Retro Station - Stadtmuseum im Institut für Stadtgeschichte

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Retro Station - Stadtmuseum im Institut für Stadtgeschichte Die Retro Station im Institut für Stadtgeschichte präsentiert Exponate, die für die Geschichte von Stadt und Vest Recklinghausen von Bedeutung sind.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Stadt Recklinghausen bis um das Jahr 1900, die Geschichte des Bergbaus und die Ereignisse des 20. Jahrhunderts.

In der aktuellen Sonderausstellung im Institut für Stadtgeschichte über Handwerksbetriebe in Westfalen ist auch die hies...
06/10/2026

In der aktuellen Sonderausstellung im Institut für Stadtgeschichte über Handwerksbetriebe in Westfalen ist auch die hiesige Imkerei Keinhörster mit Ausstellungsstücken vertreten.

Als besondere Ferienaktion bietet die Familie Keinhörster am 20. und 30. Oktober, jeweils um 10 Uhr im Institut für Stadtgeschichte, einen kleinen Workshop zum Herstellen einer Bienenwachskerze an. Nach einer kurzen Einführung in das traditionelle Handwerk der Imkerei geht es in die Praxis. Aus einer duftenden Bienenwachsplatte, die von den eigenen Bienenvölkern stammt, wird eine Kerze gerollt. So entsteht ein kleines, warmes Licht für die bevorstehende dunkle Jahreszeit. Die Aktion richtet sich an Kinder ab 6 Jahren und dauert insgesamt ca. eine Stunde.
Das Angebot ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung unter der Email-Adresse [email protected] ist erforderlich.

Foto: Jens Keinhörster

📍Unsere Führungen durch die Retro Station im 🪾 🍄 🍄‍🟫 🍂 🍁  Oktober:6. Oktober um 15 Uhr: Für Hinz und Kunz - Redewendunge...
05/10/2026

📍Unsere Führungen durch die Retro Station im
🪾 🍄 🍄‍🟫 🍂 🍁 Oktober:

6. Oktober um 15 Uhr: Für Hinz und Kunz - Redewendungen am Objekt erklärt 🏺
15. Oktober um 15 Uhr: Die Not mit dem lieben Geld - Stadtgeschichte als Geldgeschichte 💸 💵 💴 💷 💶
20. Oktober um 10 Uhr: Kinderferienaktion: 🕯️ Kerzenrollen, ab 6 Jahren
28. Oktober um 15 Uhr: Öffentliche Führung
28. Oktober um 17.30 Uhr: 🔦 Taschenlampenführung für Kinder ab 6 Jahren

📍Alle Angebote sind kostenfrei. Die vorherige Anmeldung unter [email protected] ist erforderlich.

Foto: Thomas Nowaczyk

01/10/2026

Throwback Thursday: Die Ansichtskarte gibt einen Blick auf Recklinghausen wieder, der von wachsender Urbanität und Wohlstand zeugt. Seit 1900 beherrscht die imposante Villa den Einmündungsbereich der Hohenzollern- in die Herner Straße. Wir kennen sie als Still-Villa. Der Ingenieur Carl Still, einer der bedeutendsten Unternehmer der Stadt, wohnte dort vor seiner Eheschließung mit Hanna Gürtler – kurz nach der Hochzeit reichte er ein Baugesuch ein zwecks Errichtung eines größeren Wohn- und Bureaugebäudes auf dem Bismarckplatz 2-4.
Die im Hintergrund auszumachende Gustav-Adolf-Kirche ist die älteste evangelische Kirche im Vest. Die Gemeinde entstand ab 1802 durch Zuwanderung protestantischer Handwerker, Neusiedler und preußischer Beamter. Durch das Religionsedikt von 1614 war es Evangelischen zuvor untersagt gewesen, sich im Vest niederzulassen. 1847 konnte schließlich der Betsaal eingeweiht werden – Turm, Querhaus und Chorraum entstanden zwischen 1878 und 1885.
Abbildung: Postkartensammlung des Stadt- und Vestischen Archivs

Um ein besonderes Objekt der Retro Station zu besichtigen, muss das Museum bis auf den heutigen Tag nicht betreten werde...
29/09/2026

Um ein besonderes Objekt der Retro Station zu besichtigen, muss das Museum bis auf den heutigen Tag nicht betreten werden. Es befindet sich auf dem Parkplatz des Instituts für Stadtgeschichte und ist dort frei zugänglich. Vor allem junge Besucherinnen und Besucher kommen schon mal mit der Frage, worum es sich dabei handelt – es ist eine Splitterschutzzelle, oft auch „Einmannbunker“ genannt.

