21/10/2025
drunter und drüber
Galerie Schacher Raum für Kunst
15.11. – 10.01.2026
Gruppenausstellung zusammen mit Marc Dittrich
VERNISSAGE
Freitag,14. November 2025 um 19:00 Uhr.
EINFÜHRUNG
Marko Schacher
LAST MINUTE ARTVENTS MARKT
Freitag 19. Dezember + Samstag 20. Dezember 2025, jeweils 11:00 bis 20:00 Uhr
Marko Schacher schreibt auf seiner Webseite:
In Stuttgart: „Marc Dittrich, Birgit Herzberg-Jochum – drunter und drüber“ (15.11.2025 – 10.01.2026)
Zum Ende des Jahres geht es wohl in vielen Haushalten und Arbeitsstätten „drunter und drüber“. Bei Marc Dittrich und Birgit Herzberg-Jochum schon seit vielen Jahren, ganz wörtlich verstanden: Beide verweben in Streifen geschnittene Papierbahnen und erweitern ihre Werke so in den Raum hinein.
Die spannenden Bezüge zwischen den Exponaten und den beiden Positionen sind ein Haupt-Reiz
der Dialogschau „Marc Dittrich, Birgit Herzberg-Jochum – drunter und drüber“, die am Freitag,
dem 14.11., um 19 Uhr in den Stuttgarter Räumen der Galerie „Schacher – Raum für Kunst“ am
Olgaeck öffnet wird. Zur Eröffnung wird Marko Schacher in die Präsentation einführen. Passend
zum Ausstellungstitel werden alkoholhaltige und nichtalkoholische Mixgetränke gereicht.
Ähnlich, aber doch ganz anders: Beide Kunstschaffende durchbrechen die Grenzen zwischen Zwei- und Dreidimensionalität durch das Verweben von Papierstreifen. Im Fokus von Birgit Herzberg-Jochum steht aber immer der Mensch, während sich Marc Dittrich dem Thema Architektur widmet. Erstere flechtet in Streifen geschnittene Papiere, Fotos und Stoffe zu reizvollen Bildteppichen. Letzterer schneidet ausgedruckte Fotos von internationalen Hausfassaden in Streifen und verwebt die geschnittenen Laserprints zu Architektur-Reliefs und plastischen Gebilden. Bei beiden gilt: Nicht nur, aber auch.
Birgit Herzberg-Jochum (1969 in Marbach am Neckar geboren, arbeitet in Stuttgart) mag es, wenn man ihren Arbeiten das Handgemachte ansieht. Die sichtbaren Ebenen, herausragenden Wollfäden und wulstigen Nähte sind bei ihren Mixed Media-Arbeiten auf Gaze, Kunststoff und Holz wichtige Bestandteile – genau wie die Schatten der Exponate an der Wand. Die Titel ihrer aktuellen Werkreihen „Früher war mehr Lametta“ und „Be brave“ appellieren an unsere Erinnerung, unsere Fantasie und unseren Mut.
Auch Marc Dittrich (1976 in Ostfildern-Ruit geboren, arbeitet in Plochingen) erforscht mit seinen verwobenen ausgefransten und verbeulten Architekturen die Grenzen der klassischen Skulptur und den spannenden Bereich zwischen Fotografie und dreidimensionaler Darstellung. Indem er scheinbar geordnete, aber dennoch chaotische, feste, aber dennoch fragile Gebäude erschafft, verweist er auf die Ambivalenz und Widersprüchlichkeit der Zeit, in der wir momentan leben und auf die Fragilität unserer Lebensformen.”
Hier findet Ihr weitere Informationen.