Mittelrhein-Museum

Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite des Mittelrhein-Museums. Achtung: Facebook hält deutsche Datenschutz-Standards zur Zeit nicht ein. Hier gelten nicht die Datenschutz-Standards von www.mittelrhein-museum.de – Achten Sie darauf, welche Informationen und Inhalte Sie auf Facebook preisgeben. Facebook hält deutsche Datenschutz-Standards zur Zeit nicht ein. Wir weisen deshalb darauf hin, besonders auf Ihre persönlichen Daten zu achten. Veröffentlichen Sie nur Inhalte, die Sie auch jedem anderen Internetnutzer zeigen würden und überprüfen Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hat einen Bericht „Datenschutzrechtliche Bewertung der Reichweitenanalyse durch Facebook“; veröffentlicht; zu lesen unter https://www.datenschutzzentrum.de/facebook/facebook-ap-20110819.pdf Das Mittelrhein-Museum (in Rechtsträgerschaft der Stadt Koblenz) ist Betreiber der offiziellen Facebook-Seite des Mittelrhein-Museums: Impressum:Mittelrhein-Museum Zentralplatz 1 56068 Koblenz Das Mittelrhein-Museum entstand aufgrund der Stiftung des Pfarrers, Kunstsammlers und Gelehrten Joseph Gregor Lang. Es öffnete 1835 als „Städtische Kunstsammlung“ seine Pforten und ist damit, zusammen mit dem Kölner Wallraf-Richartz-Museum und dem Frankfurter Städel Museum, eines der ältesten bürgerlichen Museen Deutschlands. Die Sammlung umfasst mittlerweile über 14000 Exponate. Der Bogen der Werke spannt sich hier von der Antike, über das Mittelalter, den Barock, das 18. und 19. Jahrhundert bis hin zur Klassischen Moderne und Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern. Neben der Dauerausstellung wird es im neuen Mittelrhein-Museum jährlich mehrere Sonderausstellungen und zahlreiche museumspädagogische Veranstaltungen geben.

"Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - das Mittelrhein-Museum en détail". Zugegebenermaßen kann man beim Streifz...
31/03/2020

"Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - das Mittelrhein-Museum en détail". Zugegebenermaßen kann man beim Streifzug durch unsere Dauerausstellung auch mal die Orientierung verlieren: Große Runde - kleine Runde - Séparées - und Durchgänge, mit Hilfe derer man zudem noch mühelos zwischen Innen und Außen wechseln kann. Das Besondere und Faszinierende an ihnen ist jedoch, dass sie ad hoc Zeitsprünge in die Vergangenheit oder Zukunft erlauben, je nachdem in welchem Epochensaal man sich gerade befindet. Und deshalb sollen sie heute im Fokus stehen.

Ab heute steht unsere Serie „Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - ..." unter dem Motto " ... das Mittelrhein-Mu...
30/03/2020

Ab heute steht unsere Serie „Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - ..." unter dem Motto " ... das Mittelrhein-Museum en détail“. Dabei darf nichts anderes als unsere spektakuläre Wendeltreppe den Anfang machen, aber seht selbst.

„Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen“. Die Sonntagsausgabe bestr...
29/03/2020

„Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen“. Die Sonntagsausgabe bestreitet Dr. Matthias von der Bank oder auch kurz „der Chef“, der mit seiner Beschreibung von Johann Zoffanys "Die Opferung der Iphigenie" (1758) gleichermaßen dramaturgisches wie narratives Talent beweist. "Maximale Dramatik, denn gleich wird Blut fließen. Der Priester Kalchas holt mit dem Dolch aus, um ein Menschenopfer zu vollziehen. Alle sind von dem schrecklichen Geschehen wie gebannt, niemand greift ein. Das Schicksal der griechischen Königstochter Iphigenie ist besiegelt - so scheint es uns Betrachtern auf den ersten Blick.
Das Bild fasziniert mich, weil es in besonderem Maße die Fähigkeit der Malerei deutlich macht, eine ganze Geschichte zu erzählen, obwohl nur ein Augenblick gezeigt wird. Vor allem eine Geschichte, die ganz anders ausgeht, als man es aufgrund des scheinbar Dargestellten erwartet. Es wird Blut fließen, allerdings das der versammelten Griechen, denn die Szene zeigt den Beginn des trojanischen Krieges. Auch das Blut des rechts stehenden Königs Agamemnon wird fließen, da seine Gattin ihn für die Tat nach dem Krieg ermorden wird. Auch für Iphigenie nimmt die Sache eine unerwartete Wendung, denn... aber das wird hier nicht verraten. Fortsetzung folgt, irgendwann im Mittelrhein-Museum."

„Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingskunstwerke unserer Mitarbeiter*innen“. Heute mit unserem Vol...
28/03/2020

„Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingskunstwerke unserer Mitarbeiter*innen“. Heute mit unserem Volontär, Peter Paul Pisters, dessen Wahl auf den „Sitzenden Christus vor einer Verspottungsgruppe" (um 1510) gefallen ist. Lest dazu: „Der mit einer Dornenkrone bekrönte Christus trägt einen Ausdruck auf seinem Gesicht, der das Leid und gleichzeitig die Opferbereitschaft auf das Eindringlichste manifestiert. Wenngleich den Verspottungsszenen zugeordnet, so schwingt hier durch die einnehmende Wirkung der Figur der Hinweis des "Ecce Homo" mit, der sich aus der Schrift heraus und über das Kunstwerk hinaus auch heute noch an den Betrachter wendet. Die Menschlichkeit dieser Holzskulptur ist es, was dieses Kunstwerk so schön für mich macht.“

„Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen“. Das Freitagsbild wird von...
27/03/2020

„Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen“. Das Freitagsbild wird von Nora Löhr, unserer Museumspädagogin, beigesteuert. „Das Familienporträt der Familie Anschütz, gemalt von Hermann Anschütz, gehört schon seit vielen Jahren zu meinem Lieblingsbildern der Städtischen Kunstsammlung. Es ist sogar ein wichtiger Bestandteil meiner kunstwissenschaftlich/pädagogischen Diplom-Arbeit zum Thema „Die Geschichte der Familie im Spiegel von Bildern und Gemälden“, die ich 2003 an der Universität Koblenz geschrieben habe.
Das Hermann Anschütz sich mit Hilfe des Spiegels auf das Porträt seiner Familie mit eingefügt hat gefällt mir besonders gut. Genau wie der symmetrische Bildaufbau.

Die Familie Anschütz hatte im 19. Jahrhundert in Koblenz starken Einfluss auf das Kulturleben. Josef Andreas Anschütz war 1808 erster Musikdirektor und maßgeblich an der Gründung des Koblenzer Musikinstituts beteiligt. Der jüngste Bruder des Malers, Karl Anschütz, wurde in den 1840er Jahren Dirigent der königlichen Musikinstitution und des Orchesters im Koblenzer Theater. Hermann Anschütz war ein ausgezeichneter Maler und porträtierte unter anderem die Eheleute Peter Joseph Pachten und Albertine Johanna Pachten, geborene Deinhard.

Das Hermann Anschütz so gut malen konnte, verdankte er seinen Ausbildern.
Seinen ersten Zeichenunterricht erhielt er von seinem Onkel Conrad Zick (1773 – 1836), dem Sohn des berühmten Januarius Zick (1730 – 1797). Mit 18 Jahren schrieb sich Hermann Anschütz an der Kunstakademie in Dresden ein, wechselte aber schon zwei Jahre später an die Düsseldorfer Akademie. 1826 folgte er dann seinem Lehrmeister Peter Cornelius (1783 – 1867) nach München.

