21/05/2026
Heute, zum Tag der kulturellen Vielfalt, möchten wir euch erzählen, wie unser Museum entstanden ist. 😯
Im Jahre 1986 gründete der Stadtverband Saarbrücken das „Regionalgeschichtliche Museum“.🙂↕️
Ausgangspunkt war die Entdeckung einer Arrestzelle in den Kellergewölben des Saarbrücker Schlosses, welche dort nach 1935 von der Gestapo eingebaut wurde.
Die Zelle, bedeckt mit den Inschriften der inhaftierten Opfer, sollte nicht nur als Gedenkstätte zugänglich gemacht, sondern auch in eine Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus an der Saar integriert werden.☝️
1988 wurde diese erste Abteilung des Museums mit dem Titel „Zehn statt tausend Jahre. Die Zeit des Nationalsozialismus an der Saar 1935-1945“ eröffnet.🎉
Schon 1989 kam der zweite Bereich hinzu, welcher die Ereignisse im Saarland von 1945 bis zur Wiedervereinigung mit Deutschland darstellte.
Im Jahre 1993 wurde zusammen mit der Abteilung über den Ersten Weltkrieg ein von dem Architekten Gottfried Böhm geschaffener Museumsneubau eingeweiht.
Mit dem Erweiterungsbau erhielt das Museum die Gelegenheit, Sonderausstellungen aus einem breiten Spektrum kulturhistorischer Themen zu präsentieren.✨
1994 wurde das Regionalgeschichtliche Museum unter dem Namen „Historisches Museum Saar“ in einen Zweckverband überführt, der gemeinsam vom Stadtverband Saarbrücken (heute Regionalverband Saarbrücken) und dem Saarland getragen wird.
In den Jahren 2004 bis 2007 wurden die Überreste der Unterirdischen Burg ergraben und vom Museum aus zugänglich gemacht, was einen weiteren Ausstellungsbereich bedeutete. 🏰
Bisher zeichnet die Dauerausstellung die Geschichte des Saarlandes vom Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 bis zum Anschluss an die BRD 1957/59 lückenlos nach.
Im Zuge der aktuellen Neukonzeption wird dieser Rahmen weiter gefasst werden.
Wir danken der Sparkasse Saarbrücken für die Unterstützung des Historischen Museums Saar. 💐
📸: ©Historisches Museum Saar, Birgit Pfeiffer, Stefan Haben, Stephan Hett, Thomas Roessler