Zoologische Sammlung Rostock

Zoologische Sammlung Rostock Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock ist Teil des Lehrstuhls für Allgemeine und Spezielle Zoologie.

Sie wurde im Jahr 1775 gegründet und ist damit eine der ältesten zoologischen Sammlungen Norddeutschlands. Sie besteht aus 3 Teilen, die seit 1880 im Zoologischen Institut am Universitätsplatz untergebracht sind. Während die Forschungssammlungen der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, können die temporäre Sonderausstellung im Erdgeschoss und das Schaumagazin in der zweiten Etage eigenständig bes

ichtigt werden, es kann jedoch auch an Führungen teilgenommen werden und ist damit besonders für Gruppen interessant. Das Schaumagazin beherbergt Präparate und Modelle des gesamten Tierreiches, die den Dozenten des Lehrstuhles als Anschauungsobjekte in der Lehre dienten. Viele der Exponate sind sehr alt und zeigen zudem die Verbindung der Rostocker Sammlung zu bekannten Sammlern und Forschern. In der Sonderausstellung im Erdgeschoß werden jährliche wechselnde thematische Ausstellungen gezeigt. Das Logo der Sammlung ist ein Storch mit einem afrikanischen Pfeil im Hals, der als ‚Rostocker Pfeilstorch‘ international bekannt ist und als einer der ersten Beleg für den Fernzug der Vögel gilt.


Öffnungszeiten Sonderausstellung im EG und Schaumagazin:

Montag-Freitag 10:00-16:00 Uhr


Führung bis 16 Personen nach Anmeldung bei Frau Antje Hlawa
Kontakt: Tel. 0381 498 6281 oder Email: [email protected]

Im letzten Vortrag des Wintersemesters nimmt uns Christoph Höpel mit nach Tasmanien!Die südlich vom australischen Festla...
27/01/2026

Im letzten Vortrag des Wintersemesters nimmt uns Christoph Höpel mit nach Tasmanien!

Die südlich vom australischen Festland gelegene Insel bietet neben einer einzigartigen Fauna (Beutelteufel, Riesenflusskrebs, Schnabeltier, ...) auch eine faszinierende Landschaft mit Baumfarn-Regenwäldern, Knopfgrasmooren und Karstgebieten mit riesigen Höhlensystemen.
Der Vortragende war mehrfach selbst in Tasmanien und zeigt uns viele Bilder von seinen Forschungsreisen und vor allem erzählt er uns etwas von seinen Forschungsibjekten, den tasmanischen Berggarnelen (Anaspides). 🦀
Kommt gern vorbei ins Unihauptgebäude oder fragt nach dem Link.
Wir bedanken uns für das große Interesse in diesem Semester und bereiten schon das Vortragsprogramm fürs Sommersemester vor!

Liebe Vorweisungsinteressierte,in dieser Woche gibt es bei uns einen tollen Wurm-Vortrag zu hören, kommt gern zahlreich ...
20/01/2026

Liebe Vorweisungsinteressierte,

in dieser Woche gibt es bei uns einen tollen Wurm-Vortrag zu hören, kommt gern zahlreich vorbei oder schaut online zu (Zoomlink auf Anfrage) Eine Aufzeichnung durch uns oder Dritte ist nicht vorgesehen und ausdrücklich nicht gestattet.

Lisa Schüler (Rostock): Worming up - die faszinierende Welt der Polychaeten

Borstenwürmer („Polychaeta“) sind eine außerhalb der Fachwelt eher wenig bekannte und überraschend artenreiche und vielgestaltige Tiergruppe, die eine sehr große Vielfalt hinsichtlich ihrer Ökologie und Morphologie aufweist. Es gibt viele Gründe, sich mit den oft farbenfrohen Würmern wissenschaftlich zu beschäftigen: In den Meeren machen sie einen Großteil der bodenbewohnenden Fauna aus und sind daher für die angewandte Forschung von höchster Bedeutung. Die Vielfalt ihrer Lebensform, Ernährung, Fortpflanzung und Entwicklung sowie Morphologie machen Polychaeten zu interessanten Modellorganismen. Besonders ihr segmentierter Körperbau hat zu Kontroversen in der stammesgeschichtlichen Forschung geführt, deren Geheimnisse bis heute nicht komplett aufgedeckt sind. Was wir von diesen besonderen Tieren lernen können - bis hin zur Stammzellenforschung - verrät der bilderreiche Vortrag.

Liebe Mitmenschen,neues Semester – neues Vortragsprogramm. Wir haben wieder externe Vortragende eingeladen und uns eigen...
15/10/2024

Liebe Mitmenschen,

neues Semester – neues Vortragsprogramm. Wir haben wieder externe Vortragende eingeladen und uns eigene neue Vorträge überlegt und würden uns freuen, wenn Sie wieder so zahlreich wie im letzten Semester erscheinen! Wie immer finden die Vorträge (fast) jeden Mittwoch von 17:00 – 18:00 Uhr in Hörsaal 323 des Universitätshauptgebäudes statt. Teilen Sie das Programm gern mit anderen interessierten Menschen, die Vortragsreihe ist auch für nicht-Universitätsangehörige offen. Wer es mittwochs nicht in die Innenstadt schafft, hat auch dieses Semester wieder die Möglichkeit online dabei zu sein (einfach Mail an [email protected] schreiben).

An diesem Mittwoch gibt es einen Vortrag von Katja Liebal aus Leipzig.

Die Einstellung von Kindern gegenüber anderen Tieren – eine kulturvergleichende Perspektive

Wie entwickeln sich die Einstellungen von Kindern gegenüber anderen Tieren? Wie variieren diese Entwicklungsverläufe zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten? Diese Fragen sollen im Rahmen des Vortrags beantwortet werden, mit Fokus auf Gefühle und Gedanken, die Kinder im Alter zwischen 4-17 Jahren in 15 verschiedenen Ländern anderen Tieren zuschreiben.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Da Programm für die Vorweisungen im Wintersemester steht.Wieder gibt es eine ganze Reihe interessanter Vorträge und wied...
29/09/2024

Da Programm für die Vorweisungen im Wintersemester steht.
Wieder gibt es eine ganze Reihe interessanter Vorträge und wieder wird alles hybrid angeboten.

Universität Rostock

Das nächste und letzte Thema unserer Vorweisungen ließ einige Fragezeichen im Raume stehen: Fliegen? Helikopter, Flugzeu...
05/07/2024

Das nächste und letzte Thema unserer Vorweisungen ließ einige Fragezeichen im Raume stehen: Fliegen? Helikopter, Flugzeuge Zeppelin oder doch Fledermäuse und Vögel. Aber nein, PD Dr. Christian Wirkner berichtet über eine spannende und evolutive erfolgreiche Gruppe - die Zweiflügler oder halt "Fliegen"

Sie sind herzlich eingeladen, sich über diese spannende Gruppe bei den kommende Vorweisungen, am 10. Juli um 17:00 Uhr zu informieren.

Fliegen -
Wie viele andere Insekten auch, erregen Fliegen bei den meisten Menschen eher Abscheu als Staunen. Doch das soll sich ab dem kommenden Mittwoch ändern! Mit über 160.000 beschriebenen Arten stellen die Diptera fast 8% aller Tierarten. Der wissenschaftliche Name “Diptera” verweist darauf, dass Fliegen nur ein sichtbares Flügelpaar besitzen – die Vorderflügel. Die Hinterflügel sind zu Schwingkölbchen (Halteren) reduziert, die dem Flug Stabilität verleihen. Dennoch sind Fliegen hervorragende Flieger. Bei manchen Arten schlagen ihre Flügel bis zu 1000 Mal pro Sekunde, was ihnen eine beeindruckende Manövrierfähigkeit verleiht. Dies verdanken sie nicht nur ihren gut entwickelten Facettenaugen, sondern auch ihren enormen kognitiven Fähigkeiten. Evolutionsbiologisch betrachtet gibt es viele faszinierende Geschichten innerhalb der Fliegen. So hat sich allein Parasitismus in verschiedenen Gruppen der Fliegen über 27 Mal unabhängig voneinander entwickelt. Ebenso die Fähigkeit, Blut zu saugen, etwa 12 Mal. Und erstaunlicherweise ist bei verschiedenen Fliegen sogar etwa 18 Mal Flügellosigkeit entstanden. In einem reich bebilderten Vortrag möchte ich versuchen, Ihr bisheriges Bild von Fliegen maßgeblich zu überdenken.

Mittwoch, 10. Juli 2024; 17:00 Uhr, Universitätsplatz 1 (Neues Museum), Hs. 323. (oder Online)

Makroaufnahme einer Fliege.
„Dieses Metallic!“ Fliegenforscherin Erica McAlister findet Fliegen schön. © EyeEm/ana

Am kommenden Mittwoch (3. Juli) gibt es wieder einen spannenden Vortrag in unserer Reihe "Vorweisungen aus der Zoologisc...
01/07/2024

Am kommenden Mittwoch (3. Juli) gibt es wieder einen spannenden Vortrag in unserer Reihe "Vorweisungen aus der Zoologischen Sammlung". Dr. Benjamin Naumann (Uni Rostock) spannt den Bogen ...

Von Alaska bis Mexiko - eine Reise durch die Welt von Axolotl und Co.

Die Familie der Querzahnmolche oder -salamander (Ambystomatidae) umfasst eine Gruppe von Schwanzlurchen, deren Verbreitungsgebiet auf dem Nordamerikanischen Kontinent sowohl den Norden Alaskas als auch die mexikanischen Hochebenen umfasst. Das wohl bekannteste Mitglied dieser Familie ist der Axolotl (Ambystoma mexicanum), der besonders durch seine außergewöhnliche Fähigkeit zur Regeneration und seinem Leben als ewig junge Larve bekannt geworden ist. Neben seiner Rolle in der Wissenschaft erfreut sich der Axolotl auch zunehmender Beliebtheit als Haustier, nicht zuletzt wegen seines markanten Aussehens und seiner relativ einfachen Pflege. Doch wie kam der Axolotl eigentlich aus seiner natürlichen Heimat, dem „Valle de México“, in die wissenschaftlichen Einrichtungen und privaten Aquarien Europas? Kommen Sie mit auf eine Reise nach Mexiko-Stadt, zum Nonnenkloster des Pátzcuaro-Sees sowie in die Wälder der Appalachen und erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte und die außergewöhnliche Biologie von Axolotl und Co.

Mittwoch, 3. Juli, 17:00 Uhr, Hörsaa 323, Universitätsplatz 1 (Neues Museum)

Wildfarbene Variante des Axolotl, Ambystoma mexicanum. (Foto Vassil/Creative Commons)

Am kommenden Mittwoch, den 26. Juni gibt es wieder eine Vorweisung zu einem spannenden Thema:Artbildungen und Ausbreitun...
24/06/2024

Am kommenden Mittwoch, den 26. Juni gibt es wieder eine Vorweisung zu einem spannenden Thema:

Artbildungen und Ausbreitungsprozesse bei Tieren und Menschen im Eiszeitalter
Die Verbreitung von Tierarten in heutiger Zeit und auch ihre Artenvielfalt wurde in der Vergangenheit stark durch die Klima- und Umweltdynamik des Eiszeitalters geprägt. Auch die Evolution und Ausbreitung des Menschen auf der Erde ist die Folge von Anpassungen an unterschiedliche Umweltverhältnisse und Ausbreitungsvorgänge in Kaltzeiten und Warmzeiten des Eiszeitalters.
Doch wie kann man sich eigentlich eine Artbildung bei Tieren oder Menschen vorstellen, die durch Klimaveränderungen ausgelöst wurde? In welchen Zeiträumen hat sich so etwas im Eiszeitalter abgespielt?
Mit Hilfe von naturwissenschaftlichen Daten über die Umweltgeschichte des Eiszeitalters können wir heute Ausbreitungsprozesse von Tieren und Menschen besser verstehen und rekonstruieren. Durch das Wissen über die Umweltverhältnisse in damaliger Zeit ist es möglich, Erklärungen und Hypothesen für die Dynamiken von Menschen und Tieren im Eiszeitalter zu geben. Wir können die wechselvolle Geschichte von Arten, wie z. B. den Eisbären, auf diese Weise bis in heutige Zeit verfolgen. In wieweit steckt in den Eisbären heute noch durch ihre Evolutionsgeschichte, die stets mit wechselndem Klima verbunden war, das Potenzial, davon heute in Zeiten der globalen Erwärmung zu profitieren?
Und natürlich kommen wir auch auf die häufig gestellte Frage zurück: warum sind die Neandertaler ausgestorben? Auch bei diesem Thema ist es so, dass die Antworten, die aus der Wissenschaft kommen, ein sehr vielfältiges, aber hoch interessantes Bild geben. Im Vortrag können Sie sich darauf einlassen, verschiedene Erkenntnisse aus den Gebieten Urgeschichts- und Evolutionsforschung aufzunehmen, um eine Vorstellung zu bekommen, wie komplex die Möglichkeiten der evolutiven Entstehung von Menschenarten, deren Koexistenz, Aussterben oder Interaktion mit Tier und Umwelt waren. Lassen Sie sich überraschen!

Der Referent Robert Sommer ist Professor für Zoologie, Tierökologie und Naturschutz an der Hochschule Neubrandenburg, sowie Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Rostock. Nach Studium und Promotion an der Universität Rostock war er am Museum für Tierkunde in Dresden tätig und habilitierte an der Universität Kiel. Neben den genannten Einrichtungen führte er Lehrtätigkeiten im Bereich Zoologie, Tierökologie, Naturschutz, Zoogeographie, Evolution und Ur- und Frühgeschichte des Menschen an den Universitäten Kiel, Rostock, Potsdam und Greifswald, sowie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig durch.

Zeit und Ort: 26. Juni 2024, 17:00 Uhr, Hs 323, Universitätshauptgebäude.

Foto: Eisbär Churchill aus der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock

Am kommenden Mittwoch, den 19. Juni gibt es wieder eine Vorweisung. Prof. Dr. Stefan Richter spricht über die "Australis...
14/06/2024

Am kommenden Mittwoch, den 19. Juni gibt es wieder eine Vorweisung. Prof. Dr. Stefan Richter spricht über die "Australische Megafauna - die Riesen unter den Beuteltieren"

Der australische Kontinent einschließlich Tasmaniens und Neuguineas verlor im späten Pleistozän vor ca. 50.000 Jahren alle großen landlebenden Beuteltiere-, aber auch Vogel- und Reptilienarten. Zu den Großtieren Australiens, die verschwanden, zählten nashorngroße Beuteltiere, Beuteltapir, Beutellöwe, riesige Wombats und bis zu drei Meter hohe Riesenkängurus. Dass die Aussterbewelle in Australien mit dem Auftreten des Menschen korreliert, aber nicht mit auffälligen Klimawechseln, wird als Argument dafür angeführt, dass der Mensch die Hauptursache für das Verschwinden der Megafauna war. Die letzten Vertreter scheinen auf der Insel Tasmanien überlebt zu haben. Dort existierte das letzte der riesigen pleistozänen Kängurus bis vor 40.000 Jahren. Im Vortrag werden die auffälligsten Vertreter der Australischen Megafauna vorgestellt und die Ursachen für das Aussterben diskutiert.

19.6.2024 - 17:00 Uhr Hs 323 Universitätsplatz 1

Lebendrekonstruktion von Diprotodon optatum

11/06/2024
Liebe Leute,letzter Vortrag des Semesters!Morgen um 17 Uhr im Hörsaal 323 des Uni-Hauptgebäudes (Online-Link auf Anfrage...
04/07/2023

Liebe Leute,

letzter Vortrag des Semesters!

Morgen um 17 Uhr im Hörsaal 323 des Uni-Hauptgebäudes (Online-Link auf Anfrage!) redet Christian Wirkner über Säugetiere. Schaut vorbei!

Christian Wirkner - Kennen Sie alle Säugetiere?

Säugetiere gehören zu den bekanntesten Tieren überhaupt. Man könnte manchmal sogar meinen, dass in der öffentlichen Wahrnehmung kaum andere Tiere existieren. Wahrscheinlich beeinflusst gerade der Fakt, dass wir Menschen auch zu dieser Tiergruppe gehören, unsere Wahrnehmung der Säuger maßgeblich. Aber, Hand aufs Herz, wie viele Säugetierarten kennen Sie? 10, 30, 100? Wie viele Arten gibt es weltweit? Welche Großgruppen sind evolutiv entstanden? Und haben Sie schon einmal vom Rotschulter-Rüsselhündchen gehört?
In meinem buntbebilderten Vortrag möchte ich weiter in die Welt der Monotremata und der Theria einführen und zeigen, dass es selbst bei den bekanntesten Tieren noch unendlich viel kennenzulernen gibt.

Foto: Etrusker-Spitzmaus in der Zoologischen Sammlung Rostock

Adresse

Universitätsplatz 2
Rostock
18055

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 16:00
Dienstag 10:00 - 16:00
Mittwoch 10:00 - 16:00
Donnerstag 10:00 - 16:00
Freitag 10:00 - 16:00

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Zoologische Sammlung Rostock erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Zoologische Sammlung Rostock senden:

Teilen

Kategorie