Literaturmuseen Marbach

Literaturmuseen Marbach Deutsches Literaturarchiv Marbach mit Literaturmuseum der Moderne und Schiller-Nationalmuseum

Im Mittelpunkt der Ausstellungen des Deutschen Literaturarchivs stehen ästhetische Produktions- und Erfahrungsprozesse und ihre sprachlichen wie historischen Bedingungen. Literatur ist kein Phänomen, das auf das Buch und eine Perspektive beschränkt ist, sondern eines, das lebendig ist, weil es viele Perspektiven zulässt und in unterschiedlichen Medien erscheinen kann. Daher können sich Besucherinn

en und Besucher in unseren Ausstellungen mit Dingen – Texte, Manuskripte, Briefe, Fotos, Filme, Tonaufnahmen, Alltagsgegenstände und Kunstwerke aus dem Archiv, aber auch eigens für das Ausstellen erfundene Objekte – selbst schreibend und lesend auseinandersetzen. Dieser individuelle kreative Zugang ermöglicht nicht nur einen neuen Blick auf literarische Texte und ihre archivierbaren Spuren, sondern hilft auch der Wissenschaft, ästhetische Prozesse genauer zu erforschen und besser zu verstehen. Hinweise und Richtlinien zur Nutzung der Social-Media-Kanäle finden Sie auf unserer Website unter https://www.dla-marbach.de/impressum/

Großen Einsatz für die Natur zeigten in diesen Tagen Mitarbeiter/-innen des DLA und Aktive des .marbach.bottwartal: Scho...
18/06/2026

Großen Einsatz für die Natur zeigten in diesen Tagen Mitarbeiter/-innen des DLA und Aktive des .marbach.bottwartal: Schon seit mehreren Jahren wird die große Wiesenfläche unterhalb des Schiller-Nationalmuseums zwei Mal im Jahr mit einem Balkenmäher gemäht und das Schnittgut in einer gemeinsamen Aktion manuell abgetragen. Dadurch wird die Artenvielfalt gestärkt und ein vielfältiger biologischer Lebensraum erhalten. Ein großer Dank an alle helfenden Hände!



Fotos: Marco Kraft.

Für Rilke sind Handschrift, Tinte, Briefpapiere Ausdrucksmittel von hohem ästhetischen Wert. Ebenso nimmt er Einfluss au...
13/06/2026

Für Rilke sind Handschrift, Tinte, Briefpapiere Ausdrucksmittel von hohem ästhetischen Wert. Ebenso nimmt er Einfluss auf die äußerliche Gestaltung seiner Publikationen. Die Führung ›Trägermaterial als Bedeutungsträger‹, eine von drei neuen Themenführungen durch unsere Rilke-Ausstellung, zeigt, was man beim Blick auf Arbeits- und Briefpapiere, Notizen, kalligraphische Abschriften, die Wahl des Schreibgeräts und andere Oberflächenmerkmale entdecken kann.

Alle Infos: www.dla-marbach.de/bildung/fuehrungen



Fotos: DLA Marbach.

Die Eindrücke der Reise nach Paris, die Thomas Mann als »ein Abenteuer ersten Ranges« bezeichnete, verarbeitete er in se...
12/06/2026

Die Eindrücke der Reise nach Paris, die Thomas Mann als »ein Abenteuer ersten Ranges« bezeichnete, verarbeitete er in seiner ›Pariser Rechenschaft‹, die 1926 im S. Fischer Verlage erschien. Die geplante Tagung (22.-24. Juni) beleuchtet den deutsch-französischen Kulturtransfer und die Europakonzepte der Zwischenkriegszeit. Mit Olivier Agard (Sorbonne Université - Faculté des Lettres), Barbara Beßlich (Universität Heidelberg), Tillmann Heise (Universität Paderborn), Anna Kinder , Friedhelm Marx (Otto-Friedrich-Universität Bamberg), Katharina Rietzler (University of Sussex) u.a.
Den Abendvortrag am 23. Juni in der Deutschen Botschaft hält Hans Wißkirchen (Universität zu Lübeck).
In Kooperation mit der Universität Heidelberg, der Sorbonne Université und der Deutschen Botschaft (Auswärtiges Amt) in Paris.