1832 fertigte er dann das Porträt seiner eigenen Familie an. Der Bildaufbau ist symmetrisch angelegt und zeigt die typisch intime Biedermeierfamilie der 1830er und 40er Jahre. Das Familienoberhaupt, Staatsprokurator Josef Andreas Anschütz, befindet sich in der Bildmitte. Zu seiner Rechten sind seine beiden Söhne abgebildet, Karl am Cembalo und am linken Bildrand Gustav. Zwischen ihnen sitzt ihre Tante, Helene Anschütz. Sie nahm vermutlich nach dem Tod von Ehefrau Anna Maria, die auf der linken Seite in einem Bild auf dem Familienporträt verewigt ist, die Rolle der Hausfrau ein. In der mittleren Bildachse stehen zu seiner Linken die Tochter Johanna, die den Arm des Vaters umfasst, und seine Nichte Virginia Anschütz. Ganz im Vordergrund, im prächtigen gelben Kleid, sitzt Auguste Hahn. Als frisch vermählte Tochter nimmt sie eine besondere Position im Bild ein. Ihr Ehemann, Rentmeister August Hahn, sitzt dem Cembalo spielenden Sohn Karl gegenüber. Im Spiegelbild auf der rechten Bildseite sieht man den Maler des Bildes Hermann Anschütz an der Staffelei sitzen. Er ist älteste Sohn von Josef Andreas Anschütz. Neben ihm ist der Koblenzer Kaufmann Heinrich Kehrmann dargestellt, der ein enger Freund der Familie war.“

"Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen". Die heutige Folge geht an...
26/03/2020

"Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen". Die heutige Folge geht an Timo Lemler, in dessen Haustechnikersbrust zwei Herzen diesbezüglich schlagen, nämlich einmal für "Nach dem Begräbnis", 1911, von Hanns Sprung und für die "Moselansicht" von Hans Hartung III., 1906: "Bei beiden Bildern gefällt mir die Art und Weise, wie sie gemalt wurden, sprich der Stil. Bei der Szene des Leichenschmauses finde ich amüsant, dass die Herren nach dem traurigen Anlass sich einen guten Tropfen gönnen und scheinbar mit Gesang zum fröhlichen Teil des Lebens übergehen. Bei dem anderen Bild gefällt mir das romantische Idyll mit der Hinteransicht des alten Mittelrhein-Museums. Zudem ist es ein Einblick in eine andere Zeit, mit Stadtmauer und Schiffen, wie es sie so in der heutigen Zeit dort nicht mehr zu sehen gibt."

+++ Basteln gegen Langeweile Teil 2 +++Heute brauchen wir eigentlich nur eine Sache, die momentan wohl jeder zu Hause ha...
25/03/2020

+++ Basteln gegen Langeweile Teil 2 +++

Heute brauchen wir eigentlich nur eine Sache, die momentan wohl jeder zu Hause haben müsste😆 KLOPAPIERROLLEN🧻🧻🧻

Daraus lassen sich kleine Geschenkboxen basteln, auch perfekt für Ostern!
Dafür muss man einfach nur die Seitenränder der Toilettenpapierrollen leicht eindrücken, so dass sie sich überlappen.
Wer noch Aufkleber zu Hause hat, kann die Box damit verzieren oder anmalen oder oder oder...

Viel Spaß beim Nachbasteln!

“Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen“: Heute mit Antje Kraus, in...
25/03/2020

“Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen“: Heute mit
Antje Kraus, in unserem Haus verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie hat sich für das Koblenzer Stadtmodell entschieden, das einen zentralen Platz in einem unserer Barock-Kabinette innehat und den Zustand der Bebauung um 1750 zeigt: „Meiner Erfahrung nach gehört dieses Exponat zu den beliebtesten in der Dauerausstellung - und auch ich bin dem Charme dieser detailgetreu und liebevoll gearbeiteten Miniatur der Altstadt und Ehrenbreitsteins erlegen. Es ist doch erstaunlich, wie sich entlang architektonischer Wegmarken ein Gefühl zu vermitteln vermag, wie sich Sozialgefüge und Gemeinwohl zu jener Zeit gestaltet haben mussten. Sicherlich hängt ihm auch ein hohes Maß Sentimentalität an ob der zahlreichen Gebäude, die inzwischen abgebrochen oder bis zur Unkenntlichkeit umgebaut worden sind. Hierin scheint ein Paradoxon verborgen, einerseits verweist es im Vergleich zu heute auf den mitunter radikalen Umgang mit dem öffentlichen Raum, andererseits lässt es in Form jahrhundertealter Wegenetze Tradition und Kontinuität erkennen.“

+++ DIY Osterhasen-Box +++Heute starten wir mit unseren Bastelanleitungen, da wir ja leider auch unsere Museumspädagogik...
24/03/2020

+++ DIY Osterhasen-Box +++

Heute starten wir mit unseren Bastelanleitungen, da wir ja leider auch unsere Museumspädagogik vorübergehend schließen mussten.
Wir haben eine Bastelanleitung für eine Hasenbox erstellt. Die Anleitung lässt sich ganz einfach auf DIN A 4 ausdrucken.
Zum Basteln eignet sich Tonpapier, noch besser geht es mit Bastelfilz.
Die Vorlage dann einfach auf das gewünschte Material übertragen und ausschneiden.

Durch die Schlitze werden dann die Ohren geschoben und schon hat man eine kleine Hasenbox für Ostern!

Nun kann man den Osterhasen noch mit Wackelaugen oder auch nur mit einem Stift zum Leben erwecken. Und mit Süßigkeiten oder anderen Kleinigkeiten befüllen.

Wir wünschen ganz viel Spaß beim nachbasteln!!

"Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen", heute mit Sabine Brathuhn...
24/03/2020

"Was wir euch schon immer mal zeigen wollten - die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen", heute mit Sabine Brathuhn, unserer Sekretärin des Herzens. Sie hat Abraham Mignons "Früchtestillleben" (undatiert) gewählt und zwar deswegen: "Mich fasziniert an diesem Bild, dass die Trauben auch nach 350 Jahren noch zum Anbeißen aussehen. Ich weiß natürlich, dass ein Stillleben immer auch Vergänglichkeit ausdrückt, aber gerade dadurch sagt es uns auch: Genieße jeden Augenblick!"

***Basteln gegen Langeweile***Leider fällt dieses Jahr der Osterfererienworkshop aus und auch sonst können zur Zeit kein...
23/03/2020

***Basteln gegen Langeweile***

Leider fällt dieses Jahr der Osterfererienworkshop aus und auch sonst können zur Zeit keine museumspädagogischen Aktivitäten stattfinden.
Deshalb bringen wir unsere Bastelideen einfach zu unseren Besuchern nach Hause!

Wir sind Fans von Nachhaltigkeit und möchten auch Familien, die sich an die "Wir bleiben zu Hause Regel" halten, die Möglichkeit geben mit ihren Kinder zu Hause zu basteln.
Wir posten ab morgen kreative Upcyclingideen mit Alltagsgegenständen, die man zu Hause hat ( Klopapierrollen sollten ja überall reichlich vorhanden sein 😆)!

Wie ihr wisst, ist leider auch unser Museum vorerst geschlossen, um der Corona-Pandemie entgegenzuwirken. Damit euch die...
23/03/2020

Wie ihr wisst, ist leider auch unser Museum vorerst geschlossen, um der Corona-Pandemie entgegenzuwirken. Damit euch die Zeit bis zur Wiedereröffnung nicht zu lang wird, senden wir euch bis dahin ein tägliches Lebenszeichen unter dem Motto "Was wir euch schon immer mal zeigen wollten ..." - jede Woche ein Thema.

Den Anfang machen " ... die Lieblingsstücke unserer Mitarbeiter*innen", eine nette Gelegenheit übrigens, diejenigen kennen zu lernen, die das Museum über alle Unwägbarkeiten hinweg tragen.
Los geht's mit unserer Verwaltungsleiterin Sandra Ackermann, die sich für dieses frühmittelalterliche Geschmeide aus folgendem Grund entschieden hat: "Als unsere Kollegin Dr. Ulrike Wirtler diesen fränkischen Hals- und Armschmuck für die Präsentation in der Schatzkammer unserer neuen Dauerausstellung 2013 vorbereitete, staunte ich: Gerade war ein ähnlicher Stil von Schmuck modern. Perlen verschiedener Größen und Farben und mit unterschiedlichen Verzierungen wurden scheinbar wahllos aneinander gereiht. Das erschien damals komplett neu - und dann sah ich diesen Schmuck aus dem 5. Jahrhundert, der dieses Prinzip vor 1.500 Jahren vorwegnahm!"

Wir bitten um eure Aufmerksamkeit: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Kontext des Corona-Virus bleibt das Mittelrhe...
13/03/2020

Wir bitten um eure Aufmerksamkeit: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Kontext des Corona-Virus bleibt das Mittelrhein-Museum bis einschließlich 20. April 2020 geschlossen.

8. März = Internationaler Frauentag = Freier Eintritt für alle Frauen! Kommt zahlreich!
08/03/2020

8. März = Internationaler Frauentag = Freier Eintritt für alle Frauen! Kommt zahlreich!

05/03/2020

Statt Blumen und Pralinen: Am 8. März 2020 genießen alle Frauen kostenfreien Eintritt ins Mittelrhein-Museum. Wir freuen uns auf euch!

Heute ist Equal Care Day! Seit 2016 macht er auf die unfaire Verteilung und geringe Wertschätzung von Fürsorgearbeit auf...
29/02/2020

Heute ist Equal Care Day! Seit 2016 macht er auf die unfaire Verteilung und geringe Wertschätzung von Fürsorgearbeit aufmerksam, die noch immer überwiegend von Frauen als das vermeintlich „empathischere Geschlecht“ ganz selbstverständlich eingefordert und geleistet wird – neben ihrer Erwerbstätigkeit, is‘ ja klar.
In der Kunstgeschichte, insbesondere der Genremalerei, finden sich zahlreiche bildnerische Zeugnisse, die von diesen geschlechterspezifischen Rollenzuweisungen erzählen und sie auch tradieren. In unserer Sammlung befindet sich beispielsweise eine Darstellung von Karl Georg Urlaub (1749-1811) aus dem Jahr 1799, die eine Frau in eben dieser Doppelfunktion als Arbeiterin und Mutter, als „Wäscherin mit Kind“, charakterisiert. Heute betitelte man diese Situation wohl als „Spagat zwischen Beruf und Familie“. Es ist Zeit für Veränderungen! #EqualCareDay #ECD2020

14/02/2020

Um es mit Januarius Zick (1730-1794) zu sagen: Happy Valentine's Day! Im Mittelrhein-Museum schießt Amor übrigens ganzjährig seinen Pfeil ab, auszuprobieren bei einem Besuch der Dauerausstellung.

13/02/2020

Wenn ihr etwas über unsere neue Sonderausstellung „Johannes und Thaddäus Hüppi“ erfahren möchtet, die vom 15. Februar bis 3. Mai 2020 in unserem Haus zu sehen ist: Ton an!

07/02/2020
Zum 100. Geburtstag von Jacqueline Diffring

Wir feiern! Heute vor 100 Jahren wurde Jacqueline Diffring, bedeutende Bildhauerin ihrer Generation, in Koblenz geboren. Einst wegen ihrer jüdischen Herkunft verfemt und 1939 zur Emigration nach England gezwungen, wurde ihr 2015 in Würdigung ihres Lebenswerkes der Kulturpreis der Stadt Koblenz verliehen. Ihr zu Ehren senden Dr. Margit Theis-Scholz, Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, Dr. Matthias von der Bank, Direktor des MRM, Elisabeth Sauer-Kirchlinne, Christian Altmaier und Ingrid Laschewski (Vorstandsmitglieder des Freundeskreises des Mittelrhein-Museums) die herzlichsten Glückwünsche nach Frankreich!

Mittelrhein-Museum's cover photo
05/02/2020

Mittelrhein-Museum's cover photo

Noch mal ein kleiner Rückblick auf die Vagabunt Ausstellung vom September 2019, weil heute ja Dreikönigstag ist. Alt und...
06/01/2020

Noch mal ein kleiner Rückblick auf die Vagabunt Ausstellung vom September 2019, weil heute ja Dreikönigstag ist. Alt und neu vereint, unser Jörg Breu mit seiner Darstellung "Anbetung der Heiligen Drei Könige" von 1518 und die "Drei Heiniken Könige" von 2019 vom Künstlerkollektiv Vagabunt!

Wir waren heute mit dem Mittelrhein-Museum zu Gast in der Uni Koblenz und haben beim Seminar zur ästhetischen Bildung vo...
02/12/2019

Wir waren heute mit dem Mittelrhein-Museum zu Gast in der Uni Koblenz und haben beim Seminar zur ästhetischen Bildung von Frau Otto mitgemischt und kleine Schachtelmuseen mit den Studenten gezaubert.
Vorletzte Woche waren die Studenten des Seminars bei uns im Museum und lernten die Räumlichkeiten kennen.
Die gemeinsame Kooperation wird noch bis zum Ende des Semesters laufen. Wir sind glücklich über diesen Weg jüngere Menschen für unser Museum begeistern zu können.

