Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim

Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, Kunstmuseum, Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim.

Seit 2001 zeigt die Stiftung Opelvillen in der denkmalgeschützten Villenanlage am Rüsselsheimer Mainufer wechselnde Ausstellungen zur Kunst der klassischen Moderne und der Gegenwart.

Über 300 Besucher, bestes Sommerwetter und jede Menge Kunst, Musik und Begegnungen: Unser Sommerfest am 16. August 2026 ...
31/08/2026

Über 300 Besucher, bestes Sommerwetter und jede Menge Kunst, Musik und Begegnungen: Unser Sommerfest am 16. August 2026 war ein voller Erfolg!

Am Nachmittag und Abend war rund um die Opelvillen mächtig was los: Den Auftakt machte das Schattentheater »Licht an – Licht aus. Unsere Schatten«, das die Kinder unseres diesjährigen Peer-Projekts für ein junges Publikum entwickelt und aufgeführt hatten.

Im Anschluss wurde der Garten zum Ausstellungsort: Beim »OPEN AIR Festival SCHLEUSE / LABOR ausgelagert« präsentierten zehn Studierende der HfG Offenbach, der Städelschule Frankfurt und der Kunsthochschule Mainz ihre Arbeiten. Zwischen Kunstwerken unter freiem Himmel und anregenden Gesprächen entstand ein ganz besonderer Austausch.
Vielen Dank an alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler: Daniel Frank (Kunsthochschule Mainz), Seongbin Ma (Städelschule), Jonas Kindinger (HfG Offenbach), Hangping Yang (Städelschule), Song Lim (Kunsthochschule Mainz), Yu Yang (Städelschule), Lina Schuhn (Kunsthochschule Mainz), Lin Htet Aung (Städelschule), Leonard John (Kunsthochschule Mainz) und Markus Hanke (Kunsthochschule Mainz).

Dazu gab es Impulsführungen durch »Unter die Haut. Tattoos im Blick«, kühle Drinks, Eis von Gelatinoeis, »Wurst Sepp« und Musik auf der Mainterrasse. Zum Abschluss wurde mit »Flammend’ Herz« die Geschichte der Tattoo-Legende Herbert Hoffmann auf der Leinwand lebendig.

Danke an alle Künstlerinnen und Künstler, Mitwirkenden und Sie für diesen wunderbaren Nachmittag! Ein paar Eindrücke haben wir für Sie festgehalten – viel Freude beim Durchschauen.

Bildnachweis: © Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, Fotos: Anna Leipold

28/08/2026

Unter die Haut – Zine of the week200

Teil unserer Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick« sind auch Zines aus Berlin, London, Tel Aviv, New York, Montreal, die David Sc*****er für uns zusammengetragen hat und kommentiert.

Heute: Lea Weigert .200 aus Berlin

»Lea maps the bodies of her customers with repetitive ornamental grids inspired by technical drawings, model-making plans, and craft. In 2023, she published the zine Tausch 1, exploring through interviews how knowledge and craft are exchanged within this specific scene.« David Sc*****er

Bildnachweis: Lea Weigert, This is 4, Flashbook / Drawings, Shrub Independent Store © Lea Weigert


27/08/2026

Unter die Haut – Meet the artists

Wenn der Körper zum Musikinstrument wird: – Michele Servadio (geboren 1986) vereint in seiner künstlerischen Praxis Tätowierung, Musik und Performance. Seit 2014 experimentiert er mit der Verbindung von Klang und Tätowierung und entwickelte daraus mit »Body of Reverbs (B. O. R.)«, »New ceremonies for contemporary bodies« eine Reihe von Tattoo-Sound-Performances.

Im Zentrum steht der tätowierte Körper: Die Vibrationen der Tätowiernadeln werden auf der Haut in Klänge übersetzt und von einem Klangkünstler mit Synthesizern und Soundeffekten verstärkt. Das Tätowieren wird so zum Musizieren, der Körper zum Resonanzraum und die Tätowierung Teil einer vielschichtigen Komposition.

In unserer Ausstellung sind Video-Projektionen verschiedener Body-of-Reverbs Rituale zu sehen, die Klang, Schmerz, Akupunktur und permanente Körpermarkierungen miteinander verbinden.

