Saarländisches Künstlerhaus

Saarländisches Künstlerhaus Ausstellungs- und Veranstaltungsraum für zeitgenössische Kunst und Literatur

Unsere Ausstellungen bleiben über das ganze Pfingstwochenende geöffnet, auch am Pfingstmontag, jeweils von 10 bis 18 Uhr...
22/05/2026

Unsere Ausstellungen bleiben über das ganze Pfingstwochenende geöffnet, auch am Pfingstmontag, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Kommt vorbei, es lohnt sich!

📷 Ausstellung „Under the Palms Covering the Skies“ von Jane Hwang und Sayaka Katsumoto , aktuell im Künstlerhaus zu sehen / Foto von Angélyna Bonin

Ein Blick in die Ausstellung "Centouno" von Olgaruth BlaßBis 7. Juni im Künstlerhaus zu sehen.Das Saarländische Künstler...
19/05/2026

Ein Blick in die Ausstellung "Centouno" von Olgaruth Blaß

Bis 7. Juni im Künstlerhaus zu sehen.

Das Saarländische Künstlerhaus würdigt mit einer Retrospektive das künstlerische Schaffen seines ältesten Mitglieds Olgaruth Blaß. Sie hatte sich letztes Jahr an der Jubiläumsausstellung „Klima XL“ beteiligt, mit einer großformatigen Arbeit, die das hohe Alter der Künstlerin in keinster Weise vermutet ließ. So entstand die Idee, ihr vielseitiges Schaffen zu präsentieren. Den Titel „Centuono“ hat Olgaruth Blaß, die im Februar 101 geworden ist, ausgewählt.

Olgaruth Blaß, die bis 1988 als Ärztin in Saarlouis praktizierte, begann ihre künstlerische Arbeit erst in den 80er Jahren, zunächst mit Aquarellen und Acrylmalerei. Anfang der 90er Jahre studierte sie als Gast an der HBKsaar bei Prof. Bodo Baumgarten und Prof. Heinz Popp. "Der Schritt in die Kunst war ein Schritt in die Freiheit. Sie ist mir sehr wichtig und spiegelt sich in meinen Bildern.", so die Künstlerin. Neben der Malerei in Acryl und Öl mit kräftigen Farben und Kontrasten beschäftigt sich Olgaruth Blaß mit Collagen und Assemblagen aus Alltagsgegenständen, integriert Texte und Wörter. In den letzten Jahren hat sie die Spraydose für sich entdeckt. „Die Acryl-Spraydose ersetzt seit Jahren meine Pinsel. Ich arbeite in freier Luft bei Windstille mit Schwung in die Leere zum freiheitlichen, koloristischen Experiment“.

📷 Ludwig Schmidtpeter

Ein Blick in die Ausstellung "Under the Palms Covering the Skies" von Jane Hwang und Sayaka Katsumoto Bis 7. Juni im Kün...
19/05/2026

Ein Blick in die Ausstellung "Under the Palms Covering the Skies" von Jane Hwang und Sayaka Katsumoto

Bis 7. Juni im Künstlerhaus zu sehen.

Die Ausstellung Under the Palms Covering the Skies vereint die forschungsbasierten Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerinnen Jane Hwang und Sayaka Katsumoto. Diese Doppelausstellung untersucht die subtile, jedoch anhaltende Unterdrückung politischer Ausdrucksformen in Südkorea und Japan. Thematisiert werden dabei die wachsenden Tabus rund um historische Diskurse – sowohl im Alltag als auch in der Kunstwelt.

Der Titel der Ausstellung greift das koreanische Sprichwort „Man kann den ganzen Himmel nicht mit einer Handfläche bedecken“ auf. Es verweist darauf, dass Wahrheit sich nicht dauerhaft verbergen lässt, ungeachtet aller Versuche, sie zu verschleiern. Durch die bewusste Pluralisierung des Wortes „Himmel“ (Skies) verweisen die Künstlerinnen auf die Vielzahl an Narrativen und Realitäten, die Institutionen und Gesellschaften zu unterdrücken suchen. Hwang und Katsumoto erforschen, wie Schweigen durch Machtstrukturen auferlegt wird – und wie es sich zugleich als Form der „Selbstzensur“ in Individuen einschreibt.

Indem sie marginalisierte Stimmen ins Zentrum rücken, fordern Hwang und Katsumoto die Betrachter*innen dazu auf, universelle Mechanismen der Unterdrückung ebenso wie erlernte Strategien zu deren Bewältigung zu erkennen. In Multimedia-Installationen und Videoarbeiten drängen die Werke dazu, sich den unbequemen, unter der Oberfläche verborgenen Wahrheiten zu stellen und jene Strukturen des Schweigens zu hinterfragen, die in unseren Gesellschaften fortbestehen.