Die Koblenzer Kultur Stiftung (KKS) hat vor Jahr und Tag das Portrait des Ehepaares Deinhard des Malers Hermann Anschütz...
25/11/2019

Die Koblenzer Kultur Stiftung (KKS) hat vor Jahr und Tag das Portrait des Ehepaares Deinhard des Malers Hermann Anschütz aus Privatbesitz in Berlin für das Mittelrhein Museum Koblenz erworben.

Leider war das Bild in einem Zustand, der eine fachgerechte Restaurierung erforderte. Diese ist durch den Experten, Herrn Thomas Hardy, inzwischen durchgeführt worden. Am Vorabend der Ausstellungseröffnung „Geschenkt, gekauft und wiedergefunden“ im Mittelrhein-Museum Koblenz fand eine Sonderveranstaltung der KKS für Stifter*innen sowie Freunde und Förderer statt, um exklusiv das fachmännisch wieder in Stand gesetzte Portrait (s. Bild) vorzustellen.

Das Porträt zeigt August Deinhard (1806-1865), Sohn des Gründers der Firma Deinhard, Johann Friedrich Deinhard (1772-1827) mit seiner Gemahlin Wilhelmine Therese Deinhard, geb. Engel.

Zur Chronologie:
Anfang des Jahres 2016 machte Dr. Matthias von der Bank, Direktor des MRM, die KKS auf den möglichen Ankauf des Gemäldes, das sich seit Generationen im Familienbesitz befand, aufmerksam. Vorausgegangen war bereits in 2016 ein umfängliches Sachverständigen-Gutachten von Petra Breidenstein M.A., Berlin zum Künstler Anschütz sowie dem Gemälde, d.h. seiner Beschreibung, Provenienz, zum Erhaltungszustand und Verkehrswert. Mitte des Jahres 2016 kam dann der Kaufvertrag zwischen Frau Julia Hotte, Berlin, der letzten Besitzerin und Nachfahrin in direkter Linie von Friedrich Nikolaus Deinhard, und der KKS zustande.
Mitte 2017 erfolgte dann der Eigentumsübergang an die Stadt Koblenz, bzw. das MRM, durch einen entsprechenden Schenkungsvertrag.

Zum Künstler und Gemälde:
Hermann Anschütz wurde 1802 in Koblenz geboren und ging zunächst nach Dresden zu dem Historien- und Porträtmaler August Hartmann, später an die Düsseldorfer Akademie und schließlich nach München, wo er 1880 verstarb. Im Auftrag des Prinzen von Preußen und späteren Kaiser Wilhelm I. schuf Anschütz, der sehr religiös war, u.a. ein großes Altarbild in der Garnisonskirche von Koblenz, das im Weltkrieg II (1944) zerstört wurde.
Das repräsentative Doppelporträt ist im Hochformat mit den Abmessungen 128 cm x 108 cm gemalt und datiert von 1837 und hat einen aufwendigen, vergoldeten Stuck-Zierrahmen. Kunsthistorisch handelt es sich um ein Porträt des Biedermeier, höchstwahrscheinlich eine Auftragsarbeit, in deren Zentrum das Ehepaar Deinhard posiert in einer für die Entstehungszeit typischen Umgebung,

Erwerb und Schenkung:
Aufgrund der mehrfachen Bezüge zu Koblenz hat die KKS den Ankauf des Gemäldes beschlossen und ermöglicht. Zum einen handelt es sich um einen nicht unbedeutenden Historien- und Porträtmaler des 19. Jahrhunderts, der nicht nur gebürtig aus Koblenz stammt und u.a. auch hier gewirkt hat; zum anderen ist es das Porträt bekannter Koblenzer Persönlichkeiten und Repräsentanten eines wirtschafts- sowie kulturgeschichtlich namhaften Hauses, berühmt für hochwertigen Sekt und Wein, - ein Koblenzer Unternehmen von internationalem Ruf und von dem Historiker Wilhelm Treue apostrophiert als die „älteste rheinische Sektlellerei“.

