Kunsthalle der Sparkasse Leipzig

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“Ich muss meine Bildfindungen erleben und erlaufen – nicht erfinden.” Wolfram Ebersbach  Wolfram Ebersbach thematisiert ...
03/09/2026

“Ich muss meine Bildfindungen erleben und erlaufen – nicht erfinden.” Wolfram Ebersbach



Wolfram Ebersbach thematisiert in seinen Bildern die monumentalen Bauten der Leipziger Innenstadt. Insbesondere der Leipziger Hauptbahnhof ist ein wiederkehrendes Motiv in seinem Werk, wie auch in seiner Arbeit “Passanten” (1996). Die Reduzierung der Farben und der Wegfall der Figuren zeigen Ebersbachs starkes Interesse an Licht und Raum, in dem Zeit keine Rolle spielt.

Wolfram Ebersbach (*1943, Zwickau) studierte von 1966 bis 1971 bei Wolfgang Mattheuer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig .Von 1992 bis 2008 übernahm er an der Hochschule einen Lehrauftrag. Heute lebt und arbeitet er in Wurzen und Leipzig. Zuletzt stellte er u.a. im Marburger Kunstverein Marburger Kunstverein und im Das Minsk, Potsdam DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam aus. Ebenfalls wird im aktuellen Bilderkosmos 3 im Museum der bildenden Künste Leipzig Museum der bildenden Künste Leipzig eine seiner Arbeiten präsentiert.

“Ich habe mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir alle, nicht nur die Künstler,[...] sich zeigen.”Doris Ziegler Doris Zie...
24/08/2026

“Ich habe mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir alle, nicht nur die Künstler,[...] sich zeigen.”
Doris Ziegler



Doris Zieglers Werk umfasst ein breites Spektrum an Figuren-, Stadtlandschaft- und Stilllebenmalerei, oft auch in Bildern durch das Imaginäre vor sachlicher Industriekulisse miteinander verwoben. In unserer Ausstellung zeigen wir ihre Arbeit “Stillleben mit Holzkopf”(1992). Bekannt ist Doris Ziegler besonders für ihre Mehrfigurenbilder, die rund um die Wendezeit die tiefgreifende gesellschaftliche Transformation widerspiegeln oder auch feministische Themen und die Abbildung des weiblichen Proletariats in der DDR.

Doris Ziegler (*1941) studierte von 1969 bis 1974 bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Hochschule für Grafik und Buchkunst/Academy of Fine Arts Leipzig, wo sie außerdem von 1993 bis 2014 eine Professor*innenstelle übernahm. Sie war in zahlreichen großen Ausstellungen vertreten, wie bspw. mehrmals in der Dresdner Kunstausstellung der DDR oder der Venedig Biennale (1988). Zuletzt stellte Doris Ziegler im Kunstmuseum Moritzburg, Halle/Saale Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) und in der Galerie Laetitia Gorsy, Leipzig Galerie Lætitia Gorsy aus, sowie in der Städtischen Galerie im CCS Suhl.

Kunst

Gespräch Nr. 5 Hautnah und selbstbestimmt – Auseinandersetzungen mit dem weiblichen Körper. Mit Judith Ostermeyer-Køhler...
18/08/2026

Gespräch Nr. 5 Hautnah und selbstbestimmt – Auseinandersetzungen mit dem weiblichen Körper. Mit Judith Ostermeyer-Køhler, Lena Stühmeier und Alba D’Urbano / 27.08.2026 / 18 Uhr

Im Gespräch tauschen die Künstlerinnen Judith Ostermeyer-Køhler , Lena Stühmeier Lena Stuehmeier und Alba D’Urbano ihre verschiedenen Positionen im Umgang mit dem eigenen und fremden weiblichen Körper vor dem Hintergrund dessen vielschichtiger künstlerischer Tradition aus. Von der Ergründung der Begriffe der Natürlichkeit, Schönheit und Spiritualität bis hin zur Auseinandersetzung vom Frauenkörper mit Technologie, zeigen die Künstlerinnen ihre Perspektiven auf historische und zeitgenössische Diskurse. Moderiert wird der Abend von Kuratorin und Lehrerin Julia Schäfer .

Keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.


Sparkasse Leipzig

“Ich wollte reinfallen wie ein nasser Vogel. Ich kannte die Mauer nur von außen. Ich wollte doppelt eingesperrt sein, in...
14/08/2026

“Ich wollte reinfallen wie ein nasser Vogel. Ich kannte die Mauer nur von außen. Ich wollte doppelt eingesperrt sein, in dem Käfig der Freiheit.”
Hans-Hendrik Grimmling



Die Arbeit “Sein Kuss” (1979) von Hans-Hendrik Grimmling@hhgrimmling vermittelt eindringlich die reduzierte und formstarke Bildsprache des Künstlers. Vögel, Knoten, Kreuze, Segel und menschliche Körperteile durchziehen als wiederkehrende Symbole für Erinnerung, Bedrohung und Freiheit seine Werke. Schon während seiner Leipziger Zeit suchte Grimmling nach einer Bildsprache, die sich von den offiziellen ästhetischen Vorstellungen der DDR und der erzählerischen Tradition der Leipziger Schule distanzierte. Grimmlings Herangehensweise etabliert sein Werk als eine der eigenwilligsten Positionen der Leipziger Malerei.

