14/07/2026
Marlen Letetzki knüpft in vielen ihrer Werke an die Darstellungstraditionen des Stilllebens an. Die Objekte, die sie auf der Leinwand, zumeist in Acryl, arrangiert haben aber keine realen Vorbilder, sonder werden vorab mittels einer Grafiksoftware (ohne KI) generiert. Die so entstehenden Kompositionen irritieren: Die scheinbar vertrauten Objekte sind so verfremdet, dass sie von den Betrachtenden nicht identifiziert werden können. Durch die digitale Erstellung der Vorlage, sind Physik und Logik im Bild nicht verpflichtend. Marlen Letetzki hinterfragt mit der Welt ihrer Bilder Abbildungstraditionen und Sehgewohnheiten und animiert Besuchende genauer hinzuschauen.
Marlen Letetzki: Untitled, 2024 und Untitled, 2023