Niddaer Heimatmuseum

Niddaer Heimatmuseum Die Aktiviäten des Vereins zu vermitteln. Der Eintritt ins Museum ist frei. Über eine Spenden würden wir uns jedoch freuen. Auf über 600 qm Ausstellungsfläche findet man hier diverse Exponate zur Heimat- und Regionalgeschichte, zur Kirchen- und Technikgeschichte, von der Ur- und Frühgeschichte über heimisches Handwerk (Handwerkerstube, Druckerei, Töpferei, Möbelfabrikation, Fotografen) bis zu bäuerlichen Gerätschaften und Gegenständen des täglichen Gebrauches, und schließlich noch eine Egerlandstube.
(1)

Regelmäßige Sonderausstellungen zur Heimatgeschichte, Vortragsveranstaltungen und auch Kunstausstellungen lassen einen Besuch im Heimatmuseum immer wieder lohnenswert erscheinen. Im März des Jahres 1983 wurde in Nidda der Verein NIDDAER HEIMATMUSEUM e.V. gegründet, um den schon seit Jahrzehnten bestehenden Wunsch nach einer solchen Einrichtung in die Realität umzusetzen. Bereits nach zehn Monaten

Regelmäßige Sonderausstellungen zur Heimatgeschichte, Vortragsveranstaltungen und auch Kunstausstellungen lassen einen Besuch im Heimatmuseum immer wieder lohnenswert erscheinen. Im März des Jahres 1983 wurde in Nidda der Verein NIDDAER HEIMATMUSEUM e.V. gegründet, um den schon seit Jahrzehnten bestehenden Wunsch nach einer solchen Einrichtung in die Realität umzusetzen. Bereits nach zehn Monaten

Wie gewohnt öffnen

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freunde des Vereins NIDDAER HEIMATMUSEUM, Die Situation im Zusammenhang mit den CORO...
23/05/2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde des Vereins NIDDAER HEIMATMUSEUM,



Die Situation im Zusammenhang mit den CORONA-Schutzmaßnahmen hat sich in den letzten Tagen durch deutliches Absinken der Inzidenzwerte geändert.

In der Wetterau treten ab Freitag die weiteren Lockerungen der zweiten Öffnungsstufe in Kraft. Daher haben wir uns zusammen mit dem Kurator der neuen

Sonderausstellung zur Bahngeschichte "150 Jahre Bahnhof an der Lahn-Kinzig-Bahn, Herrn Jürgen Röhrig aus Pohlheim, entschlossen, diese nun der

Öffentlichkeit vorzustellen. Gleichzeitig wird unsere neue Dauerausstellung zu den archäologischen Funden aus dem Gebiet der heutigen Großgemeinde Nidda

zu besichtigen sein. Leider müssen wir aber auf einführende Vorträge zur Eröffnung verzichten, da die Raumsituation die Einhaltung der A-H-A Regeln nicht ermöglicht.

Für eingeschränkte Personenzahlen in den Ausstellungsräumen gelten diese aber selbstverständlich weiter (also auch die Maskenpflicht).



Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Pfnorr, 1. Vors.

Mal ein ganz anderes Verkehrsaufkommen in der Raun
26/04/2021

Mal ein ganz anderes Verkehrsaufkommen in der Raun

Mal ein ganz anderes Verkehrsaufkommen in der Raun

14/03/2021

Heute würden wir Geburtstag feiern..... Der Verein wird 38 Jahre alt.

Wir öffnen am kommenden Sonntag wieder und würden uns über Besucher freuen. Siehe Pressetext......
12/03/2021

Wir öffnen am kommenden Sonntag wieder und würden uns über Besucher freuen. Siehe Pressetext......

Wir öffnen am kommenden Sonntag wieder und würden uns über Besucher freuen. Siehe Pressetext......

Plan vom Karlshof. Heute befindet sich hier die Aral Tankstelle. Früher stand dort ein Hofreite mit einer Gaststätte. De...
06/03/2021

Plan vom Karlshof. Heute befindet sich hier die Aral Tankstelle. Früher stand dort ein Hofreite mit einer Gaststätte. Der Kisselbergsweg ist heute die Straße "Zum Liebholz".

Plan vom Karlshof. Heute befindet sich hier die Aral Tankstelle. Früher stand dort ein Hofreite mit einer Gaststätte. Der Kisselbergsweg ist heute die Straße "Zum Liebholz".

