Filmmuseum München

Filmmuseum München Das Kino für Spezialisten:
Filmreihen, 3D-Kino, Stummfilme mit Musikbegleitung, Filme in der Origin Es laufen nur Originalfassungen (mit Untertiteln).

Das Filmmuseum München wurde bereits 1963 als Abteilung des Münchner Stadmuseums gegründet und war das erste Kommunale Kino in Deutschland, noch bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Das Filmmuseum bietet ein Angebot, das in Deutschland seinesgleichen sucht: sorgfältig recherchierte Filmretrospektiven, die sich bewusst von anderen selektiven Angeboten abheben, systematische Aufarbeitung der Filmg

eschichte und von Gesamtwerken einzelner Filmemacher, Restaurierung von vergessenen und verloren geglaubten Filmen, die teils auch auf DVD verfügbar gemacht werden. Das Filmmuseum hat als eines der ersten Archive auf digitale Mittel in der Filmrestaurierung gesetzt und nutzte als eines der ersten Archivkinos digitale Projektion, kann aber (bis auf 70mm) nach wie vor alle professionellen Filmformate spielen, die viele Kinos heute schon aufgegeben haben. Das Ziel ist, jeden Film in bestmöglicher Qualität zu präsentieren. Bei unterschiedlichen Materialien zählt das Format, das der ursprünglichen Premierenkopie am nächsten kommt. Im Filmmuseum können Sie Kino so erfahren, wie es sein sollte: als gemeinsames Erlebnis, werbefrei und auf großer Leinwand.

»Die Irrtümer der KI sind besser als manche Einsicht von uns.« – Alexander KlugeDie Open Scene morgen, 11. Juni um 19.00...
10/06/2026

»Die Irrtümer der KI sind besser als manche Einsicht von uns.« – Alexander Kluge
Die Open Scene morgen, 11. Juni um 19.00 Uhr, gehört der Underdox-Halbzeit mit einer Lecture von Angelika Lepper zu PRIMITIVE DIVERSITY (R+B: Alexander Kluge | DE 2025 | 80 min). Tickets: https://kinotickets.express/muenchen-filmmuseum/booking/7076 Mehr Informationen: https://underdox-festival.de/de/programm/alexander-kluges-kuenstliche-intelligenz/

Der kürzlich verstorbene Alexander Kluge (14.02.1932, Halberstadt – 25.03.2026, München) blieb bis zu seinem Tod ein Vordenker und Pionier des Bewegtbildes. Zuerst hatte er 1962 den deutschen Film als Unterzeichner des Oberhausener Manifests verjüngt und von der Erstarrung der Nachkriegszeit be...

Auf die Stop-Motion-Klassiker folgt ebenfalls morgen, am 10. Juni, um 21.00 HIGH ANXIETY, Mel Brooks' detailverliebte Ho...
09/06/2026

Auf die Stop-Motion-Klassiker folgt ebenfalls morgen, am 10. Juni, um 21.00 HIGH ANXIETY, Mel Brooks' detailverliebte Hommage an Alfred Hitchcock. Als Brooks seine Absicht, ein Hitchcock-Pastiche zu drehen, an den Meister herantrug, war der hellauf begeistert und beteiligte sich an der Planung des Films. Als Hitchcock das fertige Werk sah, sandte er Brooks ein Dankschreiben und eine Kiste erstklassigen französischen Rotwein. Details und Tickets: https://www.muenchner-stadtmuseum.de/sammlungen/filmmuseum/aktueller-spielplan/details/high-anxiety-hoehenkoller-46476

Morgen bieten wir um 18.30 Uhr zwei besondere Stop-Motion-Filme, deren Stimmungen einander ergänzen: Der Kurzfilm THE PE...
09/06/2026

Morgen bieten wir um 18.30 Uhr zwei besondere Stop-Motion-Filme, deren Stimmungen einander ergänzen:
Der Kurzfilm THE PERIWIG-MAKER von Steffen und Annette Schäffler (1999) basiert auf Daniel Defoes Tagebuch aus der Londoner Pestepidemie von 1665.
Drei Jahrzehnte Arbeit flossen in MAD GOD von Phil Tippett (2021), der uns in eine düstere Unterwelt voller Gier und Unbarmherzigkeit führt. Beide laufen im Original mit deutschen Untertiteln. Details & Tickets: https://www.muenchner-stadtmuseum.de/sammlungen/filmmuseum/aktueller-spielplan/details/the-periwig-maker-der-perueckenmachermad-god-46475

Heute, am 4. Juni, wäre die Schwabing-Ikone Rosemarie Heinikel, in der Szene bekannt als Rosy-Rosy, 80 Jahre alt geworde...
04/06/2026

