Dokumentationszentrum Prora e.V.

Dokumentationszentrum Prora e.V. Das Dokumentationszentrum Prora betreibt eine Ausstellung zum geplanten "Kraft durch Freude-Seebad"

Der Prora-Lauf für Demokratie,Menschenrechte und VielfaltGemeinsam laufen. Gemeinsam Haltung zeigen.Am 5. September ab 1...
01/09/2026

Der Prora-Lauf für Demokratie,
Menschenrechte und Vielfalt

Gemeinsam laufen. Gemeinsam Haltung zeigen.

Am 5. September ab 10:00 Uhr

Demokratie lebt von Beteiligung. Menschenrechte gelten für alle.
Vielfalt lebt von Begegnung.

Deshalb laden wir euch ein, gemeinsam aktiv zu werden und bei unserem Staffellauf ein sichtbares Zeichen für eine offene, solidarische und vielfältige Gesellschaft zu setzen.
Mitmachen statt zuschauen!

Ob mit Freund*innen, Kolleg*innen, Familie oder neuen Bekanntschaften - bei unserem Staffellauf steht das Miteinander im Mittelpunkt.

So funktioniert's:
Staffellauf mit 4 Personen pro Team
Jede/r Läufer*in absolviert ca. 2 km
Teams und Einzelläufer*innen können sich bereits vorab anmelden, wir helfen dabei, Teams zusammenzustellen.

Mitmachen können alle, die das Laufmotto unterstützen!

Für jedes Alter und Fitnesslevel- jede/r ist willkommen.

Gemeinsam zeigen wir, dass unsere Gesellschaft von Respekt, Offenheit und Zusammenhalt lebt.

Veranstaltungsdaten:
5. September ab 10:00 Uhr
Dokumentationszentrum Prora, Dritte Straße 4, 18609 Binz/Prora

Anmeldungen sind per Mail möglich unter
[email protected] und telefonisch unter 03839313991

Gestern Abend bei uns: Einpackender Blick in die Mitte der Gesellschaft.Am 27. August hatten wir den renommierten Journa...
28/08/2026

Gestern Abend bei uns: Ein
packender Blick in die Mitte der Gesellschaft.

Am 27. August hatten wir den renommierten Journalisten und Rechtsextremismus-Experten Andreas Speit zu Gast. Im Zentrum stand die Präsentation seines aktuellen Buches „Autoritare Rebellion".

Speit machte besonders in der Diskussion eindringlich deutlich: Die Abkehr von unserer Demokratie findet nicht nur am extremen Rand statt. Sie begegnet uns im Alltag - am Stammtisch, im Verein oder im Bekanntenkreis.

Seine Analyse zeigt, wie antimoderne Vorstellungen, die Ablehnung des Rechtsstaats und die Radikalisierung in breiten Schichten der Gesellschaft zunehmen.

Besonders spannend und hochaktuell war der Fokus auf die Situation hier in Mecklenburg-Vorpommern direkt vor der Landtagswahl. Ein Abend, der zum Nachdenken anregte und zeigte, wie wichtig der gemeinsame Dialog für unsere Demokratie bleibt.

Vielen Dank an Andreas Speit und an alle, die da waren und mitdiskutiert haben!

„Autoritäre Rebellion“,Lesung & Diskussion mit dem Autor Andreas SpeitMorgen, 27.8.2026 um 17.00 Uhrim Dokumentationszen...
26/08/2026

„Autoritäre Rebellion“,
Lesung & Diskussion mit dem Autor Andreas Speit

Morgen, 27.8.2026 um 17.00 Uhr
im Dokumentationszentrum Prora.

Wie antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken.

»Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie, sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Ihre Revolte strebt ins Autoritäre.«

In seiner kenntnisreichen Analyse beschreibt der Journalist, Publizist und Rechtsextremismus-Experte Andreas Speit, warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie. Anschließend geht Andreas Speit auf die Situation in Mecklenburg -Vorpommern vor der Landtagswahl ein.

Sie sind herzlich eingeladen!

24/08/2026

Vielen herzlichen Dank an den fachbetrieb rita grechen!

Vergangenen Freitag + Samstag wurde nun schon zum 3. & 4. Mal der Audiowalk SELF CARE STRANDBEFEHL vor begeisterten Zuschauern aufgeführt.

Von und mit:
Alma Trunk, Urs Humpenöder, Laura Immler, Hannes Kopke, Ferdinand Nowitzky, Olivia Rosendorfer, Alida Stricker, Paul Voell, Maria Wang Kvalheim.

Das Gastspiel ist eine Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Prora e.V. und wird durch den Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - Gastspielförderung Tanz International, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Hoffentlich im nächsten Jahr wieder!

Ines Eichmüller und Mascha Krink gemeinsam zu einer Lesung und Gespräch im Dokumentationszentrum:Sie nannten sie „Asozia...
24/08/2026

Ines Eichmüller und Mascha Krink gemeinsam zu einer Lesung und Gespräch im Dokumentationszentrum:
Sie nannten sie „Asoziale" und „Berufsverbrecher" und haben ihre Familiengeschichten mitgebracht.