Ein Plan vom Niddaer Waschplatz am Brauhaus der heutigen Seitenstraße der Mühlstraße "Hinter dem Brauhaus". Interessant ...
25/02/2021

Ein Plan vom Niddaer Waschplatz am Brauhaus der heutigen Seitenstraße der Mühlstraße "Hinter dem Brauhaus".
Interessant ist, dass zwischen dem Fluss und der Stadtmauer noch ein Stadtgraben. Heute ist der Graben und die Mauer nicht mehr erhalten aber ein Geheimnis verbirgt sich unter der "Alten Gasse".
Bild Archiv Niddaer Heimatmuseum

#nidda #niddamachtglücklich #museum #hessen

Ein Plan vom Niddaer Waschplatz am Brauhaus der heutigen Seitenstraße der Mühlstraße "Hinter dem Brauhaus".
Interessant ist, dass zwischen dem Fluss und der Stadtmauer noch ein Stadtgraben. Heute ist der Graben und die Mauer nicht mehr erhalten aber ein Geheimnis verbirgt sich unter der "Alten Gasse".
Bild Archiv Niddaer Heimatmuseum

#nidda #niddamachtglücklich #museum #hessen

So verändern sich ganze Straßenzüge. Hier die Kreuzzung am Kriegerdenkmal, dass auch umziehen musste, als der Kreisverke...
21/02/2021

So verändern sich ganze Straßenzüge. Hier die Kreuzzung am Kriegerdenkmal, dass auch umziehen musste, als der Kreisverkehr erbaut wurde. Einiges kann man entdecken oder ist wieder verschwunden. Alle Bilder auch die Stadtpläne vorher aus Archiv Heimatmuseum Nidda.

Heute folgen weitere Stadtpläne von Nidda. Sehr deutlich die Neue Straße nach ihrem Bau. Auch die Vorstadt Raun ist deut...
19/02/2021

Heute folgen weitere Stadtpläne von Nidda. Sehr deutlich die Neue Straße nach ihrem Bau. Auch die Vorstadt Raun ist deutlich erkennbar. Die erste große Stadterweiterung mit der heutigen Ludwigstr. (früher Dauernheimer Straße), Bahnhofstr, Schillerstr., Hindenburgstr. (früher Salzhäuser Chausee) und Bismarckstr. ist ebenfalls erkennbar.

Ein Stadtplan von Nidda aus dem Jahre 1831. Hier sind sehr schön die Parzellen bzw. Flustücke gut zu erkennen. Auf der l...
16/02/2021

Ein Stadtplan von Nidda aus dem Jahre 1831. Hier sind sehr schön die Parzellen bzw. Flustücke gut zu erkennen. Auf der linken Seite kann man die eingezeichnete Planung der Neuen Straße erkennen. Auch noch viel besser ist die Stadtbefestigung bzw. die Gräben noch gut erkennbar. Auch der Hohensteiner Bach ist in seinen Ursprünglichen Bachverlauf im Plan zu sehen bis zur Mündung Nähe Jahnwegbrücke.

15/02/2021

Leider muss das Museum weiterhin geschlossen bleiben, allerdings ist die Hoffnung, dann sinkender C-Zahlen, bald wieder öffnen zu dürfen. Bis dahin möchten wir interessantes zeigen, was so noch nicht veröffentlicht wurde.

Wir haben in unseren Archiv gestöbert und interessante Stadtpläne, Straßenpläne, und andere Baupläne wiederentdeckt und möchten Sie hier zeigen. Es geht mit den Stadtplänen morgen los......

Ab Mittwoch dürfen wir das neue Geschichtsblatt aufgrund der aktuellen Lage nicht öffentlich verkaufen. Wir bitten um ei...
13/12/2020

Ab Mittwoch dürfen wir das neue Geschichtsblatt aufgrund der aktuellen Lage nicht öffentlich verkaufen. Wir bitten um eine Bestellung über Email: [email protected]
Wir senden es dann entsprechend und bitten um Verständnis.

08/12/2020

Das neue Geschichtsblatt Heft 11 ist pünktlich und duckfrisch angekommen und ab sofort im Bürgerservice, Fotowerk Nidda, Henrich zu deren Öffnungszeiten zu erwerben. Selbstverständlich auch im Niddaer Heimatmuseum immer Di, Do, So jeweils von 15 bis 17 Uhr. Das Museum ist allerdings nur für den Bücherverkauf geöffnet.

