StadtPalais - Museum für Stuttgart

StadtPalais - Museum für Stuttgart Das Team des StadtPalais - Museum für Stuttgart informiert auf diesem Kanal über seine Ausstellungen und Veranstaltungen. www.stadtpalais-stuttgart.de

Das StadtPalais – Museum für Stuttgart ist mehr als ein Museum für Stadtgeschichte. Es ist ein offenes, lebendiges Haus in dem Geschichte(n) analog und digital erzählt und gelebt werden. Als Science-Center urbaner Kultur möchte das StadtPalais durch den inhaltlichen Diskurs und die wissenschaftliche Arbeit gängige Denkansätze und Herangehensweisen hinterfragen sowie Wissenstransfer durch ungewöhnl

iche Inszenierungen ermöglichen. Digitale Wege sollen erkundet und neu gedacht werden. Im analogen als auch im digitalen Raum entsteht ein Museum, das sich immer wieder neu erfindet, inspiriert, herausfordert, begeistert, vielfältig und innovativ ist und immer wieder Erstaunliches wagt mit dem Ziel eine lebens- und liebenswerte Stadt mitzugestalten. Unsere Bitte an Sie: Halten Sie sich an unsere Kommentarregeln. Ein respektvolles Miteinander ist die Grundlage für einen konstruktiven Dialog. Behandeln Sie Ihr Gegenüber so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. www.stuttgart.de/netiquette

Etwas versteckt im Bopserwald erinnert dieses Denkmal an Heinrich von Fischbach.1827 in Hohenheim geboren, gehörte Fisch...
03/09/2026

Etwas versteckt im Bopserwald erinnert dieses Denkmal an Heinrich von Fischbach.
1827 in Hohenheim geboren, gehörte Fischbach zu den bedeutenden württembergischen Forstwissenschaftlern des 19. Jahrhunderts.

Nach seinem Studium arbeitete er zunächst in verschiedenen Forstämtern und wurde bereits 1852 Professor für Forstwirtschaft an der Hochschule Hohenheim. Später war er 25 Jahre Mitglied der Königlich Württembergischen Forstdirektion und wirkte an der Vorbereitung des württembergischen Forstpolizeigesetzes von 1879 mit.

Auch für Stuttgart hinterließ Fischbach Spuren. Von 1884 bis zu seinem Tod im Jahr 1900 stand er dem Verschönerungsverein Stuttgart vor. Der 1861 gegründete Verein engagierte sich für Grünanlagen, Spazierwege, Aussichtspunkte und die Gestaltung der damals stark wachsenden Stadt.

Das Denkmal im Bopserwald wurde Heinrich von Fischbach als „verdientem Vorstand“ vom Verschönerungsverein gewidmet. Ein eher unscheinbarer Erinnerungsort an einen Mann, dessen Arbeit eng mit Stuttgarts Wäldern und Grünräumen verbunden war.

Diese Woche rückt das Bopserbrünnele in Stuttgart Süd ganz besonders in den Fokus. Beim Red Bull Cerro Abajo führt die s...
02/09/2026

Diese Woche rückt das Bopserbrünnele in Stuttgart Süd ganz besonders in den Fokus. Beim Red Bull Cerro Abajo führt die spektakuläre Downhill-Strecke mitten durch diesen historischen Ort.

Der Bopserbrunnen liegt in den denkmalgeschützten Bopseranlagen an der Hohenheimer Straße. Bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts befand sich hier ein Brunnen. 1762 wurde an der heutigen Stelle eine Mineralquelle entdeckt. Ab 1822 entstand rund um den Brunnen eine Grünanlage, die zu den ältesten öffentlichen Anlagen Stuttgarts zählt.

1840 erhielt der Brunnen erstmals einen achteckigen Säulenpavillon. Nach mehreren Veränderungen wurde 1991 wieder eine steinerne Säulenhalle über der Travertinschale errichtet. Sie prägt das Bopserbrünnele bis heute.