Restaurierung:
Der renommierte Gemälde-Restaurator des MRM, Herr Thomas Hardy, hat als ausgewiesener Fachmann – mit Unterbrechungen – insgesamt fast zwei Jahre an der aufwendigen Restaurierung gearbeitet und diese dokumentiert.

(Text/Foto: Koblenzer Kulturstiftung)

Adresse

Zentralplatz 1
Koblenz
56068

Kevag, RMV

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Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite des Mittelrhein-Museums.

Das Mittelrhein-Museum ist eines der ältesten bürgerlichen Museen in Deutschland. Es geht zurück auf das Vermächtnis von Pfarrer Joseph Gregor Lang (1755-1834), der seine umfassende Kunstsammlung der Stadt Koblenz hinterließ. Seit 1835 ist die Sammlung öffentlich zugänglich.

Am 20. Juni 2013 wurde das Mittelrhein-Museum im Forum Confluentes auf dem Koblenzer Zentralplatz eröffnet. Sämtliche Ausstellungsräume sind mit dem Aufzug (oder zu Fuß) zu erreichen und somit barrierefrei.

Das Museum vereint über 2.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. Der Gesamtbestand setzt sich zusammen aus etwa 1.200 Gemälden, über 8.000 Grafiken, gut 250 künstlerischen Fotografien und 230 Skulpturen. Weiterhin gibt es einen umfangreichen Bestand an kulturhistorischen und volkskundlichen Objekten.

Der Schwerpunkt der großzügig dimensionierten, rund 1900 m2 umfassenden Daueraus-stellung liegt auf der Gemäldesammlung sowie den skulpturalen und kunstgewerblichen Beständen. In chronologischer Abfolge spannt sich der Bogen der Epochensäle von der mittelalterlichen Skulptur über die Malerei des Mittelalters, des Barock, des Klassizismus und der Romantik bis hin zur Klassischen Moderne und Positionen zeitgenössischer Kunst.

Neben der Dauerausstellung präsentiert das Mittelrhein-Museum regelmäßig wechselnde Sonder- und Kabinettausstellungen, zu denen immer ein begleitendes Programm angeboten wird.

Vermittlungsarbeit spielt im Mittelrhein-Museum eine große Rolle. Die Besucher haben z.B. die Möglichkeit, mittels Audioguides Infor­mationen zu einzelnen Exponaten abzurufen. Neben den klassischen Führungen werden kreative Workshops und Lesungen für Erwachsene angeboten. Ein Schwerpunkt der Museumspädagogik liegt traditionell auf der Arbeit mit Kindern, sei es als Gruppe im Klassenverband oder als individuelle Besucher, die die verschiedenen Angebote von Ferienworkshops bis hin zu organisierten Geburtstagsfeiern wahrnehmen.

Seit 1992 wird das Mittelrhein-Museum vom „Verein der Freunde des Mittelrhein-Museums und des Ludwig Museums zu Koblenz e.V.“ unterstützt. Mit Hilfe des Vereins konnten in den letzten Jahren einige Ankäufe und museale Projekte realisiert werden.

Achtung: Facebook hält deutsche Datenschutz-Standards zur Zeit nicht ein. Hier gelten nicht die Datenschutz-Standards von www.mittelrhein-museum.de – Achten Sie darauf, welche Informationen und Inhalte Sie auf Facebook preisgeben. Facebook hält deutsche Datenschutz-Standards zur Zeit nicht ein. Wir weisen deshalb darauf hin, besonders auf Ihre persönlichen Daten zu achten. Veröffentlichen Sie nur Inhalte, die Sie auch jedem anderen Internetnutzer zeigen würden und überprüfen Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hat einen Bericht „Datenschutzrechtliche Bewertung der Reichweitenanalyse durch Facebook“; veröffentlicht; zu lesen unter https://www.datenschutzzentrum.de/facebook/facebook-ap-20110819.pdf Das Mittelrhein-Museum (in Rechtsträgerschaft der Stadt Koblenz) ist Betreiber der offiziellen Facebook-Seite des Mittelrhein-Museums: Impressum:Mittelrhein-Museum Zentralplatz 1 56068 Koblenz

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