»Unter die Haut. Tattoos im Blick«
Noch bis 13. September 2026

Bildnachweis: © Michele Servadio

24/08/2026

Von der Illustration zum Tattoo – (geboren 1995 als Eva Irene DeMeo) gibt uns spannende Einblicke in ihren Weg zwischen Kunst und Tätowierung und erzählt von ihrer für unsere Ausstellung entstandenen Keramikfilmbox »Sorry« mit der Animation »Sweet Tea«.

Das kleine, handgefertigte Objekt vereint verschiedene Techniken und verweist zugleich auf die Tätowierung als Kunstform. Die gravierten Motive auf dem Keramikkörper greifen dabei Bilder aus der Animation auf. Entstanden ist so ein vielschichtiges Werk, in dem Zeichnung, Keramik und Stop-Motion-Animation miteinander verschmelzen.

Rita Salt arbeitet mit Tätowierungen, Zeichnungen, Druckgrafik, Animationen, Keramiken, Mosaiken, Installationen, Schreiben und Musik. Ihre Bildwelten verbinden Fantastisches und Erlebtes, inspiriert unter anderem von der isländischen Folklore ihrer familiären Herkunft.

Wir danken Rita Salt außerordentlich für ihr künstlerisches Werk, das sie eigens für unsere Ausstellung geschaffen hat, und für ihre großartige Unterstützung!

Bildnachweise: © Rita Salt
https://www.ritasalt.com/product-page/just-the-book Rita Salt, False Awakening, Pawtucket, 2024
https://www.instagram.com/ritasalt/
Rita Salt, Sorry, 2026, Gravierte Keramikbox © Rita Salt
Rita Salt, Sweet Tea, 2026, Paper-Cut-Animation, 2:22 Minuten © Rita Salt

21/08/2026

Unter die Haut – Zine of the week


Teil unserer Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick« sind auch Zines aus Berlin, London, Tel Aviv, New York, Montreal, die David Sc*****er für uns zusammengetragen hat und kommentiert.

Heute: Naia Escribano aus Berlin

»Naia Escribano holds a Master’s degree in Graphic Design, and this publication was part of her master’s thesis. She explores tattooing from a conceptual perspective, questioning the artist’s role in the process and how skin becomes a carrier of information and individual expression.« David Sc*****er

Bildnachweis: Naia Escribano, Inner Landscapes Coming To The Surface © Naia Escribano


Herzlichen Dank an Prof. Franziska Nori für Ihre höchst spannende Führung durch die Ausstellung »Grönland – Not For Sale...
20/08/2026

Herzlichen Dank an Prof. Franziska Nori für Ihre höchst spannende Führung durch die Ausstellung »Grönland – Not For Sale – Kalaallit Nunaat Forever« im Frankfurter Kunstverein . Exklusiv führte die Kunstvereinsdirektorin den Freundeskreis der Stiftung Opelvillen durch die im ALPS - Alpines Museum der Schweiz, Bern, entwickelten Schau. Die deutsch-italienische Kunsthistorikerin läutet mit der Ausstellung, die sie durch zeitgenössische Kunst erweiterte, einen Zyklus an politischen Ausstellungen im Frankfurter Kunstverein ein, der bis 2028 reicht.

Zu Beginn ihres Rundgangs legte Prof. Nori die geopolitischen Herausforderungen von Grönland offen, das vom arktischen Meer umgeben, sechs Mal so groß wie Deutschland und in den vergangenen Jahren unfreiwillig in den Fokus der Großmächte gerückt ist. Deutlich wurde, wie die strategische Lage an der Schnittstelle zwischen Kanada, den USA, Russland und Europa die Begierde nach Vorherrschaft über die Meereswege und den Zugriff auf die zahlreichen Rohstoffe weckt.

Einen Besuch der Ausstellung kann man sich wie eine Reise nach Grönland vorstellen, bei der man mit Kopfhörern ausgestattet verschiedene dort lebende Menschen kennenlernen und viel über die Natur und über die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Umwelt und Kultur erfahren kann.

Besonders beeindruckt war die Freundeskreisgruppe von der Künstlerin Julie Edel Hardenberg Julie Edel Hardenberg, die Grönland bildnerisch eine Stimme verleiht. Entdeckt wurde auch der Inuit Verlag, der Kalaallisut/Grönländische Literatur in deutsche Sprache überführt.

Einhelliges Fazit: Nicht verpassen! Die sehr sehenswerte Ausstellung endet am 11. Oktober 2026.

17/08/2026

Unter die Haut – Wusstet Ihr schon?

