Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Wie lebten die Menschen in der DDR? Woran scheiterte der Staat? Darum geht es u.a. in unserem Museum. Wie wächst das geeinte Deutschland seit 1990 zusammen?

Darum geht es in unserer Dauerausstellung. Schau Dir auch unsere Wechselausstellungen an! Eintritt frei. Unsere Netiquette

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m Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig, dem Tränenpalast und dem Museum in der Kulturbrauerei in Berlin. Außerdem gibt es bei uns regelmäßig Posts zu historischen Jahrestagen, zu spannenden Objekten aus unserer Sammlung und Infos zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen. Deine Kommentare, Kritik oder Dein Lob auf unseren Plattformen sind genau das, was wir brauchen, um unsere Kanäle auch wirklich für Dich zu gestalten. Wir freuen uns über sachliche Diskussionen und wünschen uns Rücksicht und Respekt. Das ist für uns die Basis für einen konstruktiven Dialog. Deshalb haben Beleidigungen, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Diskriminierung, Aufforderungen zur Gewalt, Verleumdungen oder üble Nachrede keinen Platz bei uns. Sie sind gegebenenfalls strafbar – hier wie im analogen Leben. Außerdem bitten wir Dich, keine Werbung, Aufrufe zu Kampagnen oder Spenden, Wahl- und Parteienwerbung, obszöne oder pornographische Inhalte, Spam-Inhalte oder private Informationen zu posten. Grundsätzlich gilt: Kommentare sollten sich immer mit dem Thema des jeweiligen Posts beschäftigen. Wir behalten uns vor, Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, zu löschen. Das betrifft insbesondere Beleidigungen oder solche Inhalte, die Persönlichkeitsrechte, Rechte Dritter oder Urheberrechte verletzen. Bei mehrfachen Verstößen sperren wir Dich gegebenenfalls für unsere Seiten. Bitte denke beim Kommentieren daran, dass Du es hier mit echten Menschen zu tun hast, hier schreiben keine automatisierten Antwort-Bots. Verhalte Dich deswegen am besten anderen gegenüber so, wie Du auch behandelt werden möchtest. Wir freuen uns auf einen freundlichen und konstruktiven Austausch mit Euch! Viel Spaß auf unseren Seiten!

Gestern fand der Auftakt zum diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten statt.Alle Infos 👇
02/09/2026

Gestern fand der Auftakt zum diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten statt.

Alle Infos 👇

🍽️ Geschichte zum Anbeißen: Der neue Geschichtswettbewerb ist gestartet!

Gestern fand im Zeitgeschichtliches Forum Leipzig der Auftakt zum neuen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten statt. Das diesjährige Thema lautet:

„Über den Tellerrand – Essen und Trinken in der Geschichte“

Klingt erstmal nach Kochen, Rezepten und Lieblingsessen? 🍲 Nicht unbedingt! Essen kann nämlich eine ganze Menge über Geschichte erzählen.

Gerade wenn ihr euch für die DDR interessiert, gibt es spannende Fragen:

☕ Warum wurde Kaffee in der DDR plötzlich zum Politikum?
🥫 Was bedeutete Mangel im Alltag – und wie ging man damit um?
🛍️ Warum gab es Delikatläden und Intershops – und wer konnte dort einkaufen?
📦 Was erzählten Westpakete über das Leben in Ost und West?
🍽️ Wie sah das Essen in der Schule aus?
👃 Und warum können Geschmack und Geruch Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit zurückbringen?

Ihr wollt selbst Geschichte erforschen? Dann schaut euch eure Umgebung, eure Familie oder alte Geschichten einmal mit einem anderen Blick an. Vielleicht steckt gerade in einem scheinbar alltäglichen Thema eine spannende Geschichte.

Auch wir als Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützen euch bei euren Recherchen. Wir helfen bei der Suche nach Quellen, vermitteln Kontakte zu Zeitzeugen und stehen euch bei Fragen zur DDR-Geschichte zur Seite.

