StadtPalais - Museum für Stuttgart

StadtPalais - Museum für Stuttgart Das Team des StadtPalais - Museum für Stuttgart informiert auf diesem Kanal über seine Ausstellungen und Veranstaltungen. www.stadtpalais-stuttgart.de
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2018 eröffnete das Stadtmuseum im umgebauten Wilhelmspalais. Selbstverständlich gibt es hier jede Menge Informationen zur Stadtgeschichte von Stuttgart. Impressum:
Landeshauptstadt Stuttgart, Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wird vertreten durch den Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper. Hausanschrift:
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Telefon: (0711) 216-0
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Die U12 gehört zu den bedeutendsten Erweiterungen des Stuttgarter Stadtbahnnetzes der vergangenen Jahre. Seit 2017 verbi...
18/06/2026

Die U12 gehört zu den bedeutendsten Erweiterungen des Stuttgarter Stadtbahnnetzes der vergangenen Jahre. Seit 2017 verbindet sie Dürrlewang im Süden der Stadt über die Innenstadt, das Europaviertel, das Nordbahnhofviertel und den Hallschlag mit dem Neckartal und darüber hinaus bis nach Remseck. Damit entstand eine neue Nord Süd Achse, die zahlreiche Stadtteile enger miteinander verknüpft.

Ein markantes Bauwerk entlang dieser Strecke ist die Haltestelle Bottroper Straße. Tief in den Hang eingebettet und von klaren architektonischen Linien geprägt, verbindet sie Funktion und Gestaltung auf besondere Weise.

Über den Gleisen schwebt eine große Sonnenuhr aus Edelstahl. Ihr wandernder Schatten macht den Lauf der Zeit sichtbar und verwandelt den Ort je nach Tages- und Jahreszeit immer wieder aufs Neue.

Wer hier auf die U12 wartet, blickt nicht nur auf die nächste Bahn, sondern auch auf eine der ungewöhnlichsten Sonnenuhren der Stadt.

17/06/2026

Die Geschichte des modernen Automobils ist eng mit Bad Cannstatt verbunden.

In der Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte entwickelten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach in den 1880er Jahren den ersten schnelllaufenden Benzinmotor. Ihre Arbeit schuf wichtige Voraussetzungen für die Motorisierung und machte Stuttgart zu einem der bedeutendsten Orte der Automobilgeschichte.

Aus Sorge vor Industriespionage arbeiteten die beiden Erfinder weitgehend abgeschirmt in ihrer ehemaligen Gewächshauswerkstatt. Das geheimnisvolle Treiben sorgte jedoch für Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft. Der Überlieferung nach rief ein misstrauischer Gärtner sogar die Polizei, weil ihm die Aktivitäten verdächtig erschienen.

Wer in Heslach unterwegs ist, kennt das markante Gebäude an der Ecke Böblinger Straße und Möhringer Straße. Mit seinem h...
16/06/2026

Wer in Heslach unterwegs ist, kennt das markante Gebäude an der Ecke Böblinger Straße und Möhringer Straße. Mit seinem hohen Turm, den hellen Ziegeln und den Fachwerkelementen wirkt das Alte Feuerwehrhaus fast wie eine kleine Burg mitten im Stadtteil. Dabei steckt hinter dem Bau ein wichtiges Kapitel der Stuttgarter Stadtgeschichte.

Eingeweiht wurde das Feuerwehrhaus am 5. August 1888. Es gilt als die älteste Feuerwache Stuttgarts. Entstanden ist es für die Freiwillige Feuerwehr der damaligen Karlsvorstadt, dem heutigen Heslach. Der markante Turm diente nicht nur der Brandüberwachung, sondern auch zum Trocknen der Feuerwehrschläuche.

Nach dem Ende seiner Zeit als Feuerwache begann für das Gebäude ein zweites Leben. Es wurde unter anderem als Waisenhaus, Volksküche, Lager und Turnhalle genutzt. In den 1970er Jahren konnte ein Abriss verhindert werden.

Seit 1979 dient das denkmalgeschützte Haus als Begegnungs und Stadtteilzentrum und ist bis heute ein wichtiger Ort für Kultur, Veranstaltungen und das soziale Leben in Stuttgart-Süd.

Wer durch Stuttgart-West spaziert, begegnet ihr vielleicht ganz nebenbei: der Wippe vor dem Generationenhaus West. Doch ...
15/06/2026

Wer durch Stuttgart-West spaziert, begegnet ihr vielleicht ganz nebenbei: der Wippe vor dem Generationenhaus West. Doch hinter der scheinbar alltäglichen Szene steckt ein Kunstwerk des Stuttgarter Bildhauers Karl Ulrich Nuss.

