtmuseum ein besonders sprechendes Objekt in Szene gesetzt.
Wie gehen wir mit Extremwetter in Tübingen um?
Außerdem präsentieren Teilnehmende eines Uniseminars ihre interaktiven Exponate rund um Naturgefahren und Extremwetterereignisse in Tübingen.
Die kleine Ausstellung „Prognose ungewiss: Naturgefahren in Tübingen“ ist noch bis zum 7. Juni 2026 im 2. Obergeschoss des Stadtmuseums zu sehen.

🕒 15 Uhr: kostenlose Führung durch die Ausstellung
📍 Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10
- - -
International Museum Day at the City Museum
Who’s that chatting?
To mark today’s International Museum Day, a particularly ‘talkative’ object will be on display in front of the City Museum from 11am to 5pm, under the theme ‘Baden-Württemberg tells its story!’.
How do we deal with extreme weather in Tübingen?
In addition, participants in a university seminar will present their interactive exhibits on natural hazards and extreme weather events in Tübingen.
The exhibition “Forecast Uncertain: Natural Hazards in Tübingen” can be seen until 7 June 2026 on the second floor of the City Museum.

🕒 3 pm: free guided tour of the exhibition
📍 Tübingen City Museum, Kornhausstraße 10

Grafik: Museumsverband Baden-Württemberg Foto: Stadtmuseum Tübingen

Einblicke in die wunderschöne Ausstellungs-Architektur von "Der erste Trickfilm - 100 Jahre Abenteuer des Prinzen Achmed...
07/05/2026

Einblicke in die wunderschöne Ausstellungs-Architektur von "Der erste Trickfilm - 100 Jahre Abenteuer des Prinzen Achmed von Lotte Reiniger". Zu bewundern ist sie immer zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums, Mittwoch bis Sonntag, 11-17 Uhr.
- - -
A glimpse into the stunning exhibition design of ‘The First Animated Film – 100 Years of Prince Achmed's Adventures by Lotte Reiniger’. It can be viewed during the City Museum's opening hours, Wednesday to Sunday, 11am–5pm.
Bilder: Stadtmuseum Tübingen

Mai-Nelken des Deutschen Gewerkschaftsbundes Tübingen, Kunststoff mit Anstecknadel, ca. 1960er-1980er Jahre. Seit 1889 g...
01/05/2026

Mai-Nelken des Deutschen Gewerkschaftsbundes Tübingen, Kunststoff mit Anstecknadel, ca. 1960er-1980er Jahre. Seit 1889 gilt die rote Nelke als Blume der Arbeiter. Das Symbol stammt aus der Anfangszeit der Arbeiterproteste für geregelte Achtstundentage. Offiziell waren in Deutschland durch das "Sozialistengesetz" Versammlungen verboten, sodass man am 1. Mai derlei Ideen stattdessen beim gemeinsamen Besuch von Gartenlokalen diskutierte. Fahnen oder sonstige Arbeiter-Symbole waren ebenfalls untersagt. Als Erkennungszeichen trug man darum rote Nelken im Knopfloch.
- - - - -
May Day carnations from the German Trade Union Federation in Tübingen, plastic with a pin, circa 1960s–1980s. Since 1889, the red carnation has been regarded as the flower of the working class. The symbol dates back to the early days of workers’ protests for a regulated eight-hour working day. Officially, gatherings were banned in Germany under the ‘Socialist Law’, so on 1 May such ideas were discussed instead during joint visits to garden cafés. Flags or other workers’ symbols were also prohibited. Red carnations were therefore worn in the buttonhole as a distinguishing mark.
Bild: Stadtmuseum Tübingen

30/04/2026

"Der erste Tricktfilm" - die neue Ausstellung im Stadtmuseum Tübingen. Kommt vorbei und entdeckt sie selbst! Wir haben am langen Wochenende geöffnet.
- - -
"The First Animated Movie" - the new exhibition at Tübingen City Museum. Come along and see for yourself! We are open on the bank holiday weekend.
Video: Stadtmuseum Tübingen / Caden Bencz

Das Strahlungsmessgerät „Series 900 Mini-Monitor“ aus der Physikalischen Sammlung der Universität Tübingen ist unser neu...
26/04/2026

Das Strahlungsmessgerät „Series 900 Mini-Monitor“ aus der Physikalischen Sammlung der Universität Tübingen ist unser neues „Tübinger Ding“. Dieses wurde seit den 1980er Jahren zur Messung von Alpha-, Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung in Laboren, Krankenhäusern und der Industrie eingesetzt.
Der 26. April 2026 ist der 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl von 1986. Auch hier im rund 1.500 Kilometer entfernten Tübingen waren die Folgen spürbar: Regionales Freilandgemüse galt durch radioaktiv belasteten Regen als potenziell gesundheitsgefährdend.
Ein Hauptverursacher der Kontamination war der Stoff Cäsium-137. Mit einer Halbwertszeit von etwa 30 Jahren ist dieser bis heute in Böden, Pilzen und Wildtieren – besonders in Süddeutschland – mit Geräten wie dem aktuellen „Tübinger Ding“ nachweisbar.
- - -
The “Series 900 Mini-Monitor” radiation detector from the University of Tübingen’s Physics Collection is our new “Tübinger Ding”. It has been used since the 1980s to measure alpha, beta, gamma, and X-ray radiation in laboratories, hospitals, and industry.
April 26, 2026, marks the 40th anniversary of the 1986 Chernobyl nuclear disaster. Here in Tübingen, some 1,500 kilometers away, the consequences were also felt: locally grown vegetables were considered a potential health hazard due to radioactive fallout.
A major cause of the contamination was the substance cesium-137. With a half-life of about 30 years, it can still be detected today in soil, mushrooms, and wildlife—especially in southern Germany—using devices such as the current “Tübinger Ding.”
Foto: Stadtmuseum Tübingen

Adresse

Kornhausstraße 10
Tübingen
72070

Öffnungszeiten

Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 19:00
Freitag 11:00 - 17:00
Samstag 11:00 - 17:00
Sonntag 11:00 - 17:00

Telefon

+4970712041711

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Stadtmuseum Tübingen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie