05/06/2026
Vergangene Woche wurde in der armenischen Hauptstadt Jerewan die Ausstellung "Die achteckige Kirche von Artaxata – Die Entdeckung eines monumentalen Bauwerks aus dem 4. Jahrhundert" eröffnet. Mit dabei waren unter anderem unser Direktor Prof. Achim Lichtenberger, unser Kurator Dr. Torben Schreiber und Saskia Erhardt, die über die Ausgrabungen in Artaxata promoviert.
Bereits seit 2018 graben die drei in der ehemaligen hellenistischen Königsstadt gemeinsam mit armenischen Kollegen. Die Entdeckung des ältesten bekanntesten christlichen Sakralbaus Armeniens vor zwei Jahren war für das Land eine kleine Sensation. Denn der Legende nach war es das erste Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde - noch vor dem Römischen Reich. Trotz der jahrhundertelangen Eingliederung in das Osmanische Reich und später in die Sowjetunion gehören über 90 Prozent der rund drei Millionen Menschen, die in Armenien leben, der Armenischen Apostolischen Kirche an. Das Christentum spielt nach wie vor eine zentrale Rolle für die nationale Identität Armeniens.
Entsprechend hochrangig war die Ausstellungseröffnung im Matenaradan besetzt: Anwesend waren die armenische Kulturministerin Zhanna Andreasyan sowie die deutsche Botschafterin Claudia Busch, der italienische Botschafter Alessandro Ferranti und der EU-Botschafter Vassilis Maragos.
Weitere Infos findet Ihr unter dem Link in der Bio.
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