Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz

Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz Offizielle Facebook Präsenz des Freilichtmuseums Roscheider Hof. Freilichtmuseum

Wir suchen ehrenamtliche Verstärkung für unser Backhaus. Gesucht wird ein Team, das Freude am Brotbacken hat und bereits...
02/09/2026

Wir suchen ehrenamtliche Verstärkung für unser Backhaus. Gesucht wird ein Team, das Freude am Brotbacken hat und bereits etwas Erfahrung mitbringt. Kenntnisse aus dem Hobbybereich sind vollkommen ausreichend. Den Umgang mit unserem großen Backofen vermitteln wir vor Ort.

An den Backtagen wird Teig hergestellt, der Ofen eingeheizt und frisches Brot gebacken. Je nach Veranstaltung kann auch Blechkuchen dazukommen. Damit möchten wir traditionelles Backhandwerk für unsere Besucherinnen und Besucher erlebbar machen und unser Backhaus wieder regelmäßig in Betrieb nehmen.

Unterstützung suchen wir besonders für unsere Handwerkertage. Auch bei weiteren Veranstaltungen wie dem Apfeltag möchten wir das Backhaus gerne öffnen und nutzen.
Das Engagement erfolgt ehrenamtlich. Die Kosten für die benötigten Zutaten werden vollständig erstattet.

Sie haben Erfahrung im Brotbacken und möchten sich bei uns engagieren? Dann freuen wir uns, von Ihnen zu hören. Sie erreichen uns telefonisch unter 06501 80 20 455 oder per Mail an [email protected]

Heute gibt es zum   den Nachtrag zum Nachtrag unserer Kaffeereihe vom vergangenen Winter. Diesmal stellen wir eine Krane...
01/09/2026

Heute gibt es zum den Nachtrag zum Nachtrag unserer Kaffeereihe vom vergangenen Winter. Diesmal stellen wir eine Kranenkanne aus Zinn vor, die auch als Dröppelminna bezeichnet wird.

Kaffeekannen dieser Art gelangten im 18. Jahrhundert wahrscheinlich über Holland nach Norddeutschland und ins Bergische Land. Gefertigt wurden sie im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Als das Kaffeetrinken im 19. Jahrhundert erschwinglicher und immer beliebter wurde, rückte auch die Kaffeekanne stärker in den Mittelpunkt des gedeckten Tisches. Die Kranenkanne hatte jedoch einen entscheidenden Nachteil.
Kaffeefilter waren zu dieser Zeit noch unbekannt und der in der Kanne verbleibende Kaffeesatz konnte den Ausguss bereits nach dem ersten Aufdrehen verstopfen. Mit einem Federkiel, einer Haarnadel oder einem ähnlichen Gegenstand musste der Ausguss dann wieder durchlässig gemacht werden. Statt gleichmäßig in die Tasse zu fließen, tropfte der Kaffee nur noch. Er „dröppelte“. Daher stammt auch die Bezeichnung Dröppelminna. Um den Kaffee länger warm zu halten, konnte ein Stövchen unter die Kanne gestellt werden.

Unsere Dröppelminna aus Zinn weist die typische Birnenform auf. Sie besitzt einen gewölbten Deckel mit gedrechseltem Knauf und steht auf drei geschwungenen Beinen mit hölzernen Kugelfüßen. Zwei ornamental ausgearbeitete Henkel ergänzen die Gestaltung. An der unteren Wandung befindet sich außerdem der charakteristische Ausgusshahn, der auch als Kranen bezeichnet wird.