Foto: ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv / Fotograf: Paulus / TMA_0120

Forschungsarchiv ›Tor zur Literatur‹ im Deutschen Literaturarchiv: Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs im März 202...
10/06/2026

Forschungsarchiv ›Tor zur Literatur‹ im Deutschen Literaturarchiv: Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs im März 2026 wurde jetzt das darauffolgende Verhandlungsverfahren abgeschlossen:

Gustav Düsing Architekt, Berlin / Landschaftsarchitektur mahl gebhard konzepte, München, Gewinner im Wettbewerb, gehen mit der höchsten Punktzahl erfolgreich auch aus dem Verfahren hervor und erhalten damit den Auftrag zur Planung und Durchführung des Forschungsarchivs ›Tor zur Literatur‹!

Die Auswahlverfahren der weiteren Fachplaner für das Neubauprojekt starteten parallel mit dem jetzt abgeschlossenen Vergabeverfahren und werden bis August 2026 entschieden sein. Nach einer europaweiten Bekanntmachung waren im September 2025 177 Bewerbungen für das Projekt eingegangen, 20 Bürogemeinschaften hatten sich zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb qualifiziert. Das Preisgericht wählte im März die Siegerentwürfe, drei Preisträger/-innen und zwei Anerkennungen, aus. Die Projekte Neubau und Sanierung werden mit insgesamt 146 Millionen zu gleichen Teilen von Bund und Land gefördert. Die Eröffnung des Neubaus ›Tor zur Literatur‹ ist für das Jahr 2032 geplant.



Visualisierungen Forschungsarchiv ›Tor zur Literatur‹: Gustav Düsing Architekt, Berlin / Landschaftsarchitektur mahl gebhard konzepte, München.

›Frauen um Rilke‹, eine von drei neuen Themenführungen durch unsere Rilke-Ausstellung, richtet den Fokus auf Objekte, di...
06/06/2026

›Frauen um Rilke‹, eine von drei neuen Themenführungen durch unsere Rilke-Ausstellung, richtet den Fokus auf Objekte, die Einblicke in familiäre, amouröse oder materielle Verbindungen Rilkes zu Frauen in seinem Umfeld bieten: von seiner Mutter als Mädchen erzogen, von Freundinnen künstlerisch inspiriert, von Mäzeninnen unterstützt, mit der Bildhauerin Clara Westhoff verheiratet, aber getrennt von ihr und der gemeinsamen Tochter Ruth lebend. Rilkes Beziehungen zu den Frauen in seinem Leben sind vielschichtig und komplex.

Alle Infos: www.dla-marbach.de/bildung/fuehrungen



Foto: DLA Marbach.

»Ein Abenteuer ersten Ranges«: Auf Einladung des elsässischen Germanisten und Professors an der Sorbonne Henri Lichtenbe...
05/06/2026

»Ein Abenteuer ersten Ranges«: Auf Einladung des elsässischen Germanisten und Professors an der Sorbonne Henri Lichtenberger im Namen der Carnegie Stiftung reiste Thomas Mann als inoffizieller Kulturbotschafter 1926 neun Tage nach Paris. Er wurde dort vom deutschen Botschafter Leopold von Hoesch festlich im Palais Beauharnais empfangen. Zum 100. Erscheinungsjahr seines aus den damals erworbenen Eindrücken entstandenen Buches ›Pariser Rechenschaft‹ treffen sich Forscher/-innen, um in Paris an der Sorbonne vom 22. bis zum 24. Juni u.a. die Europakonzepte der Zwischenkriegszeit zu untersuchen.

