Zentrum für verfolgte Künste

Zentrum für verfolgte Künste Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen ist ein Entdeckungsmuseum.
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„Mehr Dada wagen!?“ Taucht mit unseren Kunstvermittler:innen in der öffentlichen Sonntagsführung in die Ausstellung „,Sp...
28/08/2026

„Mehr Dada wagen!?“ Taucht mit unseren Kunstvermittler:innen in der öffentlichen Sonntagsführung in die Ausstellung „,Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!' Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen“ ein.

Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Start der Führungen ist um 15 Uhr im Museumsfoyer im Bereich der Kasse. Die Führung ist bereits im Museumseintritt enthalten.

„Dada ist aufregende, innovative Kunst, aber auch ein Appell. Die pazifistisch eingestellten Dadaist:innen zweifelten bereits den Sinn des Ersten Weltkriegs an. Arbeitslosigkeit und Armut prägten die neue Weimarer Republik, das Bürgertum war träge im Denken und Handeln. Machtstrukturen aus dem Kaiserreich waren erhalten geblieben und einige wenige machten sich die Taschen voll. Dada klagte an und forderte das Publikum zum Hinsehen, Reflektieren und Verstehen auf.“ – Dr. Katharina Günther, Kuratorin des Zentrums für verfolgte Künste

‍Die Kunst der Dadaist:innen ist bunt, laut – und keineswegs einheitlich. Sie bedienten sich unterschiedlichster Stile und produzierten Literatur, Lyrik, Bühnenstücke, Gemälde, Grafik, Collagen und Fotografien. Doch das Politische ist ein zentraler gemeinsamer Nenner, der sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten der Bewegung zieht und auf verschiedenste und unerwartete Weisen zum Ausdruck kommt. Zum 110. Geburtstag feiert „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ die Kunstbewegung Dada und zeigt die Aktualität ihres politischen Engagements.

Antibürgerlich, anarchistisch und pazifistisch übte Dada mit scharfem Blick und beißender Satire Gesellschaftskritik, hinterfragte geltende Werte sowie politische und soziale Zustände und Dynamiken, vor allem jene, die zur Katastrophe des Ersten Weltkriegs geführt hatten. Künstler:innen wie George Grosz, Hannah Höch und John Heartfield kämpften mit Mitteln der Kunst später auch gegen den aufkommenden Nationalsozialismus. Den Nationalsozialisten gilt Dada als „entartet“.



Abbildung 2: Sophie Taeuber-Arp, König Hirsch, 1918, Holz, Ölfarbe, Metall, Museum für Gestaltung Zürich, Kunstgewerbesammlung, ZHdK

„Mehr Dada wagen!?“ Taucht mit unseren Kunstvermittler:innen in der öffentlichen Sonntagsführung in die Ausstellung „,Sp...
21/08/2026

„Mehr Dada wagen!?“ Taucht mit unseren Kunstvermittler:innen in der öffentlichen Sonntagsführung in die Ausstellung „,Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!' Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen“ ein.

Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Start der Führungen ist um 15 Uhr im Museumsfoyer im Bereich der Kasse. Die Führung ist bereits im Museumseintritt enthalten.

„Dada ist aufregende, innovative Kunst, aber auch ein Appell. Die pazifistisch eingestellten Dadaist:innen zweifelten bereits den Sinn des Ersten Weltkriegs an. Arbeitslosigkeit und Armut prägten die neue Weimarer Republik, das Bürgertum war träge im Denken und Handeln. Machtstrukturen aus dem Kaiserreich waren erhalten geblieben und einige wenige machten sich die Taschen voll. Dada klagte an und forderte das Publikum zum Hinsehen, Reflektieren und Verstehen auf.“ – Dr. Katharina Günther, Kuratorin des Zentrums für verfolgte Künste

‍Die Kunst der Dadaist:innen ist bunt, laut – und keineswegs einheitlich. Sie bedienten sich unterschiedlichster Stile und produzierten Literatur, Lyrik, Bühnenstücke, Gemälde, Grafik, Collagen und Fotografien. Doch das Politische ist ein zentraler gemeinsamer Nenner, der sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten der Bewegung zieht und auf verschiedenste und unerwartete Weisen zum Ausdruck kommt. Zum 110. Geburtstag feiert „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ die Kunstbewegung Dada und zeigt die Aktualität ihres politischen Engagements.

Antibürgerlich, anarchistisch und pazifistisch übte Dada mit scharfem Blick und beißender Satire Gesellschaftskritik, hinterfragte geltende Werte sowie politische und soziale Zustände und Dynamiken, vor allem jene, die zur Katastrophe des Ersten Weltkriegs geführt hatten. Künstler:innen wie George Grosz, Hannah Höch und John Heartfield kämpften mit Mitteln der Kunst später auch gegen den aufkommenden Nationalsozialismus. Den Nationalsozialisten gilt Dada als „entartet“.

Die Dauerausstellung im Obergeschoss ist zur Zeit leider wegen eines Wasserschadens nicht zugänglich. Die Literaturdauer...
13/08/2026

Die Dauerausstellung im Obergeschoss ist zur Zeit leider wegen eines Wasserschadens nicht zugänglich. Die Literaturdauerausstellung und die DADA-AUSSTELLUNG „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ im Erdgeschoss und Untergeschoss sind davon NICHT BETROFFEN und NORMAL GEÖFFNET. Wir bitten, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch:

Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr, Wuppertaler Straße 160, 42653 Solingen

„Mehr Dada wagen!?“ Taucht mit unseren Kunstvermittler:innen in der öffentlichen Sonntagsführung in die Ausstellung „,Sp...
31/07/2026

„Mehr Dada wagen!?“ Taucht mit unseren Kunstvermittler:innen in der öffentlichen Sonntagsführung in die Ausstellung „,Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!' Dada als politische Kunst zwischen den Weltkriegen“ ein.

Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Start der Führungen ist um 15 Uhr im Museumsfoyer im Bereich der Kasse. Die Führung ist bereits im Museumseintritt enthalten.

„Dada ist aufregende, innovative Kunst, aber auch ein Appell. Die pazifistisch eingestellten Dadaist:innen zweifelten bereits den Sinn des Ersten Weltkriegs an. Arbeitslosigkeit und Armut prägten die neue Weimarer Republik, das Bürgertum war träge im Denken und Handeln. Machtstrukturen aus dem Kaiserreich waren erhalten geblieben und einige wenige machten sich die Taschen voll. Dada klagte an und forderte das Publikum zum Hinsehen, Reflektieren und Verstehen auf.“ – Dr. Katharina Günther, Kuratorin des Zentrums für verfolgte Künste

‍Die Kunst der Dadaist:innen ist bunt, laut – und keineswegs einheitlich. Sie bedienten sich unterschiedlichster Stile und produzierten Literatur, Lyrik, Bühnenstücke, Gemälde, Grafik, Collagen und Fotografien. Doch das Politische ist ein zentraler gemeinsamer Nenner, der sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten der Bewegung zieht und auf verschiedenste und unerwartete Weisen zum Ausdruck kommt. Zum 110. Geburtstag feiert „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ die Kunstbewegung Dada und zeigt die Aktualität ihres politischen Engagements.

Antibürgerlich, anarchistisch und pazifistisch übte Dada mit scharfem Blick und beißender Satire Gesellschaftskritik, hinterfragte geltende Werte sowie politische und soziale Zustände und Dynamiken, vor allem jene, die zur Katastrophe des Ersten Weltkriegs geführt hatten. Künstler:innen wie George Grosz, Hannah Höch und John Heartfield kämpften mit Mitteln der Kunst später auch gegen den aufkommenden Nationalsozialismus. Den Nationalsozialisten gilt Dada als „entartet“.



Abbildung 1: Sophie Taeuber-Arp, König Hirsch, 1918, Holz, Ölfarbe, Metall, Museum für Gestaltung Zürich, Kunstgewerbesammlung, ZHdK

Das Museum Zentrum für verfolgte Künste sucht zum 1. Januar 2027 eine Verwaltungsleiterin/einen Verwaltungsleiter (w/m/d...
21/07/2026

Das Museum Zentrum für verfolgte Künste sucht zum 1. Januar 2027 eine Verwaltungsleiterin/einen Verwaltungsleiter (w/m/div) in Vollzeit mit 38,5 Wochenstunden. Wenn Sie über ausgeprägte betriebswirtschaftliche und administrative Kompetenz verfügen und analytische Präzision mit organisatorischer Souveränität verbinden, bewerben Sie sich gerne bis zum 30. September 2026 unter [email protected]

Das Zentrum für verfolgte Künste ist ein international tätiges Museum, das sich Künstlerinnen und Künstlern widmet, deren Entfaltungsmöglichkeiten durch die Diktaturen des 20. Jahrhunderts sowie bis in die Gegenwart durch Verfolgung, Gewalt und Terror eingeschränkt, verhindert oder zerstört wurden. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die „Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider“.

Als Verwaltungsleitung sind Sie Mitglied des Leitungsteams und zentrale Ansprechperson für die administrativen und kaufmännischen Belange des Museums. Sie koordinieren die Verwaltungsprozesse des Hauses und unterstützen den Direktor und Geschäftsführer bei der Vorbereitung und Umsetzung betriebswirtschaftlicher, personeller und organisatorischer Entscheidungen. Die Entscheidungs-, Zeichnungs- und Personalverantwortung verbleibt beim Direktor und Geschäftsführer.

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Eine langfristige Zusammenarbeit und anschließende unbefristete Beschäftigung werden ausdrücklich angestrebt.

Das Museum Zentrum für verfolgte Künste sucht zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine Verwaltungsleiterin/einen Verwaltungsleiter (w/m/div)

Heute fand bei uns der letzte Schulworkshop vor den Sommerferien statt. Eine 8. Klasse der Friedrich-Albert-Lange-Schule...
16/07/2026

Heute fand bei uns der letzte Schulworkshop vor den Sommerferien statt. Eine 8. Klasse der Friedrich-Albert-Lange-Schule besuchte die Dada-Ausstellung "Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!" Die Kunstvermittlerin Anke Büttner regte über kreative Schreibübungen die Auseinandersetzung mit der für einige doch sehr sperrigen Kunst an. Und am Ende hatten wir sogar ein Bild mehr in der Ausstellung. Sperrt am Sonntag in unserer öffentlichen Führung gerne mal die Augen auf. Die Schülerinnen würden sich über Feedback freuen. Wenn Ihr das "zeitgenössische" Werk entdeckt, schreibt es gerne in die Kommentare.
buettner

Adresse

Wuppertaler Str. 160
Solingen
42653

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+4921223374752

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