Endlich ist es soweit. Voraussichtlich ab 8.12. ist das neue Geschichtsblatt erhältlich. Wenn es dann hundertprozentig f...
05/12/2020

Endlich ist es soweit. Voraussichtlich ab 8.12. ist das neue Geschichtsblatt erhältlich. Wenn es dann hundertprozentig feststeht, geben wir es nochmals bekannt.

#nidda #niddamachtglücklich #hessen #Johanniter #Johanniterorden #kreisanzeiger #hessenarchäologie

21/11/2020
30/10/2020

Auch das Niddaer Heimatmuseum ist von den Corona Maßnahmen betroffen und müssen ab Montag bis auf weiteres das Museum für Besucher schließen.
Sollten zu historischen oder anderweitigen Themen Fragen auftauchen, können Sie uns per Mail, Facebook Messenger oder auch telefonisch erreichen.
Sobald wir wieder öffen dürfen und können, werden es bekannt geben.
Am jetzigen Sonntag 1. Nov. von 14 bis 17 Uhr ist ein Besuch mit den bekannten Hygienischen Maßnahmen möglich.

Wann findet in Nidda der Ferkelmarkt wieder statt?#nidda #Niddamachtglücklich
17/09/2020

Wann findet in Nidda der Ferkelmarkt wieder statt?
#nidda #Niddamachtglücklich

Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum Nidda - Kreis-Anzeiger
10/08/2020
Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum Nidda - Kreis-Anzeiger

Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum Nidda - Kreis-Anzeiger

Eindrucksvolle Bilder zeigt die neue Sonderausstellung "Umbruch Ost - Lebenswelten im Wandel", die jetzt im Heimatmuseum Nidda eröffnet worden ist. Sie ist vorerst sonntags zu sehen.

Nach längerer CORONA bedingter Pause und Schließung des Heimatmuseums möchten wir mit einer neuen Sonderausstellung "Umb...
03/08/2020

Nach längerer CORONA bedingter Pause und Schließung des Heimatmuseums möchten wir mit einer neuen Sonderausstellung "Umbruch Ost- Lebenswelten im Wandel" wieder eröffnen ohne die sonst übliche Einführung. Wir werden allerdings bis auf Weiteres nur sonntags von 14 bis 17 Uhr öffnen. Auf die Umsetzung der
Abstands- und Hygieneregeln wird hingewiesen. Ein Mund-u. Nasenschutz ist Pflicht und eine Begrenzung der Besucherzahl ist auf max. 40 im ganzen Haus vorgesehen.

Heute kommt der 5. Teil und vorerst letzte Teil des virtuellen Stadtrundgangs, indem die Ältesten Brücken dargestellt we...
07/06/2020

Heute kommt der 5. Teil und vorerst letzte Teil des virtuellen Stadtrundgangs, indem die Ältesten Brücken dargestellt werden.

Älteste urkundlich erwähnte Brücke ist der heute und auch früher schon so genannte „Lange Steg" am Johanniterpark (ca.1300).
Die älteste Steinbrücke wurde 1607 erbaut und führte jenseits des Kohdener Tores an der alten Stadtmühle stadtauswärts über die Nidda. Auf einer Sandsteinplatte steht:



Als man zaehlt nach Christi
Geburt Sechzehnhundert
Und Acht da wurt durch
Rath des edlen Arndt Schwarzens dero
Grafschaft Nidda
Amptmanns von einem
Erbarn Rath allhir diese
Bruck ausm Grunt erbaut
Dafurt dem Allmechtigen
Zu dancken ist weil es
Zunutz gerathen ist.

Jäger des verlorenen Schilds - Kreis-Anzeiger
07/06/2020
Jäger des verlorenen Schilds - Kreis-Anzeiger

Jäger des verlorenen Schilds - Kreis-Anzeiger

Im Vorfeld des Niddaer Stadtjubiläums sucht der Kreis-Anzeiger nach alten Ortseingangstafeln. Interessante Funde im Museum und in den Dörfern erzählen spannende Geschichten.

