Museum Villa Stuck

Museum Villa Stuck Villa Stuck: National und international renommierter Ort der Begegnung mit Kunst des 19. - 21. Jhd.

Mittwochs: EINBLICKE3.6. um 17:30 UhrRundgang durch die Ausstellung "Feld"Mit Philipp Messner und den Kurator*innen Nina...
31/05/2026

Mittwochs: EINBLICKE
3.6. um 17:30 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung "Feld"
Mit Philipp Messner und den Kurator*innen Nina Oswald und Michael Buhrs

Der Künstler Philipp Messner beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit komplexen Fragen der Wahrnehmung: Wo verlaufen die Grenzen zwischen Kunst und Natur? Wie entstehen Eindrücke von Künstlichkeit oder Natürlichkeit? Wie verändern digitale Erfahrungen die Beziehung zwischen Objekt, Betrachter:in und Raum? Und wie formt dieser Wandel unsere analoge Realität?
Seine Skulpturen und Papierarbeiten arrangiert er zu vielschichtigen Rauminstallationen und erschafft so surreal wirkende Landschaften, durch die sich die Ausstellungsbesucher*innen wie durch eine Art Parcour bewegen.

Er arbeitet dabei mit höchst heterogenen Materialien – schimmernden Aluminiumtafeln, organisch mäandernden silbrigen Schläuchen, mit Farbe getränkten Marmorplatten und Aquarellen. Auch seine Anregungen stammen aus ganz unterschiedlichen Quellen, etwa der Arte Povera, oder auch aus seiner Herkunftsregion, den Dolomiten. Seine Skulpturen entstehen in einem Spannungsfeld paradoxer konzeptueller Ideen und reagieren auf die Architektur des Atelierbaus der Villa Stuck; besonders die speziell für diesen Ort geschaffene Installation - ein „Haus im Haus“ in der Künstlervilla Franz von Stucks.

Die Rathausgalerie München präsentiert diese Einzelausstellung Philipp Messners in Kooperation mit dem Museum Villa Stuck. (Die Rathausgalerie steht wegen einer Sanierungsmaßnahme im Jahr 2026 nicht zur Verfügung.)

Tickets bereits im Onlineshop des Museums erhältlich
Foto: Installationsansicht Feld, Museum Villa Stuck, Foto: Maximilian Geuter

Dabei sein! Das POLITISCHE FOYER.9.6.2026, 19.00 UhrDass Religion in der westlichen Moderne eine immer geringere Rolle s...
26/05/2026

Dabei sein! Das POLITISCHE FOYER.
9.6.2026, 19.00 Uhr

Dass Religion in der westlichen Moderne eine immer geringere Rolle spielt, scheint ein fixer Befund zu sein. Doch hat der Mensch nicht immer noch ein Bedürfnis nach Transzendenz? Gibt es ein spirituelles Vakuum? Was verlieren wir und was gewinnen wir, wenn wir "religiös unmusikalisch" leben?

Derzeit ist oft von der Spaltung der Gesellschaft zu hören, aber was hat es damit auf sich? Das Politische Foyer bietet Raum für Gespräche mit Menschen unterschiedlichster Überzeugungen und ermöglicht so einen konstruktiven Austausch, bei dem auch Argumente nachvollziehbar werden, die einem bisher verschlossen waren.

Die Historikerin und Schriftstellerin Dana von Suffrin moderiert die Diskussion zum Thema Religion, in der Detlef Pollack, reiner Maria Schießler und Yona-Dvir Shalem ihre Perspektiven präsentieren. Anschließend öffnet sich die Debatte für das Publikum.

Detlef Pollack ist ein deutscher Religions- und Kultursoziologe. Er forscht unter anderem über das Verhältnis von Religion und Moderne, über die Geschichte der DDR und über politische Kultur. Seit August 2022 ist er Seniorprofessor am Institut für Soziologie an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Er zählt zu den wichtigen Vertretern der empirischen Religionssoziologie im deutschsprachigen Raum.

Reiner Maria Schießler ist ein deutscher katholischer Priester und Autor. Seit 1993 ist er Pfarrer der Pfarrei St. Maximilian in München. Bekannt wurde er überregional durch seine unkonventionelle Seelsorge. Während einer Auszeit 2016 arbeitete er mehrere Monate als Aushilfe in einer Gaststätte auf St. Pauli. Seine Arbeit steht für eine lebensnahe, offene Vermittlung des katholischen Glaubens.

Yona-Dvir Shalem ist Theologe und Dichter mit einem Schwerpunkt auf biblischer Theologie und Hermeneutik. In seiner Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit der theologischen Bedeutung von Verrat in biblischen Texten sowie mit Fragen der Übersetzung und Interpretation im Judentum, Christentum und Islam. Er promoviert derzeit zu diesen Themen.

Kostenfreie Veranstaltungstickets sind bereits im Onlineshop des Museums erhältlich.

Abb.: © Lisa Frühbeis
Foto (Dana von Suffrin): © Coletta Ehrmann

Damenporträt à la japonaiseKuratorin: Margot Th. BrandlhuberDas Museum Villa Stuck präsentiert zur Wiedereröffnung eine ...
25/05/2026

Damenporträt à la japonaise
Kuratorin: Margot Th. Brandlhuber

Das Museum Villa Stuck präsentiert zur Wiedereröffnung eine bedeutende Neuerwerbung: das Damenportrait à la japonaise von Franz von Stuck. Dank einer Schenkung des Villa Stuck Vereins bereichert das bislang unbekannte Gemälde nun die Sammlungen. Das Werk aus dem ehemaligen Besitz des Stuck-Schülers Max Ackermann kehrt damit an den Ort seiner Entstehung zurück. Es schließt eine Lücke in den Sammlungen und eröffnet durch aktuelle Forschungen einen neuen Blick auf den Kosmos des Symbolisten.

Rollenporträts und Metamorphosen, oft umgeben von einer Aura des Geheimnisvollen, sind ein zentrales Element in Stucks Gesamtwerk. Das Damenportrait à la japonaise fügt dieser Tradition durch den Fokus auf eine außereuropäische Kultur einen neuen Aspekt der Exotik hinzu. Das Bild wirkt ungemein modern und zeigt laut rückseitiger Beschriftung „Die Münchnerin“ in einem bestickten, europäischen Kimono. Die Frau präsentiert sich in selbstbewusster Haltung mit dem porzellanartigen Teint einer Geisha, einem Obi-Gürtel sowie Kanzashis (traditionellen Haarnadeln).

Die Entstehung ist eng mit dem „Japanfieber“ verknüpft, das München seit 1885 erfasst hatte. Asiatika wurden Teil der Raumausstattung und fanden sich auch im Speisesaal der Villa Stuck, der als Bühne für Künstler und Gesellschaft diente. Eine zweite Phase des Japonismus wurde durch Musiktheater-Produktionen wie Der Mikado oder Die Geisha geprägt, die Japan als westliche Fantasie inszenierten.

Persönliche Bezüge spielen eine zentrale Rolle: Stucks Freund Konrad Dreher feierte überragende Erfolge als Ko-Ko in Der Mikado, während Stucks spätere Ehefrau Mary Lindpaintner ebenfalls in Vorstellungen des Stücks auftrat. Die Ausstellung im Verbindungsbau zeigt neben dem Hauptwerk u.a. Porträtfotografien von Mary von Stuck und Lydia Feez im Kimono sowie einen Damenkimono aus dem Atelier Stucks.

Foto: Museum Villa Stuck
www.villastuck.de/sammlungen

FRIDAY LATE im Museum Villa Stuck Unsere Einladung an Sie - Freitag, 5. Juni, 18- 22 UhrNehmen Sie gern an einer der Füh...
24/05/2026

FRIDAY LATE im Museum Villa Stuck
Unsere Einladung an Sie - Freitag, 5. Juni, 18- 22 Uhr
Nehmen Sie gern an einer der Führungen teil. Besuchen Sie uns!

19:00: Führung durch die Historischen Räume der Villa Stuck, die Sonderausstellung "Ilit Azoulay" und die Neuerwerbung "Damenporträt à la japonaise. Franz von Stuck".

20:30: Führung durch die Sonderausstellungen "Feld. Philipp Messner" und "Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz".
Anmeldung zur kostenfreien Führung direkt über MVHS möglich.
www.villastuck.de/kalender

FRIDAY LATE. Der gute Start ins Wochenende!
Das Museum Villa Stuck ist immer am ersten Freitag im Monat von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Während der zusätzlichen Abendöffnung von 18 bis 22 Uhr ist der Eintritt sowie die Teilnahme am Programm für alle Besucher*innen kostenfrei.