Heute, am 4. Juni, wäre die Schwabing-Ikone Rosemarie Heinikel, in der Szene bekannt als Rosy-Rosy, 80 Jahre alt geworden. Sie verstarb am 20. August 2023 in München. Das Filmmuseum widmet der Sängerin, Schauspielerin, Autorin und Filmemacherin die »Open Scene« um 19.00 Uhr. Gezeigt werden der lange verloren geglaubte Film AGILOK & BLUBBO (1969) von Peter F. Schneider mit ihr in der Hauptrolle sowie Rosy-Rosys eigene Kurzfilme JUICY LOVE (1969) und ROSENMOHN & ROSYMOON (1974), zwei weitere Raritäten, die lange nicht zu sehen waren. Der Drehbuchautor Klaus Lea ist zu Gast! — Agilok & Blubbo | BRD 1969 | Regie: Peter F. Schneider | Buch: Klaus Lea, Peter F. Schneider, Ulrich Spinnarke | Kamera: Peter F. Schneider | Musik: Irmin Schmidt | Besetzung: Rosy-Rosy, Robert Walker jr., Klaus Lea, Costa Pinheiro, Hermann Nehlsen, Walter Groh | 96 min | Agilok & Blubbo sind zwei junge Typen, die irgendwie die gesellschaftliche Revolution proben wollen. Doch ihre politischen Ideale schwinden zusehends, als eine selbstbewusste und äußerst attraktive junge Frau zu ihnen stößt. Die satirische Komödie fängt die linke Protestkultur der späten 1960er-Jahre provokativ ein, unbedingt dazu gehört der Soundtrack der legendären Krautrockband Can. Tickets: https://kinotickets.express/muenchen-filmmuseum/booking/7077

Für das Wunschkino morgen, am Dienstag um 18.30 Uhr, hat sich unsere Vorführerin Marie Lebert einen Film von Jacques Aud...
01/06/2026

Für das Wunschkino morgen, am Dienstag um 18.30 Uhr, hat sich unsere Vorführerin Marie Lebert einen Film von Jacques Audiard ausgesucht:
Les Olympiades, Paris 13e (Wo in Paris die Sonne aufgeht) | Frankreich 2021 | 106 min | OmU | Mit wechselnden Schwerpunkten folgt die Kamera vier jungen Personen durch das Pariser 1970er-Jahre-Viertel Les Olympiades: Émilie, Camille, Nora und Amber. Diese vier taumeln mal unsicher, dann wieder entschieden durch Affären, berufliche Entwürfe und Freundschaften, wechseln dabei schnell und oft unvermittelt zwischen Offenheit und schroffen Rückzügen. Wir sehen die Unwägbarkeiten des Lebens großstädtischer Millennials, wo die Suche nach einem Untermieter in einer leidenschaftlichen, zunächst kurzlebigen Affäre und das Aufziehen einer Perücke in der Zuschreibung einer Porno-Identität enden kann. Ein Mosaik aus modernen Porträts, etwas schäbig und zutiefst menschlich. Der Film wird von der fantastischen Musik von Rone untermalt. Tickets: https://kinotickets.express/muenchen-filmmuseum/booking/7034

Zum Gedenken an Mario Adorf, der kürzlich verstarb, zeigt unser Förderverein MFZ morgen, 28.05.2026 um 19.00 Uhr den Wes...
27/05/2026

Zum Gedenken an Mario Adorf, der kürzlich verstarb, zeigt unser Förderverein MFZ morgen, 28.05.2026 um 19.00 Uhr den Western MAJOR DUNDEE (1965) von Sam Peckinpah. Der Film wurde dem Regisseur damals entzogen, brutal zusammengeschnitten und mit unpassender Musik herausgebracht. Peckinpah klagte an: "They left out what it's about!" Erst nach Jahrzehnten war es möglich, einen Großteil der Eingriffe rückgängig zu machen und MAJOR DUNDEE mit neuer Musik zu versehen, dadurch entstand die Extended Version (136 Minuten, OmU), die wir morgen aufführen. Jürgen Wolter vom MFZ hält eine Einführung zur Entstehung, Beschädigung und Wiederherstellung von MAJOR DUNDEE. Details & Tickets: https://www.muenchner-stadtmuseum.de/sammlungen/filmmuseum/aktueller-spielplan/details/open-scene-45822

Vorige Woche feierte Senta Berger Geburtstag; zu ihren Ehren zeigen wir in der nächsten »Open Scene« am Donnerstag, dem ...
19/05/2026