Heute stellen wir den 4.Teil des virtuellen Stadtrundgangs vor. Heute: Das Schloss, eine alte Wasserburg.Auf den Fundame...
01/06/2020

Heute stellen wir den 4.Teil des virtuellen Stadtrundgangs vor. Heute: Das Schloss, eine alte Wasserburg.

Auf den Fundamenten der alten Wasserburg der Grafen Berthold von Nidda (Regierungszeit ca. 1104 – 1200) wurde im ausgehenden 16. Jh. ein Renaissance-Schlosserbaut. Ursprünglich diente die Wasserburg als Straßensicherungsburg der Staufer. Nachdem Graf Bertold von Nidda (Gefolgsmann Kaiser Barbarossas) ohne männlichen Nachkommen blieb, erbten die Grafen von Ziegenhain Burg und Grafschaft. Von ca. 1200 – 1450 blieb sie in deren Besitz, dann ging die Burg in den Besitz der Landgrafen von Hessen, anschließend von Hessen – Marburg, später von Hessen – Darmstadt über. In der Renaissancezeit um 1600 wurde sie, ehemals noch von einem Wassergraben umgeben, umgebaut und diente als Sitz der Amtmänner, die von den Landgrafen von Hessen – Darmstadt zur Verwaltung eingesetzt wurden, darunter so verdiente Amtsträger wie Roland Krug, Reinhard Abell (Stifter des ehem. Armenhauses und Hospitals, heute ev. Gemeindebüro) Amtmann Arnold Schwartz (Stifter der Kanzel in der ev. Saalkirche). Später diente das Schloss als Amtsgebäude des Regierungsbezirkes (1848-1852) und Kreises Nidda (bis 1874); nach dessen Auflösung beherbergte es bis 2011 das Amtsgericht. 1907/08 kam ein Anbau mit Durchfahrt zum Schlosshof hinzu. Inzwischen befindet sich das gesamte Anwesen in Privatbesitz.

3. Teil des virtuellen Stadtrundgang. Heute die Evangelische Stadtkirche zum Heiligen Geist.Die älteste hessische Saalki...
24/05/2020

3. Teil des virtuellen Stadtrundgang. Heute die Evangelische Stadtkirche zum Heiligen Geist.Die älteste hessische Saalkirche „Zum heiligen Geist".

Die Kirche wurde 1615-18 im Renaissance-Stil erbaut. Nachdem die älteste Pfarrkirche Niddas, die Johanniterkirche und eine weitere kleine Kapelle in der Stadt, die der Jungfrau Maria geweiht war (erste Erwähnung 1321 mit Standort Marktplatz), verfallen waren, wurde die Marienkirche 1614 abgerissen und die junge evangelische Kirchengemeinde entschloss sich zum Neubau einer Saalkirche, der ersten hessischen diesen Stils. Mit dem Bau beauftragt wurde der italienische Baumeister Ulrich de Fonesto, auch der Wolff oder der Mayländer genannt. Leider erwies sich dieser „Baumeister" nicht als ein Meister, da sich trotz hoher Baukosten bald schwere Baumängel herausstellten, so dass der ganze Turm und Teile des Kirchengemäuers abgetragen und erneuert werden mussten. Der „liederliche Baumeister" jedoch war inzwischen verschwunden, nicht ohne etwa 100 fl. Frankfurter Gemeine Währung an Schulden bei Wirten, Bäckern und anderen Bürgern zu hinterlassen. Durch einen geharnischten Steckbrief des Landgrafen wurde er durch die ganze Wetterau verfolgt, konnte jedoch nicht dingfest gemacht werden. Die junge evangelische Gemeinde hat dann wohl aus Geldnot den neuen Turm nur mit einer niedrigen Haube versehen lassen. Durch eine Metallspende des gesamten Kirchspiels und Unterstützung durch den Landgrafen wurde es möglich, 3 Glocken aufzuhängen, die 1618 durch den Giessener Superintendenten Johannes Winkelmann geweiht werden konnten. Die Stuckdecke im Inneren trägt die Jahreszahl 1617 und zeigt neben den Wappen des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt und seiner Gemahlin Magdalene von Brandenburg den Doppeladler als Sinnbild göttlicher Begeisterung sowie den Pelikan als Sinnbild der göttlichen Liebe. Ein Kleinod besonderer Art ist die 1615 von einem Unbekannten geschnitzte Kanzel, gestiftet von Amtmann Schwartz und seiner Frau. An den fünf Ecken der Kanzel stehen die vier Evangelisten und der Apostel Paulus.