Den vollständigen Inventareintrag finden Sie hier:
https://rlp.museum-digital.de/object/169874

Am vergangenen Wochenende standen bei unseren Thementagen „Frauen im Krieg“ die unterschiedlichen Aufgaben und Lebenssit...
31/08/2026

Am vergangenen Wochenende standen bei unseren Thementagen „Frauen im Krieg“ die unterschiedlichen Aufgaben und Lebenssituationen von Frauen in Kriegszeiten im Mittelpunkt. In unserem heutigen Rückblick möchten wir Ihnen einen Einblick in die Geschichte der sogenannten Trümmerfrauen geben.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren viele deutsche Städte stark zerstört. Wohnhäuser, öffentliche Gebäude und ganze Straßenzüge lagen in Trümmern. Die Beseitigung dieser Schäden wurde zu einer der großen Aufgaben der Nachkriegszeit.
Frauen waren an den Aufräumarbeiten beteiligt. Sie beseitigten Schutt und sortierten noch brauchbares Baumaterial. Von geborgenen Ziegelsteinen klopften sie den Mörtel ab, damit diese erneut verwendet werden konnten. Besonders in Berlin und in der sowjetischen Besatzungszone wurden Frauen in größerem Umfang für diese Arbeiten eingesetzt.Bis heute prägt das Bild der Trümmerfrau unsere Vorstellung vom Wiederaufbau nach 1945. Es wurde zu einem bekannten Symbol für die schwierigen Lebensbedingungen und den Neubeginn der Nachkriegszeit.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Darstellerinnen und Darstellern sowie allen Helferinnen und Helfern, die unsere Thementage am vergangenen Wochenende mit ihrem Wissen und ihrem Engagement unterstützt haben.

Sie haben heute noch nichts vor? Dann haben wir genau das Richtige für Sie. Heute haben Sie noch einmal die Gelegenheit,...
30/08/2026

Sie haben heute noch nichts vor? Dann haben wir genau das Richtige für Sie. Heute haben Sie noch einmal die Gelegenheit, unsere Veranstaltung „Frauen im Krieg“ im Freilichtmuseum Roscheider Hof zu erleben.

Viele Frauen kümmerten sich in Kriegszeiten um Haus, Hof und Familie. Gleichzeitig fehlten Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, im Handwerk und in der Industrie. Viele dieser Aufgaben wurden von Frauen übernommen. Auch im unmittelbaren Kriegsgeschehen waren sie tätig. Als Krankenschwestern versorgten sie Verwundete. Marketenderinnen begleiteten Soldaten auf den napoleonischen Schlachtfeldern. Im Zweiten Weltkrieg berichteten amerikanische Kriegsberichterstatterinnen über das Geschehen.

Doch wie sah der Alltag an der Heimatfront aus? Wie gingen die Menschen mit knappen Lebensmitteln um? Und was hatten Stricknadeln mit dem amerikanischen Roten Kreuz zu tun?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben Ihnen heute unsere Darstellerinnen und Darsteller. Nutzen Sie die letzte Gelegenheit und erleben Sie „Frauen im Krieg“ im Freilichtmuseum Roscheider Hof. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Feldpost und Pia B. für die Bereitstellung der Aufnahmen bedanken. Schauen Sie gerne auch auf den beiden Profilen vorbei!

Morgen beginnen unsere Thementage rund um das Thema „Frauen im Krieg“. Am 29. und 30. August können Sie jeweils von 11 b...
28/08/2026

Morgen beginnen unsere Thementage rund um das Thema „Frauen im Krieg“. Am 29. und 30. August können Sie jeweils von 11 bis 17 Uhr mehr darüber erfahren, welche Aufgaben Frauen in verschiedenen Kriegszeiten übernahmen und wie ihr Alltag davon geprägt wurde.

Auch während der Napoleonischen Kriege waren Frauen Teil des militärischen Alltags. Marketenderinnen, die im französischen Raum als Cantinières oder Vivandières bezeichnet wurden, begleiteten die Regimenter. Viele von ihnen waren mit Soldaten oder Unteroffizieren verheiratet. Mit einem entsprechenden Patent durften sie Handel treiben und versorgten die Soldaten unter anderem mit Tabak und Branntwein.

