Palatia Judaica

Palatia Judaica Bilder, Texte und Informationen zur Geschichte und Gegenwart des Judentums in der Pfalz.

02/09/2026

Nach Ansicht des Verbandes Jüdischer Journalistinnen und Journalisten (JJJ) gibt es insbesondere bei den Social-Media-Angeboten des Auslandssenders wiederholt journalistisch problematische Darstellungen

27/08/2026

Max Freiherr von Oppenheim (1860–1946), Spross der berühmten Kölner Bankiersfamilie Sal. Oppenheim, zog es als Diplomat in den Nahen Osten, wo er eine tiefe Leidenschaft für die Kultur und Geschichte des Orients entwickelte.

Sein archäologisches Interesse führte ihn 1899 zur Entdeckung der prähistorischen Siedlung Tell Halaf im heutigen Nord-Syrien. Ein Teil der dort gefundenen Artefakte und Skulpturen der Halaf-Kultur wurde nach Berlin gebracht.

Im Ersten Weltkrieg war er im Auswärtigen Amt tätig und versuchte, die muslimische Bevölkerung im Nahen Osten gegen Großbritannien zu mobilisieren. Sie sollte zu einem Dschihad (religiöser Krieg) gegen die britischen Truppen ermutigt werden. Nicht ohne Grund gilt Oppenheim als das deutsche Gegenstück zu “Lawrence of Arabia“.

Obwohl katholisch getauft, geriet Oppenheim während der NS-Zeit aufgrund seiner jüdischen Abstammung als „Halbjude“ in eine prekäre Lage. Teile der von ihm ausgegrabenen archäologischen Schätze wurden bei Bombenangriffen zerstört. Er überlebte den Zweiten Weltkrieg und starb 1946 in Landshut.

“Dschihad für den deutschen Kaiser: Max von Oppenheim und die Neuordnung des Orients (1914–1918)” jetzt bestellen: https://link.amazon/B02c4BrWB

Ausstellung in der Gedenkstätte Osthofen
27/08/2026

Ausstellung in der Gedenkstätte Osthofen

26/08/2026

Eine neue Schau in Ludwigshafen zeigt das ereignisreiche Leben der Familie Bloch zwischen Exil und Heimatsuche anhand des fotografischen Nachlasses – in privaten und öffentlichen Momenten

24/08/2026
23/08/2026

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Schifferstadt

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