Das Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert ist ebenfalls sehr beeindruckend, nicht zuletzt deshalb, weil es die Inschrift INRI nicht nur lateinisch und griechisch sondern - was so selten ist – auch hebräisch trägt. Der Steinaltar und das Taufbecken aus rotem Sandstein sind schlicht verziert und ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert. Die älteste Orgel der Stadtkirche von 1621 wurde 1781 durch eine zweite ersetzt. Ihr folgte 1935 eine dritte mit dem barocken Gehäuse der zweiten. Ab 1961 befand sich die vierte Orgel auf der Nordempore. Dort wurde auch anlässlich der Feierlichkeiten zum 400-jährigen Bestehen der Ev. Stadtkirche Nidda am 29. April 2018 die heutige neue Eule-Orgel unter Verwendung des spätbarocken J. A. Heinemann-Prospektes, dem Gehäuse aus 1781, eingeweiht. 1897 stiftete die Familie Krug zu Nidda die mit ihren Wappen verzierten Doppelfenster im Chorraum. Unter dem mittleren Fenster ist der Grabstein des Ahnherren der Familie Krug von Nidda, des Amtmannes der Grafschaft Nidda Roland Krug aus Goar, zu sehen (zu Roland Krug mehr im Textteil Geschichte). Sein Grab (†24.12.1617) befand sich in der Johanniterkirche, der Stein wurde später in die Stadtkirche versetzt. Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts musste eine grundlegende Sanierung der Kirche erfolgen. Durch Trinkwasserentnahmen für die Stadt Frankfurt traten Setzungsschäden im gesamten Altstadtbereich auf, die auch die Kirche in Mitleidenschaft zogen. Um die Kirche wurden starke Betonringe gelegt, die schöne Stuckdecke wurde saniert. 2010/11 wurde eine umfangreiche Dachsanierung durchgeführt und das Gebälk beeindrucken neu gestaltet.

2. Teil des virtuellen Stadtrundgangs. Heute Marktplatz mit Mühlstraße.Der im Mittelpunkt des Marktplatzes stehende Mark...
17/05/2020

2. Teil des virtuellen Stadtrundgangs. Heute Marktplatz mit Mühlstraße.

Der im Mittelpunkt des Marktplatzes stehende Marktbrunnen
wurde im Jahre 1650 mit einem neuen Aufsatz aus rotem Sandstein versehen, der das alte Stadtwappen mit dem acht-strahligen Stern der Grafen von Nidda trägt sowie die damals noch vorhandenen Stadttore und das Schloss. Folgender Spruch ziert den Brunnen:



Ich steh alhier auff offenem Marck

Geb hin mein Wahr ohne Gelt

Wer Lust hat trinck wans ihm gefelt

Ob ich schon wird gering geacht

So steht doch meine Kraft in Gottes Macht

Welcher seine Brünlein lest fliesen

Die der Arm sowohl als der Reiche hat zu geniesen

ANNO M-DC L DEN 30 MAY

(M=1000, D=500, C= 100, L=50, also 1650)



In den engen Gassen um den Marktplatz wie die Schlossgasse, die „Alte Gasse" oder Mühlstraße finden sich noch etliche Fachwerkhäuser des 16. und 17. Jahrhunderts, besonders zu beachten sind die Häuser Mühlstraße 4, das wohl älteste Fachwerkhaus in Nidda (ca. 1490), und das Dreigiebelhaus, eine bauliche Rarität, wie sie sonst nur an wenigen Orten zu finden ist. Tritt man ein kleines Stück ins Petersmannsgässchen, kann man die drei verschieferten Giebel gut sehen.



Das ehemalige Stadtwirtshaus „Hotel zum Stern", heute HEIMATMUSEUM

Eines der imposantesten Bauwerke am Marktplatz ist das 1632 von Baumeister Otterbein erbaute ehemalige Stadtwirtshaus „Hotel zum Stern". Direkt daneben befindet sich das frühere Rathaus, erbaut 1811 im klassizistischen Baustil. Beide Gebäude werden heute vom Museum genutzt. Viele Jahre dienten beide Gebäude der Stadtverwaltung als Herberge, bis 1983 das neue Rathaus in der Schlossgasse fertig gestellt war.
Weitere wichtige Gebäude ist das Alte Rathaus von 1811, das Spritzenhaus, das Hotel zur Traube und die vielen Fachwerkhäuser.