Auch Wäscherinnen waren einzelnen Regimentern zugeteilt. Sie wuschen vor allem Weißwäsche aus Leinen, darunter Hemden und die seltener getragenen „caleçons“. Andere Kleidungsstücke wurden meist nur gebürstet oder ausgeklopft. Cantinières und Vivandières bekamen keinen eigenen Sold. Sie wurden mit den Soldaten einquartiert und ebenfalls verpflegt.

Bei unseren Thementagen erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Aufgaben und Lebensrealitäten von Frauen in Kriegszeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am kommenden Wochenende.

Noch keine Pläne für das kommende Wochenende? Dann haben wir einen besonderen Veranstaltungstipp für Sie: Am Samstag, 29...
27/08/2026

Noch keine Pläne für das kommende Wochenende? Dann haben wir einen besonderen Veranstaltungstipp für Sie: Am Samstag, 29. August, und Sonntag, 30. August 2026 finden jeweils von 11 bis 17 Uhr unsere Thementage „Frauen im Krieg“ statt.
Kriege bestimmten zu allen Zeiten nicht nur das Leben der Männer. Wenn Männer an die Front gerufen wurden, blieben Frauen häufig mit der Verantwortung für Haus, Hof und Familie zurück. Gleichzeitig mussten sie vielerorts die fehlenden Arbeitskräfte in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie ersetzen.
Doch auch unmittelbar am Kriegsgeschehen waren Frauen beteiligt. Im Ersten Weltkrieg arbeiteten sie beispielsweise als Krankenschwestern, während des Zweiten Weltkriegs waren amerikanische Frauen als Kriegsberichterstatterinnen tätig und auf den napoleonischen Schlachtfeldern begleiteten Marketenderinnen die Truppen und versorgten die Soldaten.
Auch an der sogenannten „Heimatfront“ veränderte der Krieg den Alltag grundlegend. Trotz rationierter Lebensmittel mussten Familien versorgt werden. Volunteers des amerikanischen Roten Kreuzes unterstützten Soldaten unter anderem mit selbst gestrickter Kleidung.
Wie vielfältig die Aufgaben und Erfahrungen von Frauen in Kriegszeiten waren, können Sie an unseren Thementagen hautnah erleben.
Kommen Sie vorbei und erfahren Sie mehr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

In den Napoleonischen Kriegen waren nicht nur Männer Teil des Geschehens, sondern auch Frauen. Die Marketenderinnen, im ...
26/08/2026

In den Napoleonischen Kriegen waren nicht nur Männer Teil des Geschehens, sondern auch Frauen. Die Marketenderinnen, im Französischen als Cantinières/Vivandières bezeichnet, stammten aus der breiten Unterschicht der Frauen. Die Cantinières waren Frauen, die meistens mit Soldaten oder Unteroffizieren verheiratet waren, aber es kam oft dazu, dass sie Witwen wurden. Durch das Gesetz von 1793 haben die Cantinières ihr Patent bekommen, was ihnen das Recht gegeben hat, Handel zu treiben. Eine Cantinière wurde für ein Regiment freigegeben und verkaufte an die Soldaten Tabak und Branntwein.

Wäscherinnen waren einem bestimmten Regiment zugeteilt. Nur Weißwäsche, meist aus Leinen, wurde gewaschen. Alle anderen Kleidungsstücke wurden nur gebürstet oder ausgeklopft. Unter Weißwäsche verstand man Hemden und die seltener getragenen „caleçons“. Cantinières und Vivandières hatten kein Recht auf Besoldung, wurden aber mit den Soldaten einquartiert, z. B. in Kasernen, und auch verpflegt.