Die Bronzeskulptur zeigt zwei Kinder und eine ältere Person auf einer Wippe. Das Besondere: Das Wippenbrett ist direkt in eine senkrechte Bronzeplatte integriert. Die ältere Figur hält mit ihrem Gewicht die beiden Kinder oben. So wird das zentrale Thema des Generationenhauses sichtbar: die Begegnung der Generationen.

Die Skulptur gehört zu einem fünfteiligen Werkzyklus, den Karl Ulrich Nuss für verschiedene Einrichtungen in Stuttgart geschaffen hat. Jede Figurengruppe greift die Besonderheiten ihres jeweiligen Standorts auf und erzählt von Gemeinschaft, Zusammenleben und Austausch.

Karl Ulrich Nuss zählt zu den bekanntesten Bildhauern der Region. Seine charakteristischen Bronzefiguren begegnen einem an vielen Orten in Stuttgart. Die Wippe im Westen gehört dabei zu den Kunstwerken, die man leicht übersieht und gerade deshalb immer wieder neu entdecken kann.

Stuttgart und HipHop gehören seit mehr als drei Jahrzehnten zusammen. Was Anfang der 1990er Jahre in Jugendhäusern, Club...
12/06/2026

Stuttgart und HipHop gehören seit mehr als drei Jahrzehnten zusammen. Was Anfang der 1990er Jahre in Jugendhäusern, Clubs, Plattenläden und improvisierten Studios begann, entwickelte sich zu einer der prägendsten Kulturbewegungen der Stadt.

Auch im StadtPalais hat der Stuttgarter HipHop seinen festen Platz. Als Teil unserer Dauerausstellung zur Stuttgarter Stadtgeschichte steht er für den kulturellen Wandel der 1990er Jahre und für eine Szene, die aus Stuttgart heraus bundesweite Bedeutung erlangte.

Mit der neuen SWR-Produktion „0711 – HipHop made in Stuttgart“ und dem Podcast „Mutterstadt 0711 – HipHop-Hauptstadt Stuttgart?!?“ rückt die Geschichte einer Szene in den Mittelpunkt, die Stuttgart weit über die Region hinaus bekannt gemacht hat. Erzählt werden die Anfänge, die Erfolge und die Menschen, die den besonderen Sound dieser Stadt geprägt haben.

Erst vor wenigen Wochen erinnerte die 30 Jahre 0711 Family Jam auf dem Schlossplatz an die Strahlkraft dieser Bewegung. Tausende Besucherinnen und Besucher feierten ein Kapitel Stuttgarter Kulturgeschichte, das bis heute nachwirkt.

Die neue Doku und der Podcast laden dazu ein, diese Geschichte noch einmal zu entdecken und aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Wer erinnert sich noch an die ersten Mixtapes, Clubnächte und Rap-Jams der 0711-Zeit?

Zur Doku -> https://shortlink.uk/1roYG

Sie gehören zu den meistfotografierten Motiven der Stadt, sind Treffpunkt, Orientierungspunkt und Kulisse für unzählige ...
11/06/2026

Sie gehören zu den meistfotografierten Motiven der Stadt, sind Treffpunkt, Orientierungspunkt und Kulisse für unzählige Veranstaltungen. Doch die wenigsten wissen, dass die beiden Springbrunnen auf dem Schlossplatz bereits seit mehr als 160 Jahren das Zentrum Stuttgarts prägen.

Errichtet wurden sie 1863 zu Ehren von König Wilhelm I. von Württemberg. Ihre Gestaltung ist voller Symbolik: Rund um die Brunnen finden sich Figuren, die wichtige Flüsse des damaligen Königreichs Württemberg darstellen. Damit sind die Brunnen nicht nur Schmuckstücke des Schlossplatzes, sondern auch steinerne Abbilder der württembergischen Landschaft.

Bemerkenswert ist auch der Aufwand, der für ihre Errichtung betrieben wurde. Die gewaltigen Brunnenschalen mussten eigens aus Wasseralfingen nach Stuttgart transportiert werden. Für die Anlieferung waren Spezialwagen nötig, auf der Strecke mussten Hindernisse beseitigt und in Stuttgart sogar Teile der damaligen Toranlage vorübergehend entfernt werden.

