20/10/2026
Der Rat für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma in Baden-Württemberg hat gestern zur ersten Sitzung in der neuen Legislatur zusammengefunden. Das Gremium, geschaffen durch den Staatsvertrag zwischen dem Land und dem VDSR-BW, bringt Vertreterinnen und Vertreter der Minderheit, der Landesregierung, des Landtags und der kommunalen Verbände an einen Tisch.
Auf der Agenda standen unter anderem das Empowerment der Minderheit und die Förderung von Romanes als lebendiger Sprache, Solidarität mit geflüchteten Roma sowie der gesellschaftliche Umgang mit Antiziganismus. Deutlich wurde: Vorfälle müssen konsequent gemeldet werden - und auf Landesebene muss jemand dafür zuständig sein.
Baden-Württemberg hat sich mit dem Staatsvertrag verpflichtet, Minderheitenpolitik ernst zu nehmen.
Dieser Rat ist der Ort, wo das eingelöst wird
Bildquelle Staatsministerium Baden-Württemberg / Ilkay Karakurt