Jüdisches Museum München

Das Jüdische Museum München ist ein lebendiger Ort für die Vielfalt jüdischer Geschichte und Kultur, für die Unterschiedlichkeit jüdischer Lebenswelten und Identitäten und die Beschäftigung mit Themen der Migration und Teilhabe.

Am 6. September laden wir euch ein zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur.🗓 11.00 Uhr: Rundgang | Jüdische Isarvorsta...
26/08/2026

Am 6. September laden wir euch ein zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur.

🗓 11.00 Uhr: Rundgang | Jüdische Isarvorstadt. Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße (ausgebucht)
🗓 13.30 Uhr: Kuratorinnenrundgang | Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen
🗓 15.00 Uhr: Rundgang | Das Jüdische Museum München. Unser Haus

Freier Eintritt ins Museum – den ganzen Tag.

Weitere Infos und Anmeldung findet ihr hier: https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/europaeischer-tag-der-juedischen-kultur-16/3492

Wir brauchen eure Unterstützung für unsere nächste Ausstellung!🤝Im Jüdischen Museum München bereiten wir derzeit eine Au...
05/08/2026

Wir brauchen eure Unterstützung für unsere nächste Ausstellung!🤝
Im Jüdischen Museum München bereiten wir derzeit eine Ausstellung vor, die sich mit der ehemaligen Hauptsynagoge in München beschäftigt – unter anderem mit ihrer Geschichte sowie den religiösen und kulturellen Veranstaltungen, die dort stattfanden.

Das monumentale Gotteshaus mit 1.800 Sitzplätzen diente der jüdischen Gemeinde von 1887 bis Juni 1938, als das Gebäude auf Befehl Adolf Hitlers und der Verwaltung abgerissen wurde. Heute existiert die ehemalige Hauptsynagoge nicht mehr.
Viele Nachkommen von Paaren, die dort geheiratet oder ihre Bar Mizwa gefeiert haben, leben heute in allen Teilen der Welt. Vielleicht befinden sich in euren Familienalben Erinnerungen, Fotos oder Geschichten von Hochzeiten, Konzerten oder anderen Veranstaltungen in der ehemaligen Hauptsynagoge.

Das Foto zeigt eine Hochzeit in der Hauptsynagoge in München in den 1930er Jahren. Vielleicht erkennt ihr auch Personen darauf wieder oder habt ihr weitere Erinnerungen an diesen Ort? Teilt eure Familienerinnerungen und Bilder mit uns und helft uns dabei, verlorene Spuren des jüdischen Lebens in der ehemaligen Hauptsynagoge wiederzufinden.

📩 Schreibt uns an: [email protected]

Das Bild wird vom Leo Baeck Institut aufbewahrt. Obwohl es weder Namen noch Datumsangaben enthält, wissen wir aufgrund der neuen Orgel, dass es aus den 1930er Jahren stammen muss.

Credit: LBI AR10768

Beim 9.   durften wir gemeinsam mit anderen Münchner Kulturinstitutionen noch vor der Wiedereröffnung einen Blick hinter...
30/07/2026

Beim 9. durften wir gemeinsam mit anderen Münchner Kulturinstitutionen noch vor der Wiedereröffnung einen Blick hinter die Kulissen des neu gestalteten Valentin-Karlstadt-Musäum werfen. 👀

Ein besonderer Schwerpunkt des sanierten Museums ist die neue Dauerausstellung "Liesl Karlstadt – Flug zum Mond". Sie macht deutlich, dass Liesl Karlstadt weit mehr war als die Bühnenpartnerin von Karl Valentin. Als Schauspielerin, Komikerin und Künstlerin prägte sie das gemeinsame Werk entscheidend mit und verfolgte zugleich ihren eigenen Weg. Die Ausstellung erzählt von ihren künstlerischen Anfängen, ihrem Mut, immer wieder Neues auszuprobieren, ihren Erfolgen, aber auch von Krisen und persönlichen Herausforderungen. So entsteht das Porträt einer außergewöhnlichen Frau, deren Geschichte lange hinter der ihres berühmten Partners zurücktrat.