Die Geschichte der Brunnen spiegelt auch die Brüche des 20. Jahrhunderts wider. Während des Zweiten Weltkriegs gingen mehrere Figuren verloren. Erst Jahrzehnte später konnten sie anhand historischer Fotografien rekonstruiert werden.

Heute bilden die beiden Brunnen den grünen Mittelpunkt des Schlossplatzes. Zwischen Neuem Schloss, Königsbau und den weitläufigen Rasenflächen wirken sie beinahe zeitlos. Wer genauer hinschaut, entdeckt hier weit mehr als eine schöne Fontäne: ein Denkmal württembergischer Geschichte im Herzen Stuttgarts.

Ein Stück Fernost mitten in Stuttgart: Der Chinesische Garten „Qingyin“ gehört zu den außergewöhnlichsten Orten der Stad...
10/06/2026

Ein Stück Fernost mitten in Stuttgart: Der Chinesische Garten „Qingyin“ gehört zu den außergewöhnlichsten Orten der Stadt.

Ursprünglich entstand die Anlage für die Internationale Gartenbauausstellung 1993 im Rosensteinpark. Aufgrund ihrer großen Beliebtheit wurde sie nach Ende der Ausstellung nicht abgebaut, sondern an ihrem heutigen Standort zwischen Innenstadt und Killesberg wieder aufgebaut.

Der Garten folgt den Prinzipien der traditionellen chinesischen Gartenkunst. Teich, Felsen, Pflanzen und Pavillon bilden eine symbolische Landschaft im Kleinen und stehen für Berge, Wasser und den Kreislauf der Natur. Im Zentrum der Anlage befindet sich ein Pavillon, dessen Dach in alle Himmelsrichtungen weist.

Sein Name „Qingyin“ bedeutet „Garten der Melodie“ und verweist auf die Vorstellung, dass nicht nur Musikinstrumente, sondern auch Wasser, Steine und die Natur selbst Klang und Harmonie erzeugen können.

Wer über den Stauffenbergplatz am Alten Schloss läuft, begegnet drei eindrucksvollen Figuren, die seit 2008 zu den marka...
09/06/2026

Wer über den Stauffenbergplatz am Alten Schloss läuft, begegnet drei eindrucksvollen Figuren, die seit 2008 zu den markantesten Kunstwerken im öffentlichen Raum der Stuttgarter Innenstadt gehören. Die Bronzeskulpturen des österreichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka wirken wie ein bewusst geschaffenes Ensemble, obwohl sie ursprünglich unabhängig voneinander entstanden sind.
Zu sehen sind die Werke „Sterbender“, „Marsyas I“ und „Hommage à Sonny Liston“.

Gemeinsam erzählen sie von menschlicher Verletzlichkeit, Widerstandskraft und körperlicher Präsenz. Hrdlicka beschäftigte sich zeitlebens intensiv mit dem Menschen, seinen Konflikten, seiner Psyche und seiner Geschichte. Diese Auseinandersetzung spiegelt sich in den expressiven Figuren wider, deren Formen zwischen Kraft und Zerbrechlichkeit oszillieren.

Vor der historischen Kulisse des Alten Schlosses entsteht so ein spannender Dialog zwischen jahrhundertealter Architektur und moderner Bildhauerkunst. Wer das Landesmuseum Württemberg besucht, sollte deshalb nicht nur den Blick auf das Schloss richten, sondern auch auf die drei Figuren davor.

Noch bis zum 21. Juni 2026 wird der Vorplatz des StadtPalais zur Bühne für BMX Flatland, urbane Kultur und international...
08/06/2026

Noch bis zum 21. Juni 2026 wird der Vorplatz des StadtPalais zur Bühne für BMX Flatland, urbane Kultur und internationale Szenegrößen. Im Mittelpunkt von Flat du Palais steht der internationale BMX Flatland Contest am 19. und 20. Juni 2026, zu dem Fahrer*innen aus ganz Europa und darüber hinaus in Stuttgart erwartet werden.

Im StadtPalais treffen sich regelmäßig Lego-Begeisterte aus Stuttgart und der Region. Inspiriert von diesen Veranstaltun...
05/06/2026

Im StadtPalais treffen sich regelmäßig Lego-Begeisterte aus Stuttgart und der Region. Inspiriert von diesen Veranstaltungen entstand die Idee, markante Orte der Stadt mithilfe von Künstlicher Intelligenz als Lego-Versionen neu zu interpretieren. So wurden bekannte Stuttgarter Blickwinkel und Spots, darunter auch ein Ausschnitt aus Stuttgart-West, in einer detailreichen Lego-Ästhetik visualisiert.

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