Vorige Woche feierte Senta Berger Geburtstag; zu ihren Ehren zeigen wir in der nächsten »Open Scene« am Donnerstag, dem 21. Mai 2026 um 19.00 Uhr den Dokumentarfilm DIE VERHOEVENS (2003) von Felix Moeller über die berühmte Schauspiel- und Künstlerfamilie. Senta Berger und Regisseur Felix Moeller sind zu Gast und beantworten Fragen aus dem Publikum! Tickets: https://kinotickets.express/muenchen-filmmuseum/booking/7074 (Und am 28. Mai gibt es Sam Peckinpahs MAJOR DUNDEE mit Senta Berger)
Die Verhoevens | Deutschland 2003 | Regie + Buch: Felix Moeller | Kamera: Ludolph Weyer | Mit: Michael Verhoeven, Senta Berger, Simon Verhoeven, Luca Verhoeven, Mario Adorf, Stella Maria Adorf, Doris Schade, Lena Stolze, Hans Helmut Prinzler, Volker Schlöndorff | Sprecherin: Suzanne von Borsody | 75 min | Felix Moeller porträtiert in seinem Dokumentarfilm drei Generationen der Filmemacher- und Schauspieldynastie Verhoeven von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart der frühen 2000er. Paul Verhoeven begann seine Karriere in den 1930er Jahren am Theater, wurde später Regisseur des NS- und des deutschen Nachkriegsfilms. Sein Sohn Michael, verheiratet mit der Schauspielerin Senta Berger, studierte zunächst Medizin, bevor er Filmregisseur und Produzent wurde. In der dritten Generation sind sogar beide Söhne, Simon und Luca, im Filmgeschäft tätig; Simon Verhoeven ist in Deutschland inzwischen selbst ein bekannter Regisseur, der in seinen Filmen öfter seine Mutter Senta besetzt. Mit zur Familie gehörte der kürzlich verstorbene Schauspieler Mario Adorf, der Vater der Verhoeven-Nichte Stella.

Auch der montenegrinische TO HOLD A MOUNTAIN von Biljana Tutorov und Petar Glomazić (nominiert für die VIKTORIA Main Com...
16/05/2026

Auch der montenegrinische TO HOLD A MOUNTAIN von Biljana Tutorov und Petar Glomazić (nominiert für die VIKTORIA Main Competition) bekommt noch eine Zusatzvorstellung: Sonntag, 17. Mai um 20.00 Uhr bei uns. Details & Tickets: https://www.dokfest-muenchen.de/events/view/7133

Mit den BEST DOKS bietet das DOK.fest München Zusatzvorstellungen für die meistbesuchten und ausgezeichneten Dokumentarf...
15/05/2026

Mit den BEST DOKS bietet das DOK.fest München Zusatzvorstellungen für die meistbesuchten und ausgezeichneten Dokumentarfilme des Festivals an, so am Sonntag, 17. Mai, um 18.00 Uhr bei uns MARIINKA von Pieter-Jan De Pue. »Über neun Jahre hinweg auf 16 mm gedreht, folgt der Film fünf jungen Menschen aus Marjinka im Osten der Ukraine. Drei Brüder finden sich in gegensätzlichen Realitäten wieder: Zwei kämpfen auf unterschiedlichen Seiten der Front, der jüngste lebt bei einer Adoptivfamilie in den USA. Zwei ehemalige Schulkameradinnen überleben auf völlig unterschiedliche Weise – eine sichert sich mit Schmuggel den Lebensunterhalt, die andere arbeitet als Sanitäterin an der Front. Der Film bewegt sich durch Ruinen, Checkpoints, Schützengräben und fragmentarische Erinnerungen. Die Lebensgeschichten der Bewohner*innen der Grenzstadt verdichten sich zu einem Panorama einer im Krieg aufwachsenden Generation.« Eva Weinmann
Tickets: https://www.dokfest-muenchen.de/events/view/7131

In Erinnerung an den Meister des slow cinema, Béla Tarr (1955–2026), zeigen wir morgen, Donnerstag, 22.01.2026 um 19.00 ...
21/01/2026

In Erinnerung an den Meister des slow cinema, Béla Tarr (1955–2026), zeigen wir morgen, Donnerstag, 22.01.2026 um 19.00 Uhr DIE WERCKMEISTERSCHEN HARMONIEN (2000) in der deutschen Fassung. Béla Tarr sah diese Fassung immer als die Originalfassung an, da Lars Rudolph, Peter Fitz und Hanna Schygulla ihre Rollen in Deutsch spielten. Die ungarische Fassung synchronisierte er erst später. Der Film entstand erneut in Zusammenarbeit mit dem Drehbuchautor und Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai. In einer abgeschiedenen Kleinstadt entfacht das Erscheinen eines Wanderzirkus mit einem toten Wal und einer geheimnisvollen Gestalt, dem »Herzog«, Unruhe und Chaos. Der Zeitungsausträger János Valuska ist fasziniert vom Walkadaver. Er beobachtet die Ereignisse und wird selbst zum Verfolgten. Licht, Rhythmus und Bewegung formen eine fast hypnotische Erfahrung. Tarr nutzt lange, präzise komponierte Plansequenzen, 39 Einstellungen in 145 Minuten, um die innere Erstarrung einer Gesellschaft sichtbar zu machen, in der der Sinn verloren gegangen ist. Wir freuen uns auf euren Besuch! Tickets: https://deu01.kinotickets.express/muenchen-filmmuseum/sale/tickets/6894

Adresse

St./Jakobs-Platz 1
Munich
80331

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