Fotos 1, 2, 5 © Sayaka Katsumoto, 2026 / VG Bild-Kunst, Bonn
Fotos 3 & 4 © 2026 Jane Hwang; © 2026 Sayaka Katsumoto, VG Bild-Kunst, Bonn

Wir haben am Donnerstag 14. Mai (Christi Himmelfahrt) wie üblich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nutzt die Gelegenheit und k...
13/05/2026

Wir haben am Donnerstag 14. Mai (Christi Himmelfahrt) wie üblich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nutzt die Gelegenheit und kommt vorbei!

Foto: Ausstellung "Under the Palms Covering the Skies" von Jane Hwang & Sayaka Katsumoto , aktuell im Künstlerhaus zu sehen | © Sayaka Katsumoto, 2026 / VG Bild-Kunst, Bonn

12/05/2026

Mit ihren 101 Jahren blickt Olgaruth Blaß im Saarländischen Künstlerhaus auf über 50 Jahre Kreativität zurück. Warum sie lieber über Bilder als über ihre Biografie spricht.

Wir haben am Freitag, 1. Mai (Tag der Arbeit) wie üblich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nutzt die Gelegenheit und kommt vor...
29/04/2026

Wir haben am Freitag, 1. Mai (Tag der Arbeit) wie üblich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nutzt die Gelegenheit und kommt vorbei!

Ausstellungsansicht: "Centouno" von Olgaruth Blaß.

Der Kunstpreis Andrea Neumann 2026_2027 geht an Julien HübschLuxemburger Künstler setzte sich in einem Feld von 86 Bewer...
29/04/2026

Der Kunstpreis Andrea Neumann 2026_2027 geht an Julien Hübsch

Luxemburger Künstler setzte sich in einem Feld von 86 Bewerbungen durch

Der Preisträger des Andrea Neumann Kunstpreises 2026_27 steht fest. In ihrer Sitzung am 24. April 2026 sprach sich die Jury einstimmig für den Luxemburger Künstler Julien Hübsch aus.
Julien Hübsch ist 1995 in Luxemburg geboren. Er hat an der Kunsthochschule in Mainz studiert und 2023 mit Diplom abgeschlossen.

Seit 2020 beschäftigt sich der Künstler intensiv mit der Metzeschmelz in Esch-sur-Alzette, einem Stahlwerk, das sich seit 15 Jahren im Rückbau befindet. Nachdem er 2022 vor Ort eine große Installation zeigen durfte, ist er immer wieder zurückgekehrt, um Material sammeln zu können. 2023 erhielt Julien Hübsch sein Diplom an der Kunsthochschule Mainz in der Klasse für „expanded painting“. Bei der Diplomausstellung zeigte er erste Arbeiten, die sich aus dem gefundenen Material generierten.

In der Jurybegründung heißt es: „Julien Hübsch setzt sich auf überzeugende und eigenständige Weise mit der industriellen Vergangenheit der Großregion auseinander. In seinen Arbeiten verwendet er Materialien aus dem Kontext der ehemaligen Hüttenindustrie und überführt diese in eine zeitgenössische künstlerische Sprache.

Ausgehend von einer malerischen Praxis entwickelt Hübsch eine präzise Sensibilität für Farbkomposition und Form. Die von ihm gesammelten Materialien aus dem urban-industriellen Raum werden nicht nur zum Träger historischer Bedeutung, sondern zum eigentlichen Werkstoff seiner Kunst. Daraus entstehen ästhetisch überzeugende Arbeiten, die den Blick auf kulturhistorische Zusammenhänge schärfen und Fragen nach Identität und Erinnerung aufwerfen.

Die Jury würdigt insbesondere Hübschs starken gestalterischen Willen sowie seine intensive und kritische Auseinandersetzung mit Materialität. Seine Werke eröffnen den Betrachterinnen und Betrachtern einen vielschichtigen Zugang – sowohl zur Herkunft und Geschichte der verwendeten Materialien als auch zu deren formal strenger und unmittelbarer Wirkung im künstlerischen Kontext.“

Der Kunstpreis Andrea Neumann ist mit 5000 Euro dotiert und umfasst die Realisierung einer Ausstellung, die im kommenden Jahr im Saarländischen Künstlerhaus in Saarbrücken gezeigt und mit einem Ausstellungskatalog dokumentiert wird. Der Preis wird von der der Stiftung des Verbandes der Metall- & Elektroindustrie des Saarlandes (Stiftung ME Saar) finanziert und vom Saarländischen Künstlerhaus Saarbrücken e.V. verantwortet.

