Bier & Oktoberfestmuseum Biermuseum Oktoberfest Beermuseum München

Bier & Oktoberfestmuseum Biermuseum Oktoberfest Beermuseum München Das älteste Bürgerhaus (1340) Münchens zeigt unter anderem die Entwicklung der Münchner Brauereien und der Bierherstellung auf.

Der Museumsrundgang erzählt auch die Geschichte des Oktoberfestes und endet über die Altmünchner Himmelsleiter. Museumsstüberl von Montag - Samstag 11h bis 24h geöffnet

Immer am Donnerstag, Freitag und Samstag ab 21 Uhr die Halbe nur für 4€.       #1328
06/07/2026

Immer am Donnerstag, Freitag und Samstag ab 21 Uhr die Halbe nur für 4€.

#1328

Kein Münchner Brauertag oder Zunftlade!! Danach haben wir vom Bier- und Oktoberfestmuseum die schöne Aufgabe, das gute S...
23/06/2026

Kein Münchner Brauertag oder Zunftlade!! Danach haben wir vom Bier- und Oktoberfestmuseum die schöne Aufgabe, das gute Stück wieder zurück in unsere Ausstellung zu bringen. Immer wieder eine Freude. Grüße gehen raus an den Mesner von St. Peter. Bis in zwei Jahren dann… 😊🍻

#1516 #1487

Am 20. Juni 1895 verkaufte die Spaten-Brauerei zum allerersten Mal ein helles, untergäriges Bier in München. Neu daran w...
20/06/2026

Am 20. Juni 1895 verkaufte die Spaten-Brauerei zum allerersten Mal ein helles, untergäriges Bier in München. Neu daran war, dass es sich um ein Bier handelte, das den norddeutschen Pils-Bieren nachempfunden war, die zum Ende des 19. Jahrhunderts auch in Bayern immer beliebter wurden. Das Münchner Hell war geboren.

Elf Tage später zog das Thomasbräu nach. Im selben Jahr brachten auch Kochelbräu und Löwenbräu ein Münchner Hell auf den Markt. Dabei war das neue Bier von Anfang an hoch umstritten. Noch im Februar 1896 sahen sich einige Münchner Brauereien dazu veranlasst, per öffentlicher Erklärung festzustellen, dass sie vom brauen eines hellen Bieres Abstand nehmen würden. Man wolle lieber weiterhin dunkles Bier brauen, das in der ganzen Welt einen exzellenten Ruf genoss. Zu den Unterzeichnern gehörten u.a. Paulaner, Augustiner, Hacker und das Bürgerbräu. Bis 1900 hatten fast alle Unterzeichner ebenfalls ein Münchner Hell im Sortiment.

Lange Jahre blieb das helle Bier vornehmlich ein Exportprodukt. Erst als im 2. Weltkrieg notgedrungen helles Dünnbier gebraut wurde, änderte sich der Geschmack der Münchner. Als im Sudjahr 1948/49 erstmals wieder Dunkles gebraut werden konnte, blieben die meisten dennoch weiterhin beim Hellen. Und so ist es bis heute geblieben…

In Bayern ist das Brauen von Bier seit über 500 Jahren gesetzlich geregelt. Älter geht aber bekanntlich immer. So beispi...
15/06/2026

In Bayern ist das Brauen von Bier seit über 500 Jahren gesetzlich geregelt. Älter geht aber bekanntlich immer. So beispielsweise in England. Das älteste Gesetz, das sich dort mit dem Gerstensaft beschäftigt wird heute 811 Jahre alt!

In der Magna Charta – dem Englischen Grundgesetz! – legt Artikel 35 fest: „Ein einheitliches Maß … soll in unserem ganzen Reich gelten … für Ale (Bier) … nämlich das Londoner Quarter.“ Warum gerade für Ale? Weil es ein wichtiges Handelsgut auf der Insel war und aus diesem Grund Einheitlichkeit besonders wichtig war. Der Engländer hatte eben schon im 13. Jahrhundert ein gepflegtes Pint Bier zu schätzen gewusst! Und deswegen feiern die Briten heute den Tag des Bieres.
Wir wünschen allen Briten einen fröhlichen Tag des Englischen Bieres. Cheers!

gelungen. Wir wünschen viel Erfolg. Prost!