Solche mobilen Bunker wurden in den 1930er-Jahren entwickelt und für den Zweiten Weltkrieg verwendet. Die damalige Zahl geht in die Hunderttausende, heute sind jedoch nur wenige Exemplare erhalten. Das steht insbesondere damit in Verbindung, dass die Alliierten nach Kriegsende die Zerstörung solcher Bauten angeordnet haben.

Die meist zylindrischen oder auch kegelförmigen Kleinbunker wurden an strategisch wichtigen Stellen aufgestellt, z. B. an Bahnschranken. Die dort beschäftigten Personen sollten auf diese Weise vor Bombenangriffen geschützt sein, da keine Luftschutzräume erreichbar waren. Gegen Kriegsende wurden sie oft als Geschützstellung verwendet.

Der am Institut aufgestellte Einmannbunker besteht aus Stahlbeton und ist aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt. An der Vorderseite befinden sich eine Tür und zwei Sichtluken. Er wurde 1989 an der jetzigen Stelle platziert und war eine Schenkung der Recklinghäuser Firma (Ge)Brüder Danz. Das Objekt wurde bei Tiefbauarbeiten am Tiefen Pfad gefunden. Das ist vermutlich als Beleg dafür zu sehen, dass die Splitterschutzzellen nach dem Zweiten Weltkrieg meist nicht zerstört, sondern einfach nur in der Erde vergraben wurden.

Splitterschutzzelle (Einmannbunker)
1940/1945
Beton, Stahl, 250 x 160 x 160 cm
Retro Station Recklinghausen, Inv.-Nr. 2638

26/09/2026

Throwback Thursday: Das genaue Datum der Aufnahme kennen wir leider nicht, wir wissen allerdings, dass die Postkarte 1921 versandt wurde. In diesem Jahr gab es rund ein Dutzend Leder- und Schuhmacherbedarfshandlungen in Recklinghausen. An der Breite Straße 27 betrieb Heinrich Krumme eine Lederhandlung und wohnte auch über dem Geschäft, wie uns das Adressbuch aus dem Jahr 1921 verrät. Direkt nebenan, unter der Hausnummer 25, befand sich das von Theodor Schäper betriebene Bier-Haus, das für Münchener Löwenbräu wirbt. Löwenbräu war in den 1880er-Jahren zur Weltmarke geworden und konnte bis 1898 ihre Stellung als größte Brauerei des Deutschen Reiches behaupten.
Wie Heinrich Krumme hatte auch Theodor Schäper nach getaner Arbeit einen kurzen Heimweg: Beide Gewerbetreibende waren als Wohnungsmieter Nachbarn in den der Witwe Breuckmann gehörenden Häusern.
Neben unzähligen Wirtschaften, Gasthäusern und Restaurants existierten in dieser Zeit in Recklinghausen übrigens auch zwei alkoholfreie Wirtshäuser, deren Ursprünge aus dem späten 19. Jahrhundert stammen, als sich der steigende Alkoholkonsum zu einem gesellschaftlichen Problem entwickelt hatte.

Adressbücher von 1896 bis 1964 sind bei uns auch online einzusehen: https://www.recklinghausen.de/inhalte/startseite/familie_bildung/institut_fuer_stadtgeschichte/stadt-_und_vestisches_archiv/index.asp

📍Wer Recklinghausen und seine mehr als 1000-jährige Geschichte näher entdecken möchte, kann das hier!Beim kostenfreien R...
22/09/2026

📍Wer Recklinghausen und seine mehr als 1000-jährige Geschichte näher entdecken möchte, kann das hier!

Beim kostenfreien Rundgang durch das stadtgeschichtliche Museum RETRO STATION werden die Vergangenheit und das Alltagsleben der Menschen in früheren Zeiten lebendig vor Augen geführt.
Zahlreiche Exponate zeugen in drei modern gestalteten Ausstellungsbereichen von der frühen Stadtwerdung, der Bergbaugeschichte der Region und den Ereignissen des 20. Jahrhunderts.
🕰️ Mittwoch, 30. September um 15 Uhr
📞Um Anmeldung unter [email protected] wird gebeten.

📸: Thomas Nowaczyk

Gerade läuft in unserem Haus der Aufbau für die kommende Ausstellung "Mission Machen. Neue Perspektiven auf das westfäli...
15/09/2026

Gerade läuft in unserem Haus der Aufbau für die kommende Ausstellung "Mission Machen. Neue Perspektiven auf das westfälische Handwerk" auf Hochtouren. Sie wird am kommeneden Freitag um 16 Uhr eröffnet - herzliche Einladung dazu!

Die Ausstellung ist eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen in Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen und dem LWL-Freilichtmuseum Hagen. Sie geht den Fragen nach, was Handwerk in Westfalen heute auszeichnet oder welchen Einfluss Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Digitalisierung, Globalisierung, Inklusion und Integration auf den Berufsalltag von Menschen haben.

Ergänzend werden eine kleine Anzahl von Objekten der Recklinghäuser Imkerei Keinhörster und historische Objekte aus dem Bestand der Retro Station gezeigt, die die Geschichte der Leinenweberei Wüller präsentieren.

Die Sonderausstellung läuft bis zum 27. November 2026 und ist während der Öffnungszeiten des Instituts für Stadtgeschichte zugänglich. Der Eintritt ist kostenlos.

📆Herzliche Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen am 18. September um 16 Uhr b...
03/09/2026

📆Herzliche Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen am 18. September um 16 Uhr bei uns im Institut für Stadtgeschichte.

🥽„Mission Machen. Neue Perspektiven auf das westfälische Handwerk“ lautet der Titel der📷 Fotoausstellung, welche die Arbeitswelten gegenwärtiger westfälischer Handwerksbetriebe beispielhaft im Bild präsentiert und Einblicke in geschichtliche Fertigkeiten und Werkzeuge 🪚 sowie traditionelle Arbeitsabläufe und Alltagspraktiken einer früheren, in die vorindustrielle Zeit zurückreichenden Lebenswelt gewährt.

🕓🍷Zur Ausstellungseröffnung lädt das Institut für Stadtgeschichte am Freitag, 18. September, um 16 Uhr ein. Die Begrüßung erfolgt durch die stellvertretende Bürgermeisterin Claudia Schweppe und den Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes, thematisch einführen wird die Ausstellungsmacherin Tuula Kainulainen.

Wer die Ausstellung zu einem späteren Termin besuchen möchte, hat bis zum 27. November Gelegenheit.

📍Infos zur Ausstellung gibt es hier: https://missionmachen.lwl.org/de/

Eine vorherige Anmeldung zur Eröffnung oder zum Ausstellungsbesuch ist nicht notwendig.

Fotomotiv(c)Tuula Kainulainen LWL_Medienzentrum für Westfalen

Wir sind dabei!😊🌻
02/09/2026

Wir sind dabei!😊🌻

Wer Recklinghausen und seine mehr als 1000-jährige Geschichte näher entdecken möchte, hat am Mittwoch, 24. Juni um 15 Uh...
23/06/2026

Wer Recklinghausen und seine mehr als 1000-jährige Geschichte näher entdecken möchte, hat am Mittwoch, 24. Juni um 15 Uhr die Möglichkeit.
Beim Rundgang durch die stadtgeschichtliche Ausstellung in der RETRO STATION werden die Vergangenheit und das Alltagsleben der Menschen in früheren Zeiten lebendig vor Augen geführt.
Zahlreiche Exponate zeugen in drei modern gestalteten Ausstellungsbereichen von der frühen Stadtwerdung, der Bergbaugeschichte der Region und den Ereignissen des 20. Jahrhunderts.
Die Führung ist für die Teilnehmenden kostenfrei, um vorherige Anmeldung unter [email protected] wird gebeten.

Foto: Thomas Nowaczyk

Adresse

Hohenzollernstraße 12
Recklinghausen
45659

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 13:00
Dienstag 08:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 13:00

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