23/09/2026
Als das Familienglück auf drei Rädern unterwegs war …
Warum sieht man auf alten Fotos so oft Motorräder mit Beiwagen?
Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb ein eigenes Auto für viele Menschen zunächst ein unerreichbarer Wunsch. Ein Motorrad war eher bezahlbar – und mit einem Beiwagen entstand zusätzlicher Platz für Mitfahrende und Gepäck. So wurde das Gespann für manche Familien zum Autoersatz: im Alltag, beim Sonntagsausflug und auf der Urlaubsreise.
Ein Name gehört zu dieser Geschichte dazu: Steib aus Nürnberg. Das Unternehmen fertigte Beiwagen, die bis heute das Erscheinungsbild vieler klassischer Gespanne prägen.
Mit steigendem Wohlstand konnten sich ab Mitte der 1950er-Jahre immer mehr Menschen in Westdeutschland ein Auto leisten. Mehr Platz und Schutz vor Wind und Wetter machten es zunehmend zum bevorzugten Alltagsfahrzeug.
Bei uns im Museum könnt ihr diese Zeit entdecken: Wir zeigen verschiedenste Motorräder und Motorroller mit Beiwagen – darunter Gespanne von BMW, Horex, Zündapp, Goggo und NSU. Sie erzählen davon, wie Menschen mit drei Rädern ihren Alltag meisterten und die Welt erkundeten.
📸 Gibt es in euren Familienalben noch ein Foto von einem Motorrad mit Beiwagen? Oder seid ihr selbst einmal mitgefahren? Erzählt uns davon in den Kommentaren!