Gibt es ein Gesetz, das die bayerische Identität prägt? Ein definitives Ja!Die Rede ist vom bayerischen Reinheitsgebot, ...
23/04/2026

Gibt es ein Gesetz, das die bayerische Identität prägt? Ein definitives Ja!

Die Rede ist vom bayerischen Reinheitsgebot, das heute 511 Jahre alt wird. Erstmals so bezeichnet wurde es allerdings erst Jahrhunderte später, in einer Rede im bayerischen Landtag am 4. März 1918.
Warum? Bier wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts für die bayerische (Export-)Wirtschaft immer wesentlicher und damit auch für das bayerische Selbstverständnis als Bier-Nation. Und beim Beitritt zur Weimarer Republik 1918 sicherte sich der Freistaat das „Reservatsrecht“ auch weiterhin ausschließlich nach dem Reinheitsgebot Bier herzustellen.

Zu einem stehen Begriff wurde das bayerische Reinheitsgebt aber erst in den 1950er Jahren im sogenannten Süßbier-Streit. Der Bayerische Brauerbund erreichte unter Berufung auf das „bayerische Reinheitsgebot“, dass zuckerhaltige Biere fortan nicht mehr unter der Bezeichnung „Bier“ nach Bayern importiert werden durften.

Das Reinheitsgebot steht heute wie früher für höchste Qualität, Geschmack und eine Bierkultur, die so wohl einzigartig auf der Welt ist!

#1328

Was hat ein französischer Chemiker mit dem Münchner Bier zu tun? – Eine ganze Menge. Louis Pasteur (*1822, † 1895) war s...
09/04/2026

Was hat ein französischer Chemiker mit dem Münchner Bier zu tun? – Eine ganze Menge. Louis Pasteur (*1822, † 1895) war seit 1847 Professor für Chemie – zunächst in Straßburg, dann in Paris – und beschäftigte sich ab den 1860er-Jahren intensiv mit der alkoholischen Gärung. Dabei entdeckte er, dass es sich bei Hefezellen um lebende Mikroorganismen handelt: einzellige Pilze, die Zucker in Alkohol umwandeln.

Jahrhundertelang war es ein riskantes Geschäft, Bier zu brauen. Man hantierte zwar mit Hefe, verstand sie aber nicht, was immer wieder zu unerwünschten Spontangärungen und damit zu einem verdorbenen Sud führte. Pasteur fand 1857 heraus, dass sich neben den Hefezellen auch unerwünschte Bakterien im Sud vermehrten und so das Bier verdarben. Er legte damit die Grundlage für ein reines und zuverlässig vergorenes Bier, das wir heute als selbstverständlich ansehen.

Noch bekannter ist Louis Pasteur allerdings für eine andere Entdeckung: Er war der Erste, der auf die Idee kam, Flüssigkeiten zu erhitzen, um Bakterien abzutöten und dadurch die Haltbarkeit zu verlängern. Das nach ihm benannte „Pasteurisierungsverfahren“ wurde am 9. April 1865 vorgestellt, verbreitete sich daraufhin in der Brauindustrie und revolutionierte das Exportgeschäft der Münchner Brauereien.

Und auch wenn heute wieder viele Brauereien vom Pasteurisieren ihrer Biere abgekommen sind, um den Geschmack möglichst unverändert zu lassen, wäre ohne das Genie Louis Pasteurs die moderne Brauwirtschaft nie möglich gewesen. Dass München zur Bierwelthauptstadt wurde, verdankt man demnach auch einem Chemieprofessor aus Frankreich. Prost!

Adresse

SterneckerStr. 2
Munich
80331

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Montag 09:00 - 19:00
Dienstag 11:00 - 19:00
Mittwoch 11:00 - 19:00
Donnerstag 11:00 - 19:00
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