Heute ist Internationaler Museumstag. Eigentlich hätte heute die Sonderausstellung 150 Jahre Lahn-Kinzig-Bahn eröffnet w...
17/05/2020

Heute ist Internationaler Museumstag. Eigentlich hätte heute die Sonderausstellung 150 Jahre Lahn-Kinzig-Bahn eröffnet werden sollen, die nun wegen den aktuellen Umständen nicht stattfinden kann. Wir hoffen aber, dass wir diese Präsentation in 2021 am Internationalen Museumstag nachholen können.

Presseerklärung zur aktuellen Lage der Aktiven Arbeit und Öffnungszeiten
11/05/2020
Heimatmuseum: Wer macht mit? - Kreis-Anzeiger

Presseerklärung zur aktuellen Lage der Aktiven Arbeit und Öffnungszeiten

Nidda (red). Gerne hätte das Niddaer Heimatmuseum im Rahmen der aktuellen Lockerungen der Regeln zur Corona-Pandemie seine Türen zum Internationalen Museumstag …

Wir möchten im wöchentlichen Abstand ein virtuellen Stadtrundgang präsentieren.Wir beginnen unseren Rundgang am Johannit...
04/05/2020

Wir möchten im wöchentlichen Abstand ein virtuellen Stadtrundgang präsentieren.

Wir beginnen unseren Rundgang am Johanniterturm. Der Turm ist der letzte verbliebene Rest der ältesten hessischen und achtältesten Johanniterniederlassung Deutschlands. Er wurde 1491/92 zusammen mit der Johanniterkirche im spätgotischen Stil erbaut. Noch heute sind ein früherer Dachgiebel sowie mehrere Dachansätze als Mörtelspuren am Turm erkennbar. Das Gotteshaus war ursprünglich eine romanische Pfeilerbasilika mit einem Mittelschiff, zwei Seitenschiffen und fünf Altären. Es wurde bis ins frühe 17. Jh. als Gotteshaus genutzt. Bis heute hängen im Johanniterturm drei Glocken (gegossen 1519, 1572 und 1625), die eines der ältesten und schönsten Geläute Hessens zum Erklingen bringen. Am heutigen Beundehang befand sich bis 1583 eine große Klosteranlage mit Kirche, Lateinschule, Stallungen und Gehöften, wovon heute nur noch der Turm und der renovierte Komtursbrunnen im Grundstück der Familie Cloos Zeugnis ablegen. Die Kirche wurde erstmals 1187 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Berthold von Nidda an die Johanniter erwähnt (zur Johannitergeschichte später mehr). 1780 wurde die Kirche endgültig abgerissen. Seit November 2001 erinnert ein Sandstein im Stile eines spätgotischen Kirchenfensters an diesen bemerkenswerten Abschnitt Niddaer Geschichte. In der Johanniteranlage am Turm wurde eine bauliche Darstellung rekonstruiert, die auf der Grundlage von 2004/2005 sowie 2008 durchgeführten archäologischen Grabungen möglich wurde. Das neue Sandsteinmauerwerk und die Gabionen zeigen den Verlauf der Grundmauern der gotischen Kirche zum Zeitpunkt ihrer Renovierung, wie sie in einer Bauzeichnung aus dem Jahre 1633 überliefert ist. Sie wurden durch die Lage der ergrabenen Grundmauern und aufgrund neuer Messungen präzisiert. An prominenter Stelle des Kirchenschiffes fand sich eine außergewöhnlich große Doppelgrabplatte aus Sandstein mit einem Kreuz; sie deutet auf die Bestattung bedeutender Personen der damaligen Grundherrschaft hin und datiert auf das Ende des 12. Jh. Eine Replik der Originalplatte, die mittlerweile im Lapidarium des Niddaer Heimatmuseums ausgestellt wird, ist dort am Johanniterturm im Boden eingelassen.

Adresse

Raun 1
Nidda
63667

Öffnungszeiten

Dienstag 15:00 - 17:00
Donnerstag 15:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 12:00

Telefon

060431850

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Niddaer Heimatmuseum erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Niddaer Heimatmuseum senden:

Videos

Kategorie

Museen in der Nähe


Andere Museen in Nidda

Alles Anzeigen