Flohburg Das Nordhausen Museum

Flohburg Das Nordhausen Museum Museum für Stadtgeschichte
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04/09/2026

Technischer Defekt behoben: Flohburg öffnet wieder

Gute Nachrichten für alle Kulturbegeisterten in Nordhausen: Die Flohburg | Das Nordhausen Museum öffnet in Kürze wieder regulär ihre Türen. Wie die Stadtverwaltung soeben informierte, steht der Wiedereröffnung nach der unfreiwilligen Pause nichts mehr im Wege.
Das Museum musste aufgrund eines technischen Defekts vorübergehend geschlossen bleiben. Die Reparaturarbeiten werden Anfang der kommenden Woche erfolgreich abgeschlossen.
Ab Dienstag, den 8. September, steht das Museum den Besucherinnen und Besuchern wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten offen.

31/08/2026

Das Museum Flohburg ist aus technischen Gründen geschlossen!

24/08/2026

Aus technischen Gründen bleibt die Flohburg bis einschließlich 30. August geschlossen.

16/07/2026

Achtung! FSJ-Stellen frei 🎓🎭

Du bist zwischen 16 und 27, hast die Schule hinter dir und willst was Sinnvolles machen, bevor Studium oder Ausbildung starten?

Dann bewirb dich bis 31. Juli 2026 für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Soziales/Kultur bei der Stadtverwaltung Nordhausen.
Ab 1. September kannst du in einem städtischen Museum starten: Kultur & Stadtgeschichte, Veranstaltungen planen, Sonderausstellungen und Kinderaktionen mitgestalten – perfekte Chance, dich auszuprobieren und Orientierung fürs spätere Studium zu bekommen.

👉 Bewerbung bis 31. Juli 2026
an die Stadtverwaltung Nordhausen, Haupt- und Personalamt, Markt 1, 99734 Nordhausen
oder per Mail über TeamBeam https://sft.svndh.de/mailbox/personalamt

Zwischen Erinnerung und Gegenwart: Vernissage in der Flohburg eröffnet die Sonderausstellung „Wer ein Leben rettet…“– Le...
05/06/2026

Zwischen Erinnerung und Gegenwart: Vernissage in der Flohburg eröffnet die Sonderausstellung „Wer ein Leben rettet…“– Lebensgeschichten von Kindern des „Verlorenen Transports“

„Wer ein Menschenleben rettet, dem wird es angerechnet, als würde er die ganze Welt retten. Wer ein Menschenleben auslöscht, dem wird es angerechnet, als würde er die ganze Welt auslöschen.“ (Zitat aus dem Talmud)

Am vergangenen Donnerstag fand in der FLOHBURG | Das Nordhausen Museum die Vernissage zu der Sonderausstellung „Wer ein Leben rettet…“ – Lebensgeschichten von Kindern des „Verlorenen Transports“ statt. Die Ausstellung, die durch ihre bunt leuchtenden Ausstellungsstelen visuell eine einzigartige Atmosphäre schafft, ist vom 4. Juni bis 6. September 2026 zu sehen und kann dank der Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora gezeigt werden.

Die Bürgermeisterin Alexandra Rieger begrüßte die Besucher des Abends und betonte in ihrer Rede die Pflicht des lebendigen Erinnerns: „Wir dürfen die NS-Geschichte weder verdrängen noch vergessen. Wir müssen uns mit ihr auseinandersetzen, immer wieder. Auch dafür sind Museen wie die Flohburg da.“ Sie hob hervor, dass das Stadtmuseum in den vergangenen Jahren mehrfach Sonderausstellungen wie „Dienstverpflichtet in Nordhausen“, „Rosa Winkel“ oder zur Verfolgung von Sinti und Roma präsentierte, die sich dem Thema aus verschiedenen Richtungen näherten. „Ich freue mich sehr, dass diese Wanderausstellung nun das erste Mal in Thüringen gezeigt wird“, so die Bürgermeisterin. Neben ihr hießen auch Museumsleiterin Susanne Hinsching und der Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Andreas Froese, die Gäste willkommen.
Der Initiator und Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Günter Morsch, führte inhaltlich in die historischen Hintergründe ein. Die Ausstellung wolle zum Nachdenken anregen über die Rollen und Bedeutungen, die Chancen und Möglichkeiten, Gutes zu tun und sich gegen Hass, Unrecht und Gewalt zu wehren, gerade in der heutigen Zeit. Der Historiker positionierte die Wanderausstellung als klares Plädoyer dafür, die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit nicht allein dem Staat zu überlassen. Es gelte, einem zunehmenden „Erinnerungsstolz“ in Politik und Öffentlichkeit entgegenzuwirken. Die Erinnerung müsse in der Zivilgesellschaft auch nach dem Ende der Zeitzeugenschaft als lebendiger Bezug für Gegenwart und Zukunft bewahrt werden.
Zudem betonte Morsch, dass die Ausstellung durch ihre moderne Gestaltung mit Grafiken, Medienstationen und Interviews insbesondere heutige Jugendliche ansprechen wolle.

