Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße Gedenken an politische Verfolgung und Gewalt in den Diktaturen des 20. Jhd. in Deutschland .
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Die Gedenkstätte Lindenstraße zeigt im ehemaligen Untersuchungsgefängnis vier Ausstellungen zu politischer Verfolgung unter den Nationalsozialisten, dem sowjetischen und dem DDR-Geheimdienst sowie über die Friedliche Revolution 1989/90. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße fördert das Andenken an Verfolgte der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungsherrschaft und der SED-Diktatur. Im ehemaligen

Gerichts- und Hafthaus wird die Geschichte der unterschiedlichen Diktaturen und ihrer Opfer erforscht und dokumentiert. Auch die Überwindung der SED-Diktatur und der Einsatz für Freiheit und Menschenrechte werden hier gewürdigt. Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße zeigt Ausstellungen zu allen Phasen der Geschichte des Hauses und bietet regelmäßig Veranstaltungen zu damit verbundenen Themen an. Die Dauerausstellung kann individuell oder mit Führung besucht werden. Seminar- und Weiterbildungsangebote sowie Projekttage können nach Absprache gebucht werden.

Tag des offenen Denkmals - 13. September 2026Der Gebäudekomplex in der Lindenstraße 54/55 umfasst auf über 3.000 Quadrat...
02/09/2026

Tag des offenen Denkmals - 13. September 2026

Der Gebäudekomplex in der Lindenstraße 54/55 umfasst auf über 3.000 Quadratmetern historische Architektur von den 1730er Jahren bis in die Gegenwart. Nicht alle Bereiche sind jedoch öffentlich zugänglich.
Zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 erhalten Besucher:innen wieder einen exklusiven Einblick in sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche, wie in den ehemaligen Wohnbereich des Strafgefangenen-Arbeitskommandos, in die Gefängnisbibliothek sowie in die Kapelle.

Alle Angebote zum Tag des offenen Denkmals sind kostenfrei.

Anmeldung zu den Führungen mit Blick in sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche: https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/veranstaltungen/tag-des-offenen-denkmals-in-der-gedenkstaette-lindenstrasse-2/

Im Rahmen des Bildungsprojekts "Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur" sind gemeinsam mit jungen M...
31/08/2026

Im Rahmen des Bildungsprojekts "Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur" sind gemeinsam mit jungen Multiplikator:innen drei neue Workshopsformate entstanden, die ab sofort für Schulklassen (ab Klassenstufe 10), Jugendgruppen und Erwachsene buchbar sind.

Die Workshops verbinden biografische Quellen, Zeitzeug:innengespräche, interaktive Methoden und forschendes Lernen. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Menschen, deren Perspektiven in der Erinnerung an die DDR lange wenig sichtbar waren. Gleichzeitig schlagen die Formate eine Brücke zwischen der Geschichte der SED-Diktatur und aktuellen Fragen nach Vielfalt, Zugehörigkeit, Ausgrenzung und demokratischer Teilhabe.

Workshop 1
Geschichtslabor: Vielfalt in der DDR
Migrationsgeschichten zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung

Workshop 2
Geschichtslabor: Im neuen Deutschland?
Jüdisches Leben in der DDR

Workshop 3
Geschichtslabor: Q***r in der DDR
Lebensrealitäten zwischen Anpassung und Selbstbestimmung

Weitere Informationen und Anfragen: https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/wir-anderen/?utm_source=brevo&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter%20September%202026

Das Projekt „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“ ist eines von 32 Projekten, die Teil der vom Bund geförderten zweiten Förderrunde von „JUGEND erinnert“ in der Förderlinie SED-Unrecht sind. Die Förderlinie wird durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur umgesetzt.

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter ...
27/08/2026

Durch die bevorstehenden Wahlen stehen Gedenkstätten, Erinnerungsorte, Museen und andere demokratierelevante Orte unter politischem und gesellschaftlichem Druck. Viele Akteur:innen stören sich an erinnerungspolitischer Arbeit, weil sie ihrer geschichtsrevisionistischen Agenda widerspricht. Rechtsextremist:innen wollen deutsche Geschichte für ihre Zwecke umdeuten und verklären. Gedenkstätten und demokratierelevante Orte sowie Institutionen der Erinnerungskultur sind für sie gefährlich, denn sie arbeiten faktenbasiert, stehen für ein kritisches Geschichtsbewusstsein und setzen sich für demokratische Werte und die Unverhandelbarkeit von Menschenrechten ein.

