25/08/2026
Gerne beteiligen auch wir uns an der bundesweiten Kampagne , initiiert durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und das Netzwerk Digital History and Memory.
Damit soll einerseits auf die Gefahr rechtsextremer Geschichtsnarrative und andererseits auf die Bedeutung einer kritischen Erinnerungskultur für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
aufmerksam gemacht werden.
Die Posts spitzen sprachlich zu: „Gefährlich“ ist die kritische Aufarbeitung der NS-Verbrechen für alle, die Geschichte umdeuten, relativieren oder verdrängen wollen, um ihre politischen Ziele zu
erreichen.
Mit der Kampagne reagieren die Gedenkstätten auf die Beobachtung, dass die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen zunehmend infrage gestellt wird.
Nationalistische Geschichtsmythen und völkische Ideologien verbreiten sich schnell, nicht zuletzt unter Jugendlichen. Sie richten sich gegen die kritische
Diskussion der Vergangenheit und drohen, Fundamente unseres Zusammenlebens zu untergraben: ein respektvolles und solidarisches
Miteinander, das auf der Würde jedes einzelnen Menschen basiert.
Dem stellen die Posts entgegen, was Gedenkstätten leisten: Sie setzen sich nachdrücklich für die kritische Aufarbeitung der Gewaltgeschichte ein. Durch
Bildungsarbeit und Forschung schaffen sie Räume für eine offene und faktenbasierte Debattenkultur, für die Begegnung von Menschen und die Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Sie begreifen die kritische
Erinnerungskultur als wichtigen Beitrag zu einer offenen und diversen Gesellschaft.