Caricatura Galerie

Caricatura Galerie Die Caricatura – Galerie für Komische Kunst im KulturBahnhof Kassel ist als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum für Komische Kunst bundesweit einzigartig.

Die Caricatura – Galerie für Komische Kunst im KulturBahnhof Kassel zeigt in mehreren Ausstellungen pro Jahr Arbeiten aus den Bereichen Cartoon, Karikatur, Comic, Komische Zeichnung und Komische Malerei. In mehreren Ausstellungen pro Jahr werden hier Arbeiten aus den Bereichen Cartoon, Karikatur, Comic, Komische Zeichnung und Malerei gezeigt. Komische Kunst gibt's mehrmals im Jahr bei Lesungen, Konzerten und Kabarettabenden auch live zu erleben.

04/09/2026



Blick hinter die Kulissen der Sommerakademie für Komische Kunst 2026. Großartige Zeichner:innentalente mit der Workshopleitung Kittihawk und Klaus Stuttman und dem Team der Caricatura Galerie in Aktion.

Weitere Infos gibt's in unserem Zentralorgan: https://caricatura.de/sommerakademie-news/sommerakademie-2026/

Thomas Bäder Nicole El Salamoni Almuth Schierwater Juliane Pieper Holger Weyrauch Sandra Nabbefeld

Caricatura Museum Frankfurt - Museum für Komische Kunst Titanic-Magazin

✏️ Zeichen-Mitmachaktion und Cartoonlesung mit Ruth Hebler Cartoons und Annika Frank Cartoons!Zur Kasseler Museumsnacht ...
03/09/2026

✏️ Zeichen-Mitmachaktion und Cartoonlesung mit Ruth Hebler Cartoons und Annika Frank Cartoons!

Zur Kasseler Museumsnacht am Samstag wird der Vorplatz des KulturBahnhofs zur Zeichenfläche: Die beiden Künstlerinnen laden ein zur kreativen Reise durchs Weltall. Einfach vorbeikommen, Stift in die Hand nehmen und loskritzeln! ✏️🪐

🚀 Kritzelkosmos: 18 & 20 Uhr
🎤 Cartoonlesung: 22 Uhr

Dazu gibt’s Signierstunden und das Glücksrad »Welche Ruth bist du?« 🎡

Alle Infos: https://caricatura.de/veranstaltungen/kasseler-museumsnacht-2026/

Kassel.de KasselKultur

📅 Im September wird’s besonders kreativ!Selbst zum Stift greifen, von Cartoonistin Ruth Hebler lernen oder sich von Ella...
02/09/2026

📅 Im September wird’s besonders kreativ!

Selbst zum Stift greifen, von Cartoonistin Ruth Hebler lernen oder sich von Ella Carina Werners Lesung inspirieren lassen – das erwartet dich in den kommenden Wochen:

🌙 5.9. | Kasseler Museumsnacht
Mit Ruth Hebler Cartoons und Annika Frank Cartoons

🖊️ 14.9. | »Von der Idee zur Pointe«
Cartoonworkshop mit Ruth Hebler

📚 18.9. | »Menopause – Turbosause«
Lesung mit Ella Carina Werner

Alle Termine und Infos findet ihr hier:
https://caricatura.de/veranstaltungen/

KasselKultur

01/09/2026

Unterstütze uns mit deinem Beitrag!

Wir gestalten die Caricatura Galerie barrierefreier und schaffen neue Räume für kulturelle und politische Bildung, Begegnung und gesellschaftlichen Dialog.

Jetzt auf startnext spenden und mitmachen: https://www.startnext.com/caricaturagalerie

Ruth Hebler Cartoons Hubbe Cartoons

🏫 Ein Schul-Cartoon aus Ruth Hebler Cartoons Ausstellung »Alles wird Ruth«. ✏️https://caricatura.de/ruth-hebler/👩‍🏫 Tipp...
01/09/2026

🏫 Ein Schul-Cartoon aus Ruth Hebler Cartoons Ausstellung »Alles wird Ruth«. ✏️

https://caricatura.de/ruth-hebler/

👩‍🏫 Tipp: Unser Newsletter für Lehrende informiert regelmäßig über aktuelle Ausstellungen und Angebote: https://caricatura.de/newsletter/

cdw Stiftung Kasseler Sparkasse Kassel.de Inkognito Gesellschaft für faustdicke Überraschungen postkarten.de KasselKultur NVV verbindet

🎨 Feierabend? Ab in die Caricatura Galerie!Bei dieser Ausgabe »Cartoons After Work« ist Ruth Hebler Cartoons persönlich ...
28/08/2026

🎨 Feierabend? Ab in die Caricatura Galerie!