Von 1970 bis 1974 studierte Hans-Hendrik Grimmling (*1947 in Zwenkau bei Leipzig) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig@hgb bei Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer. Anschließend war er Meisterschüler bei Gerhard Kettner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden@hfbk_dresden. 1984 war er Mitinitiator des 1. Leipziger Herbstsalons, einer halblegalen Ausstellung, die von den DDR-Kulturfunktionären als „konterrevolutionär“ eingestuft wurde. Zwei Jahre später siedelte Grimmling nach West-Berlin über. Aktuell zeigt die 25. Preisträgerausstellung des Leipziger Jahresausstellung e.V.Leipziger Jahresausstellung - LIA e.V. seine Malerei unter dem Titel „Im Namen der geheiligten Mitte“ im Untergeschoss der Halle 14@halle_14, Baumwollspinnerei Leipzig. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. August geöffnet.

„Sie ist eine Malerin, die aus sehr persönlicher Sicht Menschen und Dinge ihrer Umgebung künstlerisch reflektiert und si...
11/08/2026

„Sie ist eine Malerin, die aus sehr persönlicher Sicht Menschen und Dinge ihrer Umgebung künstlerisch reflektiert und sich kaum beeinflussen lässt von modischen Aufgeregtheiten.“
— Bernhard Heisig



Christl Maria Göthners (Christl Maria Göthner) vielseitiges Werk umfasst vor allem Ölmalerei und Grafik, darunter Holzschnitte, Lithografien sowie zahlreiche Buch- und Mappenprojekte. Ihr Bild “Erwartung” (1992) offenbart die direkte malerische Sprache der Künstlerin. Durch ihren starken Duktus mit pastos augetragener Farbe vermittelt sie eine unmittelbare Nähe zu ihrem Sujet.

Christl Maria Göthner (*1957, Bad Lausick) studierte 1978 bis 1984 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Hochschule für Grafik und Buchkunst/Academy of Fine Arts Leipzig in der Fachklasse für Malerei und Grafik bei Bernhard Heisig. Von 1990 bis 1993 setzte sie ihre Ausbildung als Meisterschülerin bei Bernhard Heisig und Joachim John an der Akademie der Künste in Berlin fort. Seitdem arbeitet sie freischaffend in Leipzig. Ihre Arbeiten befinden sich heute in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, darunter im Museum der bildenden Künste Leipzig Museum der bildenden Künste Leipzig, im GRASSI Museum für Angewandte Kunst GRASSI Museum für Angewandte Kunst, im Lindenau-Museum Altenburg Lindenau-Museum Altenburg und in der Kunstsammlung Sparkasse Leipzig.

Kunst

“Ich hatte nicht die Absicht, Naturstudien zu betreiben, vielmehr verfolgte ich das Ziel, das Porträt einer Gesellschaft...
07/08/2026

“Ich hatte nicht die Absicht, Naturstudien zu betreiben, vielmehr verfolgte ich das Ziel, das Porträt einer Gesellschaft zu erstellen.” Gerhard Gäbler



Die Fotografien „Leipzig 1978“ (1978) und „Vor der Währungsunion, Leipzig, Juni 1990“ (1990) stehen exemplarisch für Gerhard Gäblers Werk, dass sich dem Alltag in der DDR, der Friedlichen Revolution und den tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen der Nachwendezeit widmet. Seine Arbeiten zählen zu den wichtigsten fotografischen Zeugnissen dieser Epoche, indem sie gesellschaftliche Zustände über die detaillierte Abbildung von Menschen und Orten beschreiben.
Nach seinem Studium der Chemie, wandte sich Gerhard Gäbler (*1952, Leipzig) der Fotografie zu und studierte von 1986 bis 1992 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Hochschule für Grafik und Buchkunst/Academy of Fine Arts Leipzig. Seitdem arbeitet er als freischaffender Fotograf in Leipzig. Neben zahlreichen internationalen Ausstellungen sind seine Werke in verschiedenen Sammlungen vertreten, wie bspw. dem Museum Ludwig, dem Deutschen Historischen Museum, dem Museum of Fine Arts Housten und der Kunstsammlung Sparkasse Leipzig.

“Man sieht ja die Natur nicht nur mit den Augen des Verliebten, will ich mal sagen, oder des Romantikers, sondern die Wu...
04/08/2026

“Man sieht ja die Natur nicht nur mit den Augen des Verliebten, will ich mal sagen, oder des Romantikers, sondern die Wunden werden auch gesehen.“ Ursula Mattheuer-Neustädt



Ursula Mattheuer-Neustädts Werk bewegt sich zwischen Zeichnung, Druckgrafik, Buchillustration und Literatur. Ihr Werk Selbstporträt im November (1975) verdeutlicht ihre außergewöhnliche Meisterschaft in der Zeichenkunst. Mit großer Präzision und feinem Gespür für Details schuf sie Landschaften, Porträts und Illustrationen, die stets im Dialog mit ihren literarischen Texten standen. Neben ihrem umfangreichen grafischen Werk verfasste sie Gedichte, Essays und autobiografische Texte, in denen sie über Kunst und ihre Wirkung reflektierte.

Ursula Mattheuer-Neustädt (1926–2021) studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Hochschule für Grafik und Buchkunst/Academy of Fine Arts Leipzig und arbeitete seit 1952 als freischaffende Künstlerin. Für ihre Buchillustrationen, darunter mehrfach als „Schönste Bücher der DDR“ ausgezeichnete Publikationen, erhielt sie zahlreiche Ehrungen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Maler Wolfgang Mattheuer, prägte sie über Jahrzehnte das Leipziger Kunstleben. 2006 gründete sie die Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung , die bis heute ihr gemeinsames künstlerisches Erbe bewahrt. Anlässlich ihres 100 Geburtstags zeigt die Stadtbibliothek Leipzig LeipzigerStädtischeBibliothek aktuell eine große Ausstellung ihres grafischen Werkes.

“Das, was geschieht, geschieht in dir (und nur in dir), oder es wird nicht sein.” Gerhard Altenbourg  Gerhard Altenbourg...
30/07/2026

“Das, was geschieht, geschieht in dir (und nur in dir), oder es wird nicht sein.” Gerhard Altenbourg



Gerhard Altenbourgs Werk spielt mit den Grenzen von Lyrik, Druckgrafik, Zeichnung und Malerei. Sein Werk “Hihi! Sprach Joel und der Seele Specht” (1981) zeigt deutlich diese Verflechtung. Verspielt, rätselhaft und voller Tiefe zeigen seine bildnerischen Arbeiten Landschaften, menschliche Bildnisse oder szenische Darstellungen, immer eng verwoben mit seiner Lyrik und Belletristik.
Gerhard Altenbourg(1926-1989) studierte bis 1950 an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar bei Hanns Hoffmann-Lederer. Seine nonkonforme Kunst fand in der DDR wenig Zuspruch, wohingegen er bereits 1961 in die Sammlung des Museum of Modern Art New York aufgenommen wurde und an zwei documentas teilnahm. Bis zu seinem Tod lebte Gerhard Altenbourg in Altenburg, Thüringen, wo das Lindenau-Museum Lindenau-Museum Altenburg heute einen der weltweit umfangreichsten Bestände seines Werkes bewahrt und die Stiftung Gerhard Altenbourg seinen Nachlass verwaltet. Aktuell zeigt das Museum anlässlich Altenbourgs 100. Geburtstag eine umfangreiche Jubiläumsausstellung.

„Kaum ein Maler in der DDR hat die Psyche des Kindes so eindringlich erfassen können wie er [Dietrich Burger].“ – Henry ...
28/07/2026

„Kaum ein Maler in der DDR hat die Psyche des Kindes so eindringlich erfassen können wie er [Dietrich Burger].“ – Henry Schuhmann



Burgers Werke “Badeanstalt”(1986) und “Sabine mit Kind”(1993) zeigen eine unaufgeregte Alltagsrealität. In seiner reduzierten Formensprache genügen wenige Linien um Figuren und Gesichter anzudeuten und verweisen deutlich auf seine Arbeitsweise zwischen Malerei und Grafik. Burgers vielschichtige Farbigkeit, die ohne die Verwendung von Schwarz auskommt, bringt eine besondere Ruhe und Zärtlichkeit in seine Darstellungen von Landschaft und Menschlichkeit.
Dietrich Burger (1935) studierte an der HGB Leipzig Hochschule für Grafik und Buchkunst/Academy of Fine Arts Leipzig bei Bernhard Heisig und war von 1984 bis 2000 Professor für Malerei im Grundstudium an der Hochschule. Heute lebt Dietrich Burger in Roda (Grimma) bei Leipzig, wo er weiterhin als aktiver Maler tätig ist. Seine andauernde Verbindung zu Leipzig und der Hochschule zeigte sich in einer großen Einzelausstellung 2025 in der Galerie Akanthus akanthus galerie im westwerk, sowie durch seine zahlreichen Werke in der Kunstsammlung der Sparkasse Leipzig.

Adresse

Otto-Schill-Straße 4a
Leipzig
04109

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13:00 - 18:00

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+493419861660

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