Der Preis ist der im Jahr 2020 gestorbenen saarländischen Malerin Andrea Neumann gewidmet, die über viele Jahre die Kunstszene im Saarland als Künstlerin maßgeblich geprägt hat. Sie wirkte auch als Kuratorin und gestaltete als stellvertretende Vorsitzende des Saarländischen Künstlerhauses Saarbrücken e.V. dessen Entwicklung mit. Vor allem lag ihr die Vernetzung der Kunstschaffenden in der Großregion am Herzen. Deswegen wurde der Preis über die gesamte Großregion ausgeschrieben.

„Julien Hübsch gelingt es, Industriekultur mit seiner Kunst greifbar zu machen. Damit regt er die kritische Auseinandersetzung mit unserer industriellen Herkunft an und schlägt eine Brücke zur Neuzeit“, sagt Oswald Bubel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung ME Saar. „Aus unserer Sicht ist er ein würdiger Preisträger für den Kunstpreis Andrea Neumann, der seit vier Jahren die saarländische Künstlerszene bereichert. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Ausstellung Ende kommenden Jahres.“

Die Resonanz auf die Ausschreibung war groß: Die Jury hat sich in ihrer Sitzung mit 86 Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Künstlergruppen auseinandergesetzt. 21 Bewerbungen kamen aus dem Saarland, 23 aus Rheinland-Pfalz, 25 aus Luxemburg, 9 aus Lothringen und 8 aus Wallonien. „Das Niveau der Einreichungen war hoch, was die Entscheidung nicht gerade leicht gemacht hat“, sagt Maja Andrack, die der Jury als Vorsitzende des Saarländischen Künstlerhauses angehörte. „Gleichzeitig zeigt die Qualität der Bewerbungen, wie sinnvoll der Kunstpreis Andrea Neumann in der Großregion ist. Über diesen Erfolg haben wir uns sehr gefreut.“

Weitere Jurymitglieder waren Ida Neumann, die Tochter der Künstlerin Andrea Neumann, Dr. Kathrin Elvers-Svamberk, Leiterin der Sammlung Moderne Kunst im Saarlandmuseum, Stefanie Zutter, Leiterin des Kupferstichkabinetts der Nationalbibliothek in Luxemburg, sowie Christiane Schlechter von der Stiftung ME Saar.

📷 1: Julian Salinas ; 2: Laurenz Kerkoff ; 3: Jana Buch

20/04/2026

Heute Abend (20.4.) im Saarländischen Künstlerhaus, im Rahmen von Erlesen - Literaturtage im Saarland:
Ab 20 Uhr liest Eva Paula Pick (Foto: Markis Dawo) aus ihrem Roman „Krampenschießen“, erschienen beim Conte Verlag.

Aus der Mitteilung des Künstlerhauses:

"Hanna, Mirijam und August. Drei Generationen einer Familie. Getrennt voneinander und doch verbunden. Hanna hofft, in der Abgeschiedenheit der Vulkaneifel ihre Übersetzung afrikanischer Autoren zu Ende zu bringen. Mirijam, ihre Tochter, untersucht im Burgund die Spuren mittelalterlicher Kreuzzüge und hält nebenbei mit frecher Feder so manche Beobachtung fest. Und August Linn, Hannas verstorbener Vater, mit dem sie als Kind jeden Abend Papierkrampen ins Licht der Welt schoss, hat ein Kriegstagebuch hinterlassen. Seine Aufzeichnungen liefern Antworten, werfen für Hanna und Mirijam aber auch beinahe mehr Fragen auf als ihre etwas holprigen Liebesbeziehungen. Drei Generationen einer Familie, verbunden im Drang, Außen und Innen in Worte zu fassen. Eva Paula Pick erkundet in ihrem Roman die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit, Erinnern und Beobachten. Nie verliert sie dabei die Lust am Spiel mit der Sprache.

Eva Paula Pick, in Mannheim geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Tübingen und Bordeaux. Sie unterrichtete und machte später theaterpädagogische und therapeutische Ausbildungen. Nun schreibt und lebt die Autorin seit langem in Kaiserslautern. Sie veröffentlichte Lyrik, Dramatisches und Prosa und performt Sprache in Auftritten. 2014 erhielt sie den Hans-Bernhard-Schiff Preis, 2017 war sie mit ihre Reiseerzählung »Wo Hathors Kühe weiden« für den Pfalzpreis für Literatur nominiert.
In Kooperation mit dem VS Saar."

