Gedenkstätte Hoheneck

Gedenkstätte Hoheneck Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Gedenkstätte Hoheneck, Museum, An der Stalburg 6/7, Stollberg.

Die Gedenkstätte Hoheneck thematisiert die politische Strafjustiz der DDR und die historischen Haftgründe, die die Situation der „Hoheneckerinnen“ widerspiegeln.

22/06/2026

„Tödliches Verdrängen“ lautet der Arbeitstitel des neues Erzgebirgskrimis. Dreharbeiten zur ZDF-Serie liefen am Dienstag auf Hoheneck: einst Frauengefängnis, heute Gedenkstätte. Die „Freie Presse“ war am Set dabei.

Veranstaltungsankündigung:Wir bitten Sie sich in unserem Buchungssytem auf der Homepage anzumelden. Die Teilnahme ist ko...
18/06/2026

Veranstaltungsankündigung:
Wir bitten Sie sich in unserem Buchungssytem auf der Homepage anzumelden. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen zu Carmen Rohrbach finden Sie unter www.carmenrohrbach.de

Unter dem Leitthema „Christ sein in der DDR und HEUTE“ lud die Gedenkstätte Hoheneck am 21. Mai 2026 zu einem zeitgeschi...
04/06/2026

Unter dem Leitthema „Christ sein in der DDR und HEUTE“ lud die Gedenkstätte Hoheneck am 21. Mai 2026 zu einem zeitgeschichtlichen Austausch ein. Im vollbesetzten Dachgeschoss des Südflügels stand ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte im Mittelpunkt.
Geschäftsführer Christian Ahner begrüßte zu diesem Thema den Sächsischen Landesbischof Tobias Bilz sowie den Zeitzeugen Reinhard Locke. Als Sohn des ehemaligen Stollberger Katecheten und einstiger politischer Häftling in der DDR brachte Locke eine tiefe persönliche Perspektive in die von Joseph Walthelm moderierte Runde ein.
Im Zentrum der Diskussion standen die Herausforderungen und Repressionen, denen gläubige Menschen im sozialistischen Staat ausgesetzt waren. Während Reinhard Locke eindrücklich das Spannungsfeld zwischen Anpassung und Zivilcourage schilderte, schlug Landesbischof Bilz die Brücke zur Gegenwart und regte zum Nachdenken über christliche Werte in unserer heutigen Demokratie an.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem generationenübergreifenden Dialog: Vor der Podiumsdiskussion kamen Jugendliche der Stollberger Gemeinde bei einem Rundgang durch das ehemalige Frauengefängnis mit dem Landesbischof ins Gespräch. Sie nutzten die Gelegenheit zur historischen Spurensuche und berichteten von Prägungen in ihren eigenen Familien.
Es war ein anregender Abend und ein respektvoller Austausch, der viele wertvolle Impulse hinterlassen hat. Die Veranstaltung schloss nach einer offenen Fragerunde mit einem Segen des Landesbischofs.

Schauen Sie vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch.
21/05/2026

Schauen Sie vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gedenkstätte Hoheneck startet mit Projekt Spurensuche 2026Jedes Jahr schreibt die Jugendstiftung Sachsen das Projekt Spu...
18/05/2026

Gedenkstätte Hoheneck startet mit Projekt Spurensuche 2026

Jedes Jahr schreibt die Jugendstiftung Sachsen das Projekt Spurensuche aus, um Jugendlichen die Erforschung regionaler Geschichte zu ermöglichen und näherzubringen. Die Gedenkstätte Hoheneck ist im Jahr 2026 mit einem eigenen Jugendgeschichtsprojekt erstmals dabei. Unter dem Titel „Der Klang eines Tages im Frauengefängnis Hoheneck“ setzen sich junge Menschen mit den akustischen Erfahrungen und Eindrücken der inhaftierten Frauen von Hoheneck auseinander. Dafür werden noch interessierte freiwillige Jugendliche gesucht!

Töne und Geräusche sind eindringliche sinnliche Erfahrungen, sie können beruhigen, aber auch enormen Stress verursachen. Im Alltag können wir uns unangenehmen Geräuschen entziehen, im Zwangskontext der Haft war das jedoch nicht möglich – insbesondere in einer Diktatur wie der DDR. Im Projekt erforschen die Jugendlichen die Klangwelt, d. h. die verschiedenen Geräusche des Haftalltags und machen sie erfahrbar. Geräusche werden am historischen Ort nachgebildet, aufgenommen und in einem multimedialen Rundgang in Form eines Actionbound nachvollziehbar gemacht. Im Mittelpunkt steht dabei immer auch die Frage, wie Herrschaft, Kontrolle und Unfreiheit im Haftregime – und was das über die Achtung der Menschenrechte in der SED-Diktatur klangen aussagt.