Sie sind Angehörige von Menschen, die von Nationalszialisten zu „Asozialen" erklärt wurden.
Solche Geschichten sind nachzulesen: Frank Nonnenmacher (Hrsg.): Die N***s nannten sie „Asoziale" und „Berufsverbrecher" - Geschichten der Verfolgung vor und nach 1945, Campus Verlag

21. und 22. August 19:00 Uhr„SELF CARE STRANDBEFEHL - SEEBAD PRORA"Audiowalk und Performance vom fachbetrieb rita greche...
19/08/2026

21. und 22. August 19:00 Uhr

„SELF CARE STRANDBEFEHL - SEEBAD PRORA"
Audiowalk und Performance vom fachbetrieb rita grechen

18.30: Gespräch mit Regisseuren und Darsteller*innen

SELF CARE STRANDBEFEHL feierte im Januar 2024 seine Uraufführung im Festspielhaus Hellerau in Dresden. 2025 wurde es beim renommierten Festival ‚Politik im freien Theater' in Leipzig aufgeführt. Das Stück von fachbetrieb rita grechen erzählt die lange Geschichte des „KdF-Seebades" in Prora, von der Grundsteinlegung als nationalsozialistische Urlaubsmaschine und NS-Propagandainstrument bis zur kapitalistischen Vereinnahmung als Urlaubsort der Gegenwart. In seiner ursprünglichen Form ist das Stück für einen Bühnenraum konzipiert. In Prora kann das Stück am Ort des Geschehens selbst gezeigt werden und braucht kein künstliches Bühnenbild. Dafür wurde die Gastspielfassung von SELF CARE STRANDBEFEHL als Audiowalk mit performativen Elementen konzipiert. Das Publikum sitzt nicht wie in einem Theatersaal auf Stühlen und schaut ein Stück an, sondern die Zuschauenden erleben an verschiedenen Spielorten eine adaptierte Fassung von SELF CARE STRANDBEFEHL und können das Gebäude und Gelände aus verschiedenen Perspektiven direkt wahrnehmen.

Die Aufführungen sind dankenswerterweise gefördert, so dass der Eintritt kostenfrei bleiben

19/08/2026

„Die N***s nannten sie »Asoziale«“ 18. August 2026 Landeskunde Ausstellung im Dokumentationszentrum Prora „Die N***s nannten sie »Asoziale« und »Berufsverbrecher«. Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.“ Die Lesung und das Gespräch mit Ines Eichmülle...

20.8. 2026 um 17.00 Uhr:Lesung und Gespräch„Die N***s nannten sie »Asoziale« und»Berufsverbrecher«. Verfolgungsgeschicht...
17/08/2026

20.8. 2026 um 17.00 Uhr:
Lesung und Gespräch

„Die N***s nannten sie »Asoziale« und
»Berufsverbrecher«. Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik" Mit Ines Eichmüller und Mascha Krink, Nachkommen von KZ-Haftlingen mit dem schwarzen Winkel.

Sie wurden verfolgt. Viele von ihnen wurden ermordet. Nach 1945 wurden sie verleugnet.

Niemand wurde zu Recht in ein Konzentrationslager verschleppt, gequält oder ermordet. Trotzdem dauerte es bis 2020, ehe der Deutsche Bundestag die Menschen als NS-Opfer anerkannte, die in den Konzentrationslagern den schwarzen oder den grünen Winkel tragen mussten. Jahrzehntelang wurden sie aus dem öffentlichen Gedenken ausgeschlossen. Viele Familien schwiegen aus Scham, Angst oder weil ihnen immer wieder vermittelt wurde, ihre Angehörigen seien keine „richtigen" Opfer gewesen. Bis heute wissen nur wenige Menschen, warum diese Frauen und Männer verfolgt wurden.
Dabei erzählt ihre Geschichte nicht nur von der Vergangenheit. Sie zeigt auch, wie schnell Armut, Ausgrenzung und gesellschaftliche Vorurteile Menschen entrechten können. Die Lesung macht diese lange verdrängten Biografien sichtbar und gibt Verfolgten ihre Namen und ihre Würde zurück.

Mascha Krink und Ines Eichmüller lesen aus den Geschichten über Verfolgung, Ausgrenzung und den langen Kampf um Anerkennung und machen auf eindringliche Weise deutlich, warum solche Geschichten heute erzählt werden müssen.

Die Lesung findet im Rahmen unseres Begleitprogramms zu der Sonderausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus.
1933 - 1945 - heute« im Dokumentationszentrum
Prora statt.

Sie sind herzlich eingeladen!

Bildquellen:
Links: Nicole Kaczmarek, Rechts: Was blieb, Mascha Krink

12/08/2026
09/08/2026

Wir möchten uns bei allen Besucherinnen bedanken, die am Donnerstag so zahlreich zur Eröffnung der Ausstellung „Die N***s waren ja nicht einfach weg" erschienen sind.

Ebenso danken wir dem Kurator Dr. Mathias Rösch vom Schulmuseum der Universität Erlangen-Nürnberg für die unkonventionelle Einführung via Zoom.

Sie haben noch bis zum 03.01.27 die Möglichkeit die Wechselausstellung im Dokumentationszentrum Prora zu besichtigen.

Adresse

Dritte Straße 4
Prora
18609

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