Literaturmuseen Marbach

Anrufen Wegbeschreibung Website

Literaturmuseen Marbach Deutsches Literaturarchiv Marbach mit Literaturmuseum der Moderne und Schiller-Nationalmuseum

Im Mittelpunkt der Ausstellungen des Deutschen Literaturarchivs stehen ästhetische Produktions- und Erfahrungsprozesse und ihre sprachlichen wie historischen Bedingungen. Literatur ist kein Phänomen, das auf das Buch und eine Perspektive beschränkt ist, sondern eines, das lebendig ist, weil es viele Perspektiven zulässt und in unterschiedlichen Medien erscheinen kann. Daher können sich Besucherinnen und Besucher in unseren Ausstellungen mit Dingen – Texte, Manuskripte, Briefe, Fotos, Filme, Tonaufnahmen, Alltagsgegenstände und Kunstwerke aus dem Archiv, aber auch eigens für das Ausstellen erfundene Objekte – selbst schreibend und lesend auseinandersetzen. Dieser individuelle kreative Zugang ermöglicht nicht nur einen neuen Blick auf literarische Texte und ihre archivierbaren Spuren, sondern hilft auch der Wissenschaft, ästhetische Prozesse genauer zu erforschen und besser zu verstehen. Hinweise und Richtlinien zur Nutzung der Social-Media-Kanäle finden Sie auf unserer Website unter https://www.dla-marbach.de/impressum/

Kindergeburtstag im Museum: ›Der geheimnisvolle Koffer‹Große Aufregung im Literaturmuseum der Moderne! Eine geheimnisvol...
17/10/2026

Kindergeburtstag im Museum: ›Der geheimnisvolle Koffer‹

Große Aufregung im Literaturmuseum der Moderne! Eine geheimnisvolle Unbekannte hat einen großen Koffer, bis an den Rand gefüllt mit Zetteln und allerlei Krimskrams, an der Museumskasse abgegeben. Aufgelöst und in Eile bat sie um Hilfe und verschwand. Bis jetzt konnte sich niemand ihr seltsames Erscheinen erklären. Könnt ihr das Rätsel lösen?

Eine Spurensuche durch Archiv und Museum für Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren. Das Rätsel ist für eine Gruppengröße von 3 bis 10 Personen (und max. zwei erwachsene Begleitpersonen) ausgelegt und eignet sich besonders als Programm für einen Kindergeburtstag. Das Rätselprogramm dauert circa 2 Stunden, darüber hinaus stellen wir für die Dauer von einer Stunde vorab einen Raum zur Verfügung, in dem Kuchen verzehrt und Geschenke ausgepackt werden können. Speisen und Getränke müssen selbst mitgebracht werden; um Geschirr und Dekoration kümmert sich das museumspädagogische Team.

Das Kindergeburtstagsprogramm kann Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr durchgeführt werden. Reservierung bitte min. 14 Tage im Voraus unter [email protected]; 07144 / 848-601. Kosten (180 min): 130,-Euro



Fotos: DLA Marbach.

»Der Herbst ist immer unsere beste Zeit«, schrieb Johann Wolfgang Goethe 1797 in einem Brief an Friedrich Schiller. Und ...
16/10/2026

»Der Herbst ist immer unsere beste Zeit«, schrieb Johann Wolfgang Goethe 1797 in einem Brief an Friedrich Schiller. Und der Herbst ist auch eine richtig gute Zeit, um unsere Museen auf der Marbacher Schillerhöhe zu besuchen!

Öffnungszeiten Museen: Di bis So, 10 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten Café Musenhof: Mo, 10 bis 16.30 Uhr, und Di bis Fr, 10 bis 18 Uhr (ab 1.11. bis 17 Uhr)

Foto: DLA Marbach (Anja Bleeser).

Natalja Althauser, Sabine Eschbach, Jan Snela und Luca Kieser zu Gast im Deutschen Literaturarchiv: Die vier Literaturst...
15/10/2026

Natalja Althauser, Sabine Eschbach, Jan Snela und Luca Kieser zu Gast im Deutschen Literaturarchiv: Die vier Literaturstipendiat/-innen des Landes Baden-Württemberg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) waren auf Lesereise. Am Dienstag stellten sie auf der Schillerhöhe sich und ihre Bücher vor und bewiesen, wie unterschiedlich gesellschaftliche und menschliche Fragen der Gegenwart im Medium der Literatur gestellt werden können.

Luca Kieser las aus seinem Roman ›Simsalabim, Simon Brenner‹ (Blessing/Penguin Bücher), Sabine Eschbach aus ›Seerauchen‹ (DÖRLEMANN VERLAG - Verlag für Literatur und Sachbuch), Natalja Althauser aus ›Dunkelholz‹ (Piper Verlag) und Jan Snela aus ›Ja, Schnecke, ja‹ (Klett-Cotta Verlag): Facetten von Erinnerungen, Geschichten, Begegnungen, Realität und Fiktion.

