Leibniz-Zentrum für Archäologie

Leibniz-Zentrum für Archäologie Wir erforschen das Wesen des Menschen seit mehr als 170 Jahren. WIR SIND LEIZA
Wir erforschen das Wesen des Menschen seit 170 Jahren. Wie ticken wir und warum?

Erst als Römisch-Germanisches Zentralmuseum, jetzt als Leibniz-Zentrum für Archäologie. Wir erforschen den Menschen und seine Entwicklung auf Basis materieller Hinterlassenschaften aus drei Millionen Jahren raum- und zeitübergreifend. Durch die Untersuchung archäologischer Funde und Befunde gewinnen wir Erkenntnisse über unser Verhalten und Handeln und die Entwicklung von Gesellschaften. Was brauc

hen wir für unser Zusammenleben in Gemeinschaften? Was können wir aus der Vergangenheit für das Hier und Heute lernen? Als Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft teilen wir unsere Erkenntnisse weltweit und machen sie über unsere Museen zugänglich und erlebbar – für alle!

Zurück in der Azykh-Höhle! ⛏️ 🦴Auch in diesem Jahr sind unsere Kolleg*innen von Monrepos - Archäologisches Forschungszen...
02/09/2026

Zurück in der Azykh-Höhle! ⛏️ 🦴

Auch in diesem Jahr sind unsere Kolleg*innen von Monrepos - Archäologisches Forschungszentrum und Museum, unserem Standort in Neuwied, wieder im Südkaukasus unterwegs. In Aserbaidschan erforschen sie die Azykh-Höhle, eine bedeutende Fundstelle für die Erforschung des Mittelpaläolithikums und möglicher Neandertalerreste.

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Azerbaijan National Academy of Sciences, der University of Karabakh, der University of Oslo und des ICArEHB (Interdisciplinary Centre for Archaeology and the Evolution of Human Behaviour) an der University of the Algarve knüpft das Team an die Grabungskampagne des vergangenen Jahres an.

🔎 Neue Flächen werden untersucht, Funde geborgen und Stück für Stück entsteht ein genaueres Bild davon, wie Menschen in der Steinzeit lebten.

Wir haben ein paar Eindrücke von der diesjährigen Grabung für euch gesammelt.

Und was darf auf keiner Grabung fehlen?

Richtig: die Kaffeemaschine. Schließlich ist die tägliche Koffeinversorgung des Teams von höchster wissenschaftlicher Bedeutung. 😉

📸 © MONREPOS | LEIZA | J. Marreiros

📢 Book a Scientist: Jetzt einen exklusiven Austausch sichern!Du wolltest schon immer mehr über dein Lieblingsthema erfah...
28/08/2026

📢 Book a Scientist: Jetzt einen exklusiven Austausch sichern!

Du wolltest schon immer mehr über dein Lieblingsthema erfahren und mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft sprechen? Bei Book a Scientist hast du jetzt die Chance dazu!

👉 Natürlich sind auch dieses Mal Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem LEIZA dabei!

💻 In persönlichen, virtuellen 1:1-Gesprächen geben die Forschenden spannende Einblicke in ihre Arbeit und beantworten deine individuellen Fragen.

📅 Wann? Dienstag, 29.09.2026
⏱ Dauer? 25 Minuten pro Gespräch
💰 Kosten? Kostenlos!
👉 Sichere dir jetzt deinen Wunschtermin auf der Book a Scientist-Webseite! Der Link ist im ersten Kommentar.

Wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

21/08/2026

Mit dem LEIZA Journal of Archaeology startet eine neue, internationale Diamond Open Access Zeitschrift. Die erste Ausgabe ist schon in Vorbereitung!

Unser Managing Editor Dimitri van Limbergen stellt euch das Journal vor und erklärt, was es ausmacht und wie ihr eure Forschung einreichen könnt.

Das Reel gibt's diesmal auf Englisch, passend zur internationalen Ausrichtung des Journals.