Am kommenden Wochenende trifft hier Stuttgarter Stadtgeschichte auf internationalen Mountainbike Sport. Ein Ort, der seit Jahrhunderten zur Geschichte des Bopsers gehört, wird für kurze Zeit Teil einer der ungewöhnlichsten Rennstrecken der Stadt.

Alle kennen sie. Aber wer kennt ihre Geschichte?An der Ecke Seidenstraße und Hegelstraße steht seit 1895 die Russische K...
01/09/2026

Alle kennen sie. Aber wer kennt ihre Geschichte?

An der Ecke Seidenstraße und Hegelstraße steht seit 1895 die Russische Kirche St. Nikolai. Der markante Backsteinbau mit grünem Kupferdach prägt seit mehr als 130 Jahren das Stuttgarter Stadtbild an der Grenze Nord & West.

Errichtet wurde die russisch orthodoxe Kirche nach Plänen der Architekten Eisenlohr & Weigle. Finanziert wurde sie von der russischen Regierung. Den Anstoß für den Bau gab Wera Konstantinowna Romanowa, Adoptivtochter des württembergischen Königs Karl I.

Dahinter stehen die engen dynastischen Beziehungen zwischen dem württembergischen Königshaus und dem russischen Zarenhaus. Auch die Grabkapelle auf dem Württemberg wurde bis 1899 als russisch orthodoxes Gotteshaus genutzt.

Architektonisch verbindet die Kirche Formen des Historismus mit Elementen russischer Sakralarchitektur. Wegen des begrenzten Grundstücks und der damals kleinen Gemeinde erhielt sie nur eine Zwiebelkuppel und nicht die in Russland häufig anzutreffenden fünf Kuppeln.

1944 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Die historische Ikonostase und die Wandmalereien gingen verloren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude wieder aufgebaut.

Heute ist die St. Nikolaus Kathedrale ein Kulturdenkmal und so fest mit ihrem Standort verbunden, dass sogar die benachbarte Stadtbahnhaltestelle ihren Namen trägt.

Zwei Figuren, zwei Generationen, ein Platz mitten in StuttgartSeit 1997 stehen „Der besinnliche Mann und das kleine Mädc...
31/08/2026

Zwei Figuren, zwei Generationen, ein Platz mitten in Stuttgart

Seit 1997 stehen „Der besinnliche Mann und das kleine Mädchen“ von Freya Lorenz auf dem Danneckerplatz. Die lebensgroßen Bronzeskulpturen begegnen sich direkt auf dem Pflaster, ohne Sockel und damit auf Augenhöhe mit den Menschen, die den Platz nutzen.

Der ältere Mann blickt auf das Mädchen, das ihm mit ausgestrecktem Arm zugewandt ist. Seine Hände hält er hinter dem Rücken. Die Szene wirkt offen und lässt unterschiedliche Deutungen zu.

Entstanden ist das Werk als Auftragsarbeit für die Eduard Pfeiffer Stiftung. Inhaltlich nimmt Freya Lorenz Bezug auf das Zusammenleben mehrerer Generationen, das die Geschichte des Danneckerplatzes und seiner umliegenden Wohnhäuser geprägt hat. In den von Eduard Pfeiffer initiierten Häusern lebten über viele Jahre Familien verschiedener Generationen zusammen.

So wurde aus einer alltäglichen Begegnung ein dauerhaftes Bild für Nähe, Austausch und das Zusammenleben in der Stadt.

Der Nesenbach ist wieder da – und mit ihm ein Stück Stuttgarter Stadtgeschichte, das über Jahrzehnte fast vollständig un...
28/08/2026

Der Nesenbach ist wieder da – und mit ihm ein Stück Stuttgarter Stadtgeschichte, das über Jahrzehnte fast vollständig unter der Erde verschwunden war.