Ariane Limberg, MWK, und DLA-Direktorin Sandra Richter begrüßten. Jan Bürger, DLA, moderierte den Abend und führte durch die Gespräche über die vier Werke und ihre literarischen Welten.

Fotos: DLA Marbach (Anja Bleeser).

13/10/2026

Edith Stein, heute vor 135 Jahren in Breslau geboren, promovierte 1916 mit Auszeichnung bei dem Philosophen Edmund Husserl, zur Habilitation wurde sie als Frau jedoch nicht zugelassen. 1922 konvertierte die Jüdin Stein zur katholischen Kirche und wirkte lange als Pädagogin. Mit 42 Jahren trat sie in die Ordensgemeinschaft des Karmel Maria vom Frieden in Köln ein. Sie setzte sich für die Verständigung zwischen dem Juden- und dem Christentum ein und wird als eine Schutzpatronin Europas verehrt. Sie starb 1942 zusammen mit ihrer Schwester im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Mit dem polnischen Philosophen Roman Ingarden verband Edith Stein eine langjährige, intellektuell geprägte Freundschaft, die von gegenseitigem philosophischem Austausch und persönlicher Verbundenheit geprägt war. Am 31. Mai 1917 schrieb sie ihm: »Und wie es auch kommen mag – zwischen uns persönlich bleibt alles unverändert. Ich hoffe, die Mauer wird nie so hoch, dass wir nicht mehr mit den Händen hinüberlangen.« Papst Johannes Paul II. sprach Edith Stein 1998 heilig.

Wie schreibt man weiter, wenn das eigene Land angegriffen und in einen Krieg gezwungen wird? Hilft es, zahlreiche Kontak...
07/10/2026

Wie schreibt man weiter, wenn das eigene Land angegriffen und in einen Krieg gezwungen wird? Hilft es, zahlreiche Kontakte in verschiedene europäische Länder zu haben und als Autor international anerkannt zu sein? Wie verändert sich die Rolle der Literatur in den Zeiten des Krieges? Liest man im Ausnahmezustand alles anders, sogar die eigenen früheren Werke?

Sofia Andruchowytsch und ihr Vater Jurij Andruchowytsch, zwei der bekanntesten Stimmen der ukrainischen und europäischen Gegenwartsliteratur, berührten im Gespräch mit Jan Bürger (DLA) existenzielle Fragen, die uns angesichts der politischen Lage Europas alle unmittelbar betreffen. Aus den deutschen Übersetzungen ihrer Romane rezitierte die Stuttgarter Sprecherin Jule Hölzgen. DLA-Direktorin Sandra Richter begrüßte.

Die deutschlandweite Veranstaltungsreihe ›Selbstverteidigung, literarisch‹ lotet am Beispiel literarischer Texte aus unterschiedlichen Epochen aus, wie Extremsituationen wahrgenommen und dargestellt wurden und werden. Wie kann Literatur uns dabei unterstützen, durch Krisenzeiten zu kommen und Bedrohungslagen auszuhalten?

Residenz Verlag Suhrkamp Verlag

Fotos: DLA Marbach (Anja Bleeser).

Lesung und Gespräch mit Natalja Althauser, Sabine Eschbach, Jan Snela und Luca Kieser am 13. Oktober im Deutschen Litera...
05/10/2026

Lesung und Gespräch mit Natalja Althauser, Sabine Eschbach, Jan Snela und Luca Kieser am 13. Oktober im Deutschen Literaturarchiv!

Mit den Literaturstipendien des Landes Baden-Württemberg 2026 (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) werden vier Autor/-innen ausgezeichnet, die für unterschiedliche literarische Zugänge zu gesellschaftlichen und menschlichen Fragen der Gegenwart stehen: Bei einer gemeinsamen Lesereise stellen Natalja Althauser (geb. 1991), Sabine Eschbach (geb. 1959), Luca Kieser (geb. 1992) und Jan Snela (geb. 1980) sich und ihre Bücher vor.