In der neu gestalteten Ausstellung "Karl Valentin" befindet sich auch Karl Valentins Fotomontage "München, Lenbachplatz mit Wolkenkratzer" aus dem Jahr 1921. 📷
Das Motiv zeigt auch einen Ort, der für das jüdische München von zentraler Bedeutung war: die ehemalige Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Die scheinbar spielerische Zukunftsvision dokumentiert nebenbei die Geschichte eines konkreten Ortes in München. Wolkenkratzer hinter der Frauenkirche? Valentin setzt mit seiner Ansichtskarte den Zeitgenossen diese Fantasie als reales Stadtbild vor, ähnlich dem Manhattan seiner Zeit. Fand der Künstler die Vision bedrohlich oder aufregend? München kannte 1921 keine Wolkenkratzer; das erste Hochhaus wurde 1929 fertig. Für seine "AR-Darstellung" wählte Valentin das verbreitete Ensemble von Künstlerhaus, Hauptsynagoge und Frauenkirche, dem Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Mit seiner Sammlung alter Münchner Ansichten, heute im Stadtarchiv zugänglich, dokumentierte Valentin verschwundene Orte. Was 1921 noch keiner wusste: Staatlicher Terror löschte die große Synagoge im Juni 1938 für immer aus dem Stadtbild.

Vielen Dank an das Valentin-Karlstadt-Musäum für die spannende Führung und die interessanten Einblicke. 💛

Abb. 1: Liesl Karlstadt und Karl Valentin bei Schallplattenaufnahmen, 1929. Valentin-Karlstadt-Musaeum / Abb. 2-3: Ausstellungsansichten "Liesl Karlstadt – Flug zum Mond" / Abb. 3: Karl Valentin, München, Lenbachplatz mit Wolkenkratzer, um 1921, Valentin-Karlstadt-Musäum, München

Nächste Woche ist Noam Zadoff im Jüdischen Museum München zu Gast und spricht über "Misrachi-Identität und Protest in de...
02/07/2026

Nächste Woche ist Noam Zadoff im Jüdischen Museum München zu Gast und spricht über "Misrachi-Identität und Protest in der israelischen Populärkultur". 💬

Kurz nach der Gründung Israels wanderten viele Jüdinnen und Juden aus arabischen Ländern – Misrachim – in den jungen Staat ein. Dort trafen sie auf eine Gesellschaft, die maßgeblich von den Aschkenasim geprägt war, den aus Europa stammenden Jüdinnen und Juden. Die arabisch-jüdische Kultur und Sprache der Misrachim galt in Teilen der Gesellschaft lange als weniger wertvoll. Erst mit wachsendem Selbstbewusstsein und seit den 1970er Jahren wurde die Misrachi-Kultur zunehmend Teil des israelischen Mainstreams. Heute prägt sie große Teile der populären Kultur des Landes.

🎤 Dr. Noam Zadoff zeichnet in seinem Vortrag diesen Weg nach – von der gesellschaftlichen Marginalisierung über kulturellen Protest bis hin zur politischen und kulturellen Sichtbarkeit der Misrachim. Zadoff lehrt und forscht am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck.

📅 Mi., 8. Juli 2026, 19.00 Uhr
Eintritt frei
🔗 Infos & Anmeldung findet ihr hier: https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/misrachi-identitaet-und-protest-in-der-israelischen-populaerkultur-493/3491

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte - Universität Innsbruck , im Rahmen unserer Ausstellung "Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen" statt.

Abb.: Porträt Noam Zadoff, Foto: Orla Connolly

Am Mittwoch hält Abderrahmane Ammar bei uns einen Vortrag über „Jüdische Geschichte(n) in Marokko: Wandel, Erinnerung un...
18/05/2026

Am Mittwoch hält Abderrahmane Ammar bei uns einen Vortrag über „Jüdische Geschichte(n) in Marokko: Wandel, Erinnerung und Dialog“.

Das marokkanische Judentum blickt auf eine über 1.500-jährige Geschichte zurück. Obwohl es heute nur noch knapp 3.000 Jüdinnen und Juden im Land gibt, durchziehen die Spuren jüdischen Lebens Marokko in vielerlei Hinsicht: in der Kultur, im Handwerk, in religiösen Traditionen, aber auch in jüdischen Ortsnamen und heiligen Pilgerstätten. Die Bedeutung des jüdischen Erbes wurde sogar 2011 in die marokkanische Verfassung eingeschrieben. Bis heute werfen Fragen nach Identität, Erinnerung und Zusammenleben neue Perspektiven auf: Wie wird jüdisches Leben in Marokko wahrgenommen? Welche Bilder von Israel und der Schoa prägen die Gesellschaft? Und was bedeutet dieses gemeinsame Erbe für Gegenwart und Zukunft?

