Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig

Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig Exponate aus fünf Jahrhunderten in einer historischen und einer systematischen Ausstellung

Eine chronologisch geordnete ständige Ausstellung mit dem Titel: "Die Suche nach dem vollkommenen Klang" bietet Interessenten aller Altersstufen einen Einblick in die Leipziger Musikgeschichte sowie in die vielfältige Welt der Musikinstrumente und zeichnet die bedeutendsten musikhistorischen und instrumentenbautechnischen Epochen in 13 größeren Kapiteln nach. Der Besucher erlebt dabei nicht nur ei

ne visuelle Zeitreise; denn ein neu entwickeltes 3D-Soundsystem macht die Musik vergangener Jahrhunderte auch hörbar. Die Ausstellung umfasst folgende Abteilungen:

• Renaissance: "frembde canzones und gute teutsche Liedlein"
• Heinrich Schütz: Die Sehnsucht nach der harmonischen Ordnung
• Bartolomeo Cristofori: Instrumentenbauer am Hofe der Medici
• Johann Sebastian Bach: Director chori musici
• Zimelien
• Tonkunst um 1800 – Meisterspiel und Liebhaberei
• Stein & Streicher – vier Generationen Mühe und Fleiß
• Romantik – in Liebe zerflossenes Gefühl
• Sachsen, der musikalische Großlieferant
• "Die Stimme ertönt und verhallt…" - Musikautomaten und Musikwiedergabegeräte
• Bewegte Zeiten – Zeit der Bewegungen
• Neue Renaissance – Rückbesinnung auf die alte Musik.

13/08/2026

Warum klingen manche alten Instrumente – und andere nicht? Part 7
Wer aufmerksam durch unser Museum ging, dem wird bereits aufgefallen sein, dass wir auch einige Instrumente in unserer Sammlung haben, die schon über 100 Jahre alt sind und trotzdem regelmäßig in Konzerten gespielt werden. Besonders auf unsere beiden Blüthner-Flügel trifft das zu. Beide Instrumente sind im Verhältnis zu anderen Instrumenten noch recht neu und vor allem von ihrer Bauweise sehr nah an heutigen Instrumenten dran. Dadurch ist es leichter, sie spielbar zu halten, ohne sie irreversibel zu verändern.
Wenn ihr mehr zu den einzelnen Instrumenten wissen wollt, dann kommt doch gerne in unsere Museumsführungen. Alle Infos sind wie immer auf der Webseite. Der Link ist in der Bio und für weitere Parts folgt uns gerne.

Video: Hanna Schröder
Musik eingespielt von Emely Schmidt

11/08/2026

Warum klingen manche alten Instrumente – und andere nicht? Part 6
Heute geht es um Instrumente, die restauriert wurden. Manche Instrumente lassen sich ohne größer Eingriffe restaurieren. Eine wichtige Regel dabei ist: Alles, was wir machen, muss sich später wieder rückgängig machen lassen. Das heißt, der alte Zustand muss später ohne weiteres wieder hergestellt werden können. Ein Beispiel wäre diese Pfeife. Um sie richtig stimmen zu können, musste sie ein bisschen tiefer werden. Anstatt also ein Stück Metall anzulöten, was unumkehrbar gewesen wäre, wird hier ein Plastikröllchen eingeführt, welches die Pfeife künstlich verlängert, wodurch die Pfeife im Ton tiefer wird. Im Gegensatz zu einem angelöteten Teil, kann man das Röllchen jederzeit wieder entfernen.
Wenn ihr mehr zu den einzelnen Instrumenten wissen wollt, dann kommt doch gerne in unsere Museumsführungen. Alle Infos sind wie immer auf der Webseite. Der Link ist in der Bio. Für weitere Parts folgt uns gerne.

Video: Hanna Schröder
Musik eingespielt von Dr. Veit Heller

06/08/2026

Warum klingen manche alten Instrumente – und andere nicht? Part 5
Letztes Mal ging es, um die Möglichkeit alte Instrumente nachzubauen, um sich eine Vorstellung zu machen, wie die Instrumente geklungen haben. Aber klingt ein Nachbau eines Cristofori Hammerflügel so, wie die Leute im Spätbarock dieses Instrument wahrgenommen haben? Zu 100% kann man das natürlich nicht sagen, schließlich hatten die Leute damals noch keine Audioaufnahmen, die wir heute abspielen können. Aber es kann versucht werden, das Instrument so exakt wie möglich versuchen nachzubauen. Dabei kommt es dann besonders auf verschiedene Techniken und die Wahl der richtigen Materialien an. Dennoch ist ein Nachbau als unser heutiger Eindruck vom damaligen Klang zu verstehen.
Für Part 6 folgt uns gerne.

Video: Magdalena Erler und Hanna Schröder
Musik eingespielt von Emely Schmidt

04/08/2026

Warum klingen manche alten Instrumente – und andere nicht? Part 4
Heute soll es darum gehen, wie Instrumente, die aus diversen Gründen nicht restauriert werden können oder sollen, für uns zum Klingen bringen gebracht werden können.
Dafür wird ein sogenannter Nachbau angefertigt. Benutzt wird dazu ein altes Instrument als Vorlage. Dann wird versucht, es so maßstabsgetreu wie möglich nachzubauen. Wir haben hier zum Beispiel einen Nachbau eines der ersten Hammerflügel, die es jemals gab. Der Nachbau wurde von Kerstin Schwarz im Jahr 2000 vorgenommen. Das Original stammt aus dem Jahr 1726.
Und so in etwa könnte ein Cristofori-Hammerflügel geklungen haben.
Für Part 5 folgt uns gerne.

Video: Magdalena Erler und Hanna Schröder
Musik eingespielt von Emely Schmidt

30/07/2026

Warum klingen manche alten Instrumente – und andere nicht? Part 3
Im letzten Reel haben wir darüber gesprochen, dass nicht mehr alle Instrumete in unserem Museum erklingen können. Aber bei uns finden trotzdem Konzerte statt, wie ist das möglich? Zum einen sind nicht alle Instrumente, die bei uns erklingen, aus unserer Historischen Sammlung, weil Musizierende auch ihre eigenen Instrumente mitbringen. Vor allem bei Instrumenten, die man tragen kann, wie ein Cello, eine Gambe oder eine Flöte, ist es üblich, dass die Musizierenden ihre eigenen Instrumente mitbringen. Besonders bei Blasinstrumenten, wo die Atemluft ins Instrument gepustet wird, kann es sinnvoll sein das eigene Instrument mitzubringen. Wie ihr sehen könnt, sind bei uns auch einige Instrumente in Vitrinen. Die Instrumente, die in unser Museum gehören und zu Konzerten erklingen, fallen unter verschiedene Kategorien. Wenn euch das interessiert, folgt uns gerne für Part 4!

Video: Magdalena Erler, Chaewon Lee und Hanna Schröder
Musik eingespielt von Emely Schmidt und Hanna Schröder

28/07/2026

Warum klingen manche alten Instrumente – und andere nicht? Part 2
Heute beschäftigen wir uns damit, welche Instrumententypen es in einem Museum gibt. Zunächst gibt es die konservierten Originale, welche gar nicht mehr erklingen. Dann gibt es die restaurierten Originale, diese werden zum Teil noch von Profis gespielt. Außerdem gibt es die Nachbauten, auch die können von Profis gespielt werden und es gibt noch die Instrumente, die von Musizierenden mitgebracht werden. Mehr dazu in Part 3!

Video: Magdalena Erler und Hanna Schröder
Musik eingespielt von Emely Schmidt

22/07/2026

Warum klingen manche alten Instrumente – und andere nicht? Part 1

Warum stehen in einem Musikinstrumentenmuseum so viele Instrumente herum, die niemand mehr spielen darf? Das liegt daran, dass nicht alle Instrumente spielbar gehalten werden.
Viele denken: "Wenn ein Instrument gut erhalten ist, müsste man es doch einfach spielen können." Tatsächlich entscheiden sich Museen bei manchen Instrumenten ganz bewusst dagegen.
Wenn ein Instrument repariert wird, werden Teile, die abgenutzt werden, ausgetauscht. Manchmal passiert es, dass dabei alte und ursprüngliche Techniken verloren gehen. Deswegen werden einige alte Instrumente so gelassen, wie sie sind. So kann man auch in 100 Jahren noch untersuchen, wie ein bestimmtes Instrument funktioniert hat. Wenn euch interessiert, wie man trotzdem alte Instrumente zum klingen bringen kann, dann folgt uns für Part 2!

Video: Magdalena Erler und Hanna Schröder
Musik eingespielt von Emely Schmidt

10/07/2026

Heute zeigen wir euch einen Einblick in den Prozess der Restaurierung unseres Schirgeswalder Orgelpositivs, welches bei uns nun in der Ausstellung zu sehen ist. Wie im Video schon erwähnt, besteht der Fokus unter anderem auf dem Gleichgewicht zwischen dem historischen Bau eines Instruments und den uns zur Verfügung stehenden modernen praktischen Möglichkeiten. Das bedeutet, es muss bei jedem Instrument individuell entschieden werden, in wie weit Eingriffe am Instrument vorgenommen werden können, möglichst so, dass sie später wieder umkehrbar sind. Dabei helfen moderne Techniken, wie der CT-Scan der Windlade, um die folgenden Arbeitsprozesse und Eingriffe genauer einschätzen und planen zu können.
Ein weiteres Beispiel für einen umkehrbaren Eingriff sind die Plastikröllchen an den Pfeifen, um so diese zu verlängern und somit temporär tiefer zu stimmen.

Ein großes Dankeschön gilt dem Orgelbauer Marcus Stahl, der uns tatkräftig unterstützt hat.

Falls euch Restaurierungsprozesse genauer interessieren, könnte der "Tag der Restaurierung" etwas für euch sein. Die genauen Infos dazu finden sich online!

Wir freuen uns den Chor des Kirchenmusikalischen Instituts der HMT Leipzig bei uns begrüßen zu dürfen. Es werden Werke v...
08/07/2026

Wir freuen uns den Chor des Kirchenmusikalischen Instituts der HMT Leipzig bei uns begrüßen zu dürfen.
Es werden Werke von Antonin Dvorak, Béla Bartok, Maurice Ravel und Johannes Brahms gespielt.

📍 Museum für Musikinstrumente Leipzig
🗓️ Fr, 10.07.2026
🕒 16:00 Uhr
💸 Der Eintritt ist frei!


Grafik zur Verfügung gestellt durch die HMT Leipzig

Wie jedes Jahr bieten wir ein Programm für Kindergruppen während der Sommerferien an.Klingt spannend? Dann können Sie si...
07/07/2026

Wie jedes Jahr bieten wir ein Programm für Kindergruppen während der Sommerferien an.
Klingt spannend? Dann können Sie sich gern unter [email protected] bei uns anmelden. Wir freuen uns auf Sie!

Adresse

Johannisplatz 5 – 11
Leipzig
04103

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