Der in Vaihingen entspringende Bach gehörte über Jahrhunderte ganz selbstverständlich zum Leben in Stuttgart. Sein Wasser wurde zur Versorgung genutzt, zum Waschen und als Löschwasser.

Früher führte der Nesenbach deutlich mehr Wasser als heute und konnte auch zur Gefahr werden: Im Juli 1508 ließ ein schweres Gewitter über Heslach den Bach so stark anschwellen, dass eine Flutwelle entstand. Häuser stürzten ein, elf Menschen kamen ums Leben.

Mit dem Wachstum der Stadt veränderte sich der Nesenbach. Abfälle und Abwasser machten ihn im 19. Jahrhundert zunehmend zur stinkenden Brühe, weshalb er nach und nach in den Untergrund verbannt wurde. Viele Jahrzehnte blieb er im Stadtbild quasi unsichtbar.

Vergessen wurde er trotzdem nie. Der Nesenbach blieb einer dieser fast mythischen Bestandteile Stuttgarts: hoch verehrt, häufig zitiert, namensgebend – und doch kaum zu sehen.

Jetzt feiert er ein kleines Comeback. In der Nesenbachstraße und in der Möhringer Straße fließt wieder sichtbar Wasser an der Oberfläche.

27/08/2026

Wie es zu dem berühmten Mops auf dem Loriot-Denkmal am Eugensplatz kam.

Wer durch die Bopseranlage an der Etzelstraße spaziert, begegnet einem der eher stillen Denkmäler Stuttgarts: der Büste ...
25/08/2026

Wer durch die Bopseranlage an der Etzelstraße spaziert, begegnet einem der eher stillen Denkmäler Stuttgarts: der Büste von Friedrich List.

Das Denkmal wurde 1905 vom Landesverein der württembergischen Verkehrsbeamten gestiftet. Es erinnert an den Nationalökonomen und Eisenbahnpionier Friedrich List, der sich früh für den Ausbau moderner Verkehrswege und für den Deutschen Zollverein einsetzte.

List wurde 1789 in Reutlingen geboren und war zeitweise im württembergischen Staatsdienst tätig. Nach seinem Studium arbeitete er als Oberrevisor im Finanzministerium in Stuttgart. 1817 erhielt er eine Professur an der Universität Tübingen.

Die Bronzebüste schuf der Stuttgarter Bildhauer Daniel Stocker. Bis heute steht sie auf ihrem steinernen Postament am Eingang der Bopseranlage und erinnert dort an einen bedeutenden Vertreter der Wirtschafts und Verkehrsgeschichte des 19. Jahrhunderts.

24/08/2026

Auf Erkundungstour durch den Rosensteinpark.

Pelota auf dem DanneckerplatzSeit 1997 gehört Pelota von Dorothee Ziegler und Christian Günther zum Danneckerplatz in St...
21/08/2026

Pelota auf dem Danneckerplatz

Seit 1997 gehört Pelota von Dorothee Ziegler und Christian Günther zum Danneckerplatz in Stuttgart. Das Künstlerpaar lernte sich an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart kennen und arbeitete später an zahlreichen gemeinsamen Werken. Ziegerl ist bereits im Jahr 2012 verstorben.

Für Pelota nutzten Ziegler und Günther eine alte Litfaßsäule als Sockel. Darauf sitzt eine Figur, die ein weit ausgreifendes Stahlmobile hält. Kugeln und Scheiben bewegen sich mit dem Wind und verändern die Skulptur fortlaufend.

Zur Eröffnung des neu gestalteten Platzes wurde die Säule mit weißem Papier beklebt und von Kindern eines nahe gelegenen Kindergartens bemalt. Damals trug das Werk noch den Titel Malsäule. Den Namen Pelota erhielt es erst später. Das baskische Wort bezeichnet ein Ballspiel und verweist auf die Kugeln, Bewegung und Balance der Skulptur.

📍 Danneckerstraße 33, Stuttgart Mitte

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