Die Wanderausstellung wurde bereits an über zehn Orten gezeigt. Sie widmet sich den Kindern des „Verlorenen Transports“: Am 23. April 1945 befreite die Rote Armee bei Tröbitz (Lausitz) über 2300 entkräftete jüdische Gefangene aus einem Deportationszug des KZs Bergen-Belsen. Rund 500 Menschen starben während der Fahrt oder kurz danach.
Die vom Freundeskreis Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE e.V. erarbeitete Ausstellung zeigt anhand von seltenen Bildern, Zeichnungen und Texten die biografischen Wege von acht betroffenen Kindern. Beleuchtet werden unter anderem ihre Verhaftung, die spezifischen Kindheitserfahrungen im KZ sowie ihr Erleben während des Transports und bei den Begegnungen mit der deutschen Bevölkerung in Tröbitz. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zeit nach der Befreiung. „Wer ein Leben rettet…“ schlägt dabei den Bogen von der Vergangenheit bis zu den nachkommenden Generationen.

Heute Abend, um 18 Uhr eröffnen  wir die Sonderausstellung " "Wer ein Leben rettet...Die Kinder des verlorenen Transport...
04/06/2026

Heute Abend, um 18 Uhr eröffnen wir die Sonderausstellung " "Wer ein Leben rettet...Die Kinder des verlorenen Transportes".

28/05/2026

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zeigt Wanderausstellung »Wer ein Leben rettet…« – Lebensgeschichten von Kindern des »Verlorenen Transports« von Juni bis September in der Flohburg – Eröffnung am 04. Juni mit Initiator und Kurator Günter Morsch

Vom 04. Juni bis 06. September 2026 präsentieren die FLOHBURG | Das Nordhausen Museum und die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora gemeinsam die Ausstellung »Wer ein Leben rettet…« – Lebensgeschichten von Kindern des »Verlorenen Transports«. Die Ausstellung, die vom Freundeskreises Technisches Denkmal Brikettfabrik LOUISE in Domsdorf e.V. erarbeitet wurde, widmet sich den Geschichten der Überlebenden eines Räumungstransports aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen.
Am 23. April 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee in der Nähe des kleinen Dorfes Tröbitz (Lausitz) mehr als 2300 völlig entkräftete und kranke Jüdinnen und Juden – Kinder, Frauen und Männer. Sie waren aus dem KZ Bergen-Belsen in einem Güterzug deportiert worden, der als der »Verlorene Transport« bezeichnet wird. Etwa 500 Jüdinnen und Juden starben während der Fahrt oder in den Tagen und Wochen danach. Sie wurden in Massengräbern entlang der Zugstrecke und in Tröbitz beigesetzt. Die Wanderausstellung stellt die Lebensgeschichten von acht Kindern des »Verlorenen Transports« anhand von zumeist unbekannten Fotografien, Zeichnungen und Texten dar.
Eröffnet wird die Ausstellung in der Flohburg am Donnerstag, 04. Juni, 18 Uhr. Initiator und Kurator Günter Morsch (bis 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen) wird inhaltlich in die Ausstellung einführen. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.

30/04/2026

Die Flohburg ist am 1. Mai von 10 bis 17 Uhr geöffnet!

Adresse

BarfüßerStr. 6
Nordhausen
99734

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+4936314725680

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