Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld

Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld Dokumentationsstätte zur Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Niedersachsen und Nordwestdeutschland Landeskirche Hannovers.

Als erstes Museum in Deutschland präsentiert die Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld in Norden eine zeitgeschichtliche Dauerausstellung zur Ankunftsgeschichte der Flüchtlinge und Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten. Zeitzeugeninterviews und spannende Exponate nehmen Sie mit hinein in die Geschichte und erzählen von persönlichen Schicksalen. Unzählige Vertriebene waren in großen Bara

ckenlagern wie in Tidofeld einquartiert. Heute gilt die Integrationsgeschichte der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen als Erfolg, doch der Blick in die Geschichte zeigt, dass persönlichen Chancen vielfach Traumatisierungen sowie Ablehnung und Ausgrenzungserfahrungen gegenüberstehen. Der Museumsort in Norden-Tidofeld ist dabei erschreckend aktuell: Die Schau ist der Ausgangspunkt, um einen Blick auf die bundesdeutsche Migrationsgeschichte zu werfen und zu untersuchen, welche Menschen zu welchem Zeitpunkt aus welchen Gründen in die Bundesrepublik migriert sind. Bei der Betrachtung werden die Menschen und ihre Beweggründe in den Vordergrund gestellt und damit ihrer Menschenwürde Raum gegeben. Die Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld ist Friedensort der ev.-luth.

Frauen auf der Flucht nach dem Zweiten WeltkriegUnter den 12 bis 14 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus Pommern,...
08/04/2026

Frauen auf der Flucht nach dem Zweiten Weltkrieg

Unter den 12 bis 14 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus Pommern, Schlesien und Ostpreußen waren es oftmals Frauen, die den Heimatverlust bewältigten und für das Überleben der Familie sorgten. In Abwesenheit der Männer fanden sie Arbeit, knüpften soziale Kontakte und engagierten sich in Kirchen und Parteien. Anhand von Biografien und Zeitzeuginnenberichten gewährt Lennart Bohne, Leiter der Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld, eine oft übersehene weibliche Perspektive auf Flucht, Vertreibung und Neubeginn nach 1945.

Die Veranstaltung wird präsentiert im Rahmen des Lebendigen Frauenkalenders 2026 / Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Aurich und der Norder Literaturtage.



Datum/Uhrzeit: Mi., 15.04.2026, 19:00 - 21:00 Uhr

Ort: Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld / Donaustraße 12 / 26506 Norden

Der Eintritt ist frei. Gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich

04/11/2025
Am Sonntag, den 14. September 2025, öffnen bundesweit historische Orte ihre Türen. Auch die Dokumentationsstätte Gnadenk...
14/09/2025

Am Sonntag, den 14. September 2025, öffnen bundesweit historische Orte ihre Türen. Auch die Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld lädt herzlich ein, einen besonderen Erinnerungsort in Norden zu entdecken.

Dieses Jahr lautet das Motto des Aktionstags »Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?« Doch was macht einen Ort wertvoll? Die Gnadenkirche Tidofeld gibt eine eindrucksvolle Antwort: Sie erzählt von einem weitgehend vergessenen Kapitel der Nachkriegsgeschichte – der Aufnahme und Integration Hunderttausender Flüchtlinge und Vertriebenen in Niedersachsen.

In der öffentlichen Führung erfahren Sie, welche bewegenden Schicksale sich mit diesem Ort verbinden und wie aus einer einstigen Notkirche ein Erinnerungs- und Lernort wurde. Die Unterschutzstellung als Denkmal macht deutlich, welche historische und gesellschaftliche Bedeutung die Kirche bis heute für Tidofeld und die Stadt Norden hat.

Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld, Donaustraße 12, 26506 Norden
Öffnungszeiten: 14.00 – 17.00 Uhr
Öffentliche Führung: 15.00 Uhr (kostenfrei)

»Hoffnung auf ein Lebenszeichen«Der DRK-Suchdienst im Wandel der ZeitMittwoch, 20. August 2025 um 19 UhrSeit dem Ende de...
12/08/2025

»Hoffnung auf ein Lebenszeichen«
Der DRK-Suchdienst im Wandel der Zeit

Mittwoch, 20. August 2025 um 19 Uhr

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hilft der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes
Menschen, die durch Krieg, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration von ihren
Angehörigen getrennt wurden. Allein in den ersten fünf Jahren seines Bestehens erreichten den
DRK-Suchdienst rund 14 Millionen Anfragen nach vermissten Personen. In 8,8 Millionen Fällen
konnte eine Auskunft gegeben werden – hinter jeder Antwort stand ein persönliches Schicksal.

Laura Matthausen, Referentin für den Suchdienst beim DRK-Landesverband Niedersachsen,
beleuchtet in ihrem Vortrag die Geschichte und die Entwicklung des Suchdienstes: Welche
Aufgaben hatte er nach dem Zweiten Weltkrieg?

Welche Herausforderungen bestehen heute –
etwa angesichts aktueller Fluchtbewegungen? Und warum ist die Arbeit des Suchdienstes auch im
21. Jahrhundert unverzichtbar?

Die Veranstaltung wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich. Der Eintritt ist frei.

Adresse

Donaustraße 12
Norden
26506

Öffnungszeiten

Donnerstag 14:00 - 17:00
Freitag 14:00 - 17:00
Samstag 14:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00

Telefon

+4949319755335

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