02/06/2026
Grüß Gott, leider muss ich den II. Teil aus dem Amtsblatt Eschenbach nocheinmal schreiben. Der 1. Versuch war schon am Montag.
27.07.1920: Gestern feierten die Maurerseheleute Josef u. Barbara Kneidl, geb. Greger, von hier, das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Kürzlich war der Jubilar sehr schwer an einer Lungenentzündung erkrankt.
Im kommenden Jahr feiert das gleiche Fest der Gütler Wolfgang Kallmeier mit seiner Ehefrau Anna von Bärnwinkel.
05.08.1920: Der bisherige Oberregierungsrat Georg Götz, der zum Ministerialrat im Ministerium für Unterricht und Kultus ernannt wurde, ist ein Sohn des in Pressath stationierten Försters Götz.
01.08.1921: Einladung zur Enthüllung des Kriegerdenkmales in Troschelhammer mit Festgottesdienst und Gartenfest.
1921: Geschäftsempfehlung: teile der Einwohnerschaft von Pressath und Umgebung mit, daß ich am 01.12. das Kaufmann-Geschäft des Herrn Wilhelm Schwindl käuflich erworben habe und als dessen Nachfolger des Geschäft weiterführe. Josef Gottschalk, Pressath.
1923: Schulleiter der Knabenschule ist Friedrich Hoffmann, Oberlehrer - Mädchenschule ist M. Timothea Stepper, Oberlehrerin.
1923: Anzeige: Bank für Gewerbe und Landwirtschaft e. Gmbh Pressath, Geschäftslokal bei Lindner.
1923: Kontoristin gesucht - Metallhammerwerk Zintlhammer, Max Stolberg, Pressath.
1923: Geschäftseröffnung - Schuhgeschäft Jakob Legat, Schuhmachermeister.
1924: Kircheneinweihung in Zessau am Sonntag den 15.06.1924 mit Zapfenstreich, Festzug, Festgottesdienst.
1924: Zither Unterricht erteilt Karl Zintl im Gasthaus Nikolaus Eichermüller, Pressath, Hs.-Nr. 174.
1924: Geschäftseröffnung - Hiermit gebe ich der Einwohnerschaft von Pressath und Umgebung bekannt, daß ich die Stadtmühle käuflich erworben , und diesselbe in Betrieb gesetzt habe. Josef Reis, Stadtmühle.
1925: Steinwald-Konserven, Pressath Opf. sucht noch Aufkäufer für Steinpilze, Pfifferlinge, Heidelbeern, Preiselbeeren.
1925: Joseph Pongratz, Steinmetz, Pressath, Schulstr. 116, Geschäftsempfehlung - Grabeinfassungen, Granit und Kunststeine, usw. Reliefs und Statuen.
1925: Geschäftsempfehlung - gebe hiermit bekannt, daß ich vom Zuschneidekurs zurück gekommen bin und wieder alle Arbeiten entgegen nehme. Georg Weiß, Schneidergeschäft Pressath, Hs.-Nr. 57 bei Herrn Sebastian Lehner.
1925: Steinwald-Konservenfabrik Max Geist, Pressath, Telefon 29. Annahmestelle in Pressath in der Fabrik, Hs.-Nr. 237 1/4 und bei Alois Dostler, Gasthof zur Post.
1925: Zulassung als Hebamme für Pressath und Umgebung nach bestandener Prüfung: Cilly Wierl, Pressath, Bachstr. Nr. 208, vormals Bayer Cilly.
13.02.1927: die hiesige Gendarmeriestation wurde am 01.02. durch einen Mann, Wachtmeister Rothahmmer von Trausnitz, verstärkt.
02.03.1927: Dem Sattlermeister und Kaufmann Karl Waldmann wurde am hellen Tage aus dem oberen Zimmer seines Anwesens ein Geldbetrag von über 800 Mark entwendet.
1927: Pressath - Gründung einer Ortsgruppe des Oberpfälzer Waldvereines. Am 26.03. fanden im Gasthaus zur Krone Besprechungen zur Gründung einer Ortsgruppe statt.
Es sprach der 2. Vorsitzende des Vereins Herr Mühlhofer aus Weiden. Vorstand Eduard Schwärzer, Schriftführer Hans Reithmann, Kassier: Forstbeamter Bauer. Oberforstmeister Blake(?) erklärte sich bereit die notwendigen Wegmarkierungen vornehmen zu lassen.
1927: am 29.06. wird der Bäckermeisterssohn Isidor Haustein mit noch 28 Kollegen im Dom zu Regensburg die Priesterweihe empfangen.
1927: Anzeige - ein Wohnhaus mit Keller, Stall Schupfen, sowie einer schönen Wiese zu verkaufen. Georg Schäffler, Hs.-Nr. 48, Pressath.
1926: gebe bekannt, daß ich das Gasthaus "Frühlingsgarten" käuflich erworben habe. Durch Verabreichung nur guter Speisen und Getränke werde ich das Vertrauen meiner werten Gäste zu erwerben suchen. Josef Diepold und Frau.
1926: Juni - bei der 20. Oberpfälzischen Kreisgesellenstück Ausstellung in Weiden erwarben sich aus dem Amtsbezirk Eschenbach Wilhelm Betzel, Spenglergeselle v. Pressath den 1. Preis von 10 Mark, sowie den Ehrenpreis der Stadt Mitterteich (ein Kaffeeservice. Anne Heisinger, Damenschneiderin, Pressath erhielt den 1. Preis von 10 Mark, sowie den Ehrenpreis der Stadt Pfreimd (eine Damenuhr.l
1926: In der Nacht zum 1. Juli wurden dem Metzgermeister Georg Pfleger, früher Isidor Pfleger von hier aus seinem Felsenkeller ein Schwein im Gewicht von eineinhalb Zentner, ferner Rindfleisch und sämtliche eben gefertigten Wurstwaren im Gesamtwert von über 300 Mark gestohlen. Auch dem Besictzer des Frühlingsgarten, Diepold, sollen mehrere Bierfässer mit Inhalt entwendet worden sein.
1926: Am 25.07. feierte der Postschaffner Johann Weiß sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Von seiner Wohnung wurde er von 25 Kollegen mit Musik abgeholt und in den Bürgersaal begleitet. Herr Obmann Biersack aus Weiden begrüßte den Jubilar und überreichte ihm das Ehrendiplom für 25-jährige Dienstzeit. Frl. Benkhardt feierte den Jubilar in einem Prolog und überreichte ihm einen Blumenstrauß. Postmeister Dörfler beglückwünschte den Jubilar im Namen des Postamtes, so wie der Vorstand des Gesangvereins und der Herr Pfarrer Obelt.
1926: Daniel Mayer: Wand und Stehchristus, Heiligen Figuren in jeder Größe und Stilart, sowie alle Bildhauerarbeiten. Seit 13 Jahre in Pressath tätig. Stickarbeiten und Lampenschirme werden von den Töchtern zu billigen Preisen angefertigt
1926: am 21.08. fand in Pressath die offizielle Verabschiedung des am 01.08. in Ruhestand getretenen Herrn Oberstadtsekretär Weigl statt. Zu diesem Zweck hatten sich die Herren des Stadrates im Sitzungssaale des Rathauses versammelt.
Rede des Oberbürgermeisters Oberndorfer: im Amt seit 51 Jahren, wurde 1875 hierherberufen - von ihm wurde der Verschönerungsverein ins Leben gerufen - Gründung der Sparkasse und 1899 eine Hochdruckwasserleistung, ect.
Fortsetzung der Feier im Schwärzerschen Gasthaus mit Ständchen vom Gesangverein und der Stadtkapelle.
1926: Die Pflasterarbeiten der Hauptstraßen unserer Stadt sind beendet. Wünschenswert wäre es, wenn sich die Pflasterung der
Trottoire sofort anschließen würde. Die Kosten müssen die Anwesensbesitzer bezahlen.
1926: Frisör Hoffmann - das Geschäft befindet sich im Hause des Herrn Eduard Schwärzer, Gasthof zur Krone.
1926: Anzeige - Umbau der Kunstmühle. Durch Einbau von neuzeitlichen Maschinen bin ich in der Lage einwandfreies Mehl herzustellen. Mahllohn bei 5 % Verstaubung und Schwund per Zentner Roggen 1 Mark; Weizen 1,20 Mark oder auch gegen Maut. Michael Wiesend, Kunstmühle Pressath, Tel. Nr. 15.
1927, Juni: das Sägewerk des Ignaz Dippel von hier ging kürzlich bei der Zwangsversteigerung in den Besitz des Finanzamtes über. Dippel soll das Werk angeblicht pachtweise weiterführen.
(Hoffentlich habe ich jetzt nicht etwas doppelt.
Wünsche euch eine schöne Woche