In der Projektzeit zwischen Mai und November 2026 begehen die Jugendlichen den Ort, treffen sich in der Gedenkstätte und sprechen mit Zeitzeuginnen sowie Expertinnen und Experten zum Thema. Ergänzt wird das Projekt durch vielfältige Veranstaltungen: Am 27./28. Juni startet die Kick-Off-Veranstaltung in Chemnitz. Zum Abschluss finden die Jugendgeschichtstage im Sächsischen Landtag in Dresden am 26./27. November 2026 statt, bei denen die Jugendlichen das Projekt präsentieren. Der Abschluss im Landtag ist eine besondere Anerkennung der Jugendgeschichtsarbeit, denn sie trägt einen Teil zur Erinnerungskultur und zur Stärkung unserer Demokratie bei. Interessierte Jugendliche können sich jederzeit melden unter [email protected].

Forum Hoheneck:Christ sein in der DDR und HEUTE mit dem Sächsischen Landesbischof Tobias BilzNach dem Auftakt im März lä...
14/05/2026

Forum Hoheneck:
Christ sein in der DDR und HEUTE mit dem Sächsischen Landesbischof Tobias Bilz

Nach dem Auftakt im März lädt die Gedenkstätte Hoheneck erneut zum öffentlichen „Forum Hoheneck“ ein. Zu Gast ist der Sächsische Landesbischof Tobias Bilz, um mit Gästen über Kirche und Chrit-Sein früher und heute zu sprechen. Ihm steht Reinhard Locke als Gesprächspartner zur Seite. Der Stollberger lebt heute in Berlin und ist Mitglied der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Seine Frau, Ute Locke, war 1984 in Hoheneck inhaftiert.

Wann? 21. Mai 2026, 19:00 Uhr
Wo? Gedenkstätte Hoheneck, An der Stalburg 6, 09366 Stollberg, Dachgeschoss Südflügel

Kirchen und Christen waren in der DDR sowohl offener Unterdrückung als auch stillschweigender Marginalisierung ausgesetzt. Die Kirchenpolitik der SED war insbesondere in den 1950er Jahren von offener Feindschaft geprägt und versuchte, den gesellschaftlichen Einfluss der christlichen Gemeinden an den Rand zu drängen. Im Weltbild des Sozialismus hatte der christliche Glaube keinen rechtmäßigen Platz. Kirchen waren in der DDR in einem inneren Konflikt zwischen Anpassung und Opposition. Dennoch wurden die Kirchen vor allem in den 1980er Jahren Schutzraum und aktiver Akteur der aufkommenden Bürgerbewegung. 1989 waren sie schließlich Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution. Auch heute sind die Kirchen nicht frei von Problemen. Wie steht es um die Kirchen in Ostdeutschland heute? Wie ist die heutige Sicht der Kirche auf ihre Rolle und ihr Wirken in der ehemaligen DDR? Wie geht die Kirche heute mit alten und neuen Konflikten um?

Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um vorherige Anmeldung über unsere Webseite unter https://gedenkstaette-hoheneck.de/de/unsere-bildungsangebote/. Der Besuch der Veranstaltung inkl. der Besichtigung der Ausstellung ist kostenfrei.

Rückblick: 29. Bundeskongress zur Aufarbeitung der SED-DiktaturUnter dem Titel „Orte bleiben“ fand vom 24. bis 26. April...
11/05/2026

Rückblick: 29. Bundeskongress zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Unter dem Titel „Orte bleiben“ fand vom 24. bis 26. April 2026 der 29. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Chemnitz und Stollberg statt. Nach der Eröffnung am Freitag durch Dr. Nancy Aris, Dr. Anna Kaminsky und Evelyn Zupke verlagerte sich das Geschehen am Samstag in die Gedenkstätte Hoheneck.
Dort kamen 150 geladene Gäste und Zeitzeuginnen zusammen, um das Areal der ehemaligen Frauenhaftanstalt zu besichtigen. Dipl. Ing. Christian Ahner und Joseph Walthelm führten als Leitung der Gedenkstätte Hoheneck in den Tag ein. In spezialisierten Rundgängen erschloss Christian Ahner den Außenbereich und die historischen Objekte des Komplexes. Parallel dazu gaben Joseph Walthelm und Mirko Hohenhauser Einblicke in das Zellenhaus und die Geschichte der Wasserzelle.
Ein seltener Programmpunkt war die Besichtigung der restaurierten Anstaltsorgel im ehemaligen Kirchenraum, der heute dem Theater Burattino als Theatersaal dient. Kurator Jan Wünsche von der Agentur Form-ID begleitete die Gäste zudem fachlich durch die Dauerausstellung. Das Team der Phänomenia übernahm die Verpflegung vor Ort.
Der Kongress endete am Sonntag mit einem Besuch im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis und einem gemeinsamen Gedenken an der Stele für die Opfer der Gewaltherrschaft.

Liebe Gäste,auch über die Osterfeiertage ist die Gedenkstätte Hoheneck regulär für Besucherinnen und Besucher geöffnet.N...
02/04/2026

Liebe Gäste,
auch über die Osterfeiertage ist die Gedenkstätte Hoheneck regulär für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Nutzen Sie die freien Tage, um einen Ort der Erinnerung und Geschichte zu besuchen, innezuhalten und mehr über die Vergangenheit dieses historischen Ortes zu erfahren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – schauen Sie gern vorbei!