Bei dieser Ausgabe »Cartoons After Work« ist Ruth Hebler Cartoons persönlich vor Ort, spricht über ihre Ausstellung »Alles wird Ruth« und gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit und die Geschichten hinter ihren Cartoons.

🍷 Dazu gibt's eine Einführung in die Ausstellung und ein Getränk aus der Die Cari - Caricatura Bar

📅 1.10.| 🕡 18:30 Uhr

Anmelden:
https://caricatura.de/veranstaltungen/cartoons-after-work-alles-wird-ruth/

cdw Stiftung Kasseler Sparkasse Kassel.de Inkognito Gesellschaft für faustdicke Überraschungen postkarten.de KasselKultur NVV verbindet

🚀 Auf in den Kritzelkosmos!Zur Kasseler Museumsnacht am 5.9. wird der Vorplatz des KulturBahnhofs zur Zeichenfläche: Gem...
27/08/2026

🚀 Auf in den Kritzelkosmos!

Zur Kasseler Museumsnacht am 5.9. wird der Vorplatz des KulturBahnhofs zur Zeichenfläche: Gemeinsam mit Ruth Hebler Cartoons und Annika Frank Cartoons geht’s auf eine kreative Reise durchs Weltall. Einfach vorbeikommen, Stift in die Hand nehmen und loskritzeln! ✏️🪐

✏️ Kritzelkosmos: 18 & 20 Uhr
🎤 Cartoonlesung: 22 Uhr

Im Anschluss: Signierstunde & Glücksrad »Welche Ruth bist du?« 🎡

Weitere Infos: https://caricatura.de/veranstaltungen/kasseler-museumsnacht-2026/

Kassel.de KasselKultur

26/08/2026

Hans Traxler gestorben

Im Namen der Familie Traxler geben das Caricatura Museum Frankfurt und die Stadt Frankfurt am Main bekannt, dass der Zeichner, Maler und Autor Hans Traxler am 24. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Frankfurt am Main verstorben ist.

Hans Traxler (* 21. Mai 1929 in Herrlich/Böhmen) war Mitbegründer der Satiremagazine Pardon und Titanic. Er war Mitglied der Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“, unter deren Einfluss sich das Komikverständnis in Deutschland grundlegend veränderte. Beispielhaft für Traxlers Schaffen in den 1960er Jahren ist die 1963 erschienene Wissenschaftsparodie „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“. 1982 machten seine Zeichnungen zusammen mit den Texten von Pit Knorr Bundeskanzler Helmut Kohl zur „Birne“. Seit 2005 steht im Grüngürtel der Stadt Frankfurt das von ihm entworfene ICH-Denkmal unter dem Motto; „Jeder Mensch ist einzigartig.“ Traxler hinterließ ein umfangreiches Werk an Cartoons, Bildgedichten, Illustrationen und Kinderbüchern.

„Mit Hans Traxler verlieren wir einen großen Künstler und eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Sein kreatives Wirken hat tiefe Spuren nicht nur in Frankfurt hinterlassen. Wir verneigen uns vor einem beeindruckenden Lebenswerk.“
– Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt

„Es stimmt mich sehr traurig, dass wir uns von Hans Traxler verabschieden müssen. Er gehörte zu den herausragenden Künstlern der Komischen Kunst. Sein Werk wird weit über die Gegenwart hinaus Bestand haben und künftige Generationen inspirieren.“
– Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am
Main

„Hans Traxlers Beitrag für die Komische Kunst ist immens, sein Werk prägend und sein Schaffensdrang beeindruckend. Noch 2024 äußerte er sich in seinem Buch „Wie die Malerei verschwand“ kritisch zur Entwicklung der modernen Kunst. Im vergangenen Jahr erschienen seine gesammelten Bildgedichte sowie in der Büchergilde Gutenberg seine illustrierte „Ode an den Ammersee“. Sein Lebenswerk ist Teil unseres kulturellen Erbes. Unser Auftrag und unser Versprechen ist es, dieses Werk zu bewahren und für kommende Generationen lebendig zu halten.“
– Martin Sonntag, Leiter des Caricatura Museum Frankfurt

Hans Traxler war Satiriker, Maler, Zeichner, Illustrator und schuf als Autor satirische Texte sowie Kinderbücher. Zusammen mit F. W. Bernstein, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid, Pit Knorr, Chlodwig Poth und F. K. Waechter bildete er die Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“. Die legendäre Elch-Gruppe stellte eine bundesrepublikanische Größe dar, mit ihrer Zentrale in Frankfurt am Main. Ihre Protagonisten gehörten zu einer Künstlergeneration, die durch ihre Arbeiten die Enge und Starre Nachkriegsdeutschlands aufbrachen und der deutschen Gesellschaft das freie Lachen beibrachten – mit gewagten neuen Komikformen, präzisen satirischen Analysen und satirischem Nonsens. Der Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche“ von F. W. Bernstein wurde ihr Leitspruch. Zeichnerisch umgesetzt hat ihn Hans Traxler. Der Elch findet sich wieder im Logo des Caricatura Museums, 2008 wurde die Bronzefigur vor dem Museum eingeweiht.