In Kooperation Universität Heidelberg, der Sorbonne Université, Paris und der Deutschen Botschaft in Paris (Auswärtiges Amt).



Foto: DLA Marbach.

Als die ersten beiden ›Duineser Elegien‹ zu Papier gebracht sind, schreibt Rilke seine Texte für all diejenigen ab, dene...
02/06/2026

Als die ersten beiden ›Duineser Elegien‹ zu Papier gebracht sind, schreibt Rilke seine Texte für all diejenigen ab, denen er ihr Entstehen verdankt. Nach Fertigstellung der ›Ersten Elegie‹ am 21. Januar 1912 schickt er nicht nur Fürstin Marie von Thurn und Taxis, als deren Gast er sich in Duino aufhält, ein Manuskript; seine Frau Clara Westhoff-Rilke erhält im November 1913 aus Paris die hier ausgestellte »Abschrift für Clara«.

Diese Abschrift und weitere rund 300 Exponate sind in unserer Ausstellung ›Und dann und wann ein weißer Elefant. Rilkes Welten‹ im Literaturmuseum der Moderne zu sehen, von Dienstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 17 Uhr!



Foto: DLA Marbach (Anja Bleeser).

Architekturzeichnen im Literaturmuseum der Moderne: Studierende der Architektur der Hochschule für Technik Stuttgart  wa...
29/05/2026

Architekturzeichnen im Literaturmuseum der Moderne: Studierende der Architektur der Hochschule für Technik Stuttgart waren heute erneut zu Gast in Marbach, um im LiMo Architektur, Räume und Perspektiven zeichnerisch zu erkunden.



Fotos: DLA Marbach.

»Es braucht nichts als eine solche Revolution meines Schiksals, daß ich ein ganz andrer Mensch – daß ich anfange, Dichte...
28/05/2026

»Es braucht nichts als eine solche Revolution meines Schiksals, daß ich ein ganz andrer Mensch – daß ich anfange, Dichter zu werden«, schreibt Schiller am 22. Februar 1785 an Körner. Nach dem Auslaufen seines Theatervertrags erscheint ihm Körners Einladung nach Leipzig wie eine glückliche Fügung. Nahezu zeitlebens ist Schiller angewiesen auf solche Glücksfälle, auf Zuwendungen seiner Freunde, auf aristokratische Mäzene, auf findig ausgehandelte Vorschüsse und Honorare wohlwollender Verleger. Henriette von Wolzogen, Christian Gottfried Körner, Herzog Carl August, Friedrich Christian von Augustenburg und Graf Schimmelmann erleichtern ihm in prekären Lebenssituationen das Überleben als freier Schriftsteller.

Die Dauerausstellung ›Schiller!‹ im Schiller-Nationalmuseum ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 17 Uhr zu sehen, unser Museumscafé ›Musenhof‹ freut sich von Dienstag bis Freitag zwischen 12 und 18 Uhr und Samstag, Sonntag und an Feiertagen zwischen 12.30 und 18 Uhr über Gäste!



Foto: DLA Marbach (Anja Bleeser).

»Ich heiße Violetta Siewert und durfte im Rahmen eines Schulpraktikums Eindrücke in der Bibliothek des DLA Marbach samme...
26/05/2026

»Ich heiße Violetta Siewert und durfte im Rahmen eines Schulpraktikums Eindrücke in der Bibliothek des DLA Marbach sammeln. Besonders beeindruckt hat mich dabei, der Respekt, der den Büchern entgegengebracht wird. Ein Buch ist hier nicht einfach nur ein Buch, sondern hat seine eigene Geschichte, die es erzählen kann. Was neu für mich war, ist die Tatsache, dass es spezielle Hilfsmittel gibt, um möglichst schonend in den Büchern blättern zu können.«

Vielen Dank, liebe Violetta, für Deine Unterstützung und Dein großes Interesse!



Foto: DLA Marbach.

Adresse

Schillerhöhe 8-10
Marbach Am Neckar
71672

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+497144848616

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