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🇬🇧 The LEIZA Journal of Archaeology is a new international Diamond Open Access Journal launched by LEIZA. The first issue is currently in preparation.

In this Reel, Managing Editor Dimitri van Limbergen introduces the journal, explains what makes it special and how you can submit your research!

Zwei Tage voller spannender Vorträge, Diskussionen und interdisziplinärem Austausch bei der Konferenz „Archaeological Ir...
17/08/2026

Zwei Tage voller spannender Vorträge, Diskussionen und interdisziplinärem Austausch bei der Konferenz „Archaeological Iron: Context, Corrosion and Conservation“ liegen hinter uns.

Im Mittelpunkt stand archäologisches Eisen aus drei miteinander verbundenen Perspektiven: sein Kontext mit Fragen zu Herstellung, Technik und Herkunft, Korrosionsprozesse und Erhaltungszustände sowie Konservierung als Teil der Objektgeschichte, die selbst beeinflussen kann, wie wir archäologische Funde untersuchen und verstehen.

Der Austausch zwischen Archäologie, Naturwissenschaften und Konservierung hat gezeigt: Archäologisches Eisen ist nicht nur ein Material, das es zu bewahren gilt. Es kann zugleich eine wichtige Quelle für historische Erkenntnisse sein.

Ein großes Dankeschön an alle Referierenden, Moderierenden und Teilnehmenden vor Ort und online für ihre Forschung, Fragen und Ideen! Und natürlich an alle, die im Hintergrund zum Gelingen der Konferenz beigetragen haben. 🙌

Unser besonderer Dank gilt der Fritz Thyssen Stiftung für die großzügige Unterstützung, die diese Konferenz ermöglicht hat.

Die erweiterten Abstracts werden im Anschluss an die Konferenz als Open-Access-Sammlung veröffentlicht.

Wir hoffen, dass der Austausch der vergangenen zwei Tage weitergeht und neue Fragen, Forschungsansätze und Kooperationen entstehen lässt.

🇬🇧 English version in the first comment.

Am 30. August sind wir beim KinderUni- und Familientag im Lennebergwald dabei – und freuen uns auf viele neugierige Entd...
10/08/2026

Am 30. August sind wir beim KinderUni- und Familientag im Lennebergwald dabei – und freuen uns auf viele neugierige Entdeckerinnen und Entdecker! 🌳🚢

An unserer Mitmachstation gestalten Kinder eigene Schiffe, beladen sie mit Menschen oder Waren und schicken sie auf die Reise zu einem selbst gewählten Ziel. Gemeinsam entsteht dabei nach und nach ein großes Netzwerk. So wird spielerisch erlebbar, wie Schifffahrt Menschen miteinander verband und wie Waren, Ideen und Wissen schon in der Antike weite Wege zurücklegten.

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euren Besuch!

SAVE THE DATE: KinderUni- und Familientag 2026 im Lennebergwald 🌳

Am 30. August dreht sich beim diesjährigen Mainzer KinderUni- und Familientag im Lennebergwald alles um das Thema "Netze". An verschiedenen Ständen und Experimentierstationen können kleine und große Besucher:innen ganz unterschiedliche Netze erkunden – von Molekülstrukturen über geometrische Netze und Netze in Gesteinsstrukturen bis hin zu gesellschaftlichen Netzwerkstrukturen. 🕸️

Mit dabei sind unter anderem das und die , das Institut für Geowissenschaften und für Mathematik der , das Leibniz-Zentrum für Archäologie, das Wald-Naturschutzzentrum Forsthaus Ober-Olmer Wald von Landesforsten Rheinland-Pfalz und der Zweckverband zur Erhaltung des Lennebergwaldes, das Max-Planck-Institut für Polymerforschung, das Ada-Lovelace-Projekt Uni Mainz, das Naturhistorisches Museum Mainz sowie Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

Mehr erfahren unter 👉 https://www.facebook.com/events/3177080762489878/

📚 Neue Publikation: Stadtheiligtum der antiken Kasmenai rekonstruiert!Wie sah das Heiligtum einer antiken Stadt auf Sizi...
05/08/2026

📚 Neue Publikation: Stadtheiligtum der antiken Kasmenai rekonstruiert!

Wie sah das Heiligtum einer antiken Stadt auf Sizilien wirklich aus? Unsere Kollegin Azzurra Scarci hat hat archivalische Quellen und archäologische Funde neu ausgewertet und legt mit „Ricontestualizzare i vecchi scavi. L'area sacra urbana dell'antica Kasmenai e le sue dediche metalliche“ die erste umfassende Rekonstruktion des Stadtheiligtums von Kasmenai auf dem Monte Casale vor.

Im Fokus stehen:
🔹 die räumliche Struktur und Nutzungsphasen des Heiligtums
🔹 Metallfunde als Weihgaben – ergänzt durch Keramik, Münzen und Faunareste
🔹 rituelle Praktiken und Stifteridentitäten
🔹 griechisch-indigene Interaktion im archaischen Sizilien

Die Monografie erscheint als Band 14 der Reihe LEIZA Publications im Verlag Propylaeum/Schnell & Steiner – und ist sowohl frei zugänglich als auch gedruckt erhältlich. Die Links finden ihr in den ersten beiden Kommentaren.

Viel Spaß beim Entdecken der sakralen Geographie des archaischen Siziliens! 🇮🇹

04/08/2026

Wo lag das Zentrum eines 6.000 Jahre alten Großgrabhügels?

Genau dieser Frage sind unsere Forschenden bei der diesjährigen Grabung auf dem Kapellenberg in Hofheim am Taunus nachgegangen.

💡 Die bisherigen Befunde deuten auf eine mit Steinen ausgekleidete Vertiefung hin – ein möglicher Hinweis auf das mutmaßliche Zentralgrab. Besonders spannend: Vergleichbare Grabanlagen sind aus Nordfrankreich bekannt. Das passt zu früheren Forschungsergebnissen, wonach die ersten Bewohnerinnen und Bewohner des Kapellenbergs aus dem östlichen Pariser Becken eingewandert waren.

💡 Doch der Kapellenberg war vermutlich weit mehr als ein Grabmonument. Vor rund 6.000 Jahren war er offenbar Teil weitreichender Austauschnetzwerke, die bis an den Atlantik und in die Westalpen reichten.

🎥 Im Reel erklärt unser Projektleiter Detlef Gronenborn, woran das Forschungsteam in diesem Sommer gearbeitet hat.

Das Forschungsprojekt wird gemeinsam vom Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), der , der hessenARCHÄOLOGIE des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen und der getragen.

👉 Welche Frage würdet ihr Archäologinnen und Archäologen bei einer Grabung stellen?

Neue Zusammenarbeit zur Erschließung ägyptischer Funde! 🔍Der Arbeitsbereich Ägyptologie der JGU Mainz und der Bereich Sa...
03/08/2026

Neue Zusammenarbeit zur Erschließung ägyptischer Funde! 🔍

Der Arbeitsbereich Ägyptologie der JGU Mainz und der Bereich Sammlungen des LEIZA arbeiten künftig noch enger zusammen, um die ägyptischen Funde in den Beständen des LEIZA wissenschaftlich intensiv zu erschließen.

Prof. Kathrin Gabler und Dr. Monika Zöller-Engelhardt trafen sich dazu mit Dr. Jörg Drauschke und Apl. Prof. Holger Baitinger zu einem ersten Austausch und freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Auch in der Lehre wird die Kooperation eine neue Rolle spielen: Studierende erhalten die besondere Möglichkeit, mit Originalobjekten zu arbeiten – eine wertvolle Chance für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Adresse

Ludwig-Lindenschmit-Forum 1
Mainz
55116

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