Dr. Abderrahmane Ammar ist Islamwissenschaftler und Soziologe und arbeitet in Berlin als TV-Journalist.

Mi., 20. Mai 2026, 19.00 Uhr
Eintritt: frei, Anmeldung erforderlich

Alle Infos und den Link zur Anmeldung findet Ihre auf unserer Website.

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Ausstellung „Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen“

Foto: Tamir Zadok, Jewish Wedding in Morocco, 2014, Leihgabe der Rosenfeld Gallery, Foto: Eva Jünger

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n wissenschaftliche*n Volontär*in!Du hast Jüdische Studien/Judaistik, Neue...
16/05/2026

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n wissenschaftliche*n Volontär*in!

Du hast Jüdische Studien/Judaistik, Neuere Geschichte, Kulturgeschichte oder Kunstgeschichte studiert und interessierst dich für die Arbeit an einem Jüdischen Museum? Dann bewirb dich als wissenschaftliche*r Volontär*in!

In deinem Volontariat erlernst du die Grundlagen der Museumsarbeit, wirkst mit bei der Planung und Realisierung von Ausstellungsprojekten mit und erhältst Einblick in die Bereiche Kulturvermittlung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Digitale Kommunikation- sowie Besucher*innen- und Veranstaltungsservice.

Interessiert?
Zur Ausschreibung: https://www.juedisches-museum-muenchen.de/stellenangebote

Foto: daniel.schvarcz.photography

Am Sonntag ist Internationaler Museumstag!Am 17. Mai könnt ihr das Jüdische Museum München von 10.00–18.00 Uhr bei freie...
15/05/2026

Am Sonntag ist Internationaler Museumstag!

Am 17. Mai könnt ihr das Jüdische Museum München von 10.00–18.00 Uhr bei freiem Eintritt besuchen.
Entdeckt unsere Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ und natürlich unsere erst kürzlich eröffnete Austellung „Yalla.“ Auch unser Cafe Coucou Food Market und die Literaturhandlung haben für euch geöffnet. Wir freuen uns auf euch!

Unser Programm:
11.00 | Rundgang | Jüdische Isarvorstadt. Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße
13.30 | Kuratorischer Dialog | Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen
15.00 | Rundgang | Das Jüdische Museum München. Unser Haus

Der Rundgang „Jüdische Isarvorstadt“ ist bereits ausgebucht. Folgetermine im Webshop.

Weitere Infos und Anmeldung findet ihr auf unserer Website.

Internationaler Museumstag Museen in Bayern .muenchen

📷 Daniel Schvarcz Photographie Felix Steck

Was für ein schöner Abend mit großartigen Gästen und interessanten Gesprächen bei unserer   am Dienstagabend. Wir danken...
30/04/2026

Was für ein schöner Abend mit großartigen Gästen und interessanten Gesprächen bei unserer am Dienstagabend. Wir danken unserem Kooperationspartner dem Jüdischen Museum Hohenems, besonders den Künstler*innen Eli Petel, Hori Izhaki, Dana Flora Levy, Dor Zlekha Levy, Joseph Sassoon Semah, Mona Yahia, Tamir Zadok sowie Liron Lavi Turkenich und freuen uns, dass die Ausstellung nun endlich auch in München Station macht.

Wer Yalla. direkt erkunden möchte, kann am Wochenende zu einem unserer Rundgänge kommen:

Rundgang: Yalla. Arabisch-jüdische Berührungen

Sa. und So., 13.30–14.30 Uhr
Eintritt: 6 € / 3,60 € ermäßigt, Jugendliche bis 18 Jahre frei
Infos hier: https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/yalla-487/3483

📷

Das Jüdische Museum München ist schon viele Jahre mit dem Team des israelischen Lokals Eclipse verbunden. Unsere Gedanke...
10/04/2026

Das Jüdische Museum München ist schon viele Jahre mit dem Team des israelischen Lokals Eclipse verbunden. Unsere Gedanken sind bei Euch, den Betreiber*innen, den Mitarbeitenden und allen, die durch diesen Angriff verunsichert und bedroht wurden. Ein Restaurant ist ein Ort der Begegnung, der Gastfreundschaft und des Miteinanders. Wer einen solchen Ort angreift, greift nicht nur einzelne Menschen an, sondern das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Gewalt und Einschüchterung haben nichts mit Meinung oder Debatte zu tun. Wir zeigen unsere Haltung für Demokratie und Diversität und sind solidarisch.

Adresse

St./Jakobs-Platz 16
Munich
80331

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+498923396096

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