KZ-Gedenkstätte Laura / Laura Memorial

KZ-Gedenkstätte Laura / Laura Memorial Die Gedenkstätte Laura vermittelt als Bildungs- und Begegnungsstätte Kenntnisse über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.

"Laura" war ein Außenkommando von KZ Buchenwald. Unter dem Decknamen "Laura" bestand von September 1943 bis April 1945 nahe Schmiedebach ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Für Tests der Raketenwaffe V2 mussten Häftlinge die Stollenanlage in der ehemaligen Schiefergrube Oertelsbruch ausbauen und ein unterirdisches Sauerstoffwerk im Felsen errichten. Die Gedenkstätte Laura vermittel

t Kenntnisse über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte. Intensive Begegnungen mit ehemaligen Häftlingen tragen zur Erinnerung an das Geschehene bei. Mit dem Wunsch Herman van Hasselts, seine letzte Ruhestätte im Gelände des ehemaligen Außenlagers zu finden, setzte er symbolisch ein Zeichen des Sieges über Unmenschlichkeit und Barbarei. Mit dem Saisonbeginn 2012 wurde die neue museale Ausstellung der Gedenkstätte eröffnet. Sie informiert im Besucherzentrum und der Scheune über die historischen Geschehnisse. Maßgeblich unterstützt wurde die Ausstellungserarbeitung durch die Stiftung Buchenwald.

Lehrkräftefortbildung am 08.09.2026, 14 - 17:30 Uhr in der Stadtbibliothek Rudolstadt---Die Arolsen Archives sind bekann...
28/08/2026

Lehrkräftefortbildung am 08.09.2026, 14 - 17:30 Uhr in der Stadtbibliothek Rudolstadt
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Die Arolsen Archives sind bekannt als weltgrößte Datenbank für die Opfer des Nationalsozialismus. Arolsen School unterstützt zudem mit vielfältigen Bildungsangeboten die Vermittlung historisch-politischer Inhalte. Für die digitale Demokratiebildung ab Klasse 9 stehen auf der Bildungsplattform z.B. verschiedene Lernmodule sowie Unterrichtsmaterialien bereit, u.a. mehrere Mini-Games (mit einer Bearbeitungsdauer von 10 – bis 90 Min).

Das interaktive Minigame „Suspekt. Landschaft der Verbrechen“ bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in ein vielschichtiges Verständnis von Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler gehen auf Spurensuche in einem der vielen Außenlager des KZ Buchenwald: in vier 360°-Ansichten erschließen sie die Landschaft der Verbrechen anhand historischer Fotos, Dokumenten, Zeitzeugeninterviews und weiterer Medien.

In der Veranstaltung wird die Bildungsreferentin der Arolsen Archives „Suspekt“ mit den entsprechenden Materialien vorstellen sowie Hinweise zum Einsatz im Unterricht geben.
Ergänzend dazu stellt Patrick Metzler, Gedenkstättenkoordinator der KZ-Gedenkstätte Laura, die Gedenkstätte als außerschulischen Lernort vor und gibt einen Überblick über das bestehende Bildungsangebot sowie Möglichkeiten einer nachhaltigen Zusammenarbeit.

https://www.arolsen-school.org/lernmodul-teach/suspekt/

Anmeldung über den Link in den Kommentaren.

Was ist hier passiert? Begib dich auf eine virtuelle Spurensuche rund um die Orte des ehemaligen La**rs Ohrdruf, das in der NS-Zeit zum KZ Buchenwald gehörte.

Vortrag am 16.09.26 im Stadtmuseum Saalfeld---Auf Einladung des Geschichts- und Museumsverein Saalfeld e.V. spricht unse...
28/08/2026

Vortrag am 16.09.26 im Stadtmuseum Saalfeld
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Auf Einladung des Geschichts- und Museumsverein Saalfeld e.V. spricht unser Gedenkstättenbetreuer Patrick Metzler am 16. September um 19 Uhr im .saalfeld im Franziskanerkloster.

Der Vortrag trägt den Titel "Zwangsarbeit im Fröhlichen Tal. Das L***r "Laura" und die Raketenrüstung im Oertelsbruch in Lehesten 1943-1945".

Der Zugang zum Vortragsraum ist über den Seiteneingang in der Brudergasse.

DANKE an unsere langjährige Freundin und Unterstützerin Kirsten van Hasselt! Als Enkelin des ehemaligen niederländischen...
31/07/2026

DANKE an unsere langjährige Freundin und Unterstützerin Kirsten van Hasselt!

Als Enkelin des ehemaligen niederländischen Häftlings Herman van Hasselt, berichtet sie immer wieder auch in ihrer Heimat über die Geschichte ihres Großvaters und seine grausamen Erfahrungen im ehemaligen Außenlager „Laura“. Auf dem Bild im Hintergrund sind beide zu sehen.
Gestern hat sie für Jugendliche des Summercamps einen Vortrag über ihn im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste – kurz ASF – gehalten.

„Sie konnten nicht vergessen, also dürfen wir es auch nicht“ steht auf einer Tafel in der Gedenkstätte. Danke für deinen Beitrag, liebe Kirsten!

29/07/2026

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besucht Christian Tischner, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, zahlreiche Kultureinrichtungen in Freistaat. Am Dienstag, 28. Juli, machte er in der KZ-Gedenkstätte Laura des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt in Schmiedebach Halt. Begrüßt wurde er von Maik Kowalleck, der als 1. Beigeordneter Landrat Marko Wolfram vertrat und Peter Lahann, dem Leiter des Presse- und Kulturamtes des Landratsamtes, das für die Gedenkstätte zuständig ist, sowie Dorit Gropp, Vorsitzende des Fördervereins der Gedenkstätte. Zudem nahmen Nicole Vockeroth, Bürgermeisterin der Stadt Lehesten, und Yvonne Mützel, Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Schiefergebirge an dem Termin teil.

Patrick Metzler, seit 2020 Koordinator der KZ-Gedenkstätte, erklärte auf einem Rundgang durch das Gelände des ehemaligen Außenlagers die wichtigsten Daten und Fakten zur L***rgeschichte. Das Außenlager des KZ-Buchenwald war im September 1943 eingerichtet worden, um die Raketenproduktion der N***s unter Tage zu verlagern und vor Angriffen der Alliierten zu schützen. Rund 2.600 Häftlinge waren bis zur Befreiung des La**rs am 13. April 1945 dort inhaftiert. Mehr als 500 überlebten die schwere Zwangsarbeit, Misshandlungen und Entbehrungen des L***ralltags nicht.

Besonders interessierte den Minister die Entwicklung des Außenlagers zu einer Gedenkstätte und die pädagogische Arbeit heute. Als Keimzelle gilt die Errichtung eines Gedenksteins im Jahr 1956. Die Gedenkstätte selbst wurde 1979 in einem Teil der großen Scheune als ehemaliger Hauptunterkunft der Gefangenen eingerichtet. Mit der Kreisgebietsreform 1994 ging die Trägerschaft auf den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt über, der 2010 den Häftlingsbereich erwarb, sanierte und mit Unterstützung des Freistaates neu gestaltete und seit der Wiedereröffnung 2012 mit eigenem Personal betreibt. „Der Landkreis stellt sich hier in vorbildlicher Weise seiner Verantwortung“, betonte Kowalleck.

„Mit der Aufwertung der Stelle des Koordinators konnten wir Kontinuität in die Betreuung der Gedenkstätte bringen und die pädagogische Arbeit ausbauen“, sagte Lahann.

Während die Thüringer Schülerinnen und Schüler schon längst ihre Sommerferien genießen, bekamen wir an der Gedenkstätte ...
25/07/2026

Während die Thüringer Schülerinnen und Schüler schon längst ihre Sommerferien genießen, bekamen wir an der Gedenkstätte "Laura" in den vergangenen beiden Wochen Besuch von sechs Schulklassen aus unserem bayerischen Nachbarlandkreis Kronach.

Die Jahrgangsstufe 8 der Gottfried-Neukam-Mittelschule und zwei 9. Klassen der Sigmund-Loewe-Realschule machten sich auf Initiative ihrer sehr engagierten Lehrkräfte auf den Weg nach Schmiedebach, um sich bei Geländebegehungen und anhand von biographischen Steckbriefen die Erfahrungen der Gefangenen des La**rs und auch Fragen von Täterschaft zu erarbeiten.

Alle Programme konnten wir dank Förderung durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur kostenfrei anbieten und der Förderverein Gedenkstätte Laura e.V. übernahm für die Schulen anteilig die Fahrtkosten.

Den kommenden Monat nutzen wir nun, um die Programme für das nächste Schuljahr vorzubereiten. Für Anfragen sind wir jederzeit ansprechbar. Unser Gedenkstättenteam hält weiterhin die Ausstellung über die gesamte Sommerzeit geöffnet.

Mittwoch, Donnerstag, Freitag, 14:00 - 17:30 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag, 10:00 - 17:30 Uhr

Kontakt:
e-Mail: [email protected]
Telefon: 036653 264675

03/07/2026

Projekttag „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ in der Reithalle von Schloss Heidecksburg

Mit einem Projekttag zum Thema „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ endet heute auf Schloss Heidecksburg eine Projektwoche mit Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen des Gymnasium Fridericianum Rudolstadt. Dabei waren zwei Nachfahren eines Niederländers zu Gast, die von dessen Zeit als Zwangsarbeiter in Schwarzburg berichteten. Seit Montag hatten die Neuntklässler Schloss Schwarzburg als außerschulischen Lernort für das Thema genutzt und das ehemalige Barackenlager am Fuß des Schlossbergs, die KZ-Gedenkstätte „Laura“ in Lehesten und das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Weimar besucht.

Zum Abschluss ihrer Projektwoche „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus – zwischen Erinnern und Vergessen“ hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit Wilma und Jan Bosscha zu sprechen, den Kindern des Zwangsarbeiters Johan Wijbrandt Bosscha, der im ehemaligen Barackenlager auf einer Wiese an der Schwarza unterhalb von Schloss Schwarzburg untergebracht war, als es ab 1942 als Zwangsarbeiterlager genutzt wurde. In einem Vortrag mit anschließender Diskussion berichteten sie von den Erinnerungen ihres Vaters an den Ort und die Lebensbedingungen im L***r. Anschließend verarbeitete die Gruppe, unterstützt durch die Mal- und Zeichenschule Weimar und die Jugendkunstschule Rudolstadt/Kunstwerkstatt e.V., ihre Eindrücke und Erkenntnisse aus den Projekttagen in Kunst-Workshops.

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Die Projekttage waren ein kooperatives Bildungsprojekt von uns, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten im Rahmen ihres Bildungsprojekts „Außerschulischer Lernort Schloss Schwarzburg“, des Gymnasiums Fridericianum Rudolstadt, des Museums Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Weimar, der KZ-Gedenkstätte „Laura“ in Lehesten, der Weimarer Mal- und Zeichenschule e.V. und der Kunstwerkstatt e.V. Rudolstadt.

Foto: Dr. Anke Költsch (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, v.l.), Patrick Metzler (KZ-Gedenkstätte „Laura“), Peter Bosscha, Wilma Bosscha, Peter Merkel (Gymnasium Fridericianum Rudolstadt) beim Projekttag zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, Foto von: Franz Nagel

Am 28. Mai besuchten uns wie in jedem Jahr die 9. Klassen des Heinrich-Böll-Gymnasiums Saalfeld zum Projekttag. Gemeinsa...
25/06/2026

Am 28. Mai besuchten uns wie in jedem Jahr die 9. Klassen des Heinrich-Böll-Gymnasiums Saalfeld zum Projekttag. Gemeinsam betreuten der Förderverein Gedenkstätte Laura e.V. und die Mitarbeiter der Gedenkstätte die rund 70 Jugendlichen durch ein intensives Programm.
Auf der Schulwebsite erschien kürzlich ein Beitrag zum Besuch, den wir hier teilen möchten. Vielen Dank für die engagierte Mitarbeit an alle Schülerinnen und Schüler, sowie die beteiligten Lehrkräfte!

Am Donnerstag, den 28. Mai 2026, war für uns, die neunten Klassen des Heinrich-Böll-Gymnasiums, Geschichtsunterricht mal ganz anders: Wir saßen nicht nur einfach im Unterricht, sondern haben ihn hautnah erlebt. Unser Ziel war die Gedenkstätte Laura.

In der letzten Woche, vom 10. bis 12. Juni folgten wir der Einladung des Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie d...
17/06/2026

In der letzten Woche, vom 10. bis 12. Juni folgten wir der Einladung des Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors zum 70. Bundesweiten Gedenkstättenseminar im Max-Mannheimer-Haus Dachau.

An den drei Tagen kamen wir in intensiven Austausch mit vielen Kolleginnen und Kollegen, verfolgten spannende Podiumsdiskussionen und besuchten etwa einen Workshop zur Ausbildung von „Jugendguides“ am Beispiel Baden-Württembergs. Gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum Berlin e.V. durften wir außerdem das Netzwerk „Erinnern vor Ort“ vorstellen. Seit 2022 ist unser Mitarbeiter Patrick Metzler Mitglied in diesem Netzwerk und nutzte die Gelegenheit, am Beispiel des „Memory Walk“-Programms abzubilden, wie wichtig der überregionale Kontakt besonders für kleine Gedenkstätten wie „Laura“ ist, um professionell und nachhaltig wirken zu können.

Eindrücklich blieb weiterhin besonders der Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau / Dachau Concentration Camp Memorial Site. Neben der Darstellung der Geschichte des ehemaligen La**rs bekamen wir den Raum, auch über die heutige Vermittlungspraxis am Ort zu sprechen.

Am Freitag ging es wieder zurück nach Saalfeld-Rudolstadt, doch nicht ohne viel Inspiration und Motivation für unsere eigenen, anstehenden Bildungsprogramme in den kommenden Wochen.

03/06/2026
Erweiterte Öffnungszeiten zu PfingstenDie Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:30 Uhr geöffnet am:Samstag, 23.05.26P...
21/05/2026

Erweiterte Öffnungszeiten zu Pfingsten

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:30 Uhr geöffnet am:

Samstag, 23.05.26
Pfingstsonntag, 24.05.26
Pfingstmontag, 25.05.26

Bei Fragen oder Interesse an einem begleiteten Überblicksrundgang sprechen Sie unser Personal in der Häftlingsküche an.

Adresse

Fröhliches Tal 104
Lehesten
07349

Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 - 17:30
Donnerstag 14:00 - 17:30
Freitag 14:00 - 17:30
Samstag 10:00 - 17:30
Sonntag 10:00 - 17:30

Telefon

+4936653264675

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