Wir schließen uns der Kampagne der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem Netzwerk Digital History and Memory an – denn sie macht einerseits auf die Gefahr rechtsextremer Geschichtsnarrative und andererseits auf die Bedeutung einer kritisch-reflektierten Erinnerungskultur für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufmerksam.

Sind Gedenkstätten einfach nur Orte der Vergangenheit? Oder können sie dabei helfen, unsere Demokratie heute zu stärken?...
26/08/2026

Sind Gedenkstätten einfach nur Orte der Vergangenheit? Oder können sie dabei helfen, unsere Demokratie heute zu stärken?

In der neuen Folge von BRANDWISSEN von proWissen Potsdam e.V. spricht Moderator Jan Prüver mit Michael Siems, Leiter Bildung und Vermittlung der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie Jugendliche an die Geschichte der NS- und SED-Diktatur herangeführt werden können, welche Rolle authentische Orte dabei spielen und warum Erinnern weit mehr bedeutet als das Bewahren alter Gebäude.



Warum wir erinnern müssen – Was Gedenkstätten heute leisten Sind Gedenkstätten einfach nur Orte der Vergangenheit? Oder können sie dabei helfen, unsere Demokratie heute zu stärken? In dieser Folge von BRANDWISSEN spricht Moderator Jan Prüver mit Michael Siems, Leiter Bildung und Vermittlung ...

Ein breites Bündnis aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur und Kirchen setzt mit dem Bauhaus-Manifest ein Zeichen für...
24/08/2026

Ein breites Bündnis aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur und Kirchen setzt mit dem Bauhaus-Manifest ein Zeichen für Freiheit, Offenheit und Kreativität!

Gemeinsam mit anderen Verbänden und Institutionen hat sich auch die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße dem Appell der Akademie der Künste angeschlossen, das Bauhaus-Manifest 2026 zu unterzeichnen.

Bauhaus-Manifest – Breites Bündnis aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur und Kirchen setzt Zeichen für Freiheit, Offenheit und Kreativität

Auf Initiative von Staatsminister Weimer haben Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen gemeinsam das Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet.

Das Manifest versteht sich als ein aktuelles kultur- und gesellschaftspolitisches Bekenntnis zu den Prinzipien, die das Bauhaus bis heute zu einer weltweit prägenden kulturellen Ikone machen: Die Freiheit des künstlerischen Denkens, Offenheit gegenüber neuen Ideen, die Verbindung unterschiedlicher Disziplinen und die Überzeugung, dass kulturelle Innovation einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft leisten kann. Gleichzeitig ist das Manifest ein Plädoyer dafür, die Prinzipien des Bauhauses gegen demokratiefeindliche Angriffe zu verteidigen.

Die Akademie der Künste lädt dazu ein, das Bauhaus-Manifest 2026 zu unterstützen und gemeinsam ein Zeichen für Freiheit, Offenheit und Kreativität zu setzen.

Wer das Manifest unterstützen möchte, kann sich hier informieren und seine Unterstützung erklären: https://adk.de/bauhaus-manifest-2026 (Link in Bio)

📷 Bauhausgebäude (1925-26), Architekt: Walter Gropius, Abendstimmung zur Konferenz "Bauhaus sammeln", 2019
Stiftung Bauhaus Dessau / Foto: Meyer, Thomas, 2019 / OSTKREUZ




Wir freuen uns, dabei zu sein, bei der Open-Air-Ausstellung „Wissenschaft im Zentrum“, die heute am roten Bauzaun links ...
21/08/2026

Wir freuen uns, dabei zu sein, bei der Open-Air-Ausstellung „Wissenschaft im Zentrum“, die heute am roten Bauzaun links neben dem Bildungsforum in Potsdam eröffnet wurde.

Zur Eröffnung sprachen Staatssekretär Tobias Dünow, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und Dr. Simone Leinkauf, Geschäftsführerin von proWissen Potsdam e.V. , über die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation im öffentlichen Raum. Anschließend stellten beteiligte Forschende ihre Projekte vor.

Elf Forschungsprojekte aus Brandenburg zeigen, woran Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuell arbeiten – von Astrophysik und Klimafolgenforschung über Wasser, Pflanzen und Mobilität bis hin zu gesellschaftlicher Resilienz, der Bedeutung von Gedenkstätten und die Wirkung von Filmen.