Neues aus dem Vermittlungsprogramm: Tastführung – Ein Künstlerhaus zum Anfassen!Wir starten am: Donnerstag, 21.5.26 um 1...
19/05/2026

Neues aus dem Vermittlungsprogramm:
Tastführung – Ein Künstlerhaus zum Anfassen!
Wir starten am: Donnerstag, 21.5.26 um 14.00

Die Wohn- und Arbeitsräume des Künstlerfürsten Franz von Stucks in der Villa am Isarhochufer erzählen von der Zeit um 1900 – ein reiches und imposantes Leben mit Familie und Kunst!
Interaktiver Rundgang für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen mit Tastmodellen.

Mit Ruth Lobenhofer

Kosten: 5 Euro zuzüglich Eintritt
Teilnehmerzahl begrenzt. Tickets bereits im Onlineshop des Museums erhältlich.

Foto 2: Jan Averwerser

EINBLICKE ab 20.5.26"No Single View. ILIT AZOULAY"Die Ausstellung „No Single View" zeigt neue Arbeiten von Ilit Azoulay,...
18/05/2026

EINBLICKE ab 20.5.26
"No Single View. ILIT AZOULAY"

Die Ausstellung „No Single View" zeigt neue Arbeiten von Ilit Azoulay, die aus einer zweijährigen Auseinandersetzung mit der Villa Stuck und ihrer Geschichte entstanden sind. Während der Sanierung des Museums entwickelte Azoulay zwei aufeinander aufbauende Ausstellungen: Mit „Stopover" (2024/25) richtete sie den Blick auf das Interimsquartier in der Goethestraße 54, das in der NS-Zeit als Zwangsunterkunft für jüdische Familien genutzt wurde; „No Single View" führt diese Recherche nun in die Villa selbst.

Im Zentrum steht die Zwei-Kanal-Installation „Mary": Aus den Stimmen von 77 Schauspielerinnen entfaltet sie ein vielschichtiges Porträt der Tochter Franz von Stucks – doch die historische Mary ist nur der Ausgangspunkt. An ihrer Hand begibt sich Azoulay auf eine künstlerische Recherche, die den Blick von der Familienbiografie hin zu den Randzonen des Hauses verschiebt, in denen sich Geschichte abgelagert hat. Es entsteht ein fotografisches Archiv, das nicht als abgeschlossenes Gedächtnis funktioniert, sondern als offenes Gefüge möglicher Erzählungen – plural, subjektiv, fortwährend rekonstruierbar.

Kuratorin Helena Pereña führt durch die Ausstellung und gibt Einblicke in Azoulays Recherche und künstlerisches Konzept.

Tickets bereits im Onlineshop des Museums buchbar
EINBLICKE immer mittwochs, 17:30 Uhr. www.villastuck.de

Thank you to
Mit großzügiger Unterstützung von artis

Abb.:
No Single View: Record 002, 2026 © Ilit Azoulay, Coutesy of the artist; LOHAUS SOMINSKY, Munich & BRAVERMAN Gallery, Tel Aviv; Commissioned by Museum VILLA STUCK

“Sometimes I think I’m the story, sometimes I think I’m just the footnote.”Siebenundsiebzig Schauspielerinnen verkörpern...
11/05/2026

“Sometimes I think I’m the story, sometimes I think I’m just the footnote.”

Siebenundsiebzig Schauspielerinnen verkörpern Mary Stuck in Ilit Azoulays jüngster Filmarbeit. In einem fiktiven Interview, gegliedert in sechs Episoden, entfaltet sich aus wechselnden Stimmen ein vielschichtiges Porträt der einzigen Tochter des Malers Franz von Stuck. Doch sie ist nur der Ausgangspunkt. Und nichts ist das, was es scheint.

Eröffnung am 14.5., um 15 Uhr

Mit großzügiger Unterstützung von artis

Thank you to for providing important support for ,

Abb.:
No Single View: Record 001, 2026 © Ilit Azoulay, Coutesy of the artist; LOHAUS SOMINSKY, Munich & BRAVERMAN Gallery, Tel Aviv; Commissioned by Museum VILLA STUCK

Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid & Jan-Hendrik Pelz15. Mai bis 8. November 2026Kuratiert von Anne MarrDelschad Numan...
08/05/2026

Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid & Jan-Hendrik Pelz
15. Mai bis 8. November 2026
Kuratiert von Anne Marr

Delschad Numan Khorschid stellt seinen Prosa- und Lyriktexten Gemälde, Fotografien, eine Videoarbeit sowie Objekte aus seiner Kindheit zur Seite. Die Fülle der künstlerischen Auseinandersetzung offenbart das kaum vorstellbare Grauen seiner über zwei Jahre währenden Flucht.