Die satirische Karriere Traxlers, in der sich sein literarisches wie zeichnerisches Talent entfaltete, begann in den 1960er Jahren. Zu seinen frühesten und bekanntesten Werken gehört die Wissenschaftsparodie „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“ (1963). Unter dem Pseudonym Georg Ossegg berichtet er darin über die angebliche archäologische Ausgrabung des Lebkuchen-Hexenhauses; inklusive Lageplan, Schichtenprofilen und Fundpräsentation. Unzählige Leser erkannten die Parodie nicht und stürmten erfolglos den Spessart, um anhand der Pläne von Georg Ossegg die Fundstelle zu besuchen – was Traxler eine Ermittlung wegen Betrugs einbrachte. Das Buch erlebte unzählige Auflagen, einschließlich einer japanischen Ausgabe. 1987 wurde das Werk mit Jean Pierre Léaud, Romy Haag und Alfred Edel verfilmt.

1962 war Hans Traxler Mitgründer von Pardon. Das Magazin präsentierte Satire, Politik, Philosophie, später auch Kunst auf hohem komischem Niveau. Das Blatt wurde zum Forum nahezu aller Künstler und Intellektueller, die die „68er“-Jahre prägten. Differenzen mit Herausgeber Hans A. Nikel führten in den 1970er Jahren dazu, dass sich Traxler gemeinsam mit den späteren Mitgliedern der „Neuen Frankfurter Schule“ von dem Magazin trennte. 1979 gründete die Gruppe die Titanic und schuf sich damit ein Hausmagazin.

Die späten 1970er und die 1980er Jahre waren für Traxler ungemein produktive Jahre. Neben Titanic arbeitete er für das Zeit-Magazin, für die Magazine der FAZ, der SZ und andere. Viele seiner Bildgeschichten und Bildgedichte sind hier zum ersten Mal publiziert worden. Die Anzeigen prominenter Persönlichkeiten wegen Beleidigung musste er in Kauf nehmen. 1982 erschien „Birne – das Buch zum Kanzler” mit den Texten von Pit Knorr. Als einer der ersten deutschen Cartoonisten schaffte er es mit „Aus dem Leben der Gummibärchen“ von 1992 auf den amerikanischen Cartoonmarkt.

2005 schenkte Traxler seiner Wahlheimat Frankfurt das ICH-Denkmal im Frankfurter Grüngürtel. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist einzigartig“ kann sich jeder auf dem mit „ICH“ beschrifteten Sandsteinsockel fotografieren und so zum eigenen Denkmal werden.

Vom schnellen Tagesgeschäft zurückgezogen, blieb Hans Traxler als Autor und Illustrator in den letzten Jahren umso kreativer. 2024 erschien „Wie die Malerei verschwand. Eine Kunstgeschichte“, eine satirisch realistische Abrechnung mit dem Kunst- und Lehrbetrieb. 2025 folgten „Eine Ode an den Ammersee“, eine humorvoll pointierte Hommage an seinen Lieblingssee und „Die Bildergedichte“, mit Klassikern und vielen neuen Bilderserien des Künstlers sowie eine Neuauflage von Mark Twains „Bummel durch Europa“ mit Illustrationen Traxlers.

Bis zuletzt blieb das Zeichnen seine Passion. Auf die Frage: „Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?“ antwortete Traxler: „Ein gutgemalter transparenter Schlagschatten“.

Die vollständige Presseinformation sowie Pressebilder finden Sie auf unserer Website.

© CMF, Britta Frenz

Adresse

Rainer-Dierichs-Platz 1
Kassel
34117

Öffnungszeiten

Dienstag 12:00 - 19:00
Mittwoch 12:00 - 19:00
Donnerstag 12:00 - 19:00
Freitag 12:00 - 19:00
Samstag 12:00 - 19:00
Sonntag 10:00 - 19:00

Telefon

+495618279980

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Caricatura Galerie erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Das Museum Kontaktieren

Nachricht an Caricatura Galerie senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie