Memorium

Memorium Das "Memorium Nürnberger Prozesse" ist eine Dokumentationsstätte. Sie berichtet über die Nürnberger P

Blick auf die Zeit der Nürnberger ProzesseIm Rahmen der "Stadt(ver)führungen 2026" bieten wir eine Führung durch den Saa...
04/09/2026

Blick auf die Zeit der Nürnberger Prozesse

Im Rahmen der "Stadt(ver)führungen 2026" bieten wir eine Führung durch den Saal 600 und die Dauerausstellung an. Werfen Sie mit uns einen Blick auf die Nürnberger Prozesse: Was ist im Zeitfenster 1945/46 im Saal 600 passiert? Wie hat sich der Saal 600 verändert? Wo begegnet uns die Idee von Nürnberg noch heute?

Treffpunkt: Eingang Memorium Nürnberger Prozesse

Achtung: Ticketverkauf nicht über das Memorium, sondern ausschließlich über die Stadt(ver)führungen

.kultur.nuernberg

Bildnachweis: Geschichte Für Alle e.V. und Stadt Nürnberg

🇩🇪 🇬🇧 - Zum 87. Mal jährt sich heute der Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Für die juristi...
01/09/2026

🇩🇪 🇬🇧 - Zum 87. Mal jährt sich heute der Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Für die juristische Aufarbeitung während der ist es ein ausschlaggebendes Ereignis: Für die Anklage eines
Angriffskrieges, sowie die Verschwörung zur Planung eines solchen, verfassen die Alliierten eigene Anklagepunkte. Sie versuchen damit die Ächtung von Angriffskriegen in die Praxis umzusetzen. Eine juristische Idee, die die Internationale Strafgerichtsbarkeit bis heute vor Probleme stellt.
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On this day 87 years ago, Germany invaded Poland and unleashed the . For the legal prosecution during the this event was crucial: For charging the Germans with aggressive warfare and conspiring to planning it in advance, the Allied drafted specific counts on the indictment. They tried to criminalise aggressive warfare in general with this. But that is a legal idea that causes problems for International Criminal Law until today.



Bildnachweis: Lesung des Gerichtsurteils durch den IMT, National Archives, College Park, MD, USA

Hallo, ich bin Jeanne Schukies und seit letzter Woche Praktikant:in am Memorium Nürnberger Prozesse. Ich absolviere mome...
31/08/2026

Hallo, ich bin Jeanne Schukies und seit letzter Woche Praktikant:in am Memorium Nürnberger Prozesse. Ich absolviere momentan an der FAU einen 2-Fach-Bachelor in Pädagogik und Theater- und Medienwissenschaft. Dadurch interessiere ich mich als zugezogene Person insbesondere für pädagogische Erinnerungsarbeit mithilfe von Mediennutzung im Kontext der Stadt Nürnberg .

Bisher durfte ich bereits das geschichtsträchtige Gebäude der Nürnberger Prozesse näher kennenlernen, an verschiedenen Führungen teilnehmen und spannende Recherchearbeiten durchführen.

Ich freue mich auf alles, was ich in den kommenden Wochen noch kennenlernen und erfahren werde!

Hello, I am Jeanne Schukies and since last week I am doing an internship at the Memorium Nuremberg Trials. I am currently studying at the FAU for a bachelor’s degree in pedagogy and theatre and media studies. Thereby I am especially interested in pedagogical remembrance work in cooperation with the usage of media in the context of Nuremberg as a city I moved to a few years ago.

During my internship I was already able to get to know the historic building of the Nuremberg Trials, could participate in several tours and did gripping research.

I am looking forward to everything I will get to know and experience in the coming weeks!

Bildrechte: Memorium Nürnberger Prozesse

Das Memorium befindet sich im Ostflügel des Oberlandesgerichts Nürnberg. Aber auch vor den Sälen der Justiz wird an die ...
28/08/2026

Das Memorium befindet sich im Ostflügel des Oberlandesgerichts Nürnberg. Aber auch vor den Sälen der Justiz wird an die Nürnberger Prozesse erinnert. Vier Informationstafeln ehren dort wirkendende Persönlichkeiten, die durch Ihre Arbeit maßgeblich zur Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen beigetragen haben. Eine davon war Dr. Aline Marie Radégonde Chalufour. Ihre Biografie ist Beispiel für die bedeutenden Arbeiten, die im Hintergrund des Internationalen Militärtribunals stattfanden. Ihr Büro war im Raum 293.

Aline Chalufour wird am 30. Januar 1899 in Dieppe, Nordfrankreich geboren. Ihr Studium der Anglistik und der Rechtswissenschaften schließt sie 1927 mit einer Doktorarbeit über den rechtlichen Status der alliierten Truppen im Ersten Weltkrieg ab. Als Autorin einer feministischen Zeitschrift war sie im Widerstand gegen die deutsche Besetzung Frankreichs tätig. Ab Herbst 1944 arbeitete sie als Hilfsanklägerin in der französischen Delegation im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess an der Aufarbeitung von Kriegsverbrechen. Sie war eine von zwei Juristinnen, die beim Hauptkriegsverbrecherprozess beteiligt waren.

Chalufours Beitrag zur französischen Anklage betraf vor allem zwei Schwerpunkte: Ermittlungen in Sachen des Konzentrationslagers Mauthausen sowie die Tötungen an französischen Zivilistinnen und Zivilisten, die von deutschen Kräften als Geiseln genommen wurden. Diesen Vergeltungsmaßnahmen an der Zivilbevölkerung galt ein besonderes Augenmerk der französischen Anklage.

Nach ihrer Tätigkeit beim Hauptkriegsverbrecherprozess war sie an der Übersetzung des Buchs PARIS UNDERGROUND der Widerständlerin Etta Shiber und auch am ersten der britischen Prozesse gegen Wachpersonal des Konzentrationslagers Ravensbrück beteiligt. Von 1947 bis 1949 veröffentlichte sie als Redaktionsleitung die französische Ausgabe der Prozessprotokolle des Hauptkriegsverbrecherprozesses.

Bis 1966 wirkte sie auf verschiedenen Positionen als Richterin. Die Juristin leistete sowohl einen wichtigen Beitrag zur juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen als auch zur Dokumentation und Ahndung dieser Verbrechen.
Sie starb am 26. Oktober 1989.

Bildrechte: Memorium Nürnberger Prozesse

Ihr habt Lust auf Museum und einen Spaziergang an der frischen Luft? Am Freitag, 28. August 2026 um 16 Uhr findet wieder...
25/08/2026

Ihr habt Lust auf Museum und einen Spaziergang an der frischen Luft? Am Freitag, 28. August 2026 um 16 Uhr findet wieder unser beliebter Außenrundgang um den Justizpalast statt! Wettervorhersage checken und los geht's 😀

Bei dieser spannenden Tour lernt ihr, wo Hunderte von Mitarbeiter*innen des Gerichts ihre Arbeitsplätze hatten, wie die Kommunikation aus dem Gerichtsgebäude mit dem Rest der Welt verlief, auf welchem Weg die Gefangenen aus ihren Zellen in den Gerichtssaal gelangten und wo sie sich mit ihren Verteidigern besprechen konnten.

Ein Besuch des Saals 600 und der Ausstellung sind nicht Teil dieses Angebots. Eine Anmeldung für diese öffentliche Führung ist nicht erforderlich. Die Plätze sind begrenzt und werden nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" vergeben.

Bildrechte: Stadtarchiv Nürnberg, Foto: Ray D’Addario (20. November 1945); National Archives, College Park, MD, USA

Das Memorium befindet sich im Ostflügel des Oberlandesgerichts Nürnberg. Aber auch vor den Sälen der Justiz wird an die ...
23/08/2026

Das Memorium befindet sich im Ostflügel des Oberlandesgerichts Nürnberg. Aber auch vor den Sälen der Justiz wird an die Nürnberger Prozesse erinnert. Vier Informationstafeln ehren dort wirkendende Persönlichkeiten, die durch Ihre Arbeit maßgeblich zur Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen beigetragen haben. Einer davon war Robert Houghwout Jackson. Als Chefankläger des Internationalen Militärgerichtshofes war er die prägendste Persönlichkeit dieses Verfahrens. Sein Büro war im Raum 200.

Jackson wurde am 13. Februar 1892 in Spring Creek, Pennsylvania, geboren. Nach der Schule arbeitete er in einer Anwaltskanzlei. Für kurze Zeit war er an der Albany Law School eingeschrieben, beendete das Studium aber ohne Abschluss, weil er das Mindestalter von 21 Jahren für das Examen noch nicht erreicht hatte. 1913 legte er ohne Universitätsabschluss das „Bar Exam“ ab und erhielt damit die Anwaltszulassung. 20 Jahre lang praktizierte er als Anwalt und arbeitete danach im Justizministerium von Washington D.C.

1938 wurde er zum Solicitor General der USA ernannt und vertrat damit die Regierung in Rechtsstreitigkeiten. 1939 berief ihn Präsident Roosevelt zum Attorney General. Im Jahr 1941 wurde er als Richter an den Obersten Gerichtshof der USA berufen und erhielt ehrenhalber von der Albany Law School einen Bachelor of Law. 1951 folgte der Ehrendoktor.

Schon unter Präsident Roosevelt setzte sich Jackson für ein rechtsstaatliches Verfahren gegenüber den deutschen Hauptkriegsverbrechern ein. Nach Roosevelts Tod betraute ihn Präsident Truman im Mai 1945 offiziell mit der Vorbereitung und Durchführung des Hauptkriegsverbrecherprozesses. So verhandelte Jackson das Londoner Abkommen mit den alliierten Siegermächten. Die dem Abkommen beigefügte Charta des Internationalen Militärgerichtshofs folgte klar rechtsstaatlichen Prämissen. Das Eröffnungsplädoyer, das Jackson am 21. November 1945 vor dem Internationalen Militärgerichtshof hielt, wurde weltbekannt.

Nach Prozessende kehrte er an den Obersten Gerichtshof nach Washington zurück und etablierte sich am Supreme Court als amerikanischer Verfassungsrechtler.
Er verstarb am 9. Oktober 1954 in Washington D.C.

Bild: Memorium Nürnberger Prozesse

Am 20. August 1947 wurden die   im Nürnberger   verkündet. Er war der erste der 12 sogenannten Nürnberger Nachfolgeproze...
20/08/2026

Am 20. August 1947 wurden die im Nürnberger verkündet. Er war der erste der 12 sogenannten Nürnberger Nachfolgeprozesse und fand vom 09. Dezember 1946 bis zum 20. August 1947 im Nürnberger statt.
Der Prozess richtete sich gegen die insgesamt 19 KZ-Ärzte und eine Ärztin sowie einen Juristen und zwei Verwaltungsfachleuten, die für die Organisation von Medizinverbrechen mitverantwortlich waren.
Gegenstand der Anklage waren vor allem die „Euthanasie“-Morde, tödliche und unfreiwillige Menschenversuche und medizinische Experimenten, die an KZ-Häftlingen durchgeführt wurden. Unter den „Euthanasie“-Morden versteht man das systematische und organisierte Töten geistig kranker Menschen sowie Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung.
Sieben der Angeklagten wurden am 20. August 1947 vom Gericht zum Tode durch den Strang verurteil, sieben Angeklagte wurden freigesprochen und die anderen bekamen lange oder lebenslange Haftstrafen. In den 50er Jahren kam es allerdings zu Strafmilderungen und später zu der Freilassungen sämtlicher noch lebender Verurteilter.
Der Nürnberger Ärzteprozess hatte große Auswirkungen auf die medizinische Ethik, denn im Urteil des Prozesses würde der „ “ verankert, der heute noch zu den Grundsätzen in der Medizinerausbildung gehört und die Durchführung von Experimenten am Menschen definiert. Der „Nürnberger Kodex“ beinhaltet insgesamt zehn Punkte und besagt unter anderen, dass die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt benötigt wird und dass unnötiges körperliches und seelisches Leid vermieden werden muss.
Bildnachweis: National Archives and Records Administration, College Park Maryland, RG 238 OMT I.

🇩🇪 🇬🇧    am 14. August 1947 begann der I.G. Farben-Prozess vor einem amerikanischen Militärtribunal in Nürnberg.Das Chem...
14/08/2026

🇩🇪 🇬🇧 am 14. August 1947 begann der I.G. Farben-Prozess vor einem amerikanischen Militärtribunal in Nürnberg.
Das Chemieunternehmen setzte im Zweiten Weltkrieg in einem eigens errichteten Konzentrationslager in Auschwitz-Monowitz massenhaft Zwangsarbeiter ein. Eine Firma des Konzerns lieferte das Gas Zyklon B für das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
23 leitende Angestellte des I.G. Farben Konzerns mussten sich 1947/48 in einem Nürnberger Nachfolgeprozess verantworten. Fast die Hälfte der Angeklagten wurde freigesprochen, die Anderen erhielten Haftstrafen von bis zu 8 Jahren. Die Urteile sind bis heute viel diskutiert.

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On August 14, 1947, the I.G. Farben trial began before an American military tribunal in Nuremberg.
During the Second World War, the chemical company used masses of forced laborers in a specially constructed concentration camp in Auschwitz-Monowitz. One of the company's firms supplied the gas Zyklon B for the Auschwitz-Birkenau extermination camp.
23 executives of the I.G. Farben Group had to answer for their actions in a Nuremberg follow-up trial in 1947/48. Almost half of the defendants were acquitted, the others received prison sentences of up to 8 years. The verdicts are still much debated today.