Folgende Institutionen aus Brandenburg präsentieren Forschungsprojekte:
• WIE BEREITEN WIR UNS AUF KRISEN VOR? – Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am
• WAS STEHT IN DEN STERNEN? – Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam ()
• WOZU BRAUCHT ES GEDENKSTÄTTEN? – Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße
• SO KANN DIE POLITIK DEN WOHLSTAND NACHHALTIG SICHERN. – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ()
• WIE VERBINDET UNS WASSER? – Universität Potsdam, Water Hub ()
• VERLEIHT LICHT WINZIGEN METALLEN SUPERKRÄFTE? – Universität Potsdam, SFB 1636
• ANPASSUNG ALS PFLANZLICHE SUPERKRAFT – Universität Potsdam, SFB 1644
• WIE LEBEN, ARBEITEN UND LERNEN WIR MORGEN? – Technische Hochschule Wildau .wildau
• WIE BEWEGEN WIR UNS IN ZUKUNFT FORT? – Technische Hochschule Wildau
• WIE GEHT ES DEN POTSDAMER SCHLOSSPARKS? – Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
• WAS BEWEGEN FILME IN UNSERER GESELLSCHAFT? – Filmuniversität Babelsberg

Die vergangene Sonderausstellung „Das graue Elend von Potsdam. Sowjetischer Haft- und Tribunalort“ ist nun auch online m...
12/08/2026

Die vergangene Sonderausstellung „Das graue Elend von Potsdam. Sowjetischer Haft- und Tribunalort“ ist nun auch online mit einem 3D-Rundgang zu erleben.
Zahlreiche Objektfotos, weiterführende Texte sowie Tondokumente ergänzen die Online-Ausstellung.

> Zur Online-Ausstellung „Das graue Elend von Potsdam“: https://my.dimension3.de/de/tour/lindenstrasse?play=1&sr=-.16%2C-.76&ss=899

> Zu all unseren Online-Ausstellungen: https://www.gedenkstaette-lindenstrasse.de/online-ausstellungen/

Die junge Chemikerin Mirjam David promoviert an der Universität München, als die Weiße Rose dort Flugblätter gegen das N...
06/08/2026

Die junge Chemikerin Mirjam David promoviert an der Universität München, als die Weiße Rose dort Flugblätter gegen das NS-Regime verbreitet. Im Zuge der Ermittlungen gegen die Widerstandsgruppe wird auch sie als Mitwisserin verhaftet und vom Volksgerichtshof in Potsdam verurteilt.

Die Geschichte Mirjam Davids hat Eva Müller () für die Graphic Novel „UNVERGESSEN. Geschichten nationalsozialistischer Verfolgung aus Potsdam“ aufgezeichnet. Das Buch UNVERGESSEN erhaltet ihr exklusiv und kostenfrei in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam.
muenchen

Werner Seelenbinder ist in den 1930er Jahren ein erfolgreicher Ringkämpfer – und als Olympiateilnehmer auch Aushängeschi...
02/08/2026

Werner Seelenbinder ist in den 1930er Jahren ein erfolgreicher Ringkämpfer – und als Olympiateilnehmer auch Aushängeschild des nationalsozialistischen Deutschlands. Im Verborgenen engagiert er sich weiter im kommunistischen Widerstand. 1944 wird ihm vor dem NS-Volksgerichtshof in Potsdam der Prozess gemacht.

Die Geschichte Werner Seelenbinders haben Susanne Buddenberg und Thomas Henseler für die Graphic Novel „UNVERGESSEN. Geschichten nationalsozialistischer Verfolgung aus Potsdam“ aufgezeichnet.

Das Buch UNVERGESSEN erhaltet ihr exklusiv und kostenfrei in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam.

In Treuenbrietzen muss Walter Dubois fern seiner französischen Heimat Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie le...
28/07/2026

In Treuenbrietzen muss Walter Dubois fern seiner französischen Heimat Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten. Als eine Maschine plötzlich tausende fehlerhafte Patronenhülsen auswirft, wird der junge Mann der Sabotage beschuldigt. In Potsdam wird ihm vor dem Landgericht der Prozess gemacht.

Die Geschichte Walter Doubios‘ hat Maria Luisa Witte () für die Graphic Novel „UNVERGESSEN. Geschichten nationalsozialistischer Verfolgung aus Potsdam“ aufgezeichnet.

Das Buch UNVERGESSEN erhaltet ihr exklusiv und kostenfrei in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam.

Adresse

Lindenstraße 54/55
Potsdam
14467

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+4933197189000

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