Zum   zeigen wir euch heute ein ganz besonderes Urlaubsmitbringsel: eine Pseudo-Münze mit pseudo-arabischer Schrift.Bei ...
25/08/2026

Zum zeigen wir euch heute ein ganz besonderes Urlaubsmitbringsel: eine Pseudo-Münze mit pseudo-arabischer Schrift.
Bei dem gezeigten Objekt handelt es sich nicht um eine echte historische Münze, sondern um ein neuzeitliches Schmuckstück. Solche Repliken werden seit dem späten 20. Jahrhundert bis heute in großer Stückzahl hergestellt. Auf der Münze befindet sich kein lesbarer Text. Stattdessen zeigt sie eine schlecht imitierte arabische Pseudobeschriftung, die sich über vier horizontale Zeilen erstreckt. Solche Fantasieschriften ahmen das optische Erscheinungsbild historischer islamischer Münzen nach, beispielsweise algerischer oder osmanischer Prägungen.
Auch ein echtes Prägedatum besitzt das Objekt nicht. Derartige Pseudo-Münzen werden seit dem späten 20. Jahrhundert bis heute in großer Stückzahl produziert und unter anderem als Bauchtanzschmuck oder als Souvenir für Touristinnen und Touristen angeboten.

Inventarisierung: Helge Klaus Rieder
Inventareintrag: https://rlp.museum-
digital.de/object/169495

-münze

Am 29. und 30. August 2026 finden unsere Thementage rund um „Frauen im Krieg“ statt. An beiden Tagen wird gezeigt, welch...
24/08/2026

Am 29. und 30. August 2026 finden unsere Thementage rund um „Frauen im Krieg“ statt. An beiden Tagen wird gezeigt, welche Aufgaben Frauen in Kriegszeiten übernahmen und wie sich ihr Alltag veränderte.

Wenn die Mächtigen der Welt einen Krieg anzettelten, waren nicht nur die Männer betroffen. Frauen trugen die Verantwortung für Haus, Hof und Familie. Häufig mussten sie auch die fehlenden Arbeiter in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie ersetzen.

Doch Frauen waren auch direkt am Kriegsgeschehen beteiligt. Im Ersten Weltkrieg arbeiteten sie beispielsweise als Krankenschwestern. Im Zweiten Weltkrieg waren amerikanische Frauen als Kriegsberichterstatterinnen tätig. Auf den napoleonischen Schlachtfeldern versorgten Marketenderinnen die Soldaten und begleiteten die Truppen.

Auch an der Heimatfront bestimmte der Krieg den Alltag. Frauen mussten trotz rationierter Lebensmittel ihre Familien versorgen. Die Volunteers des amerikanischen Roten Kreuzes unterstützten die Soldaten unter anderem mit selbst gestrickter Kleidung.

Am 29. und 30. August 2026 widmen wir uns im Roscheider Hof dem Thema „Frauen im Krieg“. An beiden Tagen erwartet Sie vo...
23/08/2026

Am 29. und 30. August 2026 widmen wir uns im Roscheider Hof dem Thema „Frauen im Krieg“. An beiden Tagen erwartet Sie von 11 bis 17 Uhr ein vielseitiges Programm. Im Mittelpunkt stehen die Aufgaben und Erfahrungen von Frauen in Kriegszeiten sowie die Auswirkungen des Krieges auf ihren Alltag.

Auch an der Heimatfront waren Frauen auf unterschiedliche Weise in das Kriegsgeschehen eingebunden. Während des Ersten Weltkriegs rief das Amerikanische Rote Kreuz unter dem Motto „Our Boys Need Sox“ dazu auf, Socken für die Soldaten zu stricken. Millionen Menschen beteiligten sich an der Aktion. Gestrickt wurde in privaten Runden, in Schulen und während der Arbeitspausen. Auch Suffragetten unterstützten den Aufruf.

Das Sockenstricken wurde so zu einem wichtigen Beitrag zur Versorgung der Soldaten. Am kommenden Wochenende greifen wir diese und weitere Aufgaben von Frauen in Kriegszeiten auf und vermitteln Einblicke in ihre Lebenswirklichkeit.

Adresse

Roscheiderhof 1
Konz
54329

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+49650192710

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