Saarländisches Künstlerhaus

Eröffnung am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr.Olgaruth Blaß"Centouno", Retrospektive16.04. - 07.06.2026Eröffnung: Mittwoch,...
08/04/2026

Eröffnung am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr.

Olgaruth Blaß
"Centouno", Retrospektive

16.04. - 07.06.2026
Eröffnung: Mittwoch, 15.04.2026, 19.00 Uhr

Galerie

Das Saarländische Künstlerhaus würdigt mit einer Retrospektive das künstlerische Schaffen seines ältesten Mitglieds Olgaruth Blaß. Sie hatte sich letztes Jahr an der Jubiläumsausstellung „Klima XL“ beteiligt, mit einer großformatigen Arbeit, die das hohe Alter der Künstlerin in keinster Weise vermutet ließ. So entstand die Idee, ihr vielseitiges Schaffen zu präsentieren. Den Titel „Centuono“ hat Olgaruth Blaß, die im Februar 101 geworden ist, ausgewählt.

Olgaruth Blaß, die bis 1988 als Ärztin in Saarlouis praktizierte, begann ihre künstlerische Arbeit erst in den 80er Jahren, zunächst mit Aquarellen und Acrylmalerei. Anfang der 90er Jahre studierte sie als Gast an der HBKsaar bei Prof. Bodo Baumgarten und Prof. Heinz Popp. "Der Schritt in die Kunst war ein Schritt in die Freiheit. Sie ist mir sehr wichtig und spiegelt sich in meinen Bildern.", so die Künstlerin. Neben der Malerei in Acryl und Öl mit kräftigen Farben und Kontrasten beschäftigt sich Olgaruth Blaß mit Collagen und Assemblagen aus Alltagsgegenständen, integriert Texte und Wörter. In den letzten Jahren hat sie die Spraydose für sich entdeckt. „Die Acryl-Spraydose ersetzt seit Jahren meine Pinsel. Ich arbeite in freier Luft bei Windstille mit Schwung in die Leere zum freiheitlichen, koloristischen Experiment“.

Eröffnung am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr.Sayaka Katsumoto  & Jane Hwang “Under the Palms Covering the Skies”16.04. - 0...
08/04/2026

Eröffnung am Mittwoch, 15. April um 19 Uhr.

Sayaka Katsumoto & Jane Hwang
“Under the Palms Covering the Skies”

16.04. - 07.06.2026
Eröffnung: Mittwoch, 15.04.2026, 19.00 Uhr

Studio & studioblau

Die Ausstellung Under the Palms Covering the Skies vereint die forschungsbasierten Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerinnen Jane Hwang und Sayaka Katsumoto. Diese Doppelausstellung untersucht die subtile, jedoch anhaltende Unterdrückung politischer Ausdrucksformen in Südkorea und Japan. Thematisiert werden dabei die wachsenden Tabus rund um historische Diskurse – sowohl im Alltag als auch in der Kunstwelt.

Der Titel der Ausstellung greift das koreanische Sprichwort „Man kann den ganzen Himmel nicht mit einer Handfläche bedecken“ auf. Es verweist darauf, dass Wahrheit sich nicht dauerhaft verbergen lässt, ungeachtet aller Versuche, sie zu verschleiern. Durch die bewusste Pluralisierung des Wortes „Himmel“ (Skies) verweisen die Künstlerinnen auf die Vielzahl an Narrativen und Realitäten, die Institutionen und Gesellschaften zu unterdrücken suchen. Hwang und Katsumoto erforschen, wie Schweigen durch Machtstrukturen auferlegt wird – und wie es sich zugleich als Form der „Selbstzensur“ in Individuen einschreibt.

Indem sie marginalisierte Stimmen ins Zentrum rücken, fordern Hwang und Katsumoto die Betrachter*innen dazu auf, universelle Mechanismen der Unterdrückung ebenso wie erlernte Strategien zu deren Bewältigung zu erkennen. In Multimedia-Installationen und Videoarbeiten drängen die Werke dazu, sich den unbequemen, unter der Oberfläche verborgenen Wahrheiten zu stellen und jene Strukturen des Schweigens zu hinterfragen, die in unseren Gesellschaften fortbestehen.

Design: Young Eun Park

Adresse

Karlstraße 1
Saarbrücken
66111

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49681372485

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