16/06/2026
Zum aus unserer Reihe „Reiseandenken“ betrachten wir heute Mitbringsel von Wallfahrten. Im Folgenden stellen wir euch drei verkleinerte Kopien von Gnadenfiguren vor, die Pilgerinnen und Pilger aus unserer Region als Andenken an ihre Wallfahrt mit nach Hause brachten.
Die Figuren von links nach rechts:
MADONNA VON FÁTIMA
Bei dieser Figur handelt es sich um eine stark verkleinerte Nachbildung der Madonna von Fátima. Als Marienerscheinungen von Fátima werden sechs Erscheinungen einer „weißen Dame“ bezeichnet, die sich im Jahr 1917 vor drei Hirtenkindern ereignet haben sollen. Schauplatz war Fátima, ein kleines Dorf, das ungefähr in der Mitte Portugals liegt.
Inventarisierung der Madonna von Fátima:
https://rlp.museum-digital.de/object/136020
THERESE VON LISIEUX
Die Statue besteht aus Keramik und ist farbig gefasst. Die Heilige wird in Ordenstracht dargestellt. Als ihre Attribute trägt sie ein mit Rosen bedecktes Kreuz sowie einen Rosenkranz.
Therese von Lisieux, die von 1873 bis 1897 lebte, zählt zu den meistverehrten Heiligen der katholischen Kirche. Ab 1884 lebte sie in Lisieux im Kloster der unbeschuhten Karmelitinnen. Die Basilika der heiligen Therese von Lisieux wurde zwischen 1929 und 1954 im neobyzantinischen Stil errichtet. Sie bietet Platz für bis zu 4.000 Personen und wird jährlich von mehr als zwei Millionen Menschen besucht.
Inventarisierung der Therese von Lisieux:
https://rlp.museum-digital.de/object/149204
UNSERE LIEBE FRAU VON LOURDES
Die Figur ist eine Nachbildung jener Marienstatue, die der Bildhauer Joseph-Hugues Fabisch im Jahr 1864 nach den Angaben Bernadettes für die Grotte von Massabielle bei Lourdes in Südfrankreich schuf. Das Original steht an jener Stelle der Grotte, an der die heilige Bernadette nach eigenen Angaben die Muttergottes sah.
Seit den 1950er-Jahren organisiert das Bistum Trier jährlich eine Bistumswallfahrt nach Lourdes.
Inventarisierung der Lourdes-Madonna:
https://rlp.museum-digital.de/object/136640