PressemitteilungDie Gedenkstätte Hoheneck gratuliert Annemarie Krause zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepub...
11/03/2026

Pressemitteilung
Die Gedenkstätte Hoheneck gratuliert Annemarie Krause zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik

Am 3. März 2026 erhielt die Thumerin Annemarie Krause für ihr langjähriges Engagement zur Aufklärung der kommunistischen Gewaltherrschaft den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, verliehen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, bei einem Festakt in Dresden von Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht. 1948 wurde sie wegen ihrer verbotenen Liebe zu einem Rotarmisten verhaftet und von einem Sowjetischen Militärtribunal wegen „Verstecken eines Deserteurs der Roten Armee“ zu 25 Jahren Strafarbeitslager verurteilt. Im Februar 1950 kam sie nach Hoheneck, von wo sie am 20. Januar 1954 entlassen wurde.

Sehr geehrte Frau Krause,
liebe Annemarie,

mit großer Freude und tiefer Hochachtung haben wir vernommen, dass Ihnen durch Ministerpräsident Michael Kretschmer der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht worden ist. Im Namen des gesamten Teams der Gedenkstätte Hoheneck möchten wir Ihnen dazu von ganzem Herzen gratulieren.

Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Würdigung Ihres bewegten Lebensweges, sondern vor allem eine Anerkennung Ihres unermüdlichen Einsatzes für die Demokratie, die Menschlichkeit und die Aufarbeitung des in der SBZ bzw. DDR begangenen Unrechts.

Ihr Wirken als Zeitzeugin ist für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert. Wenn Sie jungen Generationen von Ihren Erlebnissen berichten, geben Sie den Opfern eine Stimme und machen Geschichte greifbar. Sie sind für uns ein Vorbild an Versöhnungsbereitschaft und Mut.

Wir freuen uns sehr, dass Ihr lebenslanges Engagement für die Erinnerungskultur nun diese hochrangige staatliche Anerkennung findet. Wir sind stolz darauf, Sie an unserer Seite zu wissen, und freuen uns auf weitere Begegnungen mit Ihnen hier in Hoheneck.

Wir hoffen, Sie hatten mit dem Festakt einen unvergesslichen Tag im Kreise Ihrer Familie und Weggefährten und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute, viel Kraft und Gesundheit.

Mit den herzlichsten Grüßen und in tiefer Verbundenheit,
Ihr Team der Gedenkstätte Hoheneck

Ab März 2026 gelten in der Gedenkstätte Hoheneck erweiterte Besuchs- und Öffnungszeiten. Bisher hatten Gäste immer nur s...
02/03/2026

Ab März 2026 gelten in der Gedenkstätte Hoheneck erweiterte Besuchs- und Öffnungszeiten. Bisher hatten Gäste immer nur samstags zwischen 12:30 und 17:00 Uhr die Möglichkeit, die Gedenkstätte ohne vorherige Terminvereinbarung zu besichtigen. Ab Mittwoch, dem 4. März kann die Gedenkstätte Hoheneck nun eine dauerhafte Öffnung für kurzentschlossene Gäste gewährleisten.

Von Mittwoch bis Samstag zwischen 12:30 und 17:00 Uhr stehen die Türen für Besucherinnen und Besucher offen. Letzter Einlass und Kassenschluss ist 16:00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung oder Terminvereinbarung für den Besuch der Dauerausstellung sind nicht notwendig. Vorerst wird am Haupteingang ein Aushang mit Kontaktdaten angebracht, interessierte Gäste melden sich bitte vor Ort telefonisch beim Personal der Gedenkstätte. Dieses lässt die Gäste anschließend für den Besuch der Dauerausstellung ein.

Gäste, die gern an einer Führung teilnehmen möchten, müssen sich auch künftig für die zur Verfügung gestellten Terminfenster anmelden. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Gedenkstätte unter https://gedenkstaette-hoheneck.de/de/fuehrungen/. Dort finden Sie auch eine Übersicht aller verfügbaren Termine. Gruppenanfragen können auch per Telefon unter 037296/859360 oder per Mail an [email protected] gestellt werden.

Die Preise für den Besuch der Ausstellung (ohne Führung) belaufen sich auf 5,00 EUR pro Person bzw. 3,00 EUR ermäßigt. Führungen (inkl. Besichtigung der Ausstellung) kosten 10,00 EUR pro Person bzw. 7,50 EUR ermäßigt. Ermäßigt sind Schüler/innen, Auszubildende, Studierende, FSJ- und BFD-Leistende, Ehrenamtler mit sächsischer Ehrenamtskarte, Rentner/innen, Menschen mit Schwerbeschädigtengrad oder Sozialpass.

Adresse

An Der Stalburg 6/7
Stollberg
09366

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