Bernwards Fotoalbum Heimatgeschichte

Bernwards Fotoalbum Heimatgeschichte Das Museum Hagemühle macht 125 Jahre Geschichte (1875 - 2000) entlang der Kanonenbahn zw

28/08/2026

Kloster Anrode - Zeitreise Teil 3

24/08/2026

Vor 110 Jahren...

Fortsetzung der Erinnerung an die Gefallenen des 1. Weltkriegs aus Struth.

Am 27. August 2016 wurde Konrad Richardt in der Schlacht an der Somme tödlich getroffen. Sein Geburtsdatum ist in der Chronik nicht genannt!

17/08/2026

Aus dem Leben unseres Heimatdichters Hermann Iseke - Folge 36

Papst Leo XIII. und das Ende des Kulturkampfes

Mit KI erstellter Text:

Papst Leo XIII. (Amtszeit 1878–1903) beendete als Nachfolger von Pius IX. den preußisch-deutschen Kulturkampf diplomatisch. Durch kompromissbereite Verhandlungen mit Reichskanzler Otto von Bismarck und den Erlass sogenannter Friedensgesetze in den Jahren 1886/1887 hob er die harten antikirchlichen Maigesetze weitgehend auf und erklärte den Konflikt am 23. Mai 1887 offiziell für beendet.

Hintergrund und Kurswechsel
Unter Leos Vorgänger Pius IX. war der Kulturkampf eskaliert, da der preußische Staat den Einfluss der katholischen Kirche massiv zurückdrängen wollte. Leo XIII. zeigte sich nach seiner Wahl 1878 pragmatischer:

• Diplomatische Annäherung: Er signalisierte sofort Verhandlungsbereitschaft an.
• Interessenüberschneidung: Auch Bismarck brauchte die katholische Zentrumspartei im Reichstag für andere Mehrheiten und wollte den festgefahrenen Streit beilegen.

Ergebnisse der Einigung

• Rücknahme der Gesetze: Die preußischen Maigesetze wurden in den Friedensgesetzen (1886/1887) revidiert.
• Ausnahmen: Die staatliche Schulaufsicht, die Zivilehe und das Verbot des Jesuitenordens blieben zunächst bestehen.
• Normalisierung: Am 23. Mai 1887 verkündete Leo XIII. das Ende des Konflikts, womit der Friedenszustand zwischen Heiligem Stuhl und Deutschem Reich wiederhergestellt war.

06/08/2026

Aus dem Leben unseres Heimatdichters Hermann Iseke - Folge 35

Bekennerbischof Konrad Martin

Mit KI erstellter Text:

Der Paderborner Bischof Konrad Martin (1812–1879) war einer der schärfsten, unnachgiebigsten Gegner der preußischen Regierung im sogenannten Kulturkampf.

Als ultramontaner und treuer Anhänger von Papst Pius IX. widersetzte er sich bewusst und offen den antikirchlichen Maigesetzen von 1873, was zu seiner Verhaftung im Jahr 1874, seiner Absetzung als Bischof 1875 und schließlich zum Exil in den Niederlanden und Belgien führte, wo er 1879 verstarb.

Rolle und Eskalation im Kulturkampf
Vorgeschichte: Schon vor und während des Ersten Vatikanischen Konzils (1869/1870) trat Martin vehement für die dogmatisierte päpstliche Unfehlbarkeit ein, was ihn in der liberal-staatlichen Öffentlichkeit und bei Otto von Bismarck unbeliebt machte.

Widerstand gegen Maigesetze:
Nach Ausbruch des Kulturkampfs in Preußen verglich Martin die staatlichen Maßnahmen mit den antiken Christenverfolgungen (unter Diokletian). Er weigerte sich standhaft, die staatliche Aufsicht über das Bildungswesen und die Besetzung geistlicher Ämter zu akzeptieren.Verurteilung und Festungshaft: Wegen fortgesetzten Ungehorsams und Missachtung staatlicher Vorgaben wurde er zu hohen Geldstrafen und im August 1874 zu einer Festungshaft in Paderborn und Wesel verurteilt.

Absetzung und Exil
Absetzung (1875): Der staatliche Gerichtshof für kirchliche Angelegenheiten erklärte ihn am 5. Januar 1875 für abgesetzt.

Flucht ins Ausland:
Nach seiner Entlassung aus der Haft in Wesel floh Martin im August 1875 zunächst in die Niederlande (unter dem Decknamen Pater Julius Dunkel in ein Franziskanerkloster in Brunssum) und 1876 weiter nach Belgien.

Tod und Verehrung:
Er starb am 16. Juli 1879 im belgischen Exil. Bei den katholischen Gläubigen (insbesondere in seiner Heimat und Diözese Paderborn) galt er als gefeierter „Bekennerbischof“, der für die Freiheit der Kirche gelitten hatte

03/08/2026

Aus dem Leben unseres Heimatdichters Hermann Iseke - Folge 34

Kulturkampf

Wenn wir aus dem Leben unseres Heimatdichters berichten, dann müssen wir auch einen Blick auf die Zeit werfen in der sich das Leben unseres Heimatdichters (1856 - 1907) abgespielt hat.

1871 begann der von Otto von Bismarck initiierte sogenannte Kulturkampf, der sich vornehmlich gegen einige Privilegien der Katholischen Kirche richtete.

Mehr Informationen dazu unter wikipedia!

Doch das erklärt ihnen der erste deutsche Reichskanzler, Otto von Bismarck, hier an dieser Stelle höchstpersönlich.

29/07/2026

Vor 110 Jahren...

am 17. Juli 1916 fiel der Struther Josef Kieler in der Schlacht an der Somme. Sein Geburtsdatum ist in unserer Chronik nicht genannt.

Das habe ich mit Hilfe von KI über Josef Kieler genannten Einsatzorte herausgefunden:

Zum Zeitpunkt seines Todes diente er möglicherweise im Reserve- Artillerieregiment 21. Das von ihm genannte Artillerieregiment von Clausewitz war zu diesem Zeitpunkt an der Ostfront im Einsatz!

Josef Kielers letzte Tage im Detail

Im Juli 1916 griffen französische Truppen ununterbrochen aus Richtung Süden an, um den deutschen Riegel bei Maurepas zu brechen.

• Der Einsatz bei Maurepas: Die Artilleriestellungen des Reserve-Feldartillerie-Regiments Nr. 21 waren im Bereich hinter dem Dorf Maurepas in Stellung gegangen, um die dortigen Infanterie-Regimenter gegen die heranstürmenden französischen Divisionen zu unterstützen.

• Das Trommelfeuer im Juli: Vor allem im Zeitraum um den 17. Juli 1916 lag der gesamte Abschnitt Maurepas unter einem bis dahin unvorstellbaren, tagelangen feindlichen Dauerbeschuss. Die französische Artillerie versuchte gezielt, die deutschen Geschütze durch sogenanntes „Gegenfeuer“ auszuschalten.

• Sein Todesort: Josef Kieler starb somit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit direkt in oder unmittelbar bei den Geschützstellungen im heftig umkämpften Raum Maurepas an der Somme. Das Dorf selbst wurde Wochen nach seinem Tod im August 1914 nach extremen Verlusten auf beiden Seiten von den Franzosen eingenommen.

Die vervollständigte Route

Dank der präzisen Ortschronik lässt sich seine Route von 1914 bis 1916 nun fehlerfrei nachzeichnen:
1. August 1914: Rossignol (Belgien – Einmarsch und schwerer erster Kampftag).
2. 1914 – 1915: Arras und Lens (Artois – Stellungskrieg vor der Loretto-Höhe).
3. 1915 – 1916: Landres (Champagne – langwierige Stellungskämpfe in der Kreidelandschaft).
4. Juli 1916: Maurepas (Somme – Tod im Trommelfeuer während der alliierten Großoffensive).

Begraben wurde er in Driencourt

Das Detail Driencourt rundet die Geschichte von Josef Kieler geografisch und militärisch perfekt ab.

Driencourt ist eine kleine französische Gemeinde im Département Somme, die nur rund 18 Kilometer östlich von Maurepas entfernt liegt. Diese Ortsangabe verrät uns genau, wo sich im Juli 1916 die rückwärtige Infrastruktur seiner Einheit befand und wo er seine letzte Ruhe fand.

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