Fotos: Memorium Nürnberger Prozesse, Einblick in die Wechselausstellung "Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz", Juni bis September 2024

Das Memorium befindet sich im Ostflügel des Oberlandesgerichts Nürnberg. Aber auch vor den Sälen der Justiz wird an die ...
11/08/2026

Das Memorium befindet sich im Ostflügel des Oberlandesgerichts Nürnberg. Aber auch vor den Sälen der Justiz wird an die Nürnberger Prozesse erinnert. Vier Informationstafeln erinnern an dort wirkende Persönlichkeiten, die durch Ihre Arbeit zur Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen beigetragen haben. Einer davon war Francis Beverley Biddle. Als Richter am Internationalen Militärgerichtshof war er maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung des Hauptkriegsverbrecherprozesses beteiligt. Sein Büro war im Raum 232a.

Biddle wurde am 9. Mai 1886 in Paris geboren und zog später in die USA. Nach dem Studium an der Harvard University arbeitete er am Supreme Court und praktizierte ab 1912 als Rechtsanwalt in Pennsylvania. Später arbeitete er als stellvertretender Staatsanwalt. 1927 veröffentlichte er den Roman „The Llanfear Pattern“, in dem er die High Society von Philadelphia kritisierte.

Biddles Bemühungen um Arbeitnehmerrechte veranlassten Präsident Franklin D. Roosevelt, ihn 1934 zum Vorsitzenden des National Labor Relations Board zu ernennen, dem er ein Jahr angehörte. 1941 wurde Biddle die Nachfolge von Robert H. Jackson als Attorney General der USA, dem späteren Hauptankläger der USA im Hauptkriegsverbrecherprozess.

Drei Monate nach seiner Vereidigung griff Japan Pearl Harbor an. Biddle setzte dazu zahlreiche Anordnungen um, die entgegen seinen liberalen Ansichten individuelle Freiheiten bedrohten: Er genehmigte die Umsiedlung und Internierung von „enemy aliens“, also Staatsangehörigen von Ländern, die sich im Konflikt mit dem Gastland befinden. Der Vorläufer einer Maßnahme, welche die Zwangsumsiedlung von Personen, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen wurden, in „Relocation Centers“ genehmigte. Infolgedessen wurden japanische Amerikaner inhaftiert. In seinen Memoiren bedauerte Biddle dies.
Im September 1945 ernannte US-Präsident Harry S. Truman Biddle zum US-Richter des Internationalen Militärgerichtshofs. Das letzte Amt, das Biddle bekleidete, war das des Vorsitzenden der Franklin D. Roosevelt Memorial Commission im Jahr 1955.

Er starb am 4. Oktober 1968 in Wellfleet, Massachusetts.

Bildrechte: Memorium Nürnberger Prozesse

🇩🇪 🇬🇧Die Unterzeichnung des Londoner Statut auf der Londoner Konferenz am 08.08.1945 vereinbarte und regelte das Abhalte...
08/08/2026

🇩🇪 🇬🇧
Die Unterzeichnung des Londoner Statut auf der Londoner Konferenz am 08.08.1945 vereinbarte und regelte das Abhalten des Hauptkriegsverbrecherprozesses in Nürnberg.
Die dabei formulierten Anklagepunkte Gemeinsamer Plan oder Verschwörung, Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind bis heute integraler Bestandteil des Völkerstrafrechts.
Der permanente Sitz des Internationalen Militärgerichtshofs war in Berlin.
Vor dem Beginn des Prozesses in Nürnberg wurden hier alle weiteren wichtigen organisatorischen und rechtlichen Fragen geklärt. Festgehalten wurden diese und weitere Änderungen in den “London and Berlin Protocols”.
Die Nürnberger Prinzipien führten als ein Ergebnis der Nürnberger Prozesse fort was mit dem Londoner Statut begonnen wurde:
Erste Bestimmungen eines internationalen Völkerstrafrechts, die das Fundament für das Römische Statut und die Etablierung des Internationalen Strafgerichtshof bildeten.
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The signing of the London Charter at the London Conference on 8. August 1945 agreed and regulated the holding of the Major War Criminals Trial in Nuremberg.
The charges formulated therein – common plan or conspiracy, crimes against peace, war crimes and crimes against humanity – remain an integral part of international criminal law to this day.
The permanent seat of the International Military Tribunal was in Berlin. Before the trial began in Nuremberg, all other important organisational and legal issues were clarified here. These and other changes were recorded in the ‘London and Berlin Protocols’.
As a result of the Nuremberg Trials, the Nuremberg Principles continued what had been started with the London Charter: the first provisions of international criminal law, which formed the foundation for the Rome Statute and the establishment of the International Criminal Court.
Bildnachweis: Museen der Stadt Nürnberg, Charles W. Alexander [1,3]; Department of State - Prosecution and Punishment August 8. 1945, unbekannter Autor, 1946, Wikimedia Commons, gemeinfrei [2]; matthaeus photographer [4]

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