LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium

Alles unter einem Dach
Einem Mammut in die Augen schauen, ins Reich der Dinos abtauchen oder in die unendlichen Weiten des Weltalls fliegen – das ist möglich im LWL-Museum für Naturkunde Münster mit seinem Planetarium. Einzigartig für Deutschland ist die Kombination Naturkundemuseum und Großplanetarium unter einem Dach. Das Planetarium sitzt mitten im Museum. Und das Museum beherbergt einzigartige

Objekte wie den weltweit größten Ammoniten und die lebensechten Rekonstruktionen von Dinosauriern im Museumshof und einem Mammut in der Westfalenausstellung.

27/08/2026

In dieser Folge „Artenkenntnis mit…“ stellt euch unser museumspädagogischer Besucherbetreuer Simon die beeindruckende Wespenspinne vor. Sie zeichnet sich durch ihre schwarz-gelben Streifen auf dem Hinterleib aus, die auf ihrer Oberseite quer und auf ihrer Unterseite längs verlaufen. Was die Wespenspinne noch so besonders macht, erfahrt ihr im Video!
Habt ihr schon einmal eine Wespenspinne entdeckt? Verlinkt uns auf euren Fotos!

Video: LWL/Leckelt-Hüls
Musik lizenziert von Music Fox

Unsere Veranstaltungen im September Teil 2:VortragsabendZugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer im LWL...
26/08/2026

Unsere Veranstaltungen im September Teil 2:

Vortragsabend
Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer im LWL-Planetarium
15. September | 19 Uhr
Biologe Peter Südbeck stellt in seinem Vortrag die Küstenseeschwalbe vor, Dr. Anna Schnelle erklärt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Lachseeschwalbe.

Fünftes naturkundliches Ehrenamtsforum
Naturforschung erleben
19. September | 13 – 18 Uhr
An diesem Nachmittag stehen die Ehrenamtlichen und ihre Arbeit im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Kommt vorbei und macht mit“ richtet sich das Programm an alle Altersgruppen.

Zeichen-Workshop
Wie werden aus Fossilien Bilder von Urzeitwesen?
Kinder und Jugendmuseum im LWL-Museum für Erdgeschichte in Bünde
20. September | Kindermuseum: 10 – 11:30 Uhr, Jugendmuseum: 14 – 16:30 Uhr
Kinder und Jugendliche lernen an diesem Tag, wie aus versteinerten Knochen, Schalen oder Spuren längst ausgestorbener Tiere sichtbare Formen und Bilder entstehen.

Verborgene Schätze
Führung durch die Museumssammlung in der Speicherstadt
23. September | 14 Uhr
Was verbirgt sich eigentlich in den Sammlungen eines Naturkundemuseums? Findet es bei einer kostenlosen Führung durch die Magazinräume heraus!

Tiere in den Hochlagen des Hochsauerlands
Exkursion mit der Artenakademie nach Hallenberg (Hochsauerlandkreis)
26. September | 14 – 16:30 Uhr
Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Fauna des Hochsauerlands, die Biotopansprüche, Wildtiere und der Tourismus.

Die drei ??? und die Salztote
Hörspiel im LWL-Planetarium
05., 11., 19., 26. September | 19:30 Uhr
Die ??? nehmen sich zusammen mit Professor Barrister dem Fall der Salzhexe von Salton See an, die nach einem gefundenen Brief mysteriöserweise zu Spuken begingt. Mit 3D-Sound und 360-Grad-Visualisierungen an der Planetariumskuppel.

🎟️ Tickets & Anmeldung: Link in Bio.

Fotos: LWL/ Steinweg, NLPV/Florian Packmor, Frederik Spindler, LWL/Flieshart, HO3RRAUM MEDIA 2025

Unsere Veranstaltungen im September Teil1:Astro-VortragPlanetenmission Plato: Suche nach Zwillingen der Erde01. Septembe...
26/08/2026

Unsere Veranstaltungen im September Teil1:

Astro-Vortrag
Planetenmission Plato: Suche nach Zwillingen der Erde
01. September | 19 – 20:30 Uhr
Dr. Yelena Stein von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt erläutert, wie die europäische Weltraummission PLATO nach erdähnlichen Planeten sucht.

Workshop „Leben im Wassertropfen“
05. September | 14:30 Uhr
Ihr nehmt Wasserproben am Aasee und untersucht anschließend im Labor unter Mikroskopen, welche Lebewesen in einem Wassertropfen zu finden sind.

Telefonführung
Bei Anruf Kultur – Gene und ihre Vielfalt
08. September | 16:45 – 17:45 Uhr
Kostenlose Telefonführung durch die Sonderausstellung „Gene – Vielfalt des Lebens.“
Anmeldung unter: https://www.beianrufkultur.de/programm/termin/gene-und-ihre-vielfalt
Oder telefonisch: 040 209 404 36

Astro-Vortrag „Neues aus der Astronomie“
Die Highlights des Himmels im LWL-Planetarium
09. September | 19 Uhr
Dr. Tobias Jogler präsentiert im Full-Dome des Planetariums die neuesten Erkenntnisse der Astronomie.

Sound of Space
10. September | 19:30 Uhr
Unter dem Titel „Sound of Space“ verbindet die Astrophysikerin und Musikerin Dr. Mariana Wagner Live-Musik mit Wissenschaft und macht die Geräusche des Universums hörbar.

Das große Schlämmen
Mitmachangebot
13. & 27. September | 11 – 17 Uhr
In einem Sandkasten können Kinder graben und mit Sieben das Schlämmen von Material selbst ausprobieren und dabei mehr über die Arbeit von Paläontolog:innen und geologischen Präparator:innen erfahren.

🎟️ Tickets & Anmeldung: Link in Bio.

Fotos: LWL/ Fialla, ESA, Acknowledgement: ATG Europe, CC BY-SA 3.0 IGO, LWL/ Steinweg, LWL/Bohnenkemper, Mira Luna Geiger

25/08/2026

🌍 Eine zweite Erde – gibt es sie wirklich?
Mit der ESA-Mission PLATO beginnt die Suche nach möglichen Zwillingen unseres Planeten. 🚀
Wie diese spannende Mission funktioniert, erfahren ihr bei unserem Vortrag mit Dr. Yelena Stein von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.
Wann? 01.09.2026, 19:00 Uhr
Wo? LWL-Planetarium, Sentruper Straße 285, 48161 Münster
Tickets? Link in Bio!

Bild: ESA, Acknowledgement: ATG Europe, CC BY-SA 3.0 IGO.
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Rund 100 Millionen Jahre alt, gut erhalten und doch so winzig: Die kleinen, rund 100 Millionen Jahre alten Blüten aus Wü...
24/08/2026

Rund 100 Millionen Jahre alt, gut erhalten und doch so winzig: Die kleinen, rund 100 Millionen Jahre alten Blüten aus Wülfrath gehören zu den ältesten bekannten Blütenpflanzen NRWs, Mauldinia angustiloba. Selbst feinste Strukturen der Blüten sind bis heute erhalten geblieben. Möglich wurde dies durch ihre Inkohlung nach einem Waldbrand sowie die rasche Einbettung in feinkörnige Sedimente einer Karsthöhle. Die Blüten sind nur wenige Millimeter groß – die größten Exemplare erreichen gerade einmal etwa 2,6 Millimeter. Obwohl die Fossilien so klein sind, werden selbst feinste Details der Blüte unter dem Rasterelektronenmikroskop sichtbar. An keinem anderen Fundort konnten so viele Reste der Gattung Mauldinia in verschiedenen Entwicklungs- und Zerfallsstadien gefunden werden, wie in den Karsthöhlenfüllungen im Steinbruch Prangenhaus bei Wülfrath. Durch die Methode des Schlämmens und eine chemische Präparation wurden die zahlreichen Blüten und Einzelteile von Mauldinia isoliert. Da man die Blüten mit bloßem Auge nicht erkennen kann, haben wir sie in 70-facher Vergrößerung für euch nachgebildet.

Erlebt unsere Erdgeschichte vom Größten bis zum Allerkleinsten, in unserer neuen Ausstellung „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“!
🕒 Wann? Di–So (und feiertags), 09–18 Uhr

„überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ ist die zweite von drei Ausstellungen im Rahmen der Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen. Als gemeinsames Ausstellungsprojekt des LWL-Museums für Naturkunde, des Ruhr Museums in Essen und des Lippischen Landesmuseums Detmold wurde sie initiiert und gefördert wurde durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Projekt „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen" wird von der LWL-Kulturstiftung sowie von der Sparkasse Münsterland Ost gefördert.

Foto: LWL/Steinweg

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW
Ruhr Museum
Lippisches Landesmuseum
LWL-Kulturstiftung

23/08/2026

Das sind unsere Veranstaltungen der Woche📆
Schaut unbedingt bei uns im Museum oder Planetarium vorbei!
Musik lizenziert durch Musicfox

Reminder! Die Orthopteroidea-Challenge „Schrecken, Schrecken ohne Ende“ endet am 30. November. Das ist eure Chance, noch...
22/08/2026

Reminder! Die Orthopteroidea-Challenge „Schrecken, Schrecken ohne Ende“ endet am 30. November. Das ist eure Chance, noch fotografische Beobachtungen von Heuschrecken, Fangschrecken, Ohrwürmern und einigen weiteren Arten über Observation.org oder in der App ObsIdentify automatisch zu bestimmen und zu melden.
Heuschrecken findet ihr an unterschiedlichen Orten: Manche mögen kahle Bodenflecken, manche krautige Vegetation und einige leben auf Bäumen. Vielversprechende Fundorte können Bahntrassen, Gewässerufer oder Städte sein. Augen auf: die Gottesanbeterinnen lauern auf ihre Beute auf Vegetation aller Art. Ohrwürmer und Schaben leben wiederum versteckt in Bodenstreu, unter Steinen oder Baumrinde und an schattigen Orten. Manche Arten, vor allem Schaben, haben menschliche Wohnungen oder Gewächshäuser der botanischen Gärten als Lebensraum für sich erschlossen.
Macht mit und tragt zur Erforschung der Natur bei!

Für gemeinsame Naturerkundungen schaut doch bei den Angeboten der Umweltbildungs- und Naturschutzeinrichtungen in eurer Nähe vorbei.

Mehr Infos zur Challenge und den Teinahmebedingungen: www.schrecken.lwl.org
eine weitere interessante Challenge unter www.artenolympiade.lwl.org
Zu den Partnern der Arten-Olympiade gehören unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster (CIBRA). Unterstützt wird der Wettbewerb durch eine Spende der Stiftung der Sparda-Bank West.
Fragen an: [email protected] .de
Teilnehmende finden ihre Ergebnisse in der App ObsIdentify.

Foto: Angela Höse

21/08/2026

Grabungsleiter Dr. Achim Schwermann zeigt uns hier ein Zehenglied, das rund 125 Millionen Jahre alt ist und bei unserer Grabung in Balve entdeckt wurde. 🦖 Noch wissen wir nicht, zu welchem Dinosaurier es gehörte – genau solche Funde helfen uns aber dabei, unsere Erdgeschichte Stück für Stück zu entschlüsseln.
Ihr möchtet noch mehr über Dinosaurier und ihre faszinierende Welt erfahren? Dann besucht unsere aktuelle Ausstellung „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“! 🦕
Welchem Dinosaurier könnte dieser Knochen gehört haben? Schreibt eure Vermutung in die Kommentare!



Video: LWL/Leckelt-Hüls
Grafik: LWL/Puschmann
Musik lizenziert von MusicFox

🎉 NRW-Tag in Münster: Dem Trubel entfliehen und Natur, Wissenschaft und Erdgeschichte entdecken!Vom 28. bis 30. August k...
19/08/2026

🎉 NRW-Tag in Münster: Dem Trubel entfliehen und Natur, Wissenschaft und Erdgeschichte entdecken!
Vom 28. bis 30. August könnt ihr bei uns am Aasee die Ausstellungen „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ und „Gene – Vielfalt des Lebens“ kostenfrei erleben. 🦖🌿 Ein perfekter Abstecher, wenn es in der Innenstadt voller wird – und eine spannende Möglichkeit, den NRW-Tag einmal etwas ruhiger zu genießen.
Natürlich freuen wir uns auch auf euren Besuch an unserem Infostand in der Innenstadt am LWL-Museum für Kunst und Kultur. Dort könnt ihr rund um Dinosaurier und versteinerte Schätze entdecken, rätseln und malen. 🦕🎨
Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!
Gut zu wissen für eure Anreise: Rund um den NRW-Tag kann es vom 23.08. bis 01.09. in Münster zu großflächigen Sperrungen und Verkehrseinschränkungen kommen. Informiert euch daher vor eurer Anreise über die aktuellen Verkehrshinweise der Stadt Münster und plant etwas mehr Zeit ein. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Foto: LWL/Steinweg

Wie atzig, fetzig oder mausig war die Urzeit in Westfalen? 🤔Wir haben einige der spektakulärsten Lebewesen aus unserer a...
18/08/2026

Wie atzig, fetzig oder mausig war die Urzeit in Westfalen? 🤔
Wir haben einige der spektakulärsten Lebewesen aus unserer aktuellen Ausstellung „überLeben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ nach der einzig wissenschaftlich fragwürdigen Skala überhaupt eingeordnet.
Das Ergebnis: ein entspannter Pflanzenfresser, ein gigantischer Meeresbewohner, der größte bekannte Raubsaurier Mitteleuropas, der größte Ammonit der Welt und viele mehr – sie alle bekommen ihren Platz auf der Atzig-Fetzig-Mausig-Skala:

mausig: Dinosaurier Iguanodon
- Chilliger Pflanzenfresser.
- Lebte am liebsten in großen Herden
- Wurde fast 170 Jahre lang falsch rekonstruiert – sein Daumenstachel wurde zum Beispiel als Nashorn fehlinterpretiert. Hat‘s niemandem übelgenommen. MAUSIG.

fetzig: Risenammonit
Parapuzosia seppenradensis
- unsere Risenammonitin ist die größte ihrer Art, weltweit
- Riesenwuchs hatte dabei echte Vorteile: Er schützte besser vor Fressfeinden, ermöglichte ein längeres Leben und brachte Vorteile in der Konkurrenz um Ressourcen
- Lässt sich nicht ärgern: Zieht sich bei Angriffen einfach in ihre Schale zurück: FETZIG

atzig: Raubsaurier
Wiehenvenator
- größter bekannter Raubsaurier Mitteleuropas
- Wurde bis zu 9 Meter lang
- War der Spitzenräuber des Jura: ATZIG.

atzig-mausig: Paddelechse / Plesiosaurier
Westphaliasaurus
- „Paddelechse“ klingt niedlich, war aber ein bis zu 4,5 Meter langer Meeresjäger
- Sein außergewöhnlich gut erhaltenes Fossil machte ihn zu einem echten Glücksfund.
- Nebenbei: Die westfälischen Plesiosaurier sind das Fossil des Jahres 2026.

atzig-fetzig: Riesentausendfüßer Arthropleura
- größter Gliederfüßer der Erdgeschichte
- konnte bis zu 2,5 Meter lang werden
- Frisst abgestorbenes Pflanzenmaterial. Macht also quasi den Wald sauber.

mausig-fetzig: Fluginsekten aus Hagen-Vorhalle
- Die ältesten bekannten Fluginsekten der Welt.
- Über 300 Millionen Jahre alt
- Bis zu 32 Zentimeter Flügelspannweite – mausig, aber mit ordentlich Spannweite.
- Außergewöhnlich: Viele Fossilien sind fast vollständig erhalten.

Alle vorgestellten Urzeitbewohner könnt ihr bei uns im Museum entdecken. Dort erfahrt ihr auch, warum ein Dinosaurier fast 160 Jahre lang falsch rekonstruiert wurde, was sich hinter einer „Paddelechse“ verbirgt und warum die ältesten bekannten Fluginsekten der Welt aus Westfalen stammen.
👉 Welches Fossil haben wir eurer Meinung nach genau richtig eingeordnet – und bei welchem würdet ihr widersprechen?

Grafiken: Joschua Knüppe

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Sentruper Str. 285
Münster
48161

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Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

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