Jan-Hendrik Pelz gibt in seinen Gemälden und Skulpturen Zeugnis von den Lebenswegen der hier Angekommenen. Die Leerstelle in seinen Arbeiten sind die Erinnerungen, Sehnsüchte und Hoffnungen der Menschen, das, was sie verloren haben und zurücklassen mussten.

Das kollektive Trauma der Flucht liegt zentnerschwer wie eine Bleidecke über all den Werken in dieser Ausstellung.

Alle Fotos:
Installationsansichten "Zehn Leben". Museum VILLA STUCK Fotos: © Barbara Donaubauer

numankhorschid

“It happened like that. And still, other angles remain.”Das Historische ist bei Ilit Azoulay nie Selbstzweck. Sie begrei...
07/05/2026

“It happened like that. And still, other angles remain.”

Das Historische ist bei Ilit Azoulay nie Selbstzweck. Sie begreift Fakten und Fiktion als komplementäre Formen, Wirklichkeit zu deuten – und lässt Stimmen und Zeitebenen gleichwertig nebeneinanderstehen: plural, subjektiv, widersprüchlich. Wie die Erinnerung selbst.

Eröffnung am 14.5., um 15 Uhr

Mit großzügiger Unterstützung von artis

Thank you to for providing important support for ,

Abb:
No Single View: Record 003, 2026 © Ilit Azoulay, Coutesy of the artist; LOHAUS SOMINSKY, Munich & BRAVERMAN Gallery, Tel Aviv; Commissioned by Museum VILLA STUCK

Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid & Jan-Hendrik Pelz15. Mai bis 8. November 2026Kuratiert von Anne MarrFlucht, Trauma...
06/05/2026

Zehn Leben. Delschad Numan Khorschid & Jan-Hendrik Pelz
15. Mai bis 8. November 2026
Kuratiert von Anne Marr

Flucht, Trauma und Sehnsucht sind die zentralen Themen der Ausstellung „Zehn Leben“. Wird Migration in gegenwärtigen politischen Debatten allzu oft auf Zahlen, Kontingente sowie Forderungen nach Zurückweisung und Beschränkung reduziert, eröffnet diese Ausstellung einen Raum für Empathie, Verständnis und Menschlichkeit.
Während Delschad Numan Khorschid seine Erinnerungen an die traumatische Flucht aus dem Irak offenlegt, ist Jan-Hendrik Pelz ein Chronist der migrantischen Lebensgeschichten. Die Kunst erweist sich dabei als kraftvolle und ermächtigende Sprache für das, was unsagbar scheint, und macht sichtbar, was sich rationaler Beschreibung entzieht.

Der Autor, Schauspieler und Künstler Delschad Numan Khorschid wurde Anfang der 1980er Jahre im Norden des Irak geboren. Nach einer mehr als zweijährigen Flucht kam er 2003 in München an; 2016 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Seit 2019 ist er Ensemblemitglied des Münchner Residenztheaters.

Jan-Hendrik Pelz (*1984 in Filderstadt) lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Thomas Bechinger und Christian Jankowski. Seine Arbeit umfasst Malerei, Installation sowie Konzept- und Videokunst. Pelz nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil, darunter mit „An Inner Place“ auf der documenta 15.

Fotos:
1 Zehn Leben. Foto: Delschad Numan Khorschid
2 und 3
Jan-Hendrik Pelz: An Inner Place. Porträts von Delschad Numan Khorschid und Jan-Hendrik Pelz.
Fotos von ©Barbara Donaubauer
4 Delschad Numan Khorschid: Bleistift. Foto: © Barbara Donaubauer
5 - 8 Installationsansichten "Zehn Leben". Delschad Numan Khorschid & Jan-Hendrik Pelz. © Barbara Donaubauer

numankhorschid

Adresse

PrinzregentenStr. 60, Munich >Open, The Villa Stuck Museum Shines In New Splendor. The Comprehensive Technical Renovation Has Been Completed (May 14, 2026)< #villastuck
Munich
81675

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 20:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+4989233524812

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