Um die Jahrhundertwende konnten stark tätowierte Frauen und Männer auf Jahrmärkten, in Zirkussen oder Varietés bestaunt werden. Postkarten dieser »lebenden Kunstwerke« präsentiert Sofie Engelhart aus unserem Team.

Mehr spannende »Tattoo-Facts« zur Geschichte der Tätowierung und vieles mehr, gibt es noch bis zum 13. September in »Unter die Haut. Tattoos im Blick« in den Opelvillen zu entdecken. Schaut vorbei - wir freuen uns auf Euch!

14/08/2026

Unter die Haut – Zine of the week


Teil unserer Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick« sind auch Zines aus Berlin, London, Tel Aviv, New York, Montreal, die David Sc*****er für uns zusammengetragen hat und kommentiert.

Heute: Tamar Bar aus Tel Aviv

»As her graduation project, Tamar Bar produced this book, Jerusalem — a precious collection of intimate photos depicting the city’s underground tattoo scene from around 2010–2020. A loose collective of young creatives making music and doing tattoos, but also painting, performing, and more, all under the roof of Studio Strauss.« David Sc*****er

Bildnachweis: Tamar Bar, Studio Strauß, Jerusalem © Tamar Bar


Sommerfest in den Opelvillen!Diesen Sonntag, den 16. August, verwandeln sich die Opelvillen und ihr Garten in einen lebe...
13/08/2026

Sommerfest in den Opelvillen!
Diesen Sonntag, den 16. August, verwandeln sich die Opelvillen und ihr Garten in einen lebendigen Festivalort: Von 15 bis 20 Uhr erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm für Kinder, Kunstbegeisterte und alle, die Lust auf einen sommerlichen Nachmittag in den Opelvillen haben.

15 Uhr: Schattentheater »Licht an – Licht aus« – von Kindern für Kinder
16–18 Uhr: OPEN AIR FESTIVAL SCHLEUSE / LABOR ausgelagert mit jungen Künstlern der HfG Offenbach, Städelschule Frankfurt und Kunsthochschule Mainz
15–17.30 Uhr: halbstündige Impulsführungen durch unsere Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick«
18 Uhr: Filmvorführung »Flammend’ Herz« über die Tattoo-Legende Herbert Hoffmann
15-20 Uhr: kühle Drinks, Eiswagen und »Wurst Sepp« im Garten (Kosten je nach Verzehr)
18–20 Uhr: Musik & Drinks auf der Mainterrasse

Und das Beste: Während des ganzen Festivaltags kann unsere aktuelle Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick« kostenfrei besucht werden. Auch die sehenswerte SCHLEUSEN-Schau »shells« der Städelschülerin Sakurako Mizuno ist für Sie geöffnet.

Kommen Sie vorbei - wir freuen uns, mit Ihnen am Sonntag anstoßen zu können!

Bildnachweis: © Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim

10/08/2026

Unter die Haut – Wusstet Ihr schon?

»Stigma« stammt aus dem Griechischen und bedeutet »Stich« oder »Brandmal«. Die Verbindung von Tätowierungen und Stigmatisierung zieht sich durch die Geschichte: von unterschiedlichen Bedeutungen in der Antike über seltene Darstellungen in der christlichen Kunst bis zum Nationalsozialismus präsentiert uns Sofie Engelhart Beispiele aus dem Zeitstrahl unserer Ausstellung »Unter die Haut. Tattoos im Blick«.

In unserer Reihe »Tattoo-Facts« nehmen wir Euch mit auf eine Reise durch die Geschichte der Tätowierung, von ihren Ursprüngen bis zu spannenden Hintergründen und überraschenden Fakten rund um das Tätowieren.

Stay tuned – der nächste Tattoo-Fact kommt schon bald.

Bildnachweise (Reihenfolge der Erscheinung):
1 Ölgefäß (Lekythos), Tod von Orpheus, um 450-440 v. Chr. © Museum of Fine Arts, Boston
2 Jörg Breu d. Ä., Dornenkrönung (Aggsbacher Altar), 1501, Stift Herzogenburg
3 Bein- und Fußtätowierungen eines Gefangenen in Tscheljabinsk, aufgenommen 1989
4 Tätowierung der Häftlingsnummer »98288« des Auschwitz-Überlebenden Leon Greenman, aufgenommen in London 2004

Adresse

Ludwig-Dörfler-Allee 9
Rüsselsheim
65428

Öffnungszeiten

Di, Do–So 10–18 Uhr
Mi 10–20 Uhr

Telefon

06142835907

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