Die Freiburger Autorin, Regisseurin und Schauspielerin Natalja Althauser erzählt in ihrem Roman ›Dunkelholz‹ (Piper Verlag) von einer Protagonistin, die sich in eine abgelegene Hütte im Wald zurückzieht und sich mit den voranschreitenden Herbstmonaten in ihre Erinnerungen vertieft. In dem Debütroman ›Seerauchen‹ (DÖRLEMANN VERLAG - Verlag für Literatur und Sachbuch) der im Schwarzwald lebenden Autorin Sabine Eschbach geht es um einen autistischen Jungen, der zusammen mit seiner Mutter zur Zeit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten am Bodensee aufwächst. Der Erzählband ›Ja, Schnecke, ja‹ (Klett-Cotta Verlag) des Stuttgarter Autors Jan Snela handelt von Menschen, Tieren und Pflanzen und darum, wie sie sich begegnen können, sowie um Liebe in ihren mannigfaltigen Spielarten. Und der in Tübingen geborene und in Wien wohnhafte Luca Kieser wagt in seinem Roman ›Simsalabim, Simon Brenner‹ (Blessing/Penguin Random House) ein raffiniertes Spiel mit doppeltem Boden, zwischen True Crime und linksradikaler Telenovela. Es moderiert Jan Bürger, DLA.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 19 Uhr im Humboldt-Saal des DLA statt. Der Eintritt ist frei!

v.l.n.r.: Natalja Althauser, Foto: Mareike Sophie Dewitz / Sabine Eschbach, Foto: Anna & Alfred / Jan Snela, Foto: Maximilian Gödecke Photography / Luca Kieser, Foto: Ina Aydogan.

›Weiterschreiben in der Ukraine‹: Jurij und Sofia Andruchowytsch im Gespräch mit Jan Bürger Sofia Andruchowytsch (*1982)...
29/09/2026

›Weiterschreiben in der Ukraine‹: Jurij und Sofia Andruchowytsch im Gespräch mit Jan Bürger

Sofia Andruchowytsch (*1982) und ihr Vater Jurij Andruchowytsch (*1960) gehören ohne Frage zu den bekanntesten Stimmen der ukrainischen und europäischen Gegenwartsliteratur. Sie wurde u.a. 2024 mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet, er u.a. 2022 für seinen großen Roman ›Radio Nacht‹ (Suhrkamp Verlag) mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Aber wie schreibt man weiter, wenn das eigene Land angegriffen und in einen Krieg gezwungen wird? Hilft es, zahlreiche Kontakte in verschiedene europäische Länder zu haben und als Autor international anerkannt zu sein? Wie verändert sich die Rolle der Literatur in den Zeiten des Krieges? Liest man im Ausnahmezustand alles anders, sogar die eigenen früheren Werke?

Im Gespräch zwischen den Generationen wie auch in ihren Romanen berühren Sofia und Jurij Andruchowytsch existenzielle Fragen, die uns angesichts der politischen Lage Europas alle unmittelbar betreffen. Aus den deutschen Übersetzungen ihrer Romane rezitiert die Stuttgarter Sprecherin Jule Hölzgen.

Die deutschlandweite Veranstaltungsreihe ›Selbstverteidigung, literarisch‹ lotet am Beispiel literarischer Texte aus unterschiedlichen Epochen aus, wie Extremsituationen wahrgenommen und dargestellt wurden und werden. Wie kann Literatur uns dabei unterstützen, durch Krisenzeiten zu kommen und Bedrohungslagen auszuhalten?

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 6.10.2026, um 19 Uhr im Humboldt-Saal des Deutschen Literaturarchivs Marbach statt.

Kartenverkauf: https://www.reservix.de/tickets-weiterschreiben-in-der-ukraine--jurij-und-sofia-andruchowytsch-im-gespraech-mit-jan-buerger-selbstverteidigung-literarisch-3-in-marbach-am-neckar-humboldtsaal-am-6-10-2026/e2586267. € 9,- / € 7,- (erm. DSG)

Foto Juri Andruchowytsch: © Sofiya Soliar.
Foto Sofia Andruchowytsch: © Karina Pusan.

Residenz Verlag

29/09/2026
Heute ist der Internationale Tag des allgemeinen Informationszugangs! Dieser Tag erinnert daran, dass freier und verläss...
28/09/2026

Heute ist der Internationale Tag des allgemeinen Informationszugangs! Dieser Tag erinnert daran, dass freier und verlässlicher Zugang zu Wissen keine Selbstverständlichkeit ist. Freier Informationszugang muss erkämpft, erarbeitet und geschützt werden. Die Bibliothek des DLA ist eine Spezial- und Forschungsbibliothek für neuere deutsche Literatur und Literaturwissenschaft von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Zum Sammelgebiet gehören Buch-, Verlags- und Theatergeschichte sowie Philosophie. Der Bestand einschließlich Mediendokumentation umfasst über 1,4 Millionen Einheiten, die für die Forschung und eine interessierte Öffentlichkeit zugänglich sind.
Alle Infos: www.dla-marbach.de/bibliothek



Foto: DLA Marbach (Dietmar Jaegle).

28/09/2026

+LKZ plus+ Als „einen der originellsten Wahrnehmungskünstler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ bezeichnet die Jury den Schriftsteller. Der huldigt dann Schiller.

Adresse

Schillerhöhe 8-10
Marbach Am Neckar
71672

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+497144848616

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Literaturmuseen Marbach etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie