Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg Im Kunstmuseum Magdeburg KMd trifft romanischer
Bau auf zeitgenössiche Kunst. Jahrhundert.
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Inmitten der Landeshauptstadt Magdeburg liegt das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, ältestes erhaltenes Bauwerk Magdeburgs und zugleich wichtigster Ausstellungsort für Gegenwartskunst und Skulptur in Sachsen-Anhalt. Architektur und Nutzungsgeschichte des Gebäudes spiegeln in einmaliger Weise die wechselvolle von Blüte, Zerstörung und Wiederaufbauwille geprägte Historie der Stadt wider. Auße

rgewöhnlich und spannungsreich zugleich ist die singuläre Situation eines Kunstmuseums in einem romanischen Gebäudekomplex aus dem 11. Den Sammlungsbestand und die Sonderausstellungen zur Kunst der Gegenwart in der romanischen Architektur zu präsentieren bedeutet Konfrontation, Auseinandersetzung und Bezugnahme von Gegenwart und Vergangenheit, ermöglicht den Vergleich und die Erkenntnis von Korrespondenzen und Brüchen. Nicht das lückenlos Museale vergangener Epochen, sondern die Kunst als lebendiges, zeitabhängiges, changierendes System steht im Mittelpunkt von Sammlung und Ausstellungen. Durch den bewussten Verzicht auf vorgegebene Laufrichtungen durch Architektur, Kunstsammlung und Sonderausstellungen bleibt für den Besucher die besondere Raumerfahrung als Chance für ein modernes Rezeptionsverhalten. Verantwortlichkeit:
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Regierungsstraße 4-6
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 / 56 50 20
[email protected]

Nur noch dieses Wochenende! Letzte Chance für alle, die die Ausstellung „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“ noch nicht...
04/09/2026

Nur noch dieses Wochenende! Letzte Chance für alle, die die Ausstellung „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“ noch nicht gesehen haben.

Die Ausstellung „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“ bringt Positionen zusammen, die von Freiheit und Verantwortung, von gesellschaftlichen Umbrüchen und persönlichen Erfahrungen erzählen. Sie zeigt: Unsere Gegenwart ist nicht eindeutig. Sie ist vielstimmig, manchmal widersprüchlich – und immer wieder Gegenstand unseres gemeinsamen Aushandelns.

Am Sonntag ist Wahl in Sachsen-Anhalt. Demokratie lebt nicht davon, dass wir alle dasselbe denken. Sie lebt davon, dass unterschiedliche Stimmen gehört werden, dass wir miteinander streiten – und dass wir die Freiheit haben, unsere Gesellschaft mitzugestalten. Kunst öffnet Räume, in denen genau das möglich ist: hinschauen, zuhören, widersprechen, nachdenken.

„Das geteilte Jetzt / The Shared Now“ ist nur noch bis Sonntag, 6. September, zu sehen.

Abb: Igor Simić, In der Schwebe, 2026, Poster Spine 2.0, 2017/20
3D Druck, Plastik

Im September eröffnen wir gleich zwei neue Ausstellungen: Joachim Brohm. Farbe und Gebiet (Mi, 9.9.2026) und Sean Scully...
01/09/2026

Im September eröffnen wir gleich zwei neue Ausstellungen: Joachim Brohm. Farbe und Gebiet (Mi, 9.9.2026) und Sean Scully. Lines of Emotion (So, 27.9.2026).
Doch das ist noch längst nicht alles: Zur Ausstellung „Joachim Brohm. Farbe und Gebiet“ gibt der Fotograf „Im Dialog“ Einblicke in seine Arbeit. Außerdem findet die Premiere des Dokumentarfilms „Joachim Brohm. TRANSFORMATIONEN. Die Fotoprojekte seit 1979“ von Ralph Goertz statt.
Mit „Lux Aeterna“ verbinden die Geigerin Miranda Cuckson, das Vokalensemble AuditivVokal und der Visual Artist Korvin Reich Solovioline, Vokalensemble, Elektronik und Videokunst zu einem immersiven Gesamtkunstwerk.
Und natürlich gibt es auch im September wieder ein abwechslungsreiches Führungsangebot: Bei Sonntagsführung, Familienzeit zum Weltkindertag und „Kunst und Kinderwagen“ ist für unterschiedliche Altersgruppen etwas dabei.

Abb: Joachim Brohm, o.T., aus der Serie "Farbe und Gebiet", 1988 © Joachim Brohm / VG Bild-Kunst Bonn, 2026

RHINO on TOUR erreicht seine letzte Station: Das überlebensgroße Nashorn ist nun in der Nikolaikirche in Zeitz angekomme...
31/08/2026

RHINO on TOUR erreicht seine letzte Station: Das überlebensgroße Nashorn ist nun in der Nikolaikirche in Zeitz angekommen. Gestern wurde hier das Kunstwerk „The Rhinoceros in the Room“ von eröffnet. Noch bis zum 13. September ist die Installation in Zeitz zu sehen.

Zahlreiche Besucher*innen waren bei der Eröffnung dabei, um das Kunstwerk in seiner neuen Umgebung zu erleben. Die Installation lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen: Wie entstehen gesellschaftliche Veränderungen? Wann wird Anpassung zur Gefahr? Und welche Verantwortung trägt jede*r Einzelne für eine offene, demokratische Gesellschaft?
Inspiriert ist das Werk von Eugène Ionescos Theaterstück „Die Nashörner“, in dem sich Menschen nach und nach in Nashörner verwandeln. Der Begriff „rhinozerisieren“ steht im Hebräischen sinngemäß dafür, sich autoritärem Gedankengut zu öffnen und Meinungen unkritisch zu übernehmen.
Damit macht das Kunstwerk auf eindringliche Weise sichtbar, wie schleichend solche Entwicklungen beginnen können. Gleichzeitig erinnert es daran, wie wichtig Wachsamkeit, demokratischer Austausch und eigenständiges Denken für unsere Gesellschaft sind.

RHINO on TOUR ist ein Projekt des Kunstmuseums Magdeburg und wird gefördert und unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Foto 2: Christian Thieme, Oberbürgermeister der Stadt Zeitz (Fotograf: Reiner Eckel, zeitzonline.de)
Foto 3: Prof. Dr. Annegret Laabs, Direktorin des Kunstmuseums Magdeburg (Fotograf: Reiner Eckel)

Morgen, am Sonntag, 30. August, um 17 Uhr wird „The Rhinoceros in the Room“ in der Nikolaikirche in Zeitz eröffnet. Der ...
29/08/2026

Morgen, am Sonntag, 30. August, um 17 Uhr wird „The Rhinoceros in the Room“ in der Nikolaikirche in Zeitz eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Noch warten sie darauf, ihren Platz an der Wand zu finden: die Fotografien von Joachim Brohm für die Ausstellung „Farbe ...
28/08/2026

Noch warten sie darauf, ihren Platz an der Wand zu finden: die Fotografien von Joachim Brohm für die Ausstellung „Farbe und Gebiet“. Ab 10. September ist die Ausstellung bei uns zu sehen.

Joachim Brohm hält den langfristigen Wandel zivilisatorischer Randzonen in seinen Fotografien fest. Seit Jahrzehnten richtet er seinen Blick auf jene Aspekte der Welt, die unseren gewöhnlichen Alltag bestimmen: Übergangszonen und Randgebiete, Wohnsiedlungen, Campingplätze, Flussufer oder Gewerbeflächen wandeln sich in seinen Bildern zu Untersuchungsfeldern voller Geschichten. Gerade die ungeschönte Darstellung des Alltäglichen wird durch präzise Kompositionen und eine subtile Beobachtung der Farbigkeit zu einer ästhetischen Erkundung von Raum, Oberfläche und Veränderung.

RHINO ON TOUR geht weiter – und kommt zu seiner letzten Station: Am 30. August um 17 Uhr wird die Ausstellung "The Rhino...
26/08/2026

RHINO ON TOUR geht weiter – und kommt zu seiner letzten Station: Am 30. August um 17 Uhr wird die Ausstellung "The Rhinoceros in the Room" von Itamar Gov in der Nikolaikirche in Zeitz eröffnet.

Ein überlebensgroßes weißes Rhinozeros nimmt den Raum ein und zieht alle Blicke auf sich. Gemeinsam mit der eindringlichen Mehrkanalkomposition von Bruno Delepelaire entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen fasziniert und irritiert.
Das Rhinozeros steht sinnbildlich für angepasstes und autoritäres Denken. „Rhinozerisieren“ beschreibt den Prozess, in dem Menschen Meinungen oder Ideologien übernehmen, ohne sie zu hinterfragen. Die Installation macht diese Gefahr sichtbar und stellt zugleich eine wichtige Frage: Wie wollen wir als Gesellschaft miteinander leben? Und welche Verantwortung tragen wir selbst?

Das Kunstwerk ist vom 31. August bis 13. September in der Nikolaikirche in Zeitz zu sehen.

Noch freie Plätze in der KinderKunstKlasse für Kinder ab 6 Jahren.Für kunstinteressierte und kreative Kinder im Alter vo...
24/08/2026

Noch freie Plätze in der KinderKunstKlasse für Kinder ab 6 Jahren.
Für kunstinteressierte und kreative Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren gibt es wieder die Kinder.Kunst.Klassen. Donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr können die Kinder unter Anleitung der Künstlerin und Kunstpädagogin Janette Wilke in dem Kurs ausprobieren, experimentieren und gestalten.
Alle Informationen und Anmeldung zum Kurs: https://kunstmuseum-magdeburg.de/kinder/

Foto: Thomas Sasse

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jet...
20/08/2026

Jede Woche ein Werk, viele Perspektiven auf unsere Gegenwart: Wir stellen Arbeiten aus der Ausstellung „Das geteilte Jetzt/ The Shared Now“ vor: Es sind die leisen Zwischentöne der Gesellschaft, denen Mathilde Tijen Hansen in der fortlaufenden Serie „Sonnenallee“ ihre ungeteilte Aufmerksamkeit widmet. Kein Ort ist für diese Langzeitstudie besser geeignet als die Sonnenallee in Berlin, die vom Hermannplatz mit Geschäftsbebauung und U-Bahnhof über endlose Häuserzeilen aus der Kaiserzeit mit den Gedenkorten an Zwangsarbeiterinnenlager, dem Gedenkort an das letzte Todesopfer an der Berliner Mauer, über Spätshops und Eckkneipen bis zum syrischen Süßwarenladen und der Privatschule die gesamte Palette des Alltags bereitstellt. Die Fotografin hat im Porträt der Straße und ihrer Anwohner*innen im Kleinen festgehalten, was ganz Deutschland im Moment ausmacht: Sorgen und Ängste, Hoffnungen und Erwartungen, Freude und das kleine bisschen privates Glück. Alle drängenden Probleme unserer Zeit sind auf und mit dieser Straße verhandelbar.

Sonnenallee, 2022 fortlaufend, 48 Inkjet-Prints, Schwarz-Weiß © Mathilde Tijen Hansen

Abschied von „Grace Weaver. Prélude“Die Ausstellung von Grace Weaver ist zu Ende. Und während die letzten Spuren der Aus...
18/08/2026

Abschied von „Grace Weaver. Prélude“

Die Ausstellung von Grace Weaver ist zu Ende. Und während die letzten Spuren der Ausstellung verschwinden, verwandeln sich die Räume bereits für das, was als Nächstes kommt:

„Joachim Brohm. Farbe & Gebiet“
Seit Jahrzehnten schafft Joachim Brohm fotografische Archive, die den langfristigen Wandel zivilisatorischer Randzonen sichtbar machen. Die Ausstellung Farbe und Gebiet zeigt Fotografien der zentralen Serien „Ruhr“ (1981-1983), „Areal“ (1992-2002), „Ohio“ (1983-1984) sowie der neu zusammengestellten Serie „Farbe und Gebiet“ (1986-1992).

Save the date: Eröffnung am 09.09.2026

Unser Tipp fürs Wochenende: Unter dem Titel „stabil fragil – unsere Wirklichkeiten“ führt Dr. Uwe Förster um 15 Uhr in d...
14/08/2026

Unser Tipp fürs Wochenende: Unter dem Titel „stabil fragil – unsere Wirklichkeiten“ führt Dr. Uwe Förster um 15 Uhr in der öffentlichen Sonntagsführung durch die Ausstellung „Das geteilte Jetzt / The Shared Now“
Die Ausstellung beschäftigt sich mit Themen, die aktueller kaum sein könnten: In einer Zeit rasanter Veränderungen und multipler Krisen – ökologisch, politisch und sozial – rücken die Wechselwirkungen zwischen individueller Wahrnehmung und kollektiver Realität in den Fokus. Die gezeigten Werke machen sichtbar, wie Kunst zu einem Ort wird, an dem das Verhältnis von Kunst und Leben immer wieder neu ausgehandelt wird.

Abb: Yarema Malashchuk und Roman Khimei, You Shouldn’t Have to See This, 2024, Installationsansicht im Kunstmuseum Magdeburg 2026

Adresse

Regierungsstraße 4/6
Magdeburg
39104

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49391565020

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