Also: Über den Tellerrand schauen, Fragen stellen und Geschichte selbst entdecken! 🔎

Wir sind gespannt, welche Geschichten ihr findet. Weitere Infos unter:
https://koerber-stiftung.de/projekte/geschichtswettbewerb/
Foto: LASD / Nancy Aris

Sind NVA-Grenzsoldaten als Mörder anzusehen?🧱 Am 2. September 1991 beginnt vor dem Landgericht Berlin der Prozess gegen ...
02/09/2026

Sind NVA-Grenzsoldaten als Mörder anzusehen?
🧱 Am 2. September 1991 beginnt vor dem Landgericht Berlin der Prozess gegen vier ehemalige DDR-Grenzsoldaten. Es ist der erste von vielen „Mauerschützenprozessen“.
Bei diesem ersten geht es um die Tötung von Chris Gueffroy: Auf ihn wurden die letzten tödlichen Schüsse an der Berliner Mauer abgegeben.

Gemeinsam mit einem Freund versucht Chris Gueffroy im Februar 1989, von einer Kleingartenkolonie in Berlin-Treptow aus nach Westberlin zu fliehen. Wir erzählen die Geschichte in unserer aktuellen Ausstellung „Übern Zaun - Gärten und Menschen“.

🧑‍⚖️ Das Urteil: Zwei der Angeklagten werden freigesprochen. Einer erhält eine Bewährungsstrafe.
Ingo H. wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der vorsitzende Richter sieht es als erwiesen an, dass er den tödlich gezielten Schuss auf Chris Gueffroy abgegeben hat.

Gegen das Urteil legen nicht nur die Verteidiger von Ingo H. Revision ein. Das tut auch die Berliner Staatsanwaltschaft. Der Fall geht bis vor den Bundesgerichtshof, der die Urteile teilweise aufhebt.
Bei einer erneuten Verhandlung durch das Landgericht Berlin, erhält Ingo H. wegen Totschlags zwei Jahren Haft auf Bewährung. Die anderen drei Angeklagten werden freigesprochen.

⚖️ Die Prozesse und Urteile zeigen, dass es keine „Siegerjustiz“ gegenüber den Angeklagten gab. Die Tötung unbewaffneter Flüchtlinge verstößt gegen völkerrechtlich geschützte Menschenrechte und ist damit auch in der DDR strafbar. Deshalb dürfen Fälle wie der von Chris Gueffroy im wiedervereinigten Deutschland verfolgt werden.

Ideologische Beeinflussung, Befehlsdruck oder die jeweiligen Tatumstände können sich im Einzelfall strafmildernd auswirken. Das ist z.B. bei Ingo H. so.

Den Link zum Urteil in seinem zweiten Gerichtsverfahren mit einer ausführlichen Begründung des Strafmaßes findet Ihr hier: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171674/urteil-des-landgerichts-berlin-in-der-strafsache-gegen-mike-s-und-ingo-h-vom-14-maerz-1994

Bildnachweise:
S-Bahn-Einfahrt nach Ost-Berlin am Mauerdreieck Liesenstr./Gartenstr, 1980, Axb (https://de.wikipedia.org/wiki/User:Axb), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berliner_Mauer_mit_Panzersperren_(Liesenstra%C3%9Fe-Gartenstra%C3%9Fe_1980).jpg, Ausschnitt, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Gedenkkreuz für Chris Gueffroy in der Nähe des Reichstagsgebäudes im Winter 1989/90,
Stefan Richter (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chris_Gueffroy.jpg), am linken Bildrand beschnitten, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Fernsehen gehört zum Feierabend – in Ost wie West. Viele Ostdeutsche schalten bundesdeutsche Sender ein. Der Empfang wes...
29/08/2026

Fernsehen gehört zum Feierabend – in Ost wie West. Viele Ostdeutsche schalten bundesdeutsche Sender ein. Der Empfang westlicher Fernsehsender ist für die meisten Ostdeutschen, mit Ausnahme von etwa Soldaten oder Polizisten, nicht offiziell verboten. Zahlreiche Haushalte statten sich dafür mit selbstgebauten Antennen aus.

1961 will das SED-Regime dem ein Ende setzen. Am 29. August 1961 beschließt die Freie Deutsche Jugend die „Aktion Ochsenkopf“, auch Aktion „Blitz kontra NATO-Sender“ genannt. Ihren Namen erhält die Aktion vom Sendemast auf dem bayerischen Ochsenkopf, der weit in das Gebiet der DDR hineinsendet. DDR-weit steigen FDJ-Mitglieder Menschen aufs Dach, die mit einer sogenannten „Ochsenkopf-Antenne“ Westfernsehen empfangen und drehen die Antenne um – oder bauen sie ganz ab. Zusätzlich propagiert vor allem die „Junge Welt“ den Verzicht aufs Westfernsehen.

Die Aktion dauert vom 5. bis zum 9. September. Langfristigen Erfolg hat sie nicht: Viele Menschen beschweren sich darüber, dass die FDJ ihre Antennen demontiert oder darüber, dass auch der Empfang des DDR-Fernsehens seit der Aktion schlechter wird. Die „Aktion Ochsenkopf“ findet außerdem nicht flächendeckend statt.

Auch nach der Aktion bemüht sich die DDR-Führung den Konsum von Westfernsehen einzuschränken. So dürfen sich Bewohner von grenznahen Gebieten bis Mitte der 1960er-Jahre überhaupt keine Fernsehgeräte kaufen, da der Empfang von Westfernsehen dort überdurchschnittlich gut – der Empfang des DDR-Fernsehens eher schlecht ist. Ab den 1970er-Jahren gibt die DDR-Führung schließlich auf: Der Empfang von westdeutschen Programmen wird toleriert.

Don Pablo Mulemba wird in Brandenburg geboren, wächst dort auf und kennt nichts anderes als die Provinz: Und doch wird e...
25/08/2026

Don Pablo Mulemba wird in Brandenburg geboren, wächst dort auf und kennt nichts anderes als die Provinz: Und doch wird er dort immer wieder zum Fremden gemacht.

Mulembas Eltern haben sich in der DDR kennengelernt, aber nach der Wiedervereinigung erweist sich der Osten als unsicherer Ort für sie und ihre Kinder. Es sind die „Springerstiefeljahre“, ihren Freund Amadeu Antonio prügelt man in Eberswalde auf offener Straße zu Tode. Die Familie wird zerrissen: Die Eltern wandern nach Angola aus, der Sohn aber will bleiben.

In „Hundeheimat“ schreibt Don Pablo Mulemba über Zerrissenheit, Heimat und Identität. Wir freuen uns sehr, dass er mit seinem Buch bei uns im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zu Gast ist!

📅 Donnerstag, 3. September, 19 Uhr
📍 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
⚠️ Es können keine Plätze reserviert werden. Kommt bitte frühzeitig!

Weitere Infos gibt‘s hier:
https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/veranstaltungen/don-pablo-mulemba-hundeheimat

24. August 1961: Die Berliner Mauer steht seit mittlerweile elf Tagen, die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin ist abge...
24/08/2026

24. August 1961: Die Berliner Mauer steht seit mittlerweile elf Tagen, die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin ist abgeriegelt. Günter Litfin will trotzdem die Flucht in den Westen wagen.

Vor dem Mauerbau arbeitet der gelernte Schneider in West-Berlin und mietet bereits eine Wohnung in Charlottenburg. Bis zum geplanten Umzug wohnt er allerdings bei seiner Familie in Ost-Berlin. Die Grenzschließung durchkreuzt Günter Liftins Pläne und macht ihn auf einen Schlag arbeitslos: Er entscheidet sich zur Flucht.

Einigen Menschen gelingt in den ersten Tagen nach dem Mauerbau die Flucht, denn die Grenzanlagen sind vielerorts noch provisorisch. Günter Litfin wählt einen Ort in der Nähe der Charité für die Flucht aus. Als Ost-Berliner Polizisten ihn entdecken, springt er in den Humboldthafen und will nach West-Berlin schwimmen. Ein Polizist eröffnet das Feuer und trifft Litfin in den Kopf. Er stirbt kurz vor dem rettenden Ufer.

Hunderte West-Berliner beobachten, wie der Leichnam nach mehreren Stunden von Ost-Berliner Feuerwehrleuten aus dem Wasser gezogen wird. Es kommt dort in den Tagen nach Litfins Tod zu Protesten, die Presse verurteilt die Tat. In den DDR-Medien werden die tödlichen Schüsse verschwiegen und auch die Angehörigen von Günter Liftin dürfen nicht darüber sprechen.

Ein Jahr nach Litfins Tod wird in der Nähe des Tatorts, auf West-Berliner Seite, ein Gedenkstein aufgestellt. In einem ehemaligen Grenzwachturm nahe dem Tatort eröffnet 2003 die „Gedenkstätte Günter Litfin“, die seit 2017 zur Stiftung Berliner Mauer gehört.

Heute vor 36 Jahren ringen die Abgeordneten der Volkskammer im “Palast der Republik” während einer turbulenten Sitzung u...
23/08/2026

Heute vor 36 Jahren ringen die Abgeordneten der Volkskammer im “Palast der Republik” während einer turbulenten Sitzung um die Frage, wann die DDR der Bundesrepublik beitreten soll.

Angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Lage der DDR drängt die Zeit. Außerdem ist die internationale Situation für eine Wiedervereinigung günstig, insbesondere in Moskau.

Durch die freie Volkskammerwahl im März 1990 hatte sich eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in der DDR bereits für eine zügige Wiedervereinigung ausgesprochen.

Schließlich stimmen 294 von 363 Abgeordneten für "den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes". Als Beitrittstermin wird der 3. Oktober festgelegt.

Mehr über den Weg zur Deutschen Einheit erfahrt Ihr bei unserem Webprojekt „Orte der Einheit“: https://www.orte-der-einheit.de/palast-der-republik/



Bildnachweis:

© Bundesarchiv, Bild 183-1990-0419-418 / Schindler, Karl-Heinz / CC-BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-0419-418,_Berlin,_Volkskammer_w%C3%A4hrend_Regierungserkl%C3%A4rung_von_Lothar_de_Maiziere.jpg, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

21/08/2026

📸 Ihr wolltet schon immer mal mit Euren Fotos im Museum hängen? Das ist Eure Chance!

🏢 Für unsere neue Ausstellung „Platte. Leben in der Großwohnsiedlung“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig suchen wir Eure Geschichten.

🖼️ Schon jetzt erzählen viele private Bilder vom Leben in den Plattenvierteln. Und genau diese Sammlung soll weiter wachsen. Deswegen könnt auch Ihr als Besuchende Bilder einsenden.

💭 Vielleicht verbindet Ihr mit der Platte einen bestimmten Geruch, einen Ort oder einen Moment, den Ihr nie vergessen habt. Egal ob Ost oder West: Schickt uns Eure Fotos zusammen mit ein paar Sätzen zu Eurer Erinnerung an 📧 [email protected]

🗓️ Dienstag, 25.08.2026  🕞 11:00 Uhr  📍 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig / Eintritt frei! Wie kommt es zur friedlichen ...
18/08/2026

🗓️ Dienstag, 25.08.2026
🕞 11:00 Uhr
📍 Zeitgeschichtliches Forum Leipzig / Eintritt frei!

Wie kommt es zur friedlichen Revolution und wie sehen die Massenproteste in der DDR aus?

Diesen Fragen geht die Begleitung für Eltern mit Baby nach. Der Rundgang ist auf die Bedürfnisse von Eltern mit Babys abgestimmt.

Die Begleitung dauert kompakte 45 Minuten. Im Anschluss ist Zeit zum Austausch und für Rückfragen an den Museumsguide. Der Rundgang ist auf die Bedürfnisse von Eltern mit Babys abgestimmt. Ein Raum zum Stillen, Wickeln und Beruhigen ist vorhanden. Da in der Ausstellung nur begrenzter Platz für Kinderwagen ist, empfehlen wir für die Babys ein Tragesystem.

Mehr Infos: https://www.hdg.de/zeitgeschichtliches-forum/veranstaltungen/elternzeitgeschichte-von-den-montagsdemos-zur-wiedervereinigung-die-friedliche-revolution-und-der-fall-des-eisernen-vorhangs

Heute vor 70 Jahren verbietet das Bundesverfassungsgericht die Kommunistische Partei Deutschlands. Die Kommunistische Pa...
17/08/2026

Heute vor 70 Jahren verbietet das Bundesverfassungsgericht die Kommunistische Partei Deutschlands.

Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ist die erste Partei, die sich nach der Kapitulation Deutschlands 1945 neu gründet. Bei der ersten Bundestagswahl schafft sie es knapp ins Parlament.

Bundeskanzler Konrad Adenauer sieht in der KPD eine Gefahr für die junge Bundesrepublik. Mit dem Adenauer-Erlass von 1950 dürfen Beschäftigte im öffentlichen Dienst keiner als verfassungsfeindlich eingestuften Partei oder Organisation angehören.

Im August 1951 beschließt der Bundestag mit Stimmen der SPD das erste Strafrechtsänderungsgesetz. Neben „Hochverrat“ und „Landesverrat“ kann jetzt auch „Staatsgefährdung“ geahndet werden. Damit beantragt die CDU das Verbot der KPD und der rechtsextremen Sozialistischen Reichspartei (SRP). Diese wird 1952 dann auch verboten.

Bei der KPD dauert das Ganze aber noch ein paar Jahre. Das Bundesverfassungsgericht ermittelt selbstständig, vernimmt Zeugen, sichtet beschlagnahmte Akten und kommt schließlich zu dem Urteil, dass die KPD die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik gefährdet. Die Partei wird 1956 verboten.

Einige Jahre später, 1968 gründet sich die Nachfolgepartei Deutsche Kommunistische Partei (DKP). Sie ist finanziell, ideologisch und politisch abhängig von der SED in der DDR. In der Bundesrepublik wird die DKP geduldet.

Bildnachweis: IMAGO / Klaus Rose

Nur zwei Tage, nachdem der Mauerbau in Berlin begonnen hat, wagt der 19-jährige DDR-Grenzpolizist Conrad Schumann die Fl...
15/08/2026

Nur zwei Tage, nachdem der Mauerbau in Berlin begonnen hat, wagt der 19-jährige DDR-Grenzpolizist Conrad Schumann die Flucht in den Westen. Das Bild seines „Sprungs in die Freiheit“ über den Stacheldraht an der Berliner Sektorengrenze geht um die Welt.
Warum er gesprungen ist und was sich an der Grenze abgespielt hat, könnt Ihr im Post nachlesen! ➡️📲

Wärt Ihr auch gesprungen? Wie hättet Ihr Euch entschieden? Erzählt es uns gerne in den Kommentaren. 🗣️💬✍️



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Fotos:
1. Polizeihistorische Sammlung Berlin
2. Wiki Commons / The Central Intelligence Agency, „CIA, Conrad Schumanns Sprung in die Freiheit, August 1961 (cropped) 1“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US
3. Foto: IMAGO / United Archives
4. Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 173-1288 / CC-BY-SA 3.0, „Bundesarchiv Bild 173-1288, Berlin, Mauerbau“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
5. The Central Intelligence Agency, „CIA, Conrad Schumanns Sprung in die Freiheit, August 1961 (cropped) 1“, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:PD-US
6. Polizeihistorische Sammlung Berlin
7. Polizeihistorische Sammlung Berlin
8. Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv
9. Foto: IMAGO / teutopress
10. Wiki Commons / Bundesarchiv, Bild 183-85770-0002 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-85770-0002,_Berlin,_Walter_Ulbricht_auf_Wahlkundgebung.jpg), „Bundesarchiv Bild 183-85770-0002, Berlin, Walter Ulbricht auf Wahlkundgebung“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode
11. Foto: IMAGO / teutopress
12. Stiftung Haus der Geschichte
13. Polizeihistorische Sammlung Berlin

Adresse

Grimmaische Str